Kategoriearchiv: Verkehr

Frankfurt-Höchst: Neue Asphaltdecke für Abschnitt der Bolongarostraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main nutzt die verkehrsarme Ferienzeit während der Sommermonate und erneuert die Fahrbahndecke eines Teilstücks der Bolongarostraße in Höchst. Die Arbeiten finden in der Zeit von Montag, 20., bis voraussichtlich Freitag, 24. Juli, statt.

Zwischen den Hausnummern 97 bis 71 und 65 bis 59 fräst das ASE zunächst die oberste Asphaltschicht ab und ersetzt sie durch eine neue. Saniert werden insgesamt 700 Quadratmeter Fahrbahndecke. Die Kosten belaufen sich auf etwa 100.000 Euro.

Während der Baumaßnahme ist die betroffene Fahrspur voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Gleise der derzeit stillgelegten Straßenbahn geleitet. Die Bushaltestelle an der Russingerstraße wird vor die Bolongarostraße, Hausnummer 65, verlegt. Anwohnerinnen und Anwohner erreichen weiterhin ihre Häuser und die Grundstücke.

Die Sanierung ist erforderlich, da die Fahrbahn dieser wichtigen West-Ost-Verbindung infolge der hohen Verkehrsbelastung durch mehrere Buslinien zunehmend Schäden wie Absenkungen und Schlaglöcher aufweist.

Zusätzlich sind für Juli und August Instandsetzungsarbeiten von Teilstücken weiterer Straßen des Stadtteils geplant – Hospitalstraße, Zuckschwerdtstraße, Windthorststraße, Leverkuserstraße –, zu denen das ASE gesondert informiert.

Die Deutsche Bahn und ihr Umgang mit Störungen

Mittlerweile hat sich die Bahn zu den Ausfällen in der Nacht geäußert, der planmäßige Tausch einer technischen Komponente habe für die Störungen im Bahnfunksystem und für den fast vollständigen Ausfall des Bahnverkehrs gesorgt. Zwar fuhren gegen 00:30 Uhr erste Züge wieder, aber Fahrgäste wurden darüber nicht informiert. So soll ein fast leerer ICE von Frankfurt am Main aus Richtung Mannheim und Stuttgart aufgebrochen sein, Informationen im Bahnhof und am Bahnsteig gab es hierzu nicht.

Ein Notfallmanagement, welches diesen Namen auch verdient, gibt es bei der Deutschen Bahn AG offensichtlich nicht. Dies ist genauso lückenhaft wie die technische Modernisierung bei den sogenannten Generalsanierungen. So war in Hessen zu beobachten, dass Züge nach der groß angekündigten Sanierung erst einmal langsamer unterwegs waren als vorher. Und man lernte schnell, dass „fertig“ – in Form einer Feier gewürdigt – nicht immer „fertig“ heißt. Man hatte sich teilweise für Leistungen gefeiert, die man gar nicht erbracht hatte.

Auch das Anlaufen des Bahnverkehrs hat man zu früh gefeiert. Denn dabei hat man es versäumt auch den Güterverkehr in die Betrachtung einzubeziehen. Denn als die Bahn einen weitgehenden Erfolg meldete, teilte der Wettbewerberverbands Die Güterbahnen mit, dass immer noch die Hälfte der Züge stünder.

Scheuklappen sind bequem.

Bundesweit kein Bahnbetrieb, Digitalfunk gestört [Update: Funk läuft wieder]

Aufgrund einer bundesweiter Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R werden alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten. Es kommt auch zu erheblichen Verspätungen und zu Ausfällen bei den Regionalbahnen und S-Bahnen.

Im Fernverkehr werden die Züge in den Bahnhöfen zurückgehalten. Das Bahnfunksystem soll eigentlich ausfallsicher sein und wurde eingeführt, um das normale Mobilfunknetz nicht zu überlasten. Derzeit suchen Techniker der Deutschen Bahn nach der Ursache für die Großstörung. Ein Ende der Störung ist derzeit (24.06.2026, 00:30 Uhr nicht absehbar.

[Update] Nach einer etwa dreistündigen Unterbrechung lief der Bahnfunk wieder. In der Folge kam auch der Bahnverkehr in die Gänge. Die spätabendliche Störung wird als IT-Ausfall verbucht, Sabotage wird nicht vermutet.

Kontrollen der Verkehrspolizei in Höchst – eine Bilanz

Nach zwei Wochen intensiver Schwerpunktkontrollen zieht die Städtische Verkehrspolizei des Straßenverkehrsamtes eine positive Bilanz ihrer Sonderaktion in Höchst. Vom 18. bis 29. Mai standen insbesondere Wohngebiete, die Verkehrssituation rund um den Bahnhof Höchst und das Klinikum Höchst, die Fußgängerzone der Königsteiner Straße sowie das Umfeld des Bolongaropalastes im Fokus.

