Eintracht Frankfurt sammelt Punkt um Punkt für den Klassenerhalt. Bis zu rettenden Ufer ist es zwar noch ein weiter Weg, aber neun Punkte aus drei Spielen sind nicht zu verachten. Und wenn das ganze auch noch mit schönen Toren gewürzt wird, ist es besonders begeisternd: Meiers Ballannahme, seine Weitergabe an Aigner und dessen Lupfer zum 3:1 waren wirklich sehenswert. Aber die Abwehr ist löchrig wie ein Schweizer Käse, deshalb nur 3:2 gegen dezimierte Hamburger. Platz zwei steht für Eintracht Frankfurt am Ende des dritten Spieltags.
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Unterliederbacher Michelskerb 2012

Vom 22. bis 24. September 2012 findet im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach die Michelskerb, das Fest zur Weihe der alten Dorfkirche, statt. Fahrgeschäfte auf dem Unterliederbacher Marktplatz und Stände der Unterliederbacher Vereine entlang der Wagengasse und eine Hüpfburg für Kinder an der Dorfkirche laden Bürger und Gäste des Stadtteils zum Feiern ein.
Die Kerb beginnt am Samstag um 15 Uhr mit dem Aufstellen des Kerbebaumes an der Einmündung der Wagengasse in die Liederbacher Straße. Am Montag gibt es einen Familientag, an dem die Fahrgeschäfte mit halben Preisen locken werden.
Ein Waffel- und Getränkestand der evangelischen Gemeinde Unterliederbach wird Samstag und Sonntag seine Köstlichkeiten zugunsten der Dorfkirche anbieten. In der Dorfkirche werden noch einmal die Bilder, die erstmals am Tag des offenen Denkmals präsentiert wurden, auf zwei Schautafeln zu sehen sein.
Angelesen: Hoechst – Untergang des deutschen Weltkonzerns
Ältere Besucher dieser Seite mögen sich vielleicht noch an die Hoechst AG erinnern, die im letzten Jahrhundert des vergangenen Jahrtausends nicht nur Arbeitgeber vieler Bürger aus den westlichen Stadtteilen von Frankfurt am Main war, sondern auch denen, die nicht dort arbeiteten durch ihr soziales und kulturelles Engagement in benachbarten Stadtteilen auffiel. Hier sei nur die damalige Jahrhunderthalle Hoechst genannt, die durch ein herausragendes Kulturprogramm zu angenehmen Preisen nicht nur Menschen im Rhein-Main Gebiet ein Begriff war.
Über den Untergang des deutschen Weltkonzerns hat der Journallist Christoph Wehnelt ein Buch verfasst. Dazu hat er in gebührendem zeitlichen Abstand Gespräche mit über zwanzig Topmanagern geführt und Einblicke in Geheimdossiers erlangt. Er enthüllt das, was viele schon vorher geahnt hatten: Unter Jürgen Dormann wurden riesige Werte und eine Unternehmenskultur vernichtet. Die Politik gab bei der Abwanderung des Umsatzmilliardärs über den Rhein ein denkbar schlechtes Bild ab und weite Teile von Vorstand und Aufsichtsrat folgten blind einem falsch verstandenen Bild von Modernität, welches in der Außenansicht im Verzicht von Turm und Brücke im Logo und letztendlich im Untergang des Unternehmens Hoechst AG gipfelte.
Wehnelt, Christoph: Hoechst – Untergang des deutschen Weltkonzerns, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2010 (3. Auflage)Der Abstiegskampf (2) – immer noch sechs Punkte
Samstag Nachmittag, es ist Bundesligazeit. Viele Mannschaften, die hoch hinaus wollen, spielen. Die Frankfurter Eintracht spielt nicht. Der Blick auf die Tabelle ist ernüchternd, Eintracht Frankfurt nur noch auf Platz 5.
Glücklicherweise ist der Spieltag noch nicht zu Ende, – Eintracht Frankfurt kann noch Punkte gegen den Abstieg holen.
