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Weiterhin Verspätungen auf den S-Bahn-Linien S1 und S2

Auf den S-Bahn-Linien S1 und S2 kommt es weiterhin zu Verspätungen, die voraussichtlich auch noch bis zum Wochenende anhalten werden. Grund ist die durch den tödlichen Verkehrsunfall am vergangenen Donnerstag an einem Bahnübergang in Frankfurt-Nied bedingte Sperrung der normalerweise von Regionalbahnen befahrenen Strecke (Taunus-Eisenbahn) zwischen Frankfurt-Höchst und Frankfurt am Main Hauptbahnhof.

Die Regionalbahnen verschiedener Linien werden deshalb über die S-Bahn-Strecke über Nied und Griesheim umgeleitet, was dort zu einem Engpass führt. Die S-Bahnen S1 und S2 verkehren nur in einem 30-Minuten-Takt.

Verspätungen und Ausfälle bei S-Bahn-Linien S1 und S2

Der RMV meldet heute morgen Ausfälle und Verspätungen auf den S-Bahn-Linien S1 und S2. Außerdem würden Regionalzüge umgeleitet werden. Die Störungen im Bahnverkehr werden mit einer Bahnübergangsstörung in Frankfurt am Main Nied und Bauarbeiten in Frankfurt begründet.

In Frankfurt am Main Nied hat es am gestrigen Donnerstagabend einen schweren Verkehrsunfall gegeben, bei dem ein Fußgängerin tödlich und zwei weitere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt worden waren.

Historisches Wagenmaterial (1) – unterwegs nach Mannheim

Fährt man mit der Bahn von Frankfurt am Main nach Mannheim, ist die Chance groß, mit historischen Wagen transportiert zu werden. Die sind rot, einstöckig, haben keine unnützen Anzeigen im Zug und es stört auch keine Klimaanlage. Im Sommer ist es meist zu heiß in den Wagen und im Winter auch. Türen fallen schon mal aus, hübsche Aufkleber weisen den Fahrgast darauf hin. Und all diese Features bekommt der Reisende ohne Aufpreis.

Vergangenen Freitag, ein schöner Brückentag im Mai, stand der Regionalexpress RE 70 um kurz vor 7 Uhr auf Gleis 17 des Frankfurter Hauptbahnhofs, scheinbar abfahrbereit. Moderne Doppelstockwagen bildeten den Zug. Na ja, die Wagen waren irgendwie grün gepolstert und hatten keine unnützen Anzeigen. Dafür lärmte die Lautsprecheranlage. Die Abfahrt verzögere sich um zwanzig Minuten, der Steuerwagen müsse getauscht werden.

Die Lautsprecheranlage lärmte wieder. Die Abfahrt verzögert sich um weitere zehn Minuten. Vor dem geistigen Auge erschienen Bahnmitarbeiter, die verzweifelt nach einem Steuerwagen suchten, nach einem funktionierendem Steuerwagen. Sie fanden keinen, die Fahrgäste wurden auf den nächsten Zug vertröstet. Dieser fuhr immerhin, – zwanzig Minuten Verspätung waren zu entschuldigen.

Insgesamt war manch Zugreisender an diesem schönen Brückentag zweieinhalb Stunden von Frankfurt am Main Hauptbahnhof nach Groß-Rohrheim unterwegs, – alles ohne Aufpreis. Eine vierzigminütige Autofahrt ist dagegen ein viel zu kurzer Genuss.