Der angekündigte dritte Warnstreik der aktuellen Tarifrunde im hessischen Nahverkehr wird voraussichtlich auch die U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt erneut betreffen. Es ist damit zu rechnen, dass am Dienstag, 24. Februar, von Betriebsbeginn an alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) von dem Streik betroffen sind.
Immerhin: S-Bahnen, Regionalzüge, die städtischen Buslinien sowie die Regionalbusse verkehren und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Gerade im Busverkehr wird aber teilweise mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen sein, was zu Verspätungen führen kann.
Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und VGF empfehlen den Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr erreichbar ist, im Internet unter rmv-frankfurt.de sowie vgf-ffm.de und in den sozialen Medien unter facebook.de/VGFffm und instagram.com/vgf_allefahrenmit.
In der Fahrplanauskunft der App RMVgo und auf rmv.de lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalzüge und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Routenoptionen“ wählt man „Öffentliche Verkehrsmittel“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“.
Diese Linien verkehren voraussichtlich trotz des Warnstreiks im öffentlichen Dienst:
- die S-Bahn-Linien
- die Regionalzüge
- die städtischen Buslinien
- der Ersatzverkehr für die U2 (zwischen Nieder-Eschbach und Gonzenheim)
- der Ersatzverkehr für die U5 (ab 22 Uhr zwischen Konstablerwache und Marbachweg/Sozialzentrum)
- die regionalen Buslinien und Express-Busse
(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