Nachtrag vom Abend: Eintracht Frankfurt befindet sich auf Platz 6 der Bundesligatabelle.
Elisabeth Lücke – Spurensuche
Elisabeth Lücke ist nicht Bettina W., über ihr neustes Buch schreibt kaum jemand. Elisabeth Lücke ist nicht blond und taugt wenig als bedauernswertes Opfer böser Männerfantasien, aber Elisabeth Lücke schreibt selbst.
Gerade ist ein neuer Band erschienen. Frankfurt am Main – Neue Rundgänge durch die Geschichte heißt er und wird vom Sutton Verlag verlegt. Und das Beste, das Buch begleitet auch in weiten Teilen den Wertegang unseres Admins, der ja bekanntlich zwischenzeitlich einen richtigen Namen hat.
Unser Admin ist im Gutleutviertel aufgewachsen. Dies beschreibt Elisabeth Lücke in ihrem dritten Rundgang. Das Buch ist in Rundgänge aufgeteilt. Frau Lücke ist Stadtführerin, und da liegt dies nahe.
Unser Admin ging im Bahnhofsviertel zur Schule. Er beteuert immer, dass es damals noch keine Bars gegenüber dem Schultor gab. An der Ecke Moselstraße / Taunusstraße soll es einst einen Zigarrenladen gegeben haben, welcher dem Vater eines Mitschülers gehört hatte. Heute befindet sich dort natürlich eine Bar. Das Bahnhofsviertel ist der vierte Rundgang.
In dem Viertel, welches im zweiten Rundgang beschrieben wird, hat unser Admin seine Studentenzeit verbracht. Er wohnte in einem Haus in der Schumannstraße, welches zu dieser Zeit Ignatz Bubis gehörte. Er war (und ist) ein begeisterter Betrachter der Villen in diesem Stadtteil Frankfurts.
Den ersten Rundgang hat unser Admin wohntechnisch knapp verpasst. Er wohnt nicht in Höchst. Allerdings grenzt der Frankfurter Stadtteil Unterliederbach direkt an Höchst und wurde einst, nämlich 1917, nach Höchst eingemeindet.
Nur zum fünften Rundgang, dem durchs Nordend, gibt es fast keine Berührungspunkte, obwohl manch einer unseren Admin in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelegentlich im Café Größenwahn gesehen haben will.
Ach ja, das Buch an dem ich gerade vorbei geschrieben habe liest sich recht interessant und weiß auch mit der einen oder anderen Geschichte über frühere Bewohner der fünf beschriebenen Stadtteile zu gefallen.
Marcel Reich-Ranicki würde sicher auf die eine oder andere grammatikalische Ungenauigkeit hinweisen und unser Admin auf die eine oder andere Lücke im Beschriebenen, aber Frau Lücke lebt auch noch nicht so lange im Raum Frankfurt wie die beiden genannten Herren.
Elisabeth Lücke liest am 14. September 2012 ab 17 Uhr in der Buchhandlung Bärsch, Hostatostraße / Ecke Albanusstraße 29 in Frankfurt am Main Höchst. Im Anschluss bietet die Autorin einen kleinen Rundgang durch die Höchster Altstadt an.
Lücke, Elisabeth: Frankfurt am Main – Neue Rundgänge durch die Geschichte, Sutton Verlag, Erfurt 2012Tag des offenen Denkmals – Holz in Unterliederbach

Die evangelische Gemeinde des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach beteiligte sich auch im Jahr 2012 am Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr war das Thema „Holz”. Hans Wagner referierte in zwei Vorträgen über das Thema. Hier beleuchtete er einmal die Verwendung dieses Baustoffes in der historischen Dorfkirche von Unterliederbach und wies auch auf Fachwerkhäuser und Holz als Zierrat bei der Herstellung von Türen und Toren hin. Qualitativ sehr gute Fotos ergänzten die Vorträge in einer kleinen Ausstellung.
