Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Farbschmierereien an der Grill’schen Brücke

Am Sonntagmorgen (28. Juni 2026) meldete ein Zeuge zahlreiche Farbschmierereien in der Straße „An der Nidda“.

Eine vor Ort entsandte Streife konnte die Meldung bestätigen. Neben mehreren ausländerfeindlichen Schriftzügen wurde auch ein Hakenkreuz angebracht.

Die Schmierereien wurden dokumentiert und anschließend unkenntlich gemacht.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen unbekannte Täter eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Anmerkung: Die Grill’sche Brücke führt über die Nidda und verbindet Nieder mit Sossenheimer Ufer.

Buntmetalldiebe im Süden und Westen Frankfurts unterwegs

Seit Anfang Juni 2026 stellt die Polizei eine Häufung von Buntmetalldiebstählen, insbesondere in den südlichen Frankfurter Stadtteilen, fest. Die Meldung listet aus dem Westen Frankfurts Höchst, Schwanheim und Sindlingen auf.

Das Augenmerk der Diebe liegt hierbei hauptsächlich auf Kupferregenrinnen, Fallrohren aus Kuper und Grabschmuck. Bei den Tatobjekten handelt es sich um teils öffentliche Gebäude auch Friedhöfe und Privathäuser waren bereits betroffen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und sensibilisiert. Sollten Sie verdächtige Wahrnehmungen, insbesondere in den späten Abendstunden bis in die Nacht hinein machen, melden Sie diese bitte umgehend dem polizeilichen Notruf. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Höchst: Jugendlicher leistete Widerstand

Aufgrund einer vorangegangenen Auseinandersetzung fahndete die Polizei am 24. Juni 2026 im Bereich Höchst nach einem 17- Jährigen.

Diesen erkannte eine Polizeistreife im Bereich des Höchster Bahnhofes wieder und unterzog ihm einer Kontrolle. Im Rahmen der folgenden Festnahme wehrte sich der 17- Jährige massiv und schlug in Richtung der eingesetzten Streife. Einer Polizistin trat er gegen das Knie und verletzte sie hierdurch leicht. Nur unter erheblichem Kraftaufwand und mit der Unterstützung weiterer Polizisten konnte der Jugendliche schließlich festgenommen und auf das Revier verbracht werden.

Auch hier leistete er weiter Widerstand und weigerte sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, das Revier wieder zu verlassen.

Aufgrund des Verhaltens bestand der Verdacht, dass der 17- Jährige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden könnte. Daher wurde er schließlich einer Fachklinik vorgestellt, welche den Jugendlichen aufnahm.

Die eingesetzten Streifen wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, konnten ihren Dienst dennoch fortsetzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Fahrräder kostenlos codieren lassen

Fahrradcodierung, Sicherheit, Symbolbild
Gerät zur Fahrradcodierung (Symbolbild © Jürgen Lange)

Der regionale Präventionsrat Sossenheim lädt am Samstag, 27. Juni, gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) von 14 bis 17 Uhr auf dem AWO-Sommerfest am Dunanring 8 zu einer Fahrradcodieraktion ein.

Die individuell erstellten Codes auf den Fahrrädern signalisieren „Dieses Fahrrad ist registriert!“ und schützen damit vor Diebstahl, weil ein Weiterverkauf erschwert wird. Falls sie dennoch gestohlen werden und wieder auftauchen, ist eine Zuordnung der Räder anhand der Codes zu den rechtmäßigen Besitzern schnell möglich.

Für die Codierung werden ein gültiger Personalausweis und – sofern vorhanden – der Kaufbeleg benötigt.

Die Codieraktion ist kostenlos und erfolgt ohne Anmeldung. Weitere Informationen können unter Fahrradcodierung | ADFC abgerufen werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Anhaltende Trockenheit: Grillverbot in städtischen Grünanlagen

Es regnet nicht genug: Wegen der anhaltenden Trockenheit kann jeder Funke einen verheerenden Brand auslösen. Zum Schutz der Grünanlagen ist das Grillen mit offenem Feuer auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt ab Mittwoch, 24. Juni, verboten. Das Verbot gilt sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Zudem ist die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ebenfalls untersagt. Da auch die Frankfurter Friedhöfe gefährdet sind, wird empfohlen, dort das Entzünden von Grablichtern und andere Formen von offenem Feuer ebenfalls zu unterlassen.

Ein wichtiger Indikator zur Bewertung der Gefahrenlage ist der Waldbrand-Gefahrenindex sowie der Grasland-Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Die vom Wetterdienst erstellten Indizes sind in fünf Stufen gegliedert. Bei Stufe 1 herrscht nur eine sehr geringe Brandgefahr. Ab Stufe 4 gilt eine hohe Waldbrandgefahr beziehungsweise eine hohe Brandgefahr in Grünanlagen, ein Grillverbot ist zwingend erforderlich.

