Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Führung durch die Ausstellung „Frankfurt went West“

ffm. Am Dienstag, 13. Oktober, führt Kurator Tobias Picard um 18 Uhr durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“ im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte (ISG).

Gut 80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das ISG den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Der Kurator stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt für die Führung ist das Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, und ist ohne Reservierung möglich. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Autorin Shida Bazyar erhält Deutschen Buchpreis 2026

Für ihren Roman „Die Lücken“ hat die Autorin Shida Bazyar am Montagabend in Frankfurt am Main den Deutschen Buchpreis verliehen bekommen. „Die Lücken“ ist 2026 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen und setzt sich mit der NS-Geschichte ihres Geburtsortes in der Eifel auseinander.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main verliehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnet damit jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus

Frankfurt-Sossenheim: Trunkenheitsfahrt im Doppelpack

(di) Gestern Nacht (03. auf 04. Oktober 2026) führte ein Parkmanöver in Sossenheim zu gleich zwei Blutentnahmen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr.

Gegen 02:30 Uhr wollte ein Anwohner seinen zugewiesenen Parkplatz in der Otto-Brenner-Straße nutzen, auf dem zu diesem Zeitpunkt bereits ein fremdes Fahrzeug abgestellt war. Als der Anwohner den Autofahrer ansprach und bat, den Wagen umzuparken, reagierte der Mann sichtlich wütend. Dabei bemerkte der Anwohner einen deutlichen Alkoholisierungsgrad bei dem Fahrer und verständigte die Polizei.

Eine kurze Zeit später alarmierte Streife konnte den Autofahrer, der den Parkplatz bereits in Richtung Alt-Sossenheim verlassen hatte, anhalten und überprüfen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 62-Jährigen bestätigte den Verdacht der Trunkenheitsfahrt.

Da seine Fahrt an dieser Stelle beendet war, kontaktierte der 62-Jährige eine Bekannte und bat sie, sein Auto aus dem öffentlichen Verkehrsraum abzuholen.

Die 51-Jährige kam dieser Bitte nach und erschien wenig später an der Kontrollstelle – allerdings selbst stark alkoholisiert und auf einem E-Scooter angefahren. Auch bei ihr ergab ein Vortest einen Wert deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten.

Beide Personen mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo jeweils eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

NRM Netzdienste Rhein-Main verlegen Stromkabel in Griesheim

ffm. Die NRM Netzdienste Rhein-Main (NRM) verlegen voraussichtlich ab Mitte Oktober unter anderem entlang der Mainzer Landstraße neue Stromkabel. Die Mainova-Tochter erneuert und erweitert in einem Bereich zwischen Elektronstraße und Birminghamstraße das Energienetz. Unter anderem schließt die NRM ein im Bau befindliches Rechenzentrum an. Zusätzlich modernisiert sie die Infrastruktur in der Froschhäuserstraße, Sandäckerstraße und teilweise In der Schildwacht. Weiter ertüchtigt der Netzbetreiber im Zuge der Arbeiten 55 Hausanschlüsse. Mit dem Vorhaben steigert die NRM die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und sorgt für eine sichere Versorgung der Menschen und Unternehmen.

Als Bauzeit sind insgesamt rund zwei Jahre vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in 13 Bauabschnitte unterteilt. Die Arbeiten beginnen parallel in zwei Abschnitten. Ein Bauabschnitt befindet sich stadtauswärts in der Mainzer Landstraße zwischen den Hausnummern 683 und 695, ein weiterer in der Froschhäuser Straße.

Während der Bauarbeiten kommt es zu unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Die Mainzer Landstraße bleibt stadtein- und stadtauswärts jederzeit passierbar. Fahrspuren werden zeitweise verschwenkt oder eingeengt. Vorrübergehend entfallen öffentliche Parkplätze oder Gehwege sind nicht nutzbar. In Einzelfällen werden einzelne Abbiegespuren in Kreuzungsbereichen zeitweilig gesperrt.

Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden zeitweisen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Betroffene informiert sie im Vorfeld direkt. Alle Anliegenden sowie Pendlerinnen und Pendler bittet der Netzbetreiber während der voraussichtlich rund zweijährigen Bauzeit um Verständnis.