Zum Bau der Emporen in der Kirche, der Dachkonstruktion und der Konstruktion des Glockenturms wurde für alle tragenden Teile Eiche verwendet. Die Dachkonstruktion sitzt auf dem Mauerwerk der Kirche. Der zentrale Balken, der die Decke der Kirche trägt und im Innenraum des Gotteshauses sichtbar ist, ist von der Dachkonstruktion abgehängt. Neben Eichenholz fanden Nadelhölzer oder leicht schnitzbares Lindenholz Verwendung.
Balken, auch die, die die Emporen tragen, sind in der Regel roh behauen. Reparaturarbeiten wurden meist mit Nadelhölzern ausgeführt. Das Kruzifix ist eine Arbeit des Darmstädter Holzbildhauers Johann Paul Eckard (1706-1780), der es im Jahr 1760 für 50 Gulden gefertigt hatte. Sieben Jahre zuvor waren Orgel und Orgelempore erstellt worden, die mit Holzschnitzereien verziert sind. Die Bilder auf den Brüstungen der Emporen der Dorfkirche sind auf Holz gemalt.
Holz war das Baumaterial der einfachen Leute, und Unterliederbach war ein armes Dorf. Bis zum Bau der beiden von den Frankfurter Bürgern Stembler und Steitz erstellten Herrenhäuser zu Beginn und Mitte des 18. Jahrhunderts dürften alle Häuser des Dorfes als Fachwerkhäuser erstellt worden sein. Es ist davon auszugehen, dass die ältesten dieser Häuser frühestens nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) gebaut wurden.
Die in Unterliederbach vorhandenen Fachwerkhäuser sind meist von schlichter Art. Nur beim Reckenhöfchen in der Wagengasse, dem Gebäude Heugasse 7 und an einem weiteren Gebäude am Marktplatz haben das Fachwerk auch eine schmückende Funktion, was darauf schließen lässt, dass die Erbauer wohlhabender als die übrigen Bewohner des Dorfes waren. Das Fachwerk war in der jüngeren Vergangenheit übrigens meist verputzt und wurde häufig erst in den beiden vergangenen Jahrzehnten wieder freigelegt.
Die Ausstellung wird während der Unterliederbacher Michelskerb noch einmal zu sehen sein.
Blumenwiese Unterliederbach – die ersten Häuser werden übergeben
In der Blumenwiese, dem nördlichen Teil der Unterliederbacher Parkstadt, sollen demnächst die ersten Häuser in der Aralienstraße an die zukünftigen Bewohner und Eigner übergeben werden. Der 11. September 2012 wird als Termin genannt.
Die Parkstadt Unterliederbach schließt sich westlich an den Kern des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach an. In der Nähe liegen ein Haltepunkt der Bahnlinie Frankfurt am Main – Königstein im Taunus, das Silobad und die Fraport Arena. Die Jahrhunderthalle Frankfurt befindet sich in Sichtweite. Die Autobahn in Richtung Frankfurt am Main und Main-Taunus-Zentrum ist schnell erreicht.
Die Einkaufsmöglichkeiten in der fußläufigen Umgebung sind rar. Hier gibt es einen Aldi und einen indischen Supermarkt an der Schmalkaldener Straße in der Nähe des Eisenbahnhaltepunkts Unterliederbach.
Von der gewaltig geplanten Parkstadt Unterliederbach, hier war Wohnraum für über 14.000 Menschen geplant, stand zu Beginn des 21. Jahrhunderts gerade mal ein Torso. Und der stand bis ins Jahr 2011 reichlich verloren in den Feldern nördlich des Silobads.