Das Grillen ist in Frankfurt auch unter normalen Witterungsbedingungen im öffentlichen Raum nur auf ausgewiesenen Grillplätzen gestattet. Dabei sollte Funkenflug weitestgehend vermieden und Asche- und Kohlereste in den dafür vorgesehenen Containern entsorgt werden. Anfallender Müll muss entsprechend richtig entsorgt oder wieder mitgenommen werden.

Auch für den Wald gilt eine erhöhte Gefahr. Die Waldböden, die Bodenvegetation und herabgefallenes Laub sind aufgrund nicht ausreichender Niederschläge ausgetrocknet und leicht entzündlich. Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes bitten die Waldbesucherinnen und -besucher daher dringend darum, sich umsichtig zu verhalten. Schon eine achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe kann Auslöser für einen Waldbrand sein. Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt im Zuge des jetzt erlassenen Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt bis auf weiteres, solange bis dieses aktiv vom Grünflächenamt über die Medien wieder aufgehoben wird.

Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991. Auch Hinweise zu möglichen Gefahrenquellen können über diese Rufnummer mitgeteilt werden. Kontrolliert wird das Grillverbot durch das Ordnungsamt.

Grundlage für das Grillverbot ist eine Allgemeinverfügung, die in der aktuellen Ausgabe des Amtsblatts der Stadt Frankfurt veröffentlicht wird. Die Allgemeinverfügung kann unter Service & Rathaus/Verwaltung/Amtsblatt nachgelesen werden.

Dampf in Unterliederbach 2015 – ein Rückblick

Ein Blick in das Menü dieser Seite zeigt es, das Jahr 2015 fehlt. Es ist aber weder das Jahr selbst ausgefallen, noch die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“. Auch fotografiert wurde wieder. Ein Missgeschick, Mayonnaise auf der Linse, sorgte allerdings dafür, dass viele Bilder unbrauchbar waren.

Dazu kam mir die Idee, die Bilder auf ein Seitenverhältnis von 3:2 zu beschneiden. Teilweise standen mir auch Bildbearbeitungsprogramme nach einem Wechsels des Betriebssystems nicht mehr zur Verfügung. Die Originalaufnahmen sind allerdings noch da.

Das obere Bild findet sich bereit auf dieser Seite. Da „glänzt“ es allerdings noch im Seitenverhältnis 4:3. Wer genau hinschaut, wird allerdings noch weitere Unterschiede bemerken. Die drei übrigen Aufnahmen wurden bisher noch nicht veröffentlicht. Wie meist üblich, lassen sich die Bilder durch Anklicken in einer größeren Darstellung betrachten.

Online statt außen vor – digitale Teilhabe im Alter wird gefördert

Mit Tablet und Training gegen digitale Ausgrenzung im Alter: Das Jugend- und Sozialamt eröffnet Frankfurterinnen und Frankfurtern über 65 Jahren mit geringem Einkommen digitale Chancen. Mit kostenlosen Schulungen und Zuschüssen für digitale Endgeräte unterstützt das Amt digitale Teilhabe im Alter.

Viele alltägliche Angebote sind heute digital: Termine beim Arzt vereinbaren, Fahrkarten kaufen, mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben oder Informationen abrufen. „Aber nicht alle älteren Menschen können diese Möglichkeiten nutzen, oft fehlen digitale Kenntnisse oder die finanziellen Mittel für ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop. Und dann ist Teilhabe im Alter fast unmöglich und das geht nicht, dagegen wollten wir unbedingt etwas tun“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes Frankfurt.

Um die digitale Teilhabe älterer Menschen zu stärken, setzt das Jugend- und Sozialamt gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences das Projekt „Digitale Teilhabe im Alter – Quartiersnahe Versorgung in Frankfurt am Main“ (DiTA) um. Das Vorhaben wird bis Mai 2027 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Im Mittelpunkt stehen ältere Frankfurterinnen und Frankfurter, die bislang nur wenig Zugang zu digitalen Angeboten haben. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit geringem Einkommen und andere benachteiligte Gruppen.

Im Zuge des Projekts werden bestehende digitale Angebote für ältere Menschen in Frankfurt erfasst und gemeinsam mit Trägern, Initiativen und Fachkräften weiterentwickelt.

„Immer mehr Entscheidungen des Alltags werden digital getroffen – vom Arzttermin bis zum Behördengang. Am digitalen Leben teilzunehmen heißt heute, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ich will, dass ältere Menschen auch in einer digitalen Stadt ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Deshalb investieren wir nicht nur in digitale Geräte, sondern auch in das Wissen und die Begleitung, die ältere Menschen mit geringem Einkommen dafür brauchen. Mit diesem Projekt stärkt Frankfurt erneut die Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben – eine der Grundaufgaben guter Stadtpolitik“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.

