Das Sicherheitsmobil der Stadtpolizei macht im September drei Mal Station in den Stadtteilen des Frankfurter Westens.
Die Termine
Samstag, 7. September, von 14 bis 23 Uhr auf dem Ranzenbrunnenfest in Sindlingen
Samstag, 14. September, von 13.30 bis 18 Uhr auf der „Acker“ genannten Freizeitfläche in der Henriette-Fürth-Straße
Dienstag, 17. September, von 11 bis 13 Uhr beim Rewe in der Werner-Bockelmann-Straße 7 in Nied
Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort mit Fragen rund um die Themen Sicherheit und Ordnung, Sauberkeit sowie zu den Zuständigkeiten der Stadtpolizei und den Themen des Ordnungsamtes an die Stadtpolizei wenden. Hierfür steht eine Person am Fahrzeug bereit, während zwei Bedienstete auf Fußstreife den Stadtteil begehen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft traffiQ schreibt eine Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der Straßenbahn von der Zuckschwerdtstraße zum rund 700 Meter entfernten Bahnhof Höchst aus. Darin sollen ergebnisoffen alle möglichen Varianten betrachtet werden, also zum Beispiel mit Erschließung der Höchster Altstadt oder mit einer Führung nördlich der Bahngleise. Als Ergebnis soll in zwei Jahren eine technisch machbare und wirtschaftliche Vorzugsvariante stehen, die dann weiter geplant werden kann.
Von der Weiterführung verspricht sich die Stadt eine deutliche Steigerung der Attraktivität des Nahverkehrs im Frankfurter Westen, da die Straßenbahn am Bahnhof Höchst – den am zweitstärksten frequentierten Bahnhof in der Stadt – mit S-Bahn und Regionalbahn, dem dichten Busnetz und zukünftig auch der Regionaltangente West optimal verknüpft sein würde.
Die Verlängerung hat eine lange Geschichte, wurde Höchst doch schon vor inzwischen 96 Jahren, im Eingemeindungsvertrag von 1928, der Straßenbahnanschluss zugesichert. Erst 1952 erreichte die städtische Straßenbahn von Nied die Zuckschwerdtstraße in Höchst und ist seither gewissermaßen eine „Unvollendete“. In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Untersuchungen für eine Verlängerung durchgeführt, konnten jedoch bisher aufgrund der sehr engen Straßenräume nicht zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.
Mit der jetzt ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie soll daher der Blick gezielt geweitet werden, um eine gute und attraktive Lösung zu finden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Mobil und ohne eigenes Auto: Wie erreichen wir das in Frankfurt?
Westlicher Auf- und Abgang am Bahnhof Frankfurt-Rödelheim. Damals brachten noch die Füße den Ersteller des Fotos dorthin. Heute müsste der ÖPNV mit allen seinen Unwegbarkeiten genutzt werden. (Foto: Jürgen Lange)
Wie kommen Kinder sicher durch den Stadtverkehr? Warum sind Fahrradstraßen auch für Menschen zu Fuß gut? Aber was, wenn ich gar nicht mehr gut zu Fuß bin? Und braucht man unbedingt ein Auto, wenn man nicht in der Frankfurter Innenstadt lebt?
Fragen wie diese klärt das Mobilitätsdezernat während einer neuen Veranstaltungsreihe: der Mobilitätstour Frankfurt. Dabei tourt das Mobilitätsdezernat im Bus durch die Stadt und steht Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Alle sind eingeladen, dabei zu sein und mitzudiskutieren.
Nach dem Auftakt in der vergangenen Woche am Südbahnhof mit vielen Fragen kommt das Mobilitätsdezernat jetzt nach Rödelheim. „Mobil und ohne eigenes Auto: Wie erreichen wir das in Frankfurt?“ ist das Thema am Donnerstag, dem 5. September 2024, von 10 bis 12 Uhr auf dem Arthur-Stern-Platz auf der Westseite des Bahnhofs Rödelheim.
Wieder dient ein Stromer, ein moderner Elektro-Bus mit seinem roten Sofa als Diskussionsforum. Das Mobilitätsdezernat will informieren – über den Masterplan Mobilität, aktuelle Mobilitätsangebote und künftige Entwicklungen in Frankfurt. Auf dem roten Sofa nehmen diesmal Heiko Nickel, Leiter strategische Verkehrsplanung beim Frankfurter Mobilitätsdezernat, Andreas Hornig, Geschäftsführer des CarSharing-Unternehmens book´n-drive, sowie Jan Annendijk vom Radfahrbüro der Stadt Frankfurt Platz. Die mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen wollen vor allem zuhören und erfahren, was die Menschen bewegt, sorgt und freut. Sie wollen über aktuelle Maßnahmen und künftige Mobilitätsthemen berichten, sich auf Augenhöhe austauschen – und netzwerken mit allen, die Lust haben, die Mobilität in Frankfurt mitzugestalten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzudiskutieren.
