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Baumfällarbeiten im Frankfurter Westen

ffm. Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen wegen der genannten Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit die nachfolgend aufgeführten Bäume dringend gefällt werden müssen.

Im Höchster Stadtpark muss eine Schwarz-Erle (Baum-Nr. 717) wegen bestehender Unfallgefahr weichen. Zusätzlich wird im Emil-Siering-Park eine abgestorbene Hänge-Birke (Baum-Nr. 27) gefällt. Eine Schwedische Mehlbeere (Baum-Nr. 91) leidet in der Carl-Sonnenschein-Siedlung unter Pilzbefall und wird entfernt. Für die drei Bäume wird es einen Ersatz in der kommenden Pflanzperiode geben. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Schwanheimer Kerb: Busse weichen aus

ffm. Für die Schwanheimer Kerb wird die Mauritiusstraße von Donnerstag, 24. September, bis Montag, 28. September, zwischen Eifelstraße und Geisenheimer Straße gesperrt. Die Buslinien 62 und 68 werden in diesem Zeitraum umgeleitet.

Beide Linien verbleiben nach dem Halt Martinskirchstraße auf der Rheinlandstraße und steuern den zusätzlichen Halt Henriette-Fürth-Straße an. Danach setzen sie ihre Fahrt über das Schwanheimer Ufer fort und umfahren so die Feierlichkeiten auf der Mauritiusstraße. Die Haltestellen An der Wildhube, Alt-Schwanheim und Mauritiusstraße können von beiden Linien in dieser Zeit nicht angefahren werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Schwanheim: Trickdiebe erbeuten Schmuck und Bargeld

(ha) Zwei bislang unbekannte Diebe erbeuteten arbeitsteilig am gestrigen Freitagabend (18.September 2026) diversen Schmuck und Bargeld bei einem älteren Ehepaar.

Der erste Tatverdächtige klingelte gegen 22:40 Uhr an einer Wohnung im Libellenweg. Er lenkte den 82-jährigen Anwohner ab, indem er ihn über angeblich anstehende Bauarbeiten „informierte“. Diese Zeit nutzte ein zweiter Tatverdächtiger, um sich Zugang zu der Wohnung zu verschaffen. Er erbeutete diversen Schmuck und Bargeld, danach entfernten beide sich von der Örtlichkeit. Der zweite Tatverdächtige wurde zu keinem Zeitpunkt gesehen, der Erste kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 180 cm groß, schlanke Statur, hatte glatte und kurze braune Haare; trug eine Jeans und ein grünes T-Shirt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 11000 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Verbindungen von und nach Griesheim und Nied zeitweise für Bauarbeiten angepasst

ffm. Für Fahrgäste ändern sich in den kommenden Tagen zu einigen Zeiten die Wege, wie sie Griesheim und Nied weiterhin gut erreichen können. So halten die Züge der S-Bahn-Linien S1 und S2 in der Nacht von Sonntag, 20., zu Montag, 21. September, sowie von Freitag, 25., bis Freitag, 27. September, nicht in Frankfurt-Griesheim. Stattdessen fahren Busse. Auch die Straßenbahnen auf der Mainzer Landstraße werden am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, durch Busse ersetzt. Die Stadtteile sind also weiter gut miteinander verbunden.

Grund dafür sind Bauprojekte, die vorübergehende Streckensperrungen nach sich ziehen. Mit den Arbeiten wird die Infrastruktur langfristig erhalten und ein sicherer und zuverlässiger Nahverkehr gewährleistet. Um während der Arbeiten weiter zügig zum Ziel zu gelangen, sollten Fahrgäste während der Bauarbeiten ihr Verbindungen frühzeitig prüfen und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen.

20. auf 21. und 25. bis 27. September: Busse statt S1 und S2

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert den S-Bahnhof Frankfurt-Griesheim und erneuert noch bis 9. November den Bahnsteig der Gleise 2 und 3. Dafür wird die S-Bahn-Strecke über Frankfurt-Griesheim und Frankfurt-Nied in der Nacht von Sonntag, 20., auf Montag, 21. September, 21 bis 5 Uhr, und von Donnerstag, 24. September, 22 Uhr, bis Freitag, 25. September, 14 Uhr, gesperrt. S1 und S2 werden ohne Halt zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt-Höchst umgeleitet. Anschließend können von Freitag, 25. September, 14 Uhr, bis Montag, 28. September, 5 Uhr, die S-Bahnen in beiden Richtungen nicht in Frankfurt-Griesheim halten, der Halt in Frankfurt-Nied wird aber regulär bedient.

