
Der Kran steht im Osten von Frankfurt am Main Unterliederbach. Dort wird zwischen Euckenstraße und Grauem Stein gerade der Kindergarten neu gebaut. In den Kronen der Bäume leuchten die Blätter im Herbstlicht. Bald werden sie abfallen …

Der Kran steht im Osten von Frankfurt am Main Unterliederbach. Dort wird zwischen Euckenstraße und Grauem Stein gerade der Kindergarten neu gebaut. In den Kronen der Bäume leuchten die Blätter im Herbstlicht. Bald werden sie abfallen …
Am Dienstagabend gab es auf der A66 bei Frankfurt am Main Unterliederbach in Fahrtrichtung Wiesbaden einen schweren Verkehrsunfall. Auf der Abfahrt zur B8 Richtung Königstein hatte sich ein Stau gebildet, den ein 53-jähriger VW Passat-Fahrer offensichtlich übersehen hatte. Er krachte in das Stauende, wobei insgesamt drei weitere Fahrzeuge beschädigt und alle vier am Unfall beteiligten Fahrer verletzt wurden.
Aufgrund der herumliegenden Fahrzeugteile musste die Autobahn kurzfristig voll gesperrt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Die Sängerinnen des Frauenchors Liedertafel sind die „Worzel“. Und die geben am Sonntag ein Konzert. In der Stephanuskirche im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach ist ab 16 Uhr Einlass – es gibt Kaffee und Kuchen -, das Konzert beginnt um 17 Uhr. Zu hören sind neben den Damen des Frauenchors Liedertafel, gen. „Worzel“, unter der Leitung ihres Dirigenten Damian H. Siegmund der Männerchor Vorwärts Eschborn und das Blasorchester Höchst/Musikverein Unterliederbach unter der Leitung von Simon Kunst. Durch das Programm führt Bernhard Becker.
Der Eintritt ist frei.

Geht es jetzt endlich mit den Straßenbauarbeiten in der Pfälzer Straße los? Aufgestellte Halteverbotsschilder weisen darauf hin. Die westliche Pfälzer Straße soll umgestaltet werden. Zum Liederbach hin soll eine Rampe den barrierefreien Übergang für Fußgänger und Fahrradfahrer zum dortigen Fuß- und Radweg gewährleisten. Parkplätze wird es in Zukunft nur noch auf der Südseite quer zur Fahrtrichtung geben.
Unschön ist allerdings, dass Teile des Absperrmaterials und Schilder im Liederbach gelandet sind. Diese Aktion war und ist nicht lustig.

Auch 2017 kam der Kerbebaum wieder aus Unterliederbach. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann hat aber immerhin einen Obolus seitens der Stadt Frankfurt an den Unterliederbacher Vereinsring entrichten lassen, damit wenigstens die Transportkosten gedeckt waren. Wie es dazu kam?
Findige Bürger hatten herausgefunden, dass sich die Stadt Höchst bei der Eingemeindung Unterliederbachs dazu verpflichtet hatte, den Kerbebaum für die Unterliederbacher Kerb zu stellen. Das ist jetzt 100 Jahre her. Bei der Eingemeindung Höchsts nach Frankfurt am Main ist diese Verpflichtung an Frankfurt übergegangen.

Heute gab es auch eine Reihe von Höfen in denen ein Flohmarkt abgehalten wurde. Besonders rund um Marktplatz und Wagengasse füllten auch Besucher der Michelskerb die bunten Höfe. Unterstützt wurde die Nachbarschaftsaktion von NEBENAN.DE.

Um 15:18 Uhr war es soweit, der Kerbebaum stand und die traditionelle Michelskerb konnte beginnen. Um 15:00 Uhr war der Baum in Anwesenheit von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, viel politischer Prominenz, sogar zwei Direktkandidaten der morgigen Bundestagswahl waren vor Ort, und vielen Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger angeliefert worden. Aufgestellt wurde der Baum von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach.
Diese wurden übrigens kurz nach Beginn des Festes zu einem Einsatz gerufen, – da stand der Baum glücklicherweise schon.
(Anklicken für größere Darstellung.)

Am Sonntag, dem 17. September 2017, feierte der Verein Caritas der Gemeinde Unterliederbach sein 20-jähriges Bestehen. Dazu hatte man zu Essen, Trinken und gemeinsamen Gespräch in den Kirchhof der katholischen Kirche St. Johannes Apostel an der Königsteiner Straße geladen. Einen Büchertisch gab es auch noch. Im Hof hinter der Kirche stand das rote Spielmobil und sorgte für viel Spaß bei den Kindern.
Eine besonders schöne Idee war das Caritas-Puzzle: Die einzelnen Puzzleteile waren sehr schön gestaltet und repräsentierten jeweils eine vom Verein unterstützte oder geführte Einrichtung.

Auch die Bushaltestelle Euckenstraße an der Königsteiner Straße ist jetzt barrierefrei gestaltet und mit taktilem Bodenleitsystem versehen. Über die Namensgebung könnte man streiten, aber sonst scheint alles gut. Genauer betrachtet, sieht die Verteilung der Buslinien und der Haltestellen in Unterliederbach reichlich planlos aus. Es gibt keine vernünftige Ost-/Westverbindung im Stadtteil, Parkstadt und auch der Unterliederbacher Bahnhof sind nur unzureichend in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden.
Lustig wird es, wenn man in der RMV-Fahrplanauskunft mal den Hortensienring als Startpunkt einer Fahrt eingibt und das MTZ als Ziel: Da kann es passieren, dass dem Fahrgast empfohlen wird, zur Haltestelle Hans-Böckler-Straße zu laufen und von dort aus mit dem Bus ins MTZ zu fahren. Toll!