Dann fiel auf, dass für einen Teil des ursprünglichen Baugebiets ein Bebauungsplan vorliegt, der noch aus der Zeit vor der Seveso-II-Richtlinie (Richtlinie 96/82/EG) aus dem Jahr 1996 stammte und damit Gültigkeit besitzt. Der Baubeginn auf dem Areal verlief zäh, obwohl Investoren rasch gefunden waren. Zeitpläne wurden nicht eingehalten, sodass die bevorstehenden Hausübergaben mit einiger Verspätung stattfinden werden [1].
Derzeit wird überall gebaut. Während die vom ersten Investor erstellten Einfamilienreihenhäuser Zug um Zug ihrer Vollendung zustreben, werden andere Baumaßnahmen gerade erst begonnen. Die ersten neuen Straßen werden langsam fertig, die neuen Straßenschilder stehen teilweise schon. Und über allem schwebt ein Vogel…
Nein, es ist kein Geier.
Der Abstiegskampf (1) – die ersten sechs Punkte
Da sich unser Admin – der jetzt ja auch einen richtigen Namen hat – beständig weigert, das aktuelle Geschehen in der Fußballbundesliga rund um die Frankfurter Eintracht zu kommentieren, werde ich mich jetzt in unregelmäßigen Abständen zu Wort melden und den Abstiegskampf der Frankfurter in der Saison 2012/2013 begleiten.
Bleibt dran, Eure Klapperschlange
1. September 2012: Na, die Blitztabelle heute während der Halbzeitpause sah schon mal ganz gut aus. So weit waren die Frankfurter schon lange nicht mehr von einem Abstiegsplatz entfernt, selbst in der Abschlusstabelle der Saison 2011/2012 in der 2. Bundesliga nicht. Meier und Schwegler hatten bis zur Pause zwei Tore in Hoffenheim geschossen.
Nach der Pause packt TSG Hoffenheim die Sense aus. Folge: Weis bekommt gelb, wird ausgewechselt, weil Rot gefährdet, Salihovic kommt, Salihovic bekommt Gelb (musste man nicht geben) und Salihovic bekommt Gelb-Rot. Bald spielt die TSG Hoffenheim nur noch mit neun Feldspielern, weil sich auch Schröck Gelb-Rot abholt. Meier verwandelt einen Foul-Elfmeter und Lanig trifft mit einem Kopfball.
Am Ende stehen der erste Liga-Sieg von Eintracht Frankfurt über TSG Hoffenheim und weitere drei Punkte gegen den Abstieg. In zwei Wochen geht es für die Frankfurter zu Hause gegen den Hamburger SV, einem vorentscheidendem Spiel im Abstiegskampf.
Nachtrag vom Abend: Heute Nacht kann sich Sebastian Rode erstmals als Tabellenführer in der 1. Fußballbundesliga zu Bett begeben.
Nachtrag vom 2. September 2012: Dank der Spielverderber vom FC Bayern München durfte Sebastian Rode jetzt nur eine Nacht als Tabellenführer träumen. Eintracht Frankfurt rangiert jetzt für fast zwei Wochen auf Rang 2 …
Heute beginnt die Bundesliga-Saison 2012/2013 für Eintracht Frankfurt
Spät beginnt die Bundesliga-Saison 2012/2013 für die Eintracht aus Frankfurt. Wenn heute um 18:30 Uhr das Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Commerzbank-Arena angepfiffen wird, ist für zwölf Mannschaften der erste Spieltag der Saison schon vorbei. Und egal wie die Eintracht spielt, Werder Bremen ist die Mannschaft, die als erster Tabellenletzter dieser Saison zumindest die vergangene Nacht auf diesem Rang verbracht hat.
Die Frankfurter Eintracht, Gründungsmitglied der Bundesliga und in dem Jahr Deutscher Meister, in dem der Schreiber dieser Zeilen eingeschult worden war, gilt als Traditionsverein, obwohl sie in den vergangenen Jahren eher die Rolle einer Fahrstuhlmannschaft spielte. Ab 1996 gab es ein ständiges auf und ab, bis im Jahr 2004 unter dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen mit der Verpflichtung von Friedhelm Funkel etwas Stabilität eintrat. Nach dem Aufstieg im Jahr 2005 verblieb die Eintracht aus Frankfurt erst einmal ein paar Jahre im deutschen Fußballoberhaus.
