Alle Beiträge von N.N.

Platzhalter für Fremdbeiträge (Blaulicht, Stadt Frankfurt am Main usw.), Quellenangabe am Ende des Artikels beachten.

Mit „Nahverkehr ganz leicht“ kostenlos ins Historische Museum

traffiQ lädt alle ab 60 Jahren zur Führung durch die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nahverkehr ganz leicht“ lädt die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ am Dienstag, 20. Januar, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer kostenlosen Führung im Historische Museum Frankfurt ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken gemeinsam die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ und erfahren, wie sich die Stadt im Lauf der Zeit fortbewegt hat – von frühen Verkehrsformen bis zu heutigen Mobilitätskonzepten. Dabei werden auch die vielfältigen sozialen und gesellschaftlichen Facetten von Mobilität in den Blick genommen.

Die gemeinsam von traffiQ und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) angebotene Reihe „Nahverkehr ganz leicht“ richtet sich an Personen ab 60 Jahren und zeigt wie man stressfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch den Stadtverkehr kommt. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot reicht von Mitmachkursen zur RMV-App, über Infoveranstaltungen, bis hin zu spannenden Besichtigungen wie zum Beispiel der U-Bahn-Baustelle im Europaviertel oder der VGF-Betriebsleitstelle.

traffiQ bittet für die Museums-Führung um Anmeldung per Mail an anmeldung@traffiQ.de oder telefonisch unter 0151/25361958. Themen und Termine der kostenfreien Veranstaltungen „Nahverkehr ganz leicht“ sind auch unter rmv-frankfurt.de zu finden.

Ein Flughafen für die Welt – ein Vortrag

Am Montag, 19. Januar, spricht Markus Grossbach, Leiter des Zentralarchivs der Fraport AG, um 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte (ISG) über die Entwicklung des Frankfurter Flughafens zwischen 1945 und 1965. Sein Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“.

Nach Kriegsende hatte zunächst die „Besatzungsmacht“ das alleinige Sagen, aber schon bald mischten auch die Deutschen wieder mit auf „Rhein-Main“. Zunächst ganz bescheiden, ab 1950 dann immer offensiver und mit Erlangung der Lufthoheit im Jahr 1954 war der Flughafen Frankfurt wieder voll im Geschäft. Ein rasantes Wachstum erforderte zudem den forcierten Ausbau, der mit der Einrichtung „Neuen Empfangsanlage West“, dem heutigen Terminal 1, seinen ersten Höhepunkt erreichte.

Der Vortrag findet im ISG in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Die Ausstellung „Frankfurt went West“ ist im Dormitorium des ISG zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Rekord: 100.000 Gäste bei Winterlichtern im Palmengarten

Ganze sechs Wochen konnten sich die Besucherinnen und Besucher des Palmengartens diesen Winter am bunten Schein der Winterlichter erfreuen. Wegen des großen Andrangs in den vergangenen Jahren war die Veranstaltung extra um eine Woche verlängert worden – nur um es dann am finalen Wochenende, von Freitag, 9., bis Sonntag, 11. Januar, mit dem Wintereinbruch zu tun zu bekommen.

„Die Winterlichter verzaubern Groß und Klein und schaffen magische Momente im Palmengarten“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Dass wir trotz der Wetterlage einen Besucherrekord feiern konnten, zeigt, wie sehr sich die Menschen nach gemeinsamen, unvergesslichen Erlebnissen auch in der dunklen Jahreszeit sehnen.“

Zwar waren einige Besucherinnen und Besucher aufgrund der Witterung nicht angereist, die „magische“ Marke von 100.000 Gästen wurde dennoch geknackt und damit ein neuer Besucherrekord für die Winterlichter aufgestellt. „Wir sind froh, dass wir die Winterlichter auch an den letzten Tagen noch wie geplant zeigen und den vielen Fans der Lichterschau trotz der im Vorfeld schwer abzuschätzenden Wetterlage eine Freude bereiten konnten“, sagt Katja Heubach, Direktorin des Palmengartens. Die Veranstaltung war im Vorverkauf an insgesamt 15 Tagen ausverkauft. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Öffentliche Führung des Archäologischen Museums in der Kaiserpfalz „franconofurd“

Spuren aus rund 2000 Jahren Frankfurter Geschichte gibt es in der Kaiserpfalz „franconofurd“ zu entdecken: Bei der Dependance des Archäologischen Museums handelt es sich um eine Art archäologisches Schaufenster in die Ursprünge der Stadt Frankfurt mit einem römischen Bad, den Mauern des karolingischen Königshofes und einem spätmittelalterlichen Keller. Am Samstag, 17. Januar, findet um 15 Uhr eine Führung mit Astrid Krüger statt, die den Besucherinnen und Besuchern mehr über die ältesten Gebäudereste in der Frankfurter Innenstadt zeigt.