Mainova und ihre Netztochter NRM machen Frankfurts Energie- und Wasserversorgung fit für die Zukunft. Dazu zählen auch zuverlässige Stromleitungen. Unter mainova.de/es-geht-voran können sich Bürgerinnen und Bürger über das weitere Vorgehen für starke Netze in Frankfurt informieren. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Was könnte hier die Nachricht sein?

Was kann die Nachricht zu dieser Aufnahme sein? Ein Baugerüst? Eine Unterkonstruktion oder ein Montagesystem? Oder ein paar Regentropfen auf dem Dach?

Ein Baugerüst ist in Frankfurt sicher keine Nachricht wert, denn in der Stadt am Main wird ständig irgendwo gebaut. Ein Montagesystem auch nicht, denn das sieht man nicht, wenn die Photovoltaikanlage erst einmal montiert ist. Eher sind es die Regentropfen, die das Dach glänzen lassen.

Blues-Karavane macht Halt in der Jahrhunderthalle (Update)

Am heutigen Abend macht die Blues-Karavane auch Halt in der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main Unterliederbach. Blues Caravan ist eine Veranstaltungsreihe eines Plattenlabels, welche schon seit vielen Jahren durch die Lande zieht. Vorgestellt werden immer drei Künstlerinnen oder Künstler aus dem Bereich Blues-Rock, 2026 sind das Elise Frank, Laura Chavez und Matthew Curry.

Von der Französin Elise Frank ist zu Beginn des Jahres deren erste CD, I Didn’t Pay For It, erschienen. Sie spielt und singt den Blues und den Blues-Rock in der etwas raueren Form. Dabei fällt ihre sympathische Stimme auf. Begleitet wird sie auf den meisten Stücken von Laura Chavez, Gitarre.

Auch Laura Chavez hat zu Beginn des Jahres eine CD herausgebracht. Ihre Stimme ist die Gitarre. Außerdem ist sie auf Veröffentlichungen anderer Künstler des Labels zu hören.

Matthew Curry wurde im US-Bundesstaat Illinois geboren. Der Singer/Songwriter fällt besonders bei Live-Konzerten auf und Kollegen wie Peter Frampton oder Steve Miller haben sich schon lobend über ihn ausgelassen. Schaut man sich seinen Wikipedia-Eintrag an, fällt auf, dass seine aktuellste Veröffentlichung fehlt.

Konzerte des Blues Caravan laufen immer gleich ab. Beim ersten Stück stehen alle Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne. Es folgen drei Abschnitte, bei denen alle ihr eigenes Programm vortragen und einer bei dem wieder alle auf der Bühne stehen.

Heute Abend ist der Club-Saal der Jahrhunderthalle der Spielort. Viel Vergnügen.

PS: Blues Caravan 2026 ist auch auf CD und DVD erschienen. Die DVD glänzt dabei mit mehr als zwei Stunden Musik (RUF 1337).

(Update) Das Konzert in der myticket Jahrhunderthalle wurde leider abgesagt, die Nachricht dazu erreichte mich zu spät. Produktionstechnische Gründe wurden als Grund für die Absage genannt. Muss mich jetzt wohl mit der CD/DVD begnügen.

Baumfällarbeiten auf dem Friedhof Zeilsheim

ffm. Auf dem Friedhof in Zeilsheim werden in den kommenden Wochen zwei Bäume gefällt. Es handelt sich um zwingende Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenabwehr für die Friedhofsbesucherinnen und -besucher. Die zu fällenden Bäume weisen erhebliche Mängel auf und sind bereits abgestorben. Routinemäßig wird von der beauftragten Fachfirma der Besatz durch Vögel, Kleinsäuger oder andere geschützte Arten überprüft. Wo räumlich möglich, wird eine Nachpflanzung des Baumes angestrebt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

30 Jahre Präventionsrat Frankfurt

ffm. Der Präventionsrat Frankfurt hat am Montag, 28. September, sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Partnerinnen und Partner aus Stadtgesellschaft, Polizei, Justiz, Verwaltung, Vereinen und Initiativen kamen aus diesem Anlass bei der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) in Frankfurt zusammen. Die Veranstaltung bot einen abwechslungsreichen Rahmen aus Rückblicken, Gesprächen, Livemusik und persönlichem Austausch.