Ersetzt werden S1 und S2 durch Busse im Ersatzverkehr (EV). Diese verkehren zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt Höchst Bahnhof mit Stopps an den Bushaltestellen Griesheim Bahnhof/Eichenstraße, Birminghamstraße, Nied Bahnhof/Friedhof und Nied Kirche. Alternativ können Fahrgäste die Straßenbahnlinien 11 und 21 oder deren Ersatzbusse sowie die Buslinien 52, 54 und 59 nutzen, die auf verschiedenen Strecken Griesheim und Nied mit dem Hauptbahnhof, Höchst und der Galluswarte verbinden.

Zu beachten ist: Noch bis 9. November entfällt bei S1 und S2 generell der Halt Griesheim in Fahrtrichtung Höchst wegen der Bahnsteigarbeiten. Fahrgäste können ab Nied zurückfahren oder ab Hauptbahnhof und Galluswarte die Straßenbahnen 11 und 21 nutzen sowie ab Galluswarte den Bus 52.

Trotz der Verzögerung soll die Fertigstellung des Mittelbahnsteigs voraussichtlich Anfang November ermöglichen, dass während der späteren Sperrung des Hausbahnsteigs an Gleis 1 ab 9. November beide Fahrtrichtungen der S-Bahn in Griesheim bedient werden können, allerdings voraussichtlich nicht im gewohnten Takt. Sobald das Verkehrskonzept erarbeitet wurde, informiert die DB über alle Kanäle.

26. und 27. September: Busse ersetzen Straßenbahnen 11 und 21

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) führt Stopfarbeiten auf der Straßenbahnstrecke in der Mainzer Landstraße aus. Dafür werden die Trams 11 und 21 von Samstag, 26. September, 4 Uhr, bis Montag, 28. September, 3 Uhr, zwischen Galluswarte und Höchst Zuckschwerdtstraße durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt. Die Arbeiten erfolgen im Nachgang der Streckenerneuerung vom Juli.

Die Straßenbahnlinie 11 fährt ab Galluswarte im Uhrzeigersinn via Kriegkstraße, Gustavsburgplatz und Schwalbacher Straße zur Galluswarte, die Linie 21 entgegen dem Uhrzeigersinn via Schwalbacher Straße, Gustavsburgplatz und Kriegkstraße. Die Tram 14 wird ab Platz der Republik zur Festhalle/Messe umgeleitet. Der Ebbelwei-Express entfällt zwischen Hauptbahnhof und Festhalle/Messe.

Ein Fahrscheinverkauf in den SEV-Bussen ist nicht möglich. Fahrgäste können Tickets vor Fahrtantritt oder an Umsteigehaltestellen am Automaten erwerben.

Wegen der Arbeiten wird die Mainzer Landstraße in Höhe Mönchhofstraße von Freitag, 25., bis Montag, 28. September, stadteinwärts einspurig. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Baustelle passieren.

Bis 2. Oktober: Buslinie 52 Richtung Griesheim umgeleitet

Die Buslinie 52 verkehrt zwischen Galluswarte und Griesheim Bahnhof entlang der Mainzer Landstraße mit allen dortigen Halten. Grund: Die Kleyerstraße ist wegen Straßen- und Leitungsarbeiten in Richtung Griesheim gesperrt. In Richtung Galluswarte verkehrt die Linie 52 aber normal. Dadurch sind alle gewohnten Haltestellen zumindest mit den Bussen in Fahrtrichtung Galluswarte weiter erreichbar.

