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Abendstimmung im Osten von Frankfurts Westen

Frankfurt am Main, Unterliederbach, abends

Abendstimmung im Osten von Frankfurts Westen? Klingt ganz schön konfus. Na ja, die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, hier entstand diese Aufnahme, befindet sich in einem der westlichen Stadtteile, aber im Osten dieses Stadtteils. Und das Westend? Das liegt viele Kilometer östlich der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Alles klar?

Raubtaten im Westen von Frankfurt am Main am 20. Januar 2024

Raub in Griesheim

Gegen 01:10 Uh kam es in einer Grünflächenanlage nahe der Espenstraße im Stadtteil Griesheim zu einem Raub zum Nachteil eines 33-jährigen Mannes. Dieser wurde dabei verletzt. Die Täter sind flüchtig.

Zwei Unbekannte griffen den 33-Jährigen unvermittelt von hinten an und schlugen ihn nieder, so dass er zu Boden fiel. Auch hier schlugen und traten die Täter weiter auf das Opfer ein. Unter Vorhalt eines Messers wurde der Geschädigte von den beiden Unbekannten durchsucht, dabei zerrissen und zerschnitten sie auch seine Jacke. Letztlich entwendeten die Täter das Handy, einen Reisepass sowie das Portemonnaie des 33-Jährigen und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der verletzte Geschädigte begab sich zu einem nahe gelegenen Kiosk, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Der 33-jährige Geschädigte wurde nach der Erstversorgung durch einen hinzugerufenen Rettungswagen mit Kopfverletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht.

Handtaschenraub in Nied

Am selben Tag überfielen drei unbekannte Täter gegen 23.45 Uhr eine 65-jährige Frau und raubten ihr die Handtasche. Die Frau befand sich fußläufig im Bereich Am Bahndamm, als sich die Täter ihr von hinten näherten, ihr in das Gesicht griffen und sie zu Boden rissen. Dort entrissen sie der 65-Jährigen die Handtasche und flüchteten in Richtung Mainzer Landstraße. Die Polizei ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu einem der beiden Fälle machen können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 51499 beim zuständigen Fachkommissariat oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Ein erweitertes Stück Mond vom 20. Januar 2024

Mond

Manchmal muss man ihn jagen, den Mond. Man stelle sich vor, man liegt gemütlich zu der Zeit, in der normalerweise ein Tag zum nächsten wechselt, gemütlich darnieder und auf einmal gerät einem der Mond ins Blickfeld. Man will ihn fotografieren. Man schnappt sich die Kamera, reißt das Fenster auf und visiert den Mond an. In diesem Moment schiebt sich mindestens ein Wolke zwischen Kamera und Mond.

Man fröstelt.Die Kälte zieht durch das offene Fenster herein. Man wartet noch einen Moment oder auch etwas länger. Irgendwann hat man die Nase voll, schließt das Fenster, gießt sich einen Kaffee ein und begibt sich wieder in Ruheposition. Und wieder schaut der Mond durchs Fenster. Man bleibt liegen. Der Mond nervt.

Man steht wieder auf, lässt erneut die Kälte ins Zimmer hinein und hat Glück. Dieses Mal versteckt sich der Mond nicht hinter Wolken. Blass ist er allerdings geworden. Offensichtlich strengt ihn das Versteckspiel auch an.

Unterliederbach im Jahr 2000

Ein Blick auf den Frankfurter Stadtteil Unterliederbach im Jahr 2000 – künstlich verfremdet. Blick auf Unterliederbach? Ich sehe vier Gebäude, die in Höchst stehen. Da ist am rechten Rand eine Ecke des Klinikums und in der Mitte etwas, was man heute als „Mitscherlich Haus“ kennt. Dazu noch zwei Wohnhochhäuser, die heute nicht mehr existieren.

Richtig, aber etwas ist doch von Unterliederbach zu sehen. Da ist Ackerbaufläche, das Gelände eines Gartenbaubetriebs, die Hochhausgruppe an der Wasgaustraße, ein Schlot und der Kirchturm der Stephanuskirche. Sogar das Dach des Hochhauses an der Johannesallee erkennt man, wenn man etwas genauer hinschaut.

Die Wasgaustraße

Die Wasgaustraße war im Jahr 2000 eine recht belebte Straße, befand sich schon im Wandel. Gut, einen Herrenausstatter gibt es dort immer noch, aber selbst der Kunsthandel, der damals gerade einem Bekleidungsgeschäft gefolgt war, ist schon längst wieder aus dem Straßenbild verschwunden.