Erster Termin am Südbahnhof erfolgreich
Am Donnerstag, dem 29. August, fand der Auftakt der Mobilitätstour in Sachsenhausen statt. Das Thema Fußverkehr stand im Fokus – und die gemeinsame Überzeugung der Gastgeber und der Gäste, dass die Bedürfnisse der Fußgängerinnen und Fußgänger in Frankfurt wichtiger genommen werden sollen, zum Beispiel bei der Baustellenplanung und für Kinder auf ihrem Schulweg. Dazu braucht es ganzheitliche Konzepte, aber auch viele kleine Schritte und maßgeschneiderte Maßnahmen für alle Stadtviertel.
Mehr Informationen über die diesjährige Mobilitätstour Frankfurt finden sich unter frankfurt.de/mobilitaetstour (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Anmerkung: Der Termin in Rödelheim ist einer von drei Terminen, die derzeit zu diesem Themenkreis feststehen. Es ist der, der am weitesten im Westen Frankfurts stattfindet.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, ein Schriftzug, der am Gebäude der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main angebracht war. Von vielen gesehen, aber nicht wahrgenommen und schon gar nicht verstanden. Wer denkt da sogleich an den Artikel 1 unseres Grundgesetzes?
Der Schriftzug, der auf Initiative des bedeutenden hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer am Gebäude der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main angebracht wurde, ist im Juli abmontiert worden. Anschließend wurde er gereinigt und restauriert und gestern in Frankfurts Halle der Demokratie, der Paulskirche, einem ausgewählten Publikum präsentiert. Ab November soll der Schriftzug dauerhaft als Denkmal in der Paulskirche verbleiben.
Hoffentlich verschwindet damit die Würde des Menschen nicht einfach hinter Mauern …
Am frühen Freitagmorgen (30.08.2024) fiel einer aufmerksamen Streife ein verdächtiges Auto im Bereich einer Tankstelle in Sossenheim auf. Als die Beamten den Fahrer anhalten wollten, gab dieser Gas und flüchtete. Kurz darauf prallte der Fahrer mit seinem Golf gegen eine Hauswand.
Gegen 04:00 Uhr forderten die Beamten den Fahrer in der „Westerbachstraße“ mithilfe der Anhaltesignale an ihrem Funkwagen auf, zu stoppen. Dieser beschleunigte sein Fahrzeug jedoch und flüchtete. Die Streife nahm die Verfolgung auf, brach diese jedoch kurze Zeit später wieder ab, da der Fahrer des Golfs unbeeindruckt mit stark überhöhter Geschwindigkeit und jede Verkehrsregel missachtend weiterfuhr. So geriet der Golf zunächst aus dem Blick der Funkstreife.
Im Bereich der Einmündung „Alt-Sossenheim / Siegener Straße“ verlor der Fahrer, vermutlich aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit, die Kontrolle über das Auto und prallte gegen eine Hauswand. Dabei verletzte er sich und wurde zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der Grund für seine Flucht war dann auch schnell klar: Der 17-jährige Fahrer hat keinen Führerschein, sowohl das Auto als auch die daran fälschlicherweise angebrachten Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Zudem besteht der Verdacht, dass der Jugendliche unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.
Die Polizei stellte die Kennzeichen und das Auto sicher, veranlasste eine richterlich angeordnete Blutentnahme bei dem Fahrer und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
In der Nacht zum Samstag steckten Unbekannte mehrere Autos in Höchst in Brand. Zudem besprühten sie die Autos mit Farbe und brachten dabei auch spiegelverkehrte Hakenkreuze an.
Gegen 2:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer ein brennendes Auto in der Brüningstraße, unweit des Industrieparks Höchst. Beim Eintreffen der ersten Streife stand ein in einer Busspur geparkter VW Golf in Vollbrand.
Nachdem die Feuerwehr die Flammen gelöscht hatte, entdeckten die Beamten Reste weißer Schriftzüge an der linken Fahrzeugseite, die jedoch nicht mehr zu entziffern waren. Zwei in unmittelbarer Nähe zum Golf geparkte Autos wiesen ebenfalls Schriftzüge auf, die teils mit weißer, teils mit roter Sprühfarbe aufgebracht worden waren.
So waren die Buchstaben „AFD“ lesbar, sowie zwei spiegelverkehrte Hakenkreuze zu erkennen. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und des Verdachts des Verwendens der Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Der Graubnerpark in Frankfurt am Main Unterliederbach im Spätsommer 2024. Rechts laden drei Parkbänke ein, links im Hintergrund schaut man auf das Vereinsringhaus. Vor diesem wurde wenige Stunden nachdem diese Aufnahme entstanden war, das Unterliederbacher Parkfest gefeiert.