Das Servicetelefon informiert

DB, VGF und traffiQ empfehlen ihren Fahrgästen, sich online bequem über die beste Fahrtmöglichkeit zu informieren. Die Fahrplanauskunft im Internet unter rmv-frankfurt.de, die App RMVgo und das Servicetelefon, das unter der Nummer 069/24248024 rund um die Uhr erreichbar ist, verfügen über die aktuellen Fahrpläne. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Schwanheim: Malariatoter

ffm. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und die behandelnde Universitätsmedizin Frankfurt teilen mit großem Bedauern mit, dass eine der aktuell gemeldeten Personen mit Malaria tropica verstorben ist. Beide sprechen den Angehörigen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

Die betroffene Person gehörte zu den beiden Anfang der Woche gemeldeten Fällen aus dem Stadtteil Schwanheim, die in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt wohnen. Beide Personen haben sich mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infiziert, obwohl sie zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet hatten.

Seit Anfang der Woche wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet.

Das Gesundheitsamt bittet Ärztinnen und Ärzte, bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine mögliche Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Endemiegebiet stattgefunden hat. Dies gilt insbesondere für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen.

Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Flughafens wohnen oder dort arbeiten, werden gebeten, bei entsprechenden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen und auf den Wohnort im Umfeld des Flughafens hinzuweisen.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Das Gesundheitsamt hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Diese ist telefonisch unter 069/212-30030 von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, erreichbar.

Häufig gestellte Fragen sind unter frankfurt.de/flughafenmalaria online abrufbar. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Römisches Höchst: Zwei Bände erschließen einen bedeutenden Fundplatz aus der Zeit des Kaisers Augustus

ffm. Höchst ist der älteste römische Fundplatz auf dem heutigen Frankfurter Stadtgebiet. Bereits vor mehr als 2000 Jahren befand sich hier eine römische Anlage, deren Bedeutung weit über die lokale Geschichte hinausreicht.

Die jetzt im Verlag Schnell & Steiner in der Schriftenreihe des Archäologischen Museums Frankfurt (AMF) erschienene zweibändige Publikation „Forschungen zum römischen Höchst“ legt erstmals die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen von 2001/2002 vor und wertet das umfangreiche Fundmaterial aus. Sie ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes von AMF sowie Denkmalamt und erschließt die früheste Präsenz der Römer auf Frankfurter Stadtgebiet, Jahrzehnte vor der Gründung des römischen Nida zwischen Heddernheim und Praunheim.

„Höchst ist ein herausragender Ort der Frankfurter Geschichte, dessen Bedeutung weit über die Stadt hinausreicht. Die Publikation zeigt eindrucksvoll, was durch die gute und langfristige Zusammenarbeit zwischen Denkmalamt, Museum und Wissenschaft möglich ist und wie wichtig dafür eine verlässliche städtische Kultur- und Wissenschaftsförderung ist“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

„Die Untersuchungen führen zu einer neuen Einschätzung des römischen Höchst. Anders als lange angenommen, handelte es sich vermutlich nicht lediglich um ein kurzfristig genutztes Militärlager mit überwiegend logistischen Aufgaben. Die Forschungen weisen mehrere Nutzungsphasen nach und sprechen für einen militärisch-zivilen Charakter des Platzes in der Regierungszeit des Kaisers Augustus (27 vor Christus bis 14 nach Christus). Damit kommt Höchst eine besondere Bedeutung im Zusammenhang mit der römischen Expansion rechts des Rheins und der damals geplanten Einrichtung einer römischen Provinz Germanien östlich des Rheins zu“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal.

Die Lage des Fundplatzes war strategisch günstig: Höchst lag auf einem hochwasserfreien Plateau oberhalb des Mains, an der Mündung der Nidda und damit an wichtigen Wasser- und Landwegen. Das Fundmaterial belegt weitreichende Versorgungsbeziehungen. Transportkeramik und Geschirr aus dem Mittelmeerraum und Gallien zeigen Verbindungen in den Süden und Westen des Römischen Reiches. Gleichzeitig belegt das gemeinsame Auftreten römischer und handgeformter, nicht-römischer Keramik den Kontakt zwischen der römischen Besatzungsmacht und der einheimischen Bevölkerung. Auch die Untersuchung der Tierknochen liefert Hinweise auf Versorgung und Ernährung.

