
Vor zehn Jahren ging hier der Blick in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, der Sieringstraße. Der Oktober neigte sich seinem Ende zu, hatte aber noch rasch ein paar Farbtupfer verteilt.

Vor zehn Jahren ging hier der Blick in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, der Sieringstraße. Der Oktober neigte sich seinem Ende zu, hatte aber noch rasch ein paar Farbtupfer verteilt.

Mehr als zwei Jahre alt ist diese Aufnahme schon. Sie entstand 2023 vom Krankenbett aus. Benutzt wurde ein Smartphone von Alcatel aus der 80-Euro-Klasse.. In der Originalaufnahme verschwindet der Hubschrauber in der Nähe des Fensterrahmens und eines Vorhangs. Die Funktion „Freistellen“ in dem Bildbearbeitungsprogramm IrfanView hatte ich damals noch nicht begriffen. Eine weitere Bearbeitung fand mit HDR projects 9 statt.
Die Aufnahme entstand übrigens in Frankfurt am Main Höchst von einem Zimmer im dortigen varisano Klinikum aus.

Blick auf die „Schnittstelle“ des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums. Das ehemalige Bettenhaus des varisano Klinikums wird seit etwa einem Jahr zurück gebaut. Angefangen hat alles mit der Entkernung des Gebäudes. Es folgte der Abriss der Anbauten, wozu auch der frühere Eingangsbereich gehörte.
Anschließend verlor der Westflügel des frühere Krankenhausgebäudes allmählich an Höhe. Heute steht noch der Ostflügel und der Teil, in dem sich einst die Aufzugsanlagen befanden. Ist alles zurück gebaut, befindet sich an der Stelle Platz für Neues.
Das neue Klinikum kann man Hintergrund erkennen. Es hat seinen Eingang in der Windthorststraße. Das Hochhaus links im Hintergrund des oberen Bildes ist das Mitscherlich Haus. Die kleine Galerie unten zeigt weitere Ansichten der selben Szenerie.




Als ich heute einen Bericht auf hessenschau – Eigenschreibweise – über deren Pop-up-Redaktion in Friedberg las, fiel mir auf dem dazugehörenden Bild sofort ein typisches Element der Nahversorgung in Hessen auf. Es hängt rechts neben dem Eingang zu dem Ladenlokal, in dem die Redaktion für ein paar Wochen untergebracht war.
Mir fiel sofort ein Bild zu einem Nahversorgungszentrum im Frankfurter Stadtteil Sossenheim ein. Dies zeigt neben den früher „Groschengräber“ genannten Automaten eine „Kommunikationssäule“, wohl ein Hybrid zwischen Telefonzelle und Smartphone,
Die Automaten kenne ich bereits aus den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie schluckten 10-Pfennigstücke, damals auch Groschen genannt, und spuckten dafür kugelrunde, bunte Kaugummis aus. Später wurde ihre Nutzung viel teurer und es gab außer Kaugummis manch Firlefanz, mit dem man Kinderhezen erfreuen sollte.
Die Kommunikationssäule hatte zwei Nachteile, sie war ortsgebunden und man konnte trotzdem seine Umgebung durch lautes Telefonieren nerven. Wie schön ist es heute, wo man gleichzeitig mit einem Smatphone telefonierend durch die Gegend laufen und anderen Menschen ins Ohr brüllen kann?
Das oben abgebildete Nahversorgungszentrum gibt es heute nicht mehr. Es verschwand, als die benachbarte Straßenkreuzung einem Kreisverkehr weichen musste.

Ein Samstagspaziergang in Frankfurt am Main Höchst. Von der Gotenstraße aus sieht man, dass es mit dem Rückbau des alten Bettenhauses voran geht. Der Bau rechts, hier befand sich früher die Notaufnahme, bleibt bestehen. Im Hintergrund ist der neue Klnikbau zu erkennen.

Der Mond am heutigen Morgen hinter Wolkenschleiern. Das Spektakel am gestrigen Abend konnte nicht fotografiert werden. Da sollte also ein schlichtes Bild vom heutigen Morgen herhalten. Wolkenschleier zogen über den Himmel und verdeckten den Mond manchmal.

„Wie sieht es hinter der Kulisse einer Geisterbahn aus?“, eine Frage, mit der die Stable-Diffusion-Erweiterung für LibreOffice offensichtlich überfordert ist. Nun gut, der abgebildete Zug sieht zumindest recht ansehnlich aus.

Wer kann sich vorstellen, welcher Verein mit obigen Bild gemeint ist? Die kostenlose KI lässt jegliche Werbung verschwinden, keine lesbare Bandenwerbung und keine verständliche Trikotwerbung. Selbst der Adler auf der Brust verkommt zur Unkenntlichkeit. Und die Spieler? Irgendeine Ähnlichkeit?

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist heute in aller Munde. Im Internet begegnet sie einem auf Schritt und Tritt. Sie findet einem das Gesuchte oder auch das Nicht-Gesuchte, verursacht einen gewaltigen Resourcenverbrauch und ist manchmal sogar hilfreich.
Mitlerweile ist die KI auch in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts angekommen. Es gibt milerweile Modelle, die manches im Stadtteil richtig verorten. Frühe Versuche mit der Technik, mit der nach dem Besuch einer Veranstaltung im Skyline Plaza herumgespielt wurde, trafen auf Intelligenz, die die beiden bekanntesten Gebäude Unterliederbachs unbedingt in Bockenheim verorten wollten.
Auch Google findet inzwischen eine Antwort zur kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts – ausweislich mit der Hilfe von KI. Google nennt die Wasgaustraße in Frankfurt am Main Unterliederbach. Der Verfasser dieser Zeilen hatte zwar eine andere Straße im Stadtteil im Sinn, aber kann sich mit der Antwort „Wasgaustraße“ auch anfreunden.
Auch obiges Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. Ein Werkzeug zur Wandlung von Text zu Bild fand Anwendung. Stable Diffusion ist Open Source und beansprucht auch keine Rechte an den mit diesem Werkzeug erzeugten Bildern. „Hochhaus in Unterliederbach“ lautete die einfache Anweisung zur Erzeugung dieses Bildes.
Das KI nicht humorlos ist, zeigt das Ergebnis einer weiteren Eingabe. Der Prompt „Wolkenkratzer in Unterliederbach“ erzeugte nachfolgendes Bild:


Letzter Sonntag im August. Das Bild wurde an diesem Tag im Jahr 2025 mit KI generiert. Verwendung fand eine Erweiterung für das Open Source Prgramm LibreOffice. Die Erweiterung, Stable Diffusion, ist selbst Open Source und nutzt verteilte Rechenleistung der AI Horde