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Warnstreik: Busse in Wiesbaden stehen still

In Wiesbaden bleiben die Busse der ESWE in den Depots, da sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den technischen Bereichen und den Werkstätten dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik gefolgt sind. Die Busse wurden deswegen nicht betankt und auch nicht Corona gerecht gereinigt. Die Busse in Wiesbaden werden auch morgen nicht verkehren, denn dann ist das fahrende Personal zum Streik aufgerufen.

Nach Aussagen von Verdi verdienen Busfahrerinnen und Busfahrer in Hessen durchschnittlich 180 Euro weniger im Monat als die Kolleginnen und Kollegen in umliegenden Bundesländern. Hier soll eine Angleichung erfolgen.

Wieder Streiks im Nahverkehr

In Frankfurt am Main wird es am Samstag, dem 21. November 2020, wieder Störungen im öffentlichen Nahverkehr geben – der Grund: Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder zu einem Warnstreik aufgerufen. Deshalb werden an diesem Tag Straßen- und U-Bahnen voraussichtlich still stehen. Da Verdi sich dieses Mal nicht über die Streiktaktik geäußert hat, sollen sich die Nutzer zeitnah auf der Internetseite des RMV informieren.

Es kann allerdings auch schon vor dem Samstag zu Störungen im Nahverkehr kommen, da am Donnerstag und Freitag das technische Personal und die Mitarbeiter aus der Verwaltung zum Warnstreik aufgerufen sind. Warum das Fahrpersonal am Samstag streikt? Laut Verdi sollen Schüler während der Corona-Pandemie durch den Warnstreik nicht behindert werden.

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst kommt es am heutigen Donnerstag zu ersten Warnstreiks in Hessen. Unter den bestreikten Einrichtungen gehören das Klinikum Höchst und auch Einrichtungen der AWO. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte werde der Streik mit der heutigen Frühschicht beginnen und mit der Spätschicht enden.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

Busfahrer bekommen mehr Geld

Nach mehreren ergebnislosen Verhandlungsrunden und fast zwei Wochen Streik kam es in der Schlichtungsrunde zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern jetzt zu einer Einigung, der Allerdings die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi noch in einer Urabstimmung zustimmen müssen. Die Einigung ist bei der Schlichtung durch den früheren Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) Volker Sparmann zustande gekommen.

Eine Einmalzahlung von 950 Euro für das Jahr 2019, eine Gehaltsanhebung auf 15 Euro die Stunde ab dem 01.01.2020 und weitere drei Stufen auf dann 17,40 Euro die Stunde sind nach Aussage von Verdi Eckpunkte der Einigung. Dazu sollen unbezahlte, Fahrplan bedingte Pausen verringert und eine betriebliche Altersversorgung eingeführt werden. Auch für weiteres Personal der privaten, hessischen Busunternehmen soll eine Besserstellung erfolgen.

Busfahrerstreik geht weiter, Schlichtung ab Montag

Der Streik der bei privaten Busunternehmen in Hessen beschäftigten Busfahrer geht noch bis kommenden Sonntag weiter, am kommenden Montag wird die Schlichtung beginnen. Mit der Schlichtung beginnt die Friedenspflicht. Damit werden ab dem 2. Dezember 2019 die Busse zumindest vorübergehend wieder fahren.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi habe man sich bei Gesprächen mit dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) über den weiteren Ablauf und die Schlichtung geeignet. Zum Schlichter wurde Volker Sparmann, Mobilitätsbeauftragter des hessischen Verkehrsministeriums und früherer Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) bestimmt. Dieser hatte schon an der Schlichtung des Jahres 2017 mitgewirkt.

Der LHO zeigte sich froh bezüglich einer Einigung auf die Schlichtung, bedauerte aber gleichzeitig, dass noch bis einschließlich Sonntag gestreikt werden wird. Der Streik wird bis dahin fast zwei Wochen gedauert haben.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Busfahrerinnen und -fahrer in Hessen die Aufstockung des Grundstundenlohns von 13,50 Euro auf 16,60 Euro, 30 Tage Urlaub bezogen auf die 5-Tage Woche und die komplette Vergütung Fahrplan bedingter Pausen- und Wendezeiten. Verdi-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten.

Busfahrerstreik soll auch am Montag weiter gehen

Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, dass der Streik der bei privaten hessischen Busunternehmern beschäftigten Fahrerinnen und Fahrern auch am Montag fortgesetzt werden wird.. Zwar haben die Arbeitgeber nach Angaben der Gewerkschaft ein neues Angebot unterbreitet, dies müsse aber erst in der Tarifkommission beraten werden.

Verdi verlangt neben höherem Lohn, mehr Urlaub und bessere Arbeitsbedingungen. So sollen Fahrplan bedingte Pausen und Wendezeiten komplett vergütet werden.

Busfahrer in Hessen werden auch über das Wochenende streiken

Der nun seit vier Tagen anhaltende Streik der Busfahrer soll auch über das Wochenende anhalten. Bestreikt werden private Busunternehmen in Hessen. Die Gewerkschaft Verdi wartet derzeit auf ein Angebot der Arbeitgeber, die vom Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) im Tarifstreit vertreten werden.

Verdi verlangt eine Steigerung des Grundgehalts um 3,10 Euro pro Stunde und bessere Arbeitsbedingungen, die LHO bot zuletzt 2,10 Euro gestreckt auf vier Jahre.

Das Dilemma der Busunternehmen ist dabei bekannt, sie sind auf Kosten der Beschäftigen mit Niedrigstpreisen in den Bieterwettbewerb um sogenannte Streckenbündel gegangen. Sie argumentieren jetzt damit, dass im Saarland Unternehmen wegen hoher Lohnforderungen einerseits und vertraglicher Bindungen andererseits in die Insolvenz gegangen seien.

In ganz Hessen drohen unbefristete Streiks der Busfahrer

Nach Warnstreiks der Fahrer bei privaten Busunternehmen drohen jetzt unbefristete Streiks in ganz Hessen, nachdem in bisher vier Verhandlungsrunden keine Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer erzielt wurde, In einer Urabstimmung, zu der etwa 4.400 Busfahrerinnen und -fahrer aufgerufen worden waren, stimmten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi 99,5 % für einen unbefristeten Streik. Kommt es in der Verhandlungsrunde am Donnerstag in Frankfurt zu keiner Einigung, könnten dieses Mal die Busse in Hessen für mehrere Tage stillstehen.