Die Publikation ist Ergebnis eines langfristigen Forschungsprojekts von Denkmalamt und AMF, das mit den Grabungen 2001/2002 begann. Beteiligt waren zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen und Institutionen, darunter die Römisch-Germanische Kommission, hessenARCHÄOLOGIE und die Goethe-Universität Frankfurt. Ergänzt wurden die Untersuchungen durch naturwissenschaftliche Analysen. Eine weitere Grabung des Denkmalamts an der Bolongarostraße 102 im Jahr 2014 floss ebenfalls in die Auswertung ein.

Das Projekt steht zugleich für das Selbstverständnis des AMF als forschendes Museum. Die bei archäologischen Grabungen durch das Denkmalamt geborgenen Funde werden nicht nur bewahrt, sondern gesichert, dokumentiert, wissenschaftlich untersucht und ausgewertet. So entsteht aus archäologischen Hinterlassenschaften neues Wissen über die Geschichte Frankfurts und ihrer Region, das im Museum der Öffentlichkeit präsentiert und vermittelt wird.

Mit den beiden Bänden wird das mehr als zwei Jahrzehnte währende Forschungsprojekt abgeschlossen. Die Ergebnisse sind für die Erforschung der römischen Okkupationsgeschichte weit über Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet hinaus von Bedeutung und schaffen eine wichtige Grundlage für die weitere Forschung zur Zeit der Germanenkriege der Kaiser Augustus und Tiberius.

Bibliographische Angaben
Peter Fasold, Archäologisches Museum Frankfurt, Andrea Hampel (Hrsg.), Forschungen zum römischen Höchst, Stadt Frankfurt am Main; Reihe: Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt am Main, Bandnummer: 23/2, 23/3; 1. Auflage 2026, 616 Seiten, 21 x 28 cm, 200, fadengeheftet; ISBN: 978-3-7954-3440-3, 50 Euro

Bilder zum Termin finden sich unter Forschungen zum römischen Höchst.

Zwei neue Malaria-Fälle im Umfeld des Frankfurter Flughafens

ffm. Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main hat am Dienstag, 15. September, darüber informiert, dass es in Frankfurt zwei weitere Fälle von Malaria tropica gibt. Beide Personen leben im Stadtteil Schwanheim, der sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen befindet. Die beiden mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infizierten Personen arbeiten nicht am Flughafen und haben sich zuvor auch nicht in einem Malaria-Endemiegebiet aufgehalten.

Das Gesundheitsamt untersucht derzeit noch, wie es zu den beiden Infektionen gekommen ist.

Das Gesundheitsamt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sowie die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden über die aktuelle Entwicklung informiert. Sie wurden gebeten, Ärztinnen und Ärzten sowie Klinikpersonal für das aktuelle Malaria-Geschehen im Zusammenhang mit den neu aufgetretenen Fällen zu sensibilisieren.

Malaria tropica ist bei frühzeitiger Diagnose und schnell eingeleiteter Behandlung gut und vollständig behandelbar. Entscheidend ist deshalb, eine mögliche Malariainfektion bei entsprechenden Symptomen frühzeitig in Betracht zu ziehen. Ärztinnen und Ärzte werden daher gebeten, bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Endemiegebiet stattgefunden hat. Dies gilt insbesondere für Menschen, die am oder im Umfeld des Frankfurter Flughafens arbeiten oder sich dort aufhalten beziehungsweise in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen. Neben Fieber können unter anderem Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Auch Bürgerinnen und Bürger, die in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen, sollten bei entsprechenden Beschwerden zeitnah ärztlichen Rat einholen und dabei auf ihren Wohnort beziehungsweise einen möglichen Aufenthalt im Umfeld des Flughafens hinweisen.

Seit Anfang Juli waren sechs Personen an Malaria erkrankt, die sich im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit am Frankfurter Flughafen aufgehalten hatten. Fünf von ihnen erkrankten Anfang Juli, eine weitere Person Mitte August. Zwei der Erkrankungen verliefen tödlich. Keine der sechs Personen hatte zuvor ein Malaria-Endemiegebiet bereist oder eine Bluttransfusion erhalten.

Im Alltagskontakt wird Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Für eine Übertragung ist der Stich einer infizierten Mücke erforderlich.