Was Mitte der 1990er Jahre als neuer Ansatz begann, ist heute fest verankert: Stadt, Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft arbeiten institutionenübergreifend daran, das Sicherheitsgefühl zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Der Präventionsrat versteht sich dabei vor allem als Koordinator und Vernetzer, der die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure mit ihrer Expertise zusammenbringt.

Oberbürgermeister Mike Josef würdigt die Entwicklung des Präventionsrats: „Sicherheit entsteht auch dort, wo Menschen einander kennen, Probleme früh erkennen und gemeinsam handeln. Genau dafür bringt der Präventionsrat seit 30 Jahren Stadt, Polizei, Justiz und engagierte Menschen in den Stadtteilen zusammen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum und vielen Dank an alle, die dieses Netzwerk aufgebaut haben und es heute mit Leben füllen. Ihre Arbeit macht Frankfurt sicherer und stärkt zugleich den Zusammenhalt in unserer Stadt.“

Auch Martin-Benedikt Schäfer, Dezernent für Ordnung, Sicherheit, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, unterstreicht die Bedeutung dieser Arbeit: „30 Jahre Präventionsrat – das ist eine Frankfurter Erfolgsgeschichte. Ich gratuliere dem Präventionsrat, allen Mitgliedern und Wegbegleitern ganz herzlich zu diesem Jubiläum. Prävention setzt dort an, wo Probleme entstehen können, und versucht, Lösungen zu entwickeln, bevor aus Herausforderungen größere Konflikte werden. Gerade in einer dynamischen Stadt wie Frankfurt ist das eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe.“

Inzwischen gibt es in Frankfurt 20 regionale Präventionsräte, zwei weitere sind geplant. Hinzu kommen rund 43 Seniorensicherheitsbeauftragte, die Präventionsangebote direkt in die Stadtteile bringen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Kriminalprävention. Auch Gewalt- und Suchtprävention, Seniorensicherheit, Demokratieförderung, digitale Sicherheit sowie Krisenvorsorge und Resilienz gehören zu den Themen.

Für Peter Kristen Kempf, Leiter des Präventionsrats, liegt genau in diesem Netzwerk die Stärke: „Prävention gelingt nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo Menschen zusammenkommen, in den Stadtteilen. Unsere Stärken sind die vielen Engagierten vor Ort und unsere Partner bei Polizei, Justiz und Stadt. Ihre Zusammenarbeit zu stärken, ist seit 30 Jahren unser Auftrag. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.“

Durch den Nachmittag führten hr-Gerichtsreporterin Heike Borufka, zugleich Präventionsbotschafterin des Präventionsrats, und Moderator Basti Red. In Gesprächen und persönlichen Rückblicken ging es um die Anfänge des Präventionsrats, seine heutige Arbeit und die Themen, die Frankfurt künftig beschäftigen werden. Beim anschließenden Empfang wurde vieles davon weiterdiskutiert.

Auch nach 30 Jahren bleibt der Grundgedanke derselbe: Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Daran arbeitet der Präventionsrat weiter – unter dem Motto „Frankfurt. Aber sicher.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Griesheim: Buslinien werden an Bauarbeiten angepasst

ffm. Die Bauarbeiten in der Straße Alt-Griesheim ändern neuerlich ihre Position. Deshalb passt die Buslinie 89 von Donnerstag, 1., bis voraussichtlich Freitag, 30. Oktober, ihre Fahrtroute an.

Geändert wird dabei nur die Fahrtroute Richtung Erzbergerstraße. Die Busse sind ab der Haltestelle Jungmannstraße durch die Alte Falterstraße in die Hartmannsweilerstraße unterwegs. Dabei wird an der Haltestelle Alte Falterstraße erneut die reguläre Abfahrtposition der Gegenrichtung bedient. Die Ersatzhaltestelle Auf dem Schafberg bleibt bestehen. Ebenso wird in Richtung Leonardo-da-Vinci-Allee wie bisher ohne Halt zwischen den Haltestellen Erzbergerstraße und Griesheim Bahnhof gefahren.

Durch die veränderte Baustelle kann die Linie 54 von Donnerstag, 1. Oktober an wieder auf ihrem regulären Linienweg unterwegs sein. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)