Das Abschneiden in der Saison 2008/2009 erschien Fans und Verantwortlichen so schlecht, dass die Trennung von Trainer Friedhelm Funkel vereinbart wurde. Die Eintracht hatte zwar mit dem 13. Rang das zweitbeste Ergebnis in der ersten Bundesliga seit dem Jahr 1995 erreicht, aber die Fans wollten keinen Sicherheitsfußball sondern Caio zaubern sehen. Der erneute Abstieg folgte in der kommenden Saison.
Armin Veh musste es richten. Mit für Zweitbundesligaverhältnisse hohem finanziellen Aufwand wurde eine Mannschaft zusammengestellt, die schlussendlich den sofortigen Wiederaufstieg schaffte. Mit zehn neuen Spielern – meist jung und hungrig und ohne Erfahrung in der 1. Bundesliga – und dem ewigen Oka auf der Ersatzbank beginnt heute das Projekt Klassenerhalt.
Was hat das mit Unterliederbach zu tun? Der VFB Unterliederbach feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen und kämpft um den Klassenerhalt, – mit beiden Mannschaften. Sowohl die erste Mannschaft, die in der Verbandsliga Mitte spielt, als auch die zweite Mannschaft, die in der Kreisliga A Main-Taunus zu Hause ist, sind denkbar schlecht in die Saison gestartet.
Und was hat der VFB Unterliederbach mit Eintracht Frankfurt zu tun? Jürgen Kalb spielte bis 1968 für den VFB Unterliederbach, bevor er zwischen 1968 und 1975 für Eintracht Frankfurt seine Fußballstiefel schnürte. In dieser Zeit spielte er auch in der deutschen Amateurnationalmannschaft und war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1972 in München. Harald Krämer wechselte schon in der Jugend vom VFB Unterliederbach zu Eintracht Frankfurt, wo er zwischen 1983 und 1987 insgesamt 61 Bundesligaspiele absolvierte. Seine Karriere beendete er im Jahr 2000 als Amateur beim VFB Unterliederbach.
Frankfurt am Main Unterliederbach – eine Brache verschwindet
In Frankfurt am Main Unterliederbach gab es einmal Industrie. Einer der Standorte lag auf dem Areal zwischen Wasgau-, Soonwald- und Pfälzer Straße. Die Lederfabrik Graubner + Scholl befand sich hier. Das war um die Wende zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Ende des 20. Jahrhunderts teilten sich ein großes Ingenieurbüro und eine Reihe von Handwerksbetrieben das Gelände. Irgendwann war das Ingenieurbüro weg und dann verschwanden auch noch die Handwerksbetriebe. 2009 wurden die alten Fabrikgebäude abgerissen und der Schlot gesprengt.
Im vergangenen Jahr wurde dann bekannt, dass auf dem Gelände ein Supermarkt, ein Kindergarten, mehrere Arztpraxen und barrierefreie Wohnungen entstehen sollen. Zwischenzeitlich wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Ein Teil des Erdreichs wird abgetragen, der Baugrund dann zunächst versiegelt. Die Hinterlassenschaften der früheren Nutzer dieses Areals erzwingen diese Maßnahmen.
Diejenigen, die im Internet lesen können, wissen auch, wann die Baumaßnahmen beendet sein werden. Der Edeka-Markt soll ab Oktober 2013 bezogen sein, der evangelische Kindergarten ab November des gleichen Jahres Kinder aufnehmen. Es besteht die Hoffnung, dass damit neues Leben in Unterliederbach einzieht und auch in Wasgau- und Königsteiner Straße wieder eine Infrastruktur entsteht, die es älteren Menschen ohne Auto erlaubt, sich im Stadtteil selbst zu versorgen.