Das Gesundheitsamt hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Diese ist telefonisch unter 069/212-30030 zu erreichen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Mitmachmuseum Experiminta bleibt in Frankfurt – Frankfurter Westen bekommt neues Museum

ffm. Das Mitmachmuseum Experiminta bleibt in Frankfurt. Ab Herbst 2027 zieht es in das ehemalige Finanzamt in Höchst. Darauf haben sich das Land Hessen, die Stadt Frankfurt und die Experiminta geeinigt. Bis zum Umzug bleibt das Museum am bisherigen Standort, Hamburger Allee 22-24 geöffnet.

Finanzstaatssekretär Till Kaesbach sagt: „Die Zukunft der Experiminta in Frankfurt ist gesichert. Das freut mich sehr, denn dieses besondere Mitmachmuseum begeistert jedes Jahr viele Kinder, Jugendliche und Familien für Naturwissenschaft und Technik. Deshalb war es der Hessischen Landesregierung wichtig, eine verlässliche und langfristige Perspektive für die Experiminta in Frankfurt zu finden.“

Kaesbach fügt hinzu: „Wir haben über viele Monate gemeinsam intensiv nach einer guten Lösung gesucht. Mit dem neuen Standort im alten Finanzamt in Frankfurt-Höchst ist sie nun gefunden. Mein Dank gilt allen, die daran mitgewirkt haben – insbesondere der Experiminta selbst und der Stadt Frankfurt. Das Land leistet seinen Beitrag, indem wir den neuen Standort herrichten und auch dort eine vergünstigte Miete ermöglichen.“

Experiminta-Geschäftsführerin Andrea Gassmann sagt: „Ich bin sehr dankbar, dass es nach den intensiven und konstruktiven Gesprächen mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt gelungen ist, eine tragfähige Lösung für die Zukunft der Experiminta zu finden. Mit Frankfurt-Höchst haben wir jetzt eine langfristige Perspektive und die notwendige Standortsicherheit für die kommenden Jahre. Für unser gesamtes Team und natürlich für unsere Besucher – die vielen Kinder, Jugendlichen, Familien und Schulklassen – ist das eine großartige Nachricht: Die Experiminta bleibt in Frankfurt und kann ihre erfolgreiche Bildungsarbeit fortsetzen. Darüber freue ich mich sehr und danke allen, die diesen Weg mit uns gemeinsam möglich gemacht haben.“

Bildungsdezernentin Sylvia Weber sagt: „Die Experiminta ist eine wichtige außerschulische Bildungseinrichtung. Ich freue mich sehr, dass wir in Höchst einen neuen Standort gefunden haben und der Verbleib des Mitmachmuseums in Frankfurt damit gesichert ist. Gerade für die westlichen Stadtteile ist das eine große Bereicherung – denn das einzigartige Angebot im MINT-Bereich wird hier neue Impulse setzen. Darüber hinaus ist der Standort gut erreichbar, so dass auch weiterhin Kinder und Erwachsene aus ganz Hessen, und darüber hinaus, das Angebot nutzen können. Ich bin überzeugt, dass die Experiminta im alten Finanzamt in Höchst eine gute Perspektive hat und ihre wertvolle Bildungsarbeit dort erfolgreich fortsetzen kann.“

Was ist die Experiminta?

Die Experiminta in Frankfurt ist ein interaktives Mitmachmuseum, das seit 2011 auch durch viel ehrenamtliches Engagement betrieben wird. An rund 200 Versuchsstationen können Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen spielerisch die Welt der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) entdecken. Anfassen, Ausprobieren und Begreifen stehen im Mittelpunkt. Mit etwa 125.000 bis 130.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr ist die Experiminta eines der beliebtesten Museen Frankfurts. Neben der Dauerausstellung bietet sie Workshops, Sonderausstellungen, Science Shows, Schnupperflüge im Flugsimulator und Projekte wie „Experiminta on Tour“ an. Das Museum wird vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt, Stiftungen und regionalen Unternehmen unterstützt und ist als außerschulischer Lernort bekannt.

Warum zieht die Experiminta um?

Der aktuelle Standort der Experiminta in der Hamburger Allee 22–24 ist aufgrund massiver Feuchtigkeitsschäden in den Untergeschossen nicht mehr dauerhaft nutzbar. Eine Sanierung wäre nur mit hohem Aufwand möglich und könnte nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Da das Land Hessen keinen eigenen Bedarf für das Gebäude hat und eine Sanierung unwirtschaftlich wäre, wird der Standort aufgegeben.

