
„Wie sieht es hinter der Kulisse einer Geisterbahn aus?“, eine Frage, mit der die Stable-Diffusion-Erweiterung für LibreOffice offensichtlich überfordert ist. Nun gut, der abgebildete Zug sieht zumindest recht ansehnlich aus.

„Wie sieht es hinter der Kulisse einer Geisterbahn aus?“, eine Frage, mit der die Stable-Diffusion-Erweiterung für LibreOffice offensichtlich überfordert ist. Nun gut, der abgebildete Zug sieht zumindest recht ansehnlich aus.

Wer kann sich vorstellen, welcher Verein mit obigen Bild gemeint ist? Die kostenlose KI lässt jegliche Werbung verschwinden, keine lesbare Bandenwerbung und keine verständliche Trikotwerbung. Selbst der Adler auf der Brust verkommt zur Unkenntlichkeit. Und die Spieler? Irgendeine Ähnlichkeit?

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist heute in aller Munde. Im Internet begegnet sie einem auf Schritt und Tritt. Sie findet einem das Gesuchte oder auch das Nicht-Gesuchte, verursacht einen gewaltigen Resourcenverbrauch und ist manchmal sogar hilfreich.
Mitlerweile ist die KI auch in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts angekommen. Es gibt milerweile Modelle, die manches im Stadtteil richtig verorten. Frühe Versuche mit der Technik, mit der nach dem Besuch einer Veranstaltung im Skyline Plaza herumgespielt wurde, trafen auf Intelligenz, die die beiden bekanntesten Gebäude Unterliederbachs unbedingt in Bockenheim verorten wollten.
Auch Google findet inzwischen eine Antwort zur kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts – ausweislich mit der Hilfe von KI. Google nennt die Wasgaustraße in Frankfurt am Main Unterliederbach. Der Verfasser dieser Zeilen hatte zwar eine andere Straße im Stadtteil im Sinn, aber kann sich mit der Antwort „Wasgaustraße“ auch anfreunden.
Auch obiges Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. Ein Werkzeug zur Wandlung von Text zu Bild fand Anwendung. Stable Diffusion ist Open Source und beansprucht auch keine Rechte an den mit diesem Werkzeug erzeugten Bildern. „Hochhaus in Unterliederbach“ lautete die einfache Anweisung zur Erzeugung dieses Bildes.
Das KI nicht humorlos ist, zeigt das Ergebnis einer weiteren Eingabe. Der Prompt „Wolkenkratzer in Unterliederbach“ erzeugte nachfolgendes Bild:


Letzter Sonntag im August. Das Bild wurde an diesem Tag im Jahr 2025 mit KI generiert. Verwendung fand eine Erweiterung für das Open Source Prgramm LibreOffice. Die Erweiterung, Stable Diffusion, ist selbst Open Source und nutzt verteilte Rechenleistung der AI Horde

Baustelle oder Garten oder beides? Links eine Balustrade mit Figuren der Türkenkapelle, ein nicht besonders hübscher Weg und in der Bildmitte, wenn man genau hinschaut, Parkbänke. Rechts davon kann man Elemente einer Baustelle erkennen. Links im Hintergrund befindet sich ein Standesamt.

Der heutige Blick auf Höchst ist eigentlich einer von Vorgestern. Er zeigt eine Balustrade abseits der Höchster Altstadt. Im Hintergrund ein Pavillon, in dem viele Jahre lang eine deutsche Schauspielerin wohnte und welches seit mindesten 2019 auf seine Sanierung wartet. Heute ist dort eine Verwaltungsstelle der Stadt Frankfurt am Main untergebracht.

Mit Blick auf Höchst: Unterliederbacher Mietshäuser mit Grünfläche. Der Blick auf Höchst wird irgendwann nicht mehr gegeben sein. Der Baukran im Hintergrund ist nur von temporärer Natur, die Reste des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums werden in naher Zukunft auch verschwunden sein. Was vom Westflügel noch steht, verbirgt sich jetzt schon hinter dem Grün.

Im Südosten Unterliederbachs findet man neben Wohnblöcken auch Grün. Hier wurde das Handy in der Sieringstraße auf der der Straße abgewandten Seite benutzt, der Blick geht nach Süden.

Selbstbedienung: Also den Café und die Variation eines Hot Dogs selbst zum Tisch getragen. Erschöpft wurde am Café genippt und am Hot Dog geknappert, damit die Kraft für eine Aufnahme reichte. Hot Dogs dieser Art findet man an der Grenze zu Unterliederbach.

Blick von der Fußgängerbrücke auf Höhe der Lyonerstraße über die Uferstraße nach Westen am 18. Juli 2010. Hinter dem Grün ist das erste Frankfurter Klärwerk zu sehen, eines der ältesten in Europa. Links von der Bildmitte drei Faultürme, die um 1960 herum sehr modern waren.
Der Blick nach Osten von der Fußgängerbrücke aus geht zunächst über die Einmündung der Hahnstraße, bevor er auf die Niederräder Eisenbahnbrücke fällt. Dahinter sieht man die Hochhäuser der Wohnsiedlung „Im Mainfeld“. Ansonsten sieht man wenig von Niederrad, der alte Ortskern versteck sich genauso wie Zickzackhausen.