Stadträtin O’Sullivan sensibilisiert Nutzerinnen und Nutzer
Anmeldung, Meldebescheinigung oder Melderegisterauskunft – für viele Dokumente und Dienstleistungen müssen Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr persönlich das Bürgeramt besuchen. Die Online-Angebote der Behörden wachsen stetig. Mittels der Online-Dienste des Frankfurter Bürgeramtes können viele verschiedene Behördengänge bequem von zuhause aus erledigt werden: von der Anmeldung eines Wohnsitzes, über die Statusabfrage beantragter Reisepässe und Ausweise, den Erstantrag zum Erwerb eines Führerscheins bis hin zur Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses.
Wer dabei jedoch nicht genau hinschaut, kann schnell draufzahlen. Einige kommerzielle Online-Anbieter werben damit, eine Meldebescheinigung in nur drei Schritten von zu Hause aus beantragen zu können. Für die Nutzung dieser reinen Antragsportale verlangen die Anbieter Entgelte, die bei der Behörde selbst nicht anfallen würden.
Auf der Website des Bürgeramts stehen hingegen zwei digitale Varianten für die Beantragung von Meldebescheinigungen zur Verfügung. Der vollautomatisierte Abruf ist gebührenfrei.
Einige Frankfurterinnen und Frankfurter haben diese Drittanbieter genutzt und sich über hohe Kosten und lange Wartezeit gewundert. Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, möchte daher Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren und erklärt: „Alle Dokumente, die online beantragt werden können, stehen auf der Website des Frankfurter Bürgeramtes unter ‚Online-Services‘ zur Verfügung. Nutzen Sie unsere Services, gehen Sie sicher, dass Sie die beantragten Dokumente ohne Zeitverzug und Mehrkosten erhalten.“
Die Geschäftsidee der Drittanbieter ist dabei nicht neu. Bereits im Jahr 2021 hatte das Landgericht Berlin irreführende Werbung mit den Standesämtern verboten (LG Berlin vom 7. Januar 2021, Az. 52 O 33/20). Damals erweckte der Name der Internetseite den Eindruck eines offiziellen, öffentlichen Angebots.
Die Online-Dienste des Bürgeramtes stehen unter frankfurt.de/buergeramt zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Am Samstag, dem 31. August 2024, bieten der Präventionsrat der Stadt Frankfurt und die Gesellschaft Bürger und Polizei kostenfreie Fahrradcodierungen an: von 14 bis 18 Uhr während des Sommerfests des Vereinsrings am Gravensteiner Platz in Preungesheim und von 13 bis 17 Uhr während des Mainufer-Fests in der Stroofstraße „Westcoast – Beos“ in Griesheim.
In Preungesheim-Eckenheim werden der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (adfc.de) im Auftrag des Präventionsrates und die Polizei generierte Nummern in die Fahrradrahmen gravieren. Damit ist das Fahrrad registriert und zusätzlich vor Diebstahl geschützt.
Für diese Codierungen sind die Vorlage des Personalausweises und der Kaufbescheinigung des Fahrrades erforderlich. Ersatzweise können vor Ort Eigentümererklärungen abgegeben werden.
Vereinsringvorsitzender Marius Mühlbeck und Bundestagsabgeordneter Armand Zorn im Gespräch (v.l.n.r)
Der letzte Sonntag im August ist Parkfesttag im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Normalerweise. Aber manchmal erwächst Konkurenz. Am vergangenen Sonntag mussten zwei Mannschaften des VfB Unterliederbach zu einem Derby gegen Höchster Mannschaften antreten. Auch andere Vereine waren abseits von Unterliederbach tätig. Was natürlich nicht heißen soll, dass diese Vereine keine Lust auf das Parkfest hatten, erste Gesichter vom VfB wurden gesichtet, als der Berichterstatter gerade auf dem Heimweg war.
Es wurde begrüßt und gefeiert, es gab ein paar einleitende Worte von Erna Raschter, der stellvertretenden Vereinsringvorsitzenden, und eine Rede vom Vorsitzenden Marius Mühlbeck. Dann sprach noch Armand Zorn, der bei der letzten Bundestagswahl als Kandidat des Wahlkreises 181, zu dem die westlichen Stadtteile Frankfurts gehören, in den Bundestag gewählt worden war.
Anschließend wurde gefeiert. Es gab reichlich Kaffee und Kuchen und auch Gegrilltes.
Ein ausführlicherer Bericht zum Parkfest folgt
Frankfurt am Main Unterliederbach
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