Der Handlungsbedarf im Bereich des Zugangs zu digitalen Geräten und digitalen Bildungsangeboten für vulnerable Gruppen, die beispielsweise von Armut im Alter betroffen sind, ist groß: Das Angebot „Digitale Schulungsangebote und Grundausstattung 65+“ nimmt die Sozialbezirke in den Fokus, in denen der Bedarf an Teilhabe-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Ältere besonders hoch ist.

250 Euro Zuschuss für digitale Endgeräte wird in den Sozialrathäusern Bockenheim, Gallus und Ost für Frankfurterinnen und Frankfurter ab 65 Jahren, die aktuell Sozialleistungen erhalten, zur Verfügung gestellt – also Frankfurterinnen und Frankfurter, die beispielsweise Grundsicherung oder Wohngeld erhalten oder einen Frankfurt-Pass besitzen. Der Zuschuss dient der Anschaffung eines Laptops, Tablets oder Smartphones.

Kostenlose, digitale Schulungsangebote für die Zielgruppe der Frankfurterinnen und Frankfurter über 65 Jahren, die Sozialtransfer erhalten, beziehungsweise Frankfurterinnen und Frankfurter über 75 Jahren, werden aktuell erarbeitet. Zudem ist es durch die Mittel des Almostenkasten in allen digitalen Angeboten für ältere Menschen in Frankfurt möglich, kostenfrei teilzunehmen. Eine Übersicht der Angebote gibt es bei der Leitstelle Älterwerden.

Möglich macht dies eine Förderung des Frankfurter Almosenkastens in Höhe von 26.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Griesheim: Unfall an Schleuse

Frankfurt am Main, Griesheim. Main, Staustufe
Die Wehre der Griesheimer Staustufe (Archivbild)

Am Abend des 17. Juni 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich an der Schleuse Griesheim ein Unfall. Zwei Männer im Alter von 22 und 17 befanden sich auf einer Fahrt mit einem Sportboot flussabwärts über den Main.

Als sie zur Schleuse Griesheim kamen, achteten sie nicht auf den Streckenverlauf und stürzten mit dem Boot ca. 3-4 Meter das Wehr herunter. Durch den Sturz kenterte das Boot und die beiden Personen verletzten sich leicht. Sie konnten von Rettungskräften der Feuerwehr an Land gezogen und gerettet werden. Es traten Betriebsstoffe aus und das Boot liegt weiterhin im Wasser; die Bergung wird derzeit vorbereitet. Einschränkungen für den Schleusenverkehr ergaben sich nicht.

Kurze Zeit nach dem Unfall meldete sich der Eigentümer des verunfallten Bootes bei der Polizei, um es gestohlen zu melden. Hierbei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die verunfallten Personen ihm gegenüber Kaufinteresse an dem Boot geäußert hatten und sich dann auf eine Probefahrt begeben hatten, von der sie nicht zurückkehrten.

Ersten Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Insassen bei der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. In der Folge nahm die Polizei sie mit zu einer Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (Quelle: Hessisches Polizeipräsidium, Einsatz)

Frankfurt-Schwanheim: Trickdiebe unterwegs

Mittwochmittag (17. Juni 2026) versuchten zwei Männer mit einem Schauspiel in die Wohnung einer 85-Jährigen zu gelangen. Kurze Zeit später gelingt es ihnen bei einem 82-jährigen Pärchen zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten zu entwenden. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Nach aktuellen Erkenntnissen klingelten zwei Männer an der Wohnung einer 85-Jährigen Im Heisenrath. Sie versuchten ihr vorzugaukeln, dass sie zum Ablesen des Zählerstandes gekommen waren. Als die Dame sich weigerte die Wohnung mit einem der beiden zu verlassen, ließen sie von ihrer Idee ab.

Gegen 12:00 Uhr gelingt es zwei identisch beschriebenen Männern im Sonnenweg unter Vorspielen eines dringenden Bedürfnisses in das Haus eines 82-jährigen Pärchens zu gelangen.

Während einer der beiden das Pärchen in ein Gespräch verwickelte, begab sich der andere in ein weiteres Zimmer der Hausbesitzer. Hier entwendet er zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten.

Der Diebstahl wurde erst bemerkt, als die Männer bereits nicht mehr vor Ort waren.

Einer der Männer wird beschrieben als 20-30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, ohne Bart, mit mittellangen schwarzen Haaren. Er war von schmaler Statur und trug Arbeitskleidung.

Der andere wird beschrieben als 25-35 Jahre alt, etwa 190 cm groß, mit kurzem Bart und mittellangen schwarzen Haaren. Auch er trug Arbeitskleidung.

Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise haben, so melden Sie sich unter der 069 755 95499 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)