Lufthansa-Maschinen auf dem Rhein-Main Flughafen – Frankfurt am Main (Archivbild)
Laut verschiedenen Medienberichten soll Lufthansa-Chef Spohr intern erklärt haben, das Unternehmen lieber in die Insolvenz in Form eines Schutzschirmverfahrens führen zu wollen, als sich von der Politik reinreden zu lassen. Als Quelle wird die Gewerkschaft Ufo angegeben, der Sachverhalt wurde heute von einem Unternehmenssprecher bestätigt.
Die Lufthansa ist durch die COVID-19-Pandemie finanziell angeschlagen und verhandelt derzeit um staatliche Unterstützung. Dabei ist auch eine direkte staatliche Beteiligung angedacht.
In dieser Woche hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bisher noch an jedem Werktag Verspätungen bei den von der Deutschen Bahn betriebenen S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet gemeldet. Häufigste Ursachen waren technische Störungen an Bahnübergängen und Signalanlagen.
Der Verkehrsknoten Dunantring/Kurmainzer Straße/Sossenheimer Weg im Frankfurter Stadtteii Sossenheim wird in den nächsten 26 Monaten zum Kreisverkehr umgebaut werden. Starke Einschränkungen wird es auch für den Busverkehr geben.
Ab Montag, den 2. März 2020, wird im Westen von Frankfurt am Main der bisher Ampel gesteuerte Kreuzungsbereich von Dunantring, Kurmainzer Straße und Sossenheimer Weg durch das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) in einen Kreisverkehr umgebaut. Die genannten Straßen verbinden Sossenheim mit Höchst und Unterliederbach und führen in die und aus der Siedlung Dunantring. Für die Baumaßnahmen sind 26 Monate veranschlagt, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.
Neben dem Kreisverkehr entstehen in der Bauzeit Fahrradwege, barrierefreie Fußgängerübergänge und Bushaltestellen. Zudem werden Versorgungsleitungen durch die Energieträger erneuert werden. Auch die Parkplätze werden neu geordnet.
Zu Beginn werden die vorhandenen Verkehrsinseln zurückgebaut, danach die Südseite des Sossenheimer Weges erneuert und die Kurmainzer Straße vor den Hausnummern 156 bis 188 ausgebaut. Zugänge zu den Hausgrundstücken bleiben, von kurzen Störungen abgesehen, während der Bauzeit erhalten, Parkplätze im Baustellenbereich entfallen während der Bauzeit ersatzlos.
Öffentlicher Nahverkehr
Erhebliche Einschränkungen gibt es während der Bauzeit für den öffentlichen Nahverkehr. Es gibt Umleitungen, Haltestellenverlegungen und die Fahrzeit wird sich teilweise verlängern. Die Linie 55 fährt nicht in den Dunantring. Dafür wird die in Richtung Bockenheim fahrende Linie 50 über die Schaumburger Straße umgeleitet. Dort wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Richtung Höchst wird in der Kurmainzer Straße nahe der Einmündung Dunantring ebenfalls eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Fahrt der Linie 50 über Friedhof Höchst entfällt.
Die Linie 58 nach Eschborn und die Nachtbuslinie n1 in Richtung Konstablerwache werden über die Zuckschwerdtstraße zur Kurmainzer Straße umgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken werden zusätzliche Parkverbote eingerichtet, um das Durchkommen der Busse zu gewährleisten.
Verkehrsführung
Die Kurmainzer Straße bleibt während der Bauzeit befahrbar und der Verkehr wird durch mobile Ampeln wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Sossenheimer Weg wird in Richtung Osten zur Sackgasse und über die Karl-Blum-Allee, Hospitalstraße und Zuckschwerdtstraße zur Kurmainzer Straße eine Umleitung eingerichtet.
Der südliche Teil des Dunantrings wird zur Einbahnstraße in Richtung Norden. Richtung Kurmainzer Straße kommt man vom Dunantring aus über Schaumburger Straße und Alt-Sossenheim.
Die A5, die nach einem Bombenfund bei Bauarbeiten zwischen Langen und Zeppelinheim für eineinhalb Stunden in der Nacht zum heutigen Donnerstag voll gesperrt werden musste, ist wieder frei. Auch die in der Nähe verlaufende Bahnstrecke war betroffen, nicht aber der Flughafen selbst.
Die beiden Weltkriegsbomben waren bei den Bauarbeiten zur Zufahrt des künftigen Terminal 3 gefunden worden.
In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 1010 wird die A5 zwischen Langen und Zeppelinheim ab für mindestens zwei Stunden voll gesperrt werden, mit Einschränkungen soll hier ab 22 Uhr gerechnet werden. Grund ist die für Mitternacht geplante Entschärfung zweier Weltkriegsbomben, die beim Bau der Zufahrt zum künftigen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens entdeckt worden waren.
Betroffen von den Einschränkungen ist auch die Bahnlinie zwischen Frankfurt am Main und Mannheim. Züge des Fernverkehrs werden umgeleitet werden, der Zugverkehr der Regional- und S-Bahnen zwischen Zeppelinheim und Mörfelden ab 23 Uhr eingestellt werden.
Der Flughafen selbst ist von Sperrungen nicht betroffen, ein Wohnhaus nahe der Autobahn muss evakuiert werden.