Wie viel wird der Umbau und der Bezug der neuen Räumlichkeiten kosten?

Die Herrichtung des neuen Standorts im ehemaligen Finanzamt in der Hospitalstraße 16a in Höchst wird rund zwei Millionen Euro kosten. Diese Summe wird vom Land Hessen vorfinanziert und über eine zusätzliche Investitionsmiete während der 20-jährigen Mietvertragslaufzeit refinanziert. Das Land unterstützt die Experiminta zudem mit einer vergünstigten Miete auch am neuen Standort. Bereits seit 2011 erhält die Experiminta am bisherigen Standort Mietvergünstigungen.

Welche Maßnahmen werden umgesetzt?

Bevor die Experiminta ihre neuen Räume beziehen kann, werden ein Aufzug in das Gebäude eingebaut sowie eine energieschonende Beleuchtung installiert. Die Raumzuschnitte werden angepasst, die Bodenbeläge erneuert sowie die Brandmeldeanlage modernisiert.

In welchem Zeitraum sollen Umbau und Umzug stattfinden?

Der Umbau des neuen Standorts soll bis Herbst 2027 abgeschlossen sein. Bis dahin kann die Experiminta am aktuellen Standort bleiben, solange sich der Gebäudezustand nicht wesentlich verschlechtert. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

19. Frankfurter Ehrenamtsmesse als Highlight im Jahr des Engagements

ffm. Die Türen des Römers haben sich auch in diesem Jahr geöffnet, um alle Interessierten zur beliebten Ehrenamtsmesse willkommen zu heißen. Die traditionsreiche Veranstaltung führt nun seit 19 Jahren Engagierte und Interessierte zusammen, um sich gemeinsam für das Ehrenamt stark zu machen. Im Jahr des Engagements war die Ehrenamtsmesse zweifelsohne eines der Highlights.

Es präsentierten sich in diesem Jahr noch mehr Projekte und Organisationen, Freiwilligenagenturen sowie Initiativen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kultur, Sport und zivilgesellschaftlichem Engagement als in den Vorjahren. Mit 109 teilnehmenden Organisationen in den verschiedenen Formaten wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

Die teilnehmenden Organisationen wurden zunächst von Oberbürgermeister Mike Josef und Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke im Ratskeller begrüßt. Dabei waren auch viele der Botschafterinnen und Botschafter aus dem Kampagnenjahr dabei. Manche wurden wiedererkannt, war ein Teil der engagierten Frankfurterinnen und Frankfurter doch bereits mehrfach mit den Flügeln im Stadtgebiet porträtiert oder sind derzeit auf den Säulen in der B-Ebene der Hauptwache und an der Konstablerwache zu sehen.

Im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen sagte Josef: „Ehrenamtliches Engagement trägt unsere demokratische Gesellschaft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse ist mehr als eine Ausstellung. Sie ist eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Projekten. Sie lädt ein, Neues zu entdecken, Kontakte zu knüpfen und vielleicht den ersten Schritt in ein Engagement zu gehen, das das eigene Leben bereichert. Denn Studien haben es belegt: Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist glücklicher und hat häufiger eine positive Haltung gegenüber demokratischen Strukturen und Prozessen, gestaltet diese aktiv mit.“

Es sei eine Ehre, sich für andere Menschen zu engagieren, sagte Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. „Das Ehrenamt ist ein Geschenk, das wir einander machen“. Das Engagement füreinander verbinde Menschen, es entstehe eine Gemeinschaft. Außerdem lerne, wer sich ehrenamtlich engagiere, viel Neues, man entdecke oftmals auch Fähigkeiten bei sich, die man sonst gar nicht nutzen würde. „Junge Menschen sammeln Erfahrung, Ältere merken, dass sie noch gebraucht werden“, lobte die Vorsteherin das Ehrenamt.

