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Die 7-Tage-Inzidenz und deutsche Befindlichkeiten

In Deutschland gibt es schon Merkwürdigkeiten: Da setzen sich Politiker an einen virtuellen Tisch, beschließen Lockerungen in der Bekämpfung der Corona-Krise, beschließen, wohl nur auf Druck der Bundeskanzlerin, eine Notbremse, an die sich keiner hält. Folge: Die Karte des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist, Stand 16. April 2021, 0:00 Uhr, reichlich rot. In Deutschland gibt es nur noch ein Bundesland mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100. Zwei Freistaaten haben dafür eine 7-Tage-Inzidenz von über 200.

Die Gruppe mit einem Wert zwischen 100 und 200 sollte man allerdings nicht in einen Topf werfen, wie es das Farbschema des RKI tut. Ich erkenne da drei Untergruppen in die sich Bundesländer und Freistaaten aufteilen lassen. Da gibt es die mit einem moderat katastrophalen Inzidenzwert, die mit einem katastrophalen Inzidenzwert und die mit einem besonders katastrophalen Inzidenzwert. Einer aus einem besonders katastrophalen Freistaat will und soll wohl auch nach der nächsten Bundestagswahl Kanzler werden, schon merkwürdig.

Es soll tatsächlich in diesem unseren Land noch Menschen geben, die die Frage stellen, warum die einstige Volkspartei SPD davon nicht profitiert. Die ist einfach zu beantworten, einmal hat die SPD beschlossen, Probleme von heute mit Antworten von gestern und vorgestern zu lösen, und dann wollte sie auch keine Volkspartei mehr sein.

Sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Hessen oder sind es Meldeverzögerungen?

Covid-19 Symbolbild

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen bei derzeit 119,1, ein deutlich geringerer Wert als noch vor den Osterfeiertagen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die Stadt Offenbach haben dabei dem RKI jeweils mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Weniger als 50 Infektionen weist kein Stadt- oder Landkreis in diesem Bundesland auf. Überdurchschnittlich hoch ist die 7-Tage-Inzidenz mit 130,3 auch in Hessens größter Stadt in Frankfurt am Main.

Das RKI weist darauf hin, dass durch die Osterfeiertage immer noch Verzögerungen beim Melden der Infektionen auftreten können.

7-Tage-Inzidenz in Hessen weiterhin hoch

Covid-19 Symbolbild
Symbolbild

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Hessen mit 138,1 direkt vor den Osterfeiertagen überdurchschnittlich hoch. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, der Stadt Offenbach und dem Lahn-Dill-Kreis liegt sie über 200. Auch für die Stadt Frankfurt am Main meldet das RKI mit 141,0 einen überdurchschnittlichen Wert. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz wird in Hessen mit 72,4 für den Schwalm-Eder-Kreis gemeldet, für den Bund mit 19,6 für den Landkreis Bernkastel-Wittlich.

Steigende Inzidenzzahlen in Hessen und im Bund

In Hessen sind die Infektionszahlen mit dem SARS-CoV-19-Virus weiterhin steigend, so dass mit Erleichterungen im Lockdown vor Ostern nicht ernsthaft gerechnet werden sollte. Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz (Infektionen pro 100.000 Einwohner über sieben Tage) heute um 00:00 Uhr bei 86,2 für Deutschland und bei 93,4 für Hessen.

Thüringen liegt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 173,1 an der Spitze der Bundesländer, gefolgt von Sachsen (109,1) und Sachsen-Anhalt (105,3). Die Bundesländer mit den niedrigsten 7-Tages-Inzidenzen sind das Saarland (53,0) und Schleswig-Holstein (53,8).

In Hessen stehen die Stadt Offenbach (167,3), der Lahn-Dill-Kreis (148,0) und der Kreis Offenbach (129,8) an der Spitze der Infektionen, der Schwalm-Eder-Kreis (35,6) und die Stadt Darmstadt (46,9) sind derzeit die einzigen Gebiete in Hessen, in denen die 7-Tage.Inzidenz unter einem Wert von 50 liegt.