Im RMV-Gebiet sollen ab 08:00 Uhr auch die S-Bahnen wieder fahren, Regionalbahnen sollten ab 06:00 Uhr wieder unterwegs sein. Allerdings kann es weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommen. Der Fernverkehr soll ab 10:00 Uhr wieder Fahrt aufnehmen. Im Straßenverkehr sind noch einige Bundes- Landes- und Kreisstraßen gesperrt. Grund sind durch das Tief „Sabine“ verursachte Schäden.
In Frankfurt am Main ist der Ausleger eines Kranes auf das Dach des Doms gestürzt. Über den verursachten Schaden kann noch nichts gesagt werden. Derzeit beruhigt sich das Wetter über Frankfurt nach den orkanartigen Stürmen etwas. Es gibt allerdings noch keinen Grund zur Entwarnung, am heutigen Montag soll es stürmisch und nass bleiben, in Höhenlagen gar Schnee fallen.
Die Deutsche Bahn AG rät mittlerweile ihren Fahrgästen, Reisen auf die Zeit nach dem 11.02.2020 zu verschieben. Bereits gebuchte Tickets behalten bis zum 18.02.2020 ihre Gültigkeit, auch Zug gebundene Fahrkarten. Platzreservierungen sollen einfach umgebucht werden können.
Mit zunehmenden Unwetterschäden durch Orkantief „Sabine“ geht die Deutsche Bahn AG mittlerweile davon aus, dass sich Behinderungen im Bahnverkehr über den gesamten Montag hinziehen werden. Für Fahrgäste, die am Sonntagabend ihr Ziel nicht mehr erreichten, hat die DB Übernachtungszüge in den großen Bahnhöfen bereitgestellt. In Frankfurt am Main sind das fünf Züge, einer im Flughafenbahnhof, vier im Hauptbahnhof. Zudem sollen Fahrgäste im Rahmen ihres Fahrgastrechts Hotel- und Taxigutscheine erhalten.
Heute Nacht erwartet ganz Hessen Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h, die besonders in den Höhenlagen zu Schäden führen können. Es wird geraten, sich besonders in der zweiten Nachthälfte in der Nacht vom Sonntag zum Montag nicht im Freien aufzuhalten, denn dann wird der Höhepunkt des Unwetters erwartet. Gewarnt wird vor allem vor herab fallenden Ästen und Dachziegeln. Fenster und Türen sollen geschlossen bleiben.
Die Deutsche Bahn AG wird den Fernverkehr wegen des Orkantiefs „Sabine“ in NRW beginnend in der jeweils nächsten größeren Stadt enden lassen und dann komplett einstellen. Hier bitte unbedingt die Informationen entsprechender Apps beachten oder den extra eingerichteten Blog nutzen! Viele Schulen werden am morgigen Montag in Hessen geschlossen haben. Im Westen Frankfurts sind dies die Leibnitzschule in Höchst und die Georg-August-Zinn-Schule in Griesheim. Zudem stellt es das Kultusministerium am morgigen Montag den Eltern frei, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.
Montag früh müssen vor allem Pendler mit Behinderungen rechnen. Weitere Informationen zu morgen geschlossenen Schulen in Hessen bietet die Hessenschau auf einer extra eingerichteten Info- Seite.
[Update] Stand 21:00 Uhr sind im Westen Frankfurts am Montag folgende Schulen geschlossen: Goldsteinschule (Goldstein), IGS West, Kasinoschule, Leibnitzschule, Robert-Blum-Schule (Höchst) und die Georg-August-Zinn-Schule (Griesheim).
Fünf Verletzte gab es heute Morgen gegen 06:45 Uhr, als der in den Bahnhof einfahrende Regionalexpress 30 aus Kassel nicht rechtzeitig stoppte und mit geringer Geschwindigkeit auf den Prellbock prallte. Durch den unerwarteten Ruck kamen Fahrgäste zu Fall. Drei der verletzten Personen konnten ambulant vor Ort versorgt werden, zwei mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Ob an dem Unfall menschliches oder technisches Versagen Schuld war, ist noch nicht geklärt. An Lok und Prellbock gab es keine sichtbaren Schäden.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat jetzt in einer Grundsatzentscheidung festgestellt, dass die Verkehrsüberwachung durch Leiharbeitskräfte rechtswidrig sei. Dies gilt sowohl für den fließenden als auch den ruhenden Verkehr. Entsprechende Urteile sind in der Vergangenheit schon in Bezugnahme auf Geschwindigkeitsüberwachungen – sogenannte Blitzer – durch private Dienstleister ergangen.
Im zugrunde liegenden Fall ging es um eine Ordnungswidrigkeit, die im Jahr 2017 begangen worden war. Ein Mann hatte sich gegen das Verwarngeld von 15 Euro gewehrt, welches er für Falschparken im eingeschränkten Halteverbot zahlen sollte. Bezeugt hatte dies vor dem Amtsgericht ein als Frankfurter „Stadtpolizist“ bestellter Mitarbeiter einer privaten Firma. Dieser hatte in Uniform kontrolliert.
Das OLG stellte nun fest, dass durch die Uniform Rechtsstaatlichkeit vorgetäuscht worden sei, um Bürgern und Gerichten polizeiliches Handeln zu vermitteln. Der Begriff „Stadtpolizei“ wurde in diesem Fall als irreführend bezeichnet.
Das Gewaltmonopol des Staates umfasst die gesamte Verkehrsüberwachung. Diese Aufgaben können daher nicht durch Leiharbeitskräfte übernommen werden, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG, Beschl. v. 03.01.2020, Az. 2 Ss-Owi 963/18).
Frankfurt am Main Unterliederbach
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