Die Kontrollaktion war auf Initiative des Mobilitätsdezernates und des Straßenverkehrsamtes gezielt angestoßen worden. Hintergrund waren wiederkehrende Hinweise aus der Bürgerschaft, Beschwerden zur Parksituation sowie die Zielsetzung, die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig zu stärken. Ziel war es nicht allein, Verstöße zu ahnden, sondern Missstände sichtbar zu machen, unmittelbar zu beseitigen und langfristige Verbesserungen anzustoßen.

Die Bilanz der zweiwöchigen Maßnahme zeigt die Intensität der Kontrollen: Insgesamt waren rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Verkehrspolizei im Rahmen der Schwerpunktaktion im Einsatz. Dabei wurden im ruhenden Verkehr über 2300 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und konsequent verfolgt. Zudem wurden bei mobilen Geschwindigkeitskontrollen rund 21.000 Fahrzeuge gemessen, wobei fast 1200 Fahrzeugführerinnen und -führer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer, welcher auf der Königsteiner Straße bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde mit 87 Kilometern pro Stunde geblitzt wurde. Zusätzlich mussten vier Fahrzeuge abgeschleppt werden, insbesondere in Fällen, in denen Rettungswege blockiert oder erhebliche Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer entstanden waren.

Ein besonderer Fokus lag auf dem ruhenden Verkehr in Wohnquartieren, dem verbotswidrigen Parken in sensiblen Bereichen sowie auf der Situation rund um E-Scooter – insbesondere beim ordnungsgemäßen Abstellen – und dem unerlaubten Befahren der Fußgängerzone der Königsteiner Straße.

Die Resonanz aus dem Stadtteil fiel überwiegend positiv aus. Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten sich erfreut über die erhöhte Präsenz der Städtischen Verkehrspolizei sowie das konsequente Vorgehen gegen Missstände im öffentlichen Raum. Gerade im Bereich der Wohngebiete wurde die Maßnahme vielfach als spürbare Entlastung wahrgenommen.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert erklärt: „Mit der Schwerpunktaktion in Höchst haben wir bewusst dort angesetzt, wo sich Probleme im Straßenraum im Alltag der Menschen besonders bemerkbar machen. Wir wollten gezielt Beschwerden aufgreifen, um die Verkehrssicherheit zu stärken und die Aufenthaltsqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern. Die positiven Rückmeldungen aus dem Stadtteil zeigen, dass ein konsequentes, zielgerichtetes Vorgehen Wirkung zeigt.“

Die Schwerpunktkontrollen in Höchst sind Baustein eines Maßnahmenpakets der Städtischen Verkehrspolizei, um gegen verkehrliche Problemstellungen in verschiedenen Stadtvierteln vorzugehen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Temporäre Anbindung der Einbaumstraße an die Gutleutstraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) stellt ab Montag, 8. Juni, eine temporäre Verbindungsrampe zwischen Einbaumstraße und Gutleutstraße in Griesheim her. Für die Ausführung der Bauarbeiten sind knapp zwei Monate, also bis Freitag, 31. Juli, vorgesehen.

Die Interimsmaßnahme dient dazu, die angespannte verkehrliche Situation in Griesheim-Süd zu verbessern. Sie wird nur in Betrieb genommen, wenn es die verkehrliche Situation vor dem Hintergrund der anstehenden Baustellen in Griesheim-Süd aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde verlangt. Die Verbindung soll insbesondere auch Feuerwehr und Rettungsdiensten künftig zur Verfügung stehen.

Die Rampe wird mit Schließelementen versehen, die zum Einsatz kommen, wenn die Verbindung nach Fertigstellung der Baumaßnahmen nicht zwingend notwendig ist.

Im Zuge der Arbeiten werden auch der Asphaltbelag im Bereich der Gutleutstraße und rund um den Wendehammer in der Einbaumstraße partiell erneuert.

Der betroffene Bereich des bisherigen Wendehammers ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Der Geh- und Radweg entlang der Nordseite der Gutleutstraße bleibt jedoch während der Bauarbeiten nahezu durchgehend geöffnet.

Die Herstellungskosten liegen bei rund 350.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Pfaffenwiese in Zeilsheim wird erneuert

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) erneuert von Montag, 15., bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni, die beschädigte Fahrbahndecke der Straße Pfaffenwiese in Zeilsheim zwischen der Einmündung Kellerskopfweg und der Hausnummer 300.

