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Verkehrsunfall an Bahnschranke in Nied

Am Donnerstagabend kam es an dem Bahnübergang in Frankfurt am Main Nied, an dem die Oeserstraße die Bahngleise kreuzt, zu einem folgenschweren Unfall, bei dem eine Frau ums Leben kam. Nach Angaben der Bundespolizei waren die Bahnschranken nicht geschlossen.

Um kurz nach 20:00 Uhr hatte dort ein Regionalzug der Hessischen Landesbahn (HLB) eine Fußgängerin, einen Fahrradfahrer und ein Auto erfasst. Die Fußgängerin kam dabei ums Leben, der Radfahrer und die Autofahrerin wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr musste die Fahrerin des Pkw mit hydraulischem Gerät aus ihrem Auto befreien.

Die Frage, warum die Schranken zum Unfallzeitpunkt geöffnet waren, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Die Bahnstrecke wird nach einem Tweet der Feuerwehr noch länger gesperrt bleiben.

Der schienengleiche Bahnübergang an der Oeserstraße steht schon lange in der Kritik, kreuzen sich an dieser Stelle auch noch zwei Straßen. Es wird hier schon seit langem eine Unterführung wie bei der nur wenigen Meter entfernten Kreuzung von der Oeserstraße mit der S-Bahn-Strecke gefordert.

Einschränkungen auf der Linie RB12 der HLB

Coradia LINT 41 in Frankfurt-Unterliederbach
Ein Triebwagenzug der HLB am Haltepunkt Frankfurt-Unterliederbach kurz vor der Abfahrt.

Einschränkungen wird es auch in den Monaten Mai und Juni auf der Strecke zwischen dem Haltepunkt Unterliederbach und dem Frankfurter Hauptbahnhof geben. An allen Wochenenden bis einschließlich dem 23. Juni 2019 werden die Züge der Linie RB12 am Bahnhof Frankfurt-Höchst enden, zusätzlich auch in der gesamten Woche ab dem 6. Mai 2019. Die Wochenendeinschränkungen beginnen freitags ab etwa 20:20 Uhr. Grund sind Oberleitungsarbeiten.

Im Bahnhof Frankfurt-Höchst sind die Aushänge zu beachten. Die Informationen können auch von der Seite des RMV herunter geladen werden.

Coradia Continental im Frankfurter Westen

Elektrischer Niederflurtriebwagen Coradia Continental im Bahnhof Frankfurt-Höchst.
Elektrischer Niederflurtriebwagen Coradia Continental im Bahnhof Frankfurt-Höchst. Der Zug verkehrt derzeit auf der RMV-Linie RB 11 nach Bad Soden.

Ein elektrischer Niederflurtriebzug vom Typ Coradia Continental des Herstellers Alstom ist derzeit zwischen Frankfurt-Höchst und Bad Soden unterwegs. Normalerweise werden auf dieser Strecke Dieseltriebwagen der Typen VT/VS 2E oder LINT 41 eingesetzt. Auch einen Gelenktriebwagen vom Typ GTW 2/6 hat die HLB in den letzten Wochen hier fahren lassen.

Züge vom Typ Coradia Continental hat die HLB für die RMV-Linien 55 und 75 im Netz Südhessen-Untermain, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 von der HLB befahren werden, bestellt. Zumindest einer dieser Züge ist bereits ausgeliefert und im Einsatz.

Außer in Frankfurt-Höchst hält der moderne, dreigliedrige Zug im Frankfurter Westen auch am Haltepunkt Sossenheim.

Coradia Continental fährt in den Haltepunkt Sossenheim ein.
Coradia Continental fährt in den Haltepunkt Sossenheim ein.

Bedarfsgerechter Einsatz von Fahrzeugen?

Triebwagen der HLB im Frankfurter Hauptbahnhof
Bedarfsgerechter Einsatz von Zügen bei RMV und HLB. Der Zug ist voll, keiner passt mehr rein. Das nennt man optimale Nutzung!

Montag, der 25. Juni 2018, der Zug der RB 12, der um 18:47 Uhr den Frankfurter Hauptbahnhof verlassen soll, steht voll gepackt auf Gleis 20. Nichts geht mehr, kein Fahrgast passt mehr hinein und das Fahrtziel Frankfurt am Main Unterliederbach rückt in weite Ferne. Fluchend bleiben Menschen am Bahnsteig zurück. RMV und HLB sehen kein Problem, Reklame für den öffentlichen Personennahverkehr!

Züge der HLB stören Nachtruhe im Unterliederbacher „Heimchen“

In Frankfurt am Main Unterliederbach führen die Gleise der Strecke von Frankfurt am Main Höchst nach Königstein im Taunus direkt an der Wohnbebauung des Unterliederbacher „Heimchens“ vorbei. Das tun sie nun schon seit mehr als 100 Jahren. Einer der Beschwerdeführer wohnt selbst seit dreißig Jahren im „Heimchen“, fühlt sich aber erst seit wenigen Monaten massiv durch das Quietschen im Gleisbogen belästigt. Aus seiner Sicht ist eine geänderte Fahrweise der Lokführer in diesem Bereich oder der Tausch der Bahnschwellen, hölzerne wurden durch solche aus Beton ersetzt, Grund für die zwischenzeitlich unhaltbaren Zustände.

Beschwerden beim Netzbetreiber blieben offensichtlich bisher ohne Reaktion. Jetzt soll sich der Ortsbeirat 6 mit der Sache beschäftigen.