Die Führung dauert etwa 45 Minuten und kostet fünf Euro. Es wird darum gebeten, das Geld passend bereitzuhalten. Für Inhaberinnen und Inhaber der MuseumsuferCard gibt es keine Ermäßigungen. Interessierte haben Zugang zur Kaiserpfalz „franconofurd“ über das Haus Goldene Waage, Markt 5. Vor Ort stehen keine sanitären Anlagen zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Etwa 600 Unterkünfte für wohnungslose Menschen – auch in Höchst

Die Stadt Frankfurt hat im vergangenen Jahr Unterkünfte für 600 wohnungslose Frankfurterinnen und Frankfurter sowie geflüchtete Menschen geschaffen. Dazu eröffnete sie zwei neue Übergangsunterkünfte und erweiterte eine bereits bestehende Unterkunft. Im Gegenzug hat sie vier angemietete Hotels und eine Containeranlage aufgegeben, in denen Menschen provisorisch untergebracht waren.

„Auch wenn die Zahl der Geflüchteten derzeit leicht sinkt, braucht Frankfurt weiter neue Unterkünfte“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit. „Wir müssen weg von teuren Hotels und Hallen, in denen sich die Bewohner:innen manchmal noch nicht einmal selbst versorgen können.“

Zurzeit bringt Hessens größte Stadt rund 5000 geflüchtete und 4100 wohnungslose Menschen unter und versorgt sie. Vor einem Jahr waren es rund 5500 Geflüchtete und 4000 Wohnungslose. „Immer mehr Frankfurter:innen verlieren ihre Wohnung und landen in Gemeinschaftsunterkünften“, sagt Voitl. „Viele bleiben dort viel zu lang, weil sie auf dem Frankfurter Immobilienmarkt keine bezahlbare Wohnung finden.“ Die Stadt stecke in einer akuten Krise der Wohnungsnot, sagt Voitl. Diese lasse sich nur mit deutlich mehr bezahlbarem Wohnraum lösen.

Als Nächstes baut die Stadt im Stadtteil Höchst ein leerstehendes Gebäude zu einer Übergangsunterkunft für rund 150 Menschen um. Die Eröffnung ist für den Sommer vorgesehen. In Frankfurt gibt es derzeit rund 100 Unterkünfte, in denen wohnungslose und geflüchtete Menschen gemeinsam leben. Zehn freie Träger der Wohlfahrtspflege betreiben diese Einrichtungen. Für rund 300 obdachlose Menschen, die auf der Straße leben, hält die Stadt eigene Einrichtungen bereit.

Nied: Täter nach Flucht in Gewahrsam genommen

Am Samstagabend (10. Januar 2026), gegen 21:55 Uhr, fiel einer Polizeistreife im Bereich der Mainzer Landstraße ein Fahrzeug aufgrund der auffälligen Fahrweise und diverser Fahrzeugmängel auf.

Der 29- jährige Fahrzeugführer missachtete jedoch jedwede Anhaltesignale, beschleunigte stark und fuhr über die Bundesstraße 40a in Richtung der Dürkheimer Straße. Hierbei zeigte der Fahrer eine grob verkehrswidrige Fahrweise und verunfallte zudem beinahe.

Im Bereich der Dürkheimer Straße flüchtete er zu Fuß aus dem zum Stehen gekommenen Fahrzeug, während sein 25- jähriger Beifahrer im Fahrzeug angetroffen und festgenommen wurde. Aufgrund im Fahrzeug befindlicher Unterlagen konnte der Fahrer schnell identifiziert und im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen noch im Nahbereich ebenfalls festgenommen werden.