Zahlen dazu, ob die steigenden Inzidenzwerte mit verschiedenen Lockerungen, undisziplinierten Verhalten vieler Bürgerinnen und Bürger oder oder der schwachen Durchimpfung zusammenhängen, liegen nicht vor und sind wohl auch nicht ermittelt worden.

Neue Höhepunkte der 7-Tage-Inzidenz in Hessen

Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 greifen in Hessen immer weiter um sich. Vor allem in Bereichen, in denen viele Menschen zusammenleben oder -feiern, kommt es zu immer mehr Ausbrüchen. In drei hessischen Kreisen liegt die 7-Tage-Inzidenz oberhalb der auch bundesweit als kritisch angesehenen Marke von 50. Dies sind die Stadtkreise Frankfurt am Main (63,6) und Offenbach (80,4) und der Landkreis Groß-Gerau (51,1).

Vier weitere Land- und Stadtkreise haben den Wert von 35 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage erreicht oder überschritten.

Die Stadt Offenbach hat mittlerweile die Hilfe der Bundeswehr angefordert, die Unterstützung bei der Nachverfolgung von Infektionsketten und Corona-Tests liefern soll. Die Möglichkeit Personal des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Bundeswehr zur Unterstützung des lokalen Personals der Gesundheitsämter zu entsenden, ist bei einer Schaltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit elf Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen deutscher Großstädte besprochen worden, an der auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann beteiligt war.

Die Zahlen stammen vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und entsprechen dem Stand vom 11.10.2020, 00:00 Uhr.

SARS-CoV-2-Fälle steigen sprunghaft

Mit dem kühleren Herbstwetter steigt derzeit die Anzahl der mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen auch in Hessen stark an. Besonders betroffen sind große Städte, wo es regelmäßig zu größeren Ansammlungen kommt. In Frankfurt am Main und Offenbach werden deshalb ab dem morgigen Freitag verschärfte Regeln gelten.

Deutschlandweit ist die Zahl der Neuinfektionen auf zuletzt 4.058 im Vergleich zum Vortag gestiegen, ein Wert, der seit den Hochzeiten der Pandemie nicht mehr erreicht wurde. Bedenklich ist auch, dass wieder vermehrt ältere Menschen infiziert werden. Waren über den Sommer hinweg meist jüngere Menschen betroffen, die auch nur schwache oder gar keine Symptome zeigten, droht jetzt wieder eine größere Zahl an Schwererkrankten.

Neuinfektionen in Hessen

In Hessen gab es in der Zeit vom 07.10. bis zum 08.10.2020 nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) 307 Neuinfizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 23,2 in Hessen. Offenbach ist hier mit einem Wert von 51,3 Spitzenreiter, gefolgt von Frankfurt am Main mit einem Wert von 47,0. Anzumerken ist, dass der Hessische Rundfunk auf seiner Internetseite heute für Frankfurt einen Wert von 59 und für Offenbach einen von 68 angibt.

Aber nicht nur in diesen beiden Städten ist die 7-Tagen-Inzidenz stark gestiegen. Auch die Kreise Groß-Gerau und Marburg-Biedenkopf haben einen weiteren Grenzwert auf der Eskalationsskala des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) überschritten. Dort liegt die Zahl der pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen infizierten Menschen oberhalb 35.

Frankfurt nähert sich der nächsten Eskalationsstufe

Die Stadt Frankfurt am Main nähert sich der nächsten Eskalationsstufe, der Wert der 7-Tage-Inzidenz ist mit 47,7 der höchste aller hessischen Land- und Stadtkreise. 47,7 Personen haben sich nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnern neu mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Ein Großteil dieser Infektionen entspringt sicher den in der letzten Woche bereits aus einer Gemeinschaftsunterkunft gemeldeten. Weitere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

Sprunghafter Anstieg der Infektionszahlen in Frankfurt am Main

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete heute Morgen einen starken Anstieg der 7-Tage-Inzidenz mit dem Virus SARS-CoV-2 für Frankfurt am Main. Der Wert ist demnach von 25,3 am 01. Oktober 2020 auf 42,0 am 02. Oktober gestiegen. Frankfurt führt damit in Hessen die Stadt- und Landkreise in Hessen, die derzeit eine 7-Tage-Inzidenz größer als 25 haben, an.