Im Zuge der Maßnahme werden zunächst rund 3500 Quadratmeter Fahrbahnfläche abgefräst. Anschließend werden vorhandene Straßeneinbauten bei Bedarf angepasst. Den Abschluss der Arbeiten bildet der Einbau einer neuen Asphaltdeckschicht, die die Verkehrssicherheit verbessert und den Fahrkomfort für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhöht.

Während der Bauarbeiten ist der betroffene Straßenabschnitt voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr kann den Baustellenbereich jederzeit passieren, die Erreichbarkeit der Grundstücke bleibt gewährleistet. Kurzzeitige Beeinträchtigungen sind jedoch nicht auszuschließen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Anmerkung: In der Meldung der Stadt Frankfurt wird die Pfaffenwiese im Stadtteil Unterliederbach verortet. Dies gilt ab nur für die Hausnummer 301. Die Hausnummer 300 und alle anderen Hausnummern liegen in Zeilsheim.

Griesheim: Linie 54 wird wegen Feier umgeleitet

In Griesheim wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht – und dafür macht der Nahverkehr den Weg frei. Am Freitag, 29. Mai, ab etwa 14.30 Uhr, bis Montagabend, 1. Juni, umfahren die Busse der Linie 54 die gesperrte Jungmannstraße.

Die Haltestelle Jungmannstraße kann daher in Fahrtrichtung Friedhof Sindlingen nicht angefahren werden. Stattdessen können Fahrgäste die Haltestelle Staustufe Griesheim nutzen.

Nied: Oeserstraße nachts voll gesperrt

Wegen dringender Maßnahmen wird die Oeserstraße in Nied in Höhe des Bahnübergangs von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. Mai, jeweils zwischen 22 und 5 Uhr, in beide Fahrtrichtungen für Kraftfahrzeuge voll gesperrt.

Eine Umfahrungsempfehlung in Fahrtrichtung Nied erfolgt über Waldschulstraße, Mainzer Landstraße und Alt-Nied sowie in Gegenrichtung über Birminghamstraße, Mainzer Landstraße und Waldschulstraße.

Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Wegen Reparaturen: Eine Nacht lang keine Straßenbahnen auf der Mainzer Landstraße

Vom späten Abend am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, circa 23 Uhr, bis Freitag, dem 22. Mai 2026, circa 2.30 Uhr, können die Straßenbahnlinien 11, 14 und 21 nicht zwischen Platz der Republik und Zuckschwerdtstraße verkehren.

So fahren die Straßenbahnen

  • Die Linie 11 verkehrt zwischen Fechenheim Schießhüttenstraße und Platz der Republik auf ihrem regulären Linienweg und biegt dann zur Festhalle/Messe ab.
  • Die Linie 14 fährt vom Ernst-May-Platz in Bornheim bis Hauptbahnhof/Münchener Straße.
  • Die Linie 21 verkehrt ab Stadion beziehungsweise Oberforsthaus bis Platz der Republik auf dem regulären Linienweg und biegt ebenfalls zur Festhalle/Messe ab.

Taxis im Einsatz

Ein Schienenersatzverkehr mit Taxis wird zwischen Hauptbahnhof und Zuckschwerdtstraße eingerichtet. Die Taxis fahren entlang der Nachtbuslinie N11 und halten an den Haltestellen der Linie N11.

Wichtig: Rechtzeitig informieren

Über die RMV-App und unter rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre besten Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RMV-Servicetelefon 069/24248024 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Was wird gemacht?

Zwischen den Haltestellen Rebstöcker Straße und Wickerer Straße muss eine Fahrleitung nach einem Fremdunfall kurzfristig repariert werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Schwanheimer Bahnstraße am 23. Mai zeitweise gesperrt

Für den Schwanheimer Pfingstlauf am Samstag, 23. Mai, wird die Schwanheimer Bahnstraße durch den Schwanheimer Wald für einige Stunden gesperrt. Daher muss die Buslinie 62 über die Autobahn A5 umgeleitet werden.

Die Busse fahren von etwa 14.30 bis 18.30 Uhr die Haltestellen Unterschweinstiege und Schwanheimer Wald nicht an. Stattdessen werden die Haltestellen Kreisel Unterschweinstiege, Gateway Gardens Nord, Sonnenweg, Tränkweg in Richtung Flughafen, Tannenkopfweg in Richtung Schwanheim, Ruhestein und Henriette-Fürth-Straße bedient. Von Geisenheimer Straße bis Rheinlandstraße erfolgen die Abfahrten regulär, ab Ferdinand-Dirichs-Weg und Martinskirchstraße geht es direkt Richtung Flughafen.

Wegen der Baustelle in der Martinskirchstraße fährt die Linie 62 derzeit zusätzlich die Haltestellen An der Wildhube, Alt-Schwanheim und Mauritiusstraße nicht an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)