Pünktlich um 11 Uhr öffneten Oberbürgermeister Josef, Stadtverordnetenvorsteherin Korenke und die Engagement-Botschafterinnen und -Botschafter gemeinsam die Türen, und die Gäste strömten in den Römer. Ein Highlight der Messe stellte nicht nur das beliebte Ehrenamts-Speeddating dar, sondern auch die erstmals angebotene Ausstellung auf dem Römerberg. Hier waren neben den Blaulichtorganisationen auch weitere Infostände, der Social Bus und der DemokratieWagen vom Verein Mehr als Wählen vor Ort. Auch der Abenteuerspielplatz Riederwald bereicherte mit seinem Spielmobil die Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Angebot für Kinder.

Bei der diesjährigen Frankfurter Ehrenamtsmesse gab es – zusätzlich zum Messegeschehen – viele interessante Angebote auch für bereits Engagierte. Auf der Infomeile berieten städtische Ämter, Landesbehörden oder Bildungsanbieter sowie etliche Sponsoren der Kampagne „Jahr des Engagements“ zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Vom Datenschutz für Vereine, über Fördermöglichkeiten für Projekte bis hin zu Angeboten zur Qualifizierung und Beratung durch Fachverbände.

Außerdem konnten dank der Unterstützung des Kooperationspartners im Kampagnenjahr, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, eine Vielzahl an spannenden Vorträgen und Workshops kostenlos besucht werden. Am Vormittag ging es um Inklusion im Ehrenamt und wie die Vereinsarbeit erleichtert werden kann. Weitere Themen waren Resilienz und Nachhaltigkeit im Ehrenamt sowie Zukunftsfragen, die den Ehrenamtlichen in der Ausübung ihres Engagements begegnen werden. Spannend und sehr gut nachgefragt wurde das Einzel-Coachingangebot für Ehrenamtliche, bei dem individuelle Fragen aus der Vereinsarbeit mit einem professionellen Coach geklärt wurden.

Auch Oberbürgermeister Josef mischte sich unter die Interessierten. „Viele Frankfurterinnen und Frankfurter sind bereits engagiert und kennen das Gefühl der Dankbarkeit, das oftmals der Lohn für das ehrenamtliche Engagement ist.“ Er appellierte: „Lassen Sie uns nicht nur schauen, was es gibt, sondern auch überlegen: Wo kann ich mich einbringen? Wem kann ich meine Zeit, meine Fähigkeiten, mein Herz schenken? Lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung, aktiv unsere Stadt mitzugestalten und sich für andere einzusetzen. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse im Römer ist der perfekte Ort, um sich auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.“

Außerdem sagte er: „Mein persönlicher Dank gilt den bereits Engagierten in unserer Stadt sowie allen Organisationen und Vereinen, die zum Gelingen der Messe im Jahr des Engagements beitragen.“

Bei entspannten Gesprächen und angenehmer Atmosphäre versorgte das soziale Projekt „Restaurant im Viertel“ des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe die Besucherinnen und Besucher mit Essen und Getränken im Ratskeller. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Waldladen der Stadt Frankfurt: Sonderöffnungszeiten von Oktober bis Dezember

ffm. Der Waldladen der Fasanerie bietet aus dem Frankfurter Stadtwald stammendes Wildfleisch an. Neben Fleisch und Wurstprodukten von Damhirsch, Wildschwein und Reh verkauft der Waldladen auch andere regionale Naturprodukte wie Marmelade, Honig, Wein oder kleine Holzkunstwerke. Unter der Woche ist der Waldladen immer dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Ab Oktober bis Dezember werden an folgenden Samstagen Sonderöffnungszeiten von 9 bis 13 Uhr angeboten:

  • Im Oktober zusätzlich an den Samstagen 3., 17. und 31. Oktober
  • Im November zusätzlich an den Samstagen 14. und 28. November
  • Am 21. November findet zusätzlich ein Verkauf während des Weihnachtsmarktes statt.
  • Am Samstag, 12. Dezember, ist der letzte Termin vor der Winterpause.

In der Winterpause ist das Gelände des Informationszentrums StadtWaldHaus und Fasanerie geschlossen und es findet kein Verkauf im Waldladen statt. Im neuen Jahr startet der Waldladen-Verkauf ab Dienstag, 12. Januar, zu gewohnten Zeiten, dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Die Adresse des StadtWaldHauses ist an der Isenburger Schneise 100, 60528 Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zum Angebot, den Verkaufstagen und zur Anfahrt finden sich unter stadtwaldhaus-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)