Über die Gründe für den raschen Anstieg liegen derzeit noch keine Informationen vor. Auswirkungen wird die hohe Zahl auf öffentliche und private Feiern haben. Sollte die Marke von 50 Infizierten bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner erreicht werden, ist mit weiteren Einschränkungen in der Stadt am Main zu rechnen.

Nächstes Eintracht-Spiel ohne Zuschauer?

Nach den Regeln der DFL müsste das Fußballspiel von Eintracht Frankfurt gegen die TSG 1899 Hoffenheim vor leeren Rängen ausgetragen werden. Hier liegt die Grenze bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35, ab der keine Zuschauer mehr zugelassen werden dürfen. Bis zum gestrigen Tag ist man noch von 8.000 Zuschauern für das kommende Bundesligaspiel ausgegangen.

Hessen vorne: Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen

Bei der 7-Tage-Inzidenz liegt Hessen in Deutschland derzeit vorne. 15,5 Neuinfektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner für die letzten sieben Tage meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am 21. August 2020 (Stand 00:00 Uhr). Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz in Hessen um über50 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Spitzenreiter in Hessen ist die Stadt Offenbach.

Der hohe Wert ist durch Reiserückkehrer, Familienfeiern und das Freizeitverhalten vieler Bürgerinnen und Bürger besonders in den Großstädten zu erklären. Ein lascher Umgang mit dem Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Gastronomie trägt sicher auch zu den sich erhöhenden Neuinfektionen bei.

Corona-Warn-App der Bundesregierung verfügbar

Seit heute ist die Corona-Warn-App von Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) verfügbar. Erstellt wurde sie von SAP (Client) und der Deutschen Telekom (T-Systems). Der Source Code der App ist Open Source, also frei zugänglich. Die App wurde recht zügig entwickelt und steht, was Sicherheit und Datenschutz angeht, unter weiterer Beobachtung.

Die Corona-Warn-App soll in Zukunft helfen, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus und Ausbreitungsketten zu erkennen. Dazu misst sie über die Bluetooth das Vorhandensein in der Nähe befindlicher Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Googles Android und den Abstand zu diesen Geräten. Nutzer haben die Möglichkeit eine positive Testung auf de SARS-CoV-2-Virus über einen QR-Code oder eine TAN zu erfassen und damit das eigene Smartphone als Eigentum einer Risikoperson zu markieren.

Die einzelnen Smartphones sammeln die anonymisierten Daten im eigenen Datenspeicher und berechnen daraus eine Risikowahrscheinlichkeit nach Vorgaben des RKI. Ist ein vorgegebener Risikoscore erreicht, bekommt der Nutzer / die Nutzerin eine Warnung und Empfehlungen, wie weiter vorgegangen werden soll (z.B. ein Test auf den SARS-CoV-2-Virus).

Damit nun mit Hilfe der App Ausbreitungsketten unterbrochen werden können, müssen möglichst viele Menschen die App nutzen und auch eine eigene Infizierung damit erfassen. Sonst bekommt man auch auf Dauer eventuell nur eine ähnlich nichtssagende Meldung, wie man sie derzeit nach wenigen Stunden der Nutzung erhält:

Unbekanntes Risiko. Da Sie die Risiko-Ermittlung noch nicht lange genug aktiviert haben, konnten wir für Sie kein Infektionsrisiko berechnen. (Corona-Warn-App)

Nachtrag: Schon nach einem Tag der Nutzung bekommt man eine aktualisierte Meldung, Aus der Meldung geht hervor, dass die App einen Zeitraum von 14 Tagen betrachten wird (Meldung: „1 von 14 Tagen aktiv“).