Der 29- Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zudem fanden die Beamten bei ihm eine unterschlagene Bankkarte auf und stellten diese sicher.

Beide Männer halten sich nach aktuellen Erkenntnissen illegal im Bundesgebiet auf und wurden für die weiteren Maßnahmen ins Gewahrsam des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Das Fahrzeug stellten die Beamten aufgrund des fehlenden Pflichtversicherungsschutzes sicher.

Zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sperrung der Schwanheimer Bahnstraße am 14. Januar

Aus Sicherheitsgründen wird die Schwanheimer Bahnstraße am Mittwoch, 14. Januar, von 10 bis 15 Uhr gesperrt. Grund hierfür ist der Jagdbetrieb in den Forstrevieren Schwanheim und Goldstein.

Im Verlauf der Jagd kann es zu häufigerem Wildwechsel über die Schwanheimer Bahnstraße kommen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit den Linienbussen ist gewährleistet.

Die Durchführung der Jagd dient unter anderem dazu, den hohen Wildschweinpopulationen in Schwanheim und Goldstein und damit der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Busfahrer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Abend des 07.01.2026 stach ein Unbekannter nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Schraubendreher einem Busfahrer in den Bauch. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Am Mittwoch befand sich der Busfahrer der Linie 54 gegen 21:38 Uhr auf dem Weg zur Toilette an der Endhaltestelle am Friedhof in Sindlingen in der Westenbergerstraße auf Höhe der Hausnummer 46. Er verließ hierzu den Bus und ging zu Fuß zum Toilettenhäuschen. Ein bislang unbekannter Mann trat dort von hinten an ihn heran und stach unvermittelt mit einem Schraubendreher zu. Anschließend flüchtet er zu Fuß in unbekannte Richtung.

Eine Lebensgefahr besteht nach aktuellem Erkenntnisstand nicht.

Der Täter war männlich, maskiert, etwa 1,75 m groß und trug dunkle Kleidung.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim 17. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11700 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zeilsheim: Lauter Knall in der Nacht

Am frühen Morgen des 7. Januar 2026 hallte ein Knall durch ein Wohngebiet in Zeilsheim. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb nun wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Anwohner meldeten gegen 02:05 Uhr in der Straße „Kegelbahn“ einen lauten Knall. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses zur Umsetzung eines unbekannten Gegenstandes. Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort fest, dass durch die Explosion das Gebäude sowie mehrere geparkte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Um was für einen Gegenstand es sich herbei gehandelt hat und was die Hintergründe der Tat sind, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die auch durch das Hessische Landeskriminalamt unterstützt werden.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim zuständigen Kommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zusatz: Ein Kommentator dieser Seite hat als Ort des Geschehens die Pfaffenwiese 45 angegeben. Das ist kein Widerspruch, denn die Straße Kegelbahn geht von der Pfaffenwiese ab und läuft teilweise fast parallel zu dieser. (Red.)

Kanalarbeiten in der Liederbacher Straße

Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) setzt die Kanalsanierung in der Liederbacher Straße mit einem individuell angepassten Verfahren um. Die Arbeiten beginnen am Montag, 26. Januar, und werden voraussichtlich zehn Monate andauern.
 
Der über 90 Jahre alte Kanal weist erhebliche Schäden auf und muss auf einer Länge von 890 Metern ertüchtigt werden. Die Arbeiten dienen der sicheren Abwasserentsorgung in Unterliederbach und sind im Interesse der Bürgerinnen und Bürger notwendig. Betroffen sind die Abschnitte zwischen der Kreuzung Wasgaustraße (Idarwaldstraße) bis zur Kreuzung Gebeschusstraße sowie in den angrenzenden Straßen de-Ridder-Weg, Idarwaldstraße und Peter-Bied-Straße.

Minimalinvasives Verfahren

Die SEF setzt ein individuell an den Bestandskanal angepasstes Verfahren ein, das sogenannte „Einzelrohr-Lining“. Das ist ein minimalinvasives Verfahren, welches zügig und mit den geringsten Auswirkungen auf Verkehr sowie Bewohnerinnen und Bewohner durchgeführt werden kann. Dabei werden millimetergenau vorgefertigte Rohrsegmente in den Kanal eingebracht, aneinandergefügt und fest verbunden. Es entsteht „ein Kanal im Kanal“.

Die Arbeiten erfolgen im Wesentlichen unterirdisch. Lediglich zum Einbringen der Rohrsegmente sind einzelne Baugruben mit Lagerflächen notwendig.

Anwohnerverkehr wird aufrechterhalten

Die SEF richtet insgesamt drei Baustellenflächen für die Dauer der gesamten Maßnahme ein. Nur in diesen Bereichen wird die Liederbacher Straße punktuell für den Verkehr gesperrt sein. Der Anwohnerverkehr kann so während der gesamten Bauzeit gewährleistet werden, alle Adressen sind für die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner erreichbar.

Die betroffenen Buslinien des ÖPNV werden umgeleitet. Im Kreuzungsbereich Gebeschusstraße/Liederbacher Straße ist zudem der Rückbau des Gehwegs und die Herstellung einer provisorischen Fahrbahn notwendig, sodass auch größere Busse dort passieren können. Der Fußverkehr wird wenige Schritte weiter über eine eigene Ampel geführt. Diese Arbeiten erfolgen im Vorfeld der Kanalsanierungsmaßnahmen bereits ab Montag, 12. Januar.

Oberirdische Abwasserlenkung

Um die Sanierung zügig und reibungslos durchführen zu können, richtet die SEF eine Abwasserlenkung ein. Anfallende Abwässer der Haushalte werden mit Hilfe zweier zentraler Pumpstationen durch oberirdisch aufgeständerte Rohrleitungen abgeführt. Die Abwasserlenkung bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen.

Was passiert als nächstes?

Die gesamte Sanierungsmaßnahme erfolgt in vier Bauphasen:

Bauphase 1. Quartal 2026: ab Montag, 12. Januar, bis voraussichtlich Mitte Februar

  • Im Kreuzungsbereich Liederbacher Straße/Gebeschusstraße wird der Gehweg rückgebaut und eine provisorische Fahrbahn eingerichtet.
  • In der Liederbacher Straße selbst erfolgt die Einrichtung von drei Baustellenflächen. In diesen Bereichen wird die Fahrbahn vollständig gesperrt.
  • Die Abwasserlenkung mit Pumpstationen im Kreuzungsbereich Wasgaustraße/Liederbacher Straße und in der Peter-Bied-Straße wird hergestellt.

Bauphase 1. bis 3. Quartal 2026: ab Mitte Februar bis voraussichtlich Juli

  • Im Kanal selbst werden vorbereitenden Stemmarbeiten durchgeführt. Sie erfolgen abschnittsweise ab Höhe Wilhelm-Roser-Weg in östliche Richtung bis Kreuzungsbereich Gebeschusstraße.
  • Im Zuge der Arbeiten wird die Liederbacher Straße im jeweiligen Abschnitt halbseitig gesperrt.
  • Die erste Baugrube wird hergestellt. 

Bauphase 2. und 3. Quartal 2026: voraussichtlich Anfang April bis Mitte August

  • Im Bereich der ersten Baugrube startet der Einbau der Einzelrohre.

Bauphase 3. bis 4. Quartal 2026: voraussichtlich Mitte August bis Ende Oktober

  • Der Einbau der Rohre wird sukzessive fortgesetzt bis zum Kreuzungsbereich Gebeschusstraße.

Nach Abschluss der sanierten Kanalstrecke wird der Gehweg an der Kreuzung Gebeschussstrasse/Liederbacher Strasse wiederhergestellt und die Baustelleneinrichtungen, die Pumpstationen und die Abwasserlenkung rückgebaut.

Individuell angepasstes Sanierungsverfahren

Der öffentliche Kanal in der Liederbacher Straße ist ein sogenannter „Sammler“, also ein Hauptabfluss, über den die Abwässer eines großen Teils von Unterliederbach der Kläranlage zugeführt werden. Es handelt sich um einen historischen Kanal aus Beton. Seine Sanierung war bereits im Sommer 2024 in Angriff genommen worden. Während der bauvorbereitenden Arbeiten waren jedoch unvorhersehbare technische Schwierigkeiten aufgetreten, die eine Umstellung des Sanierungsverfahrens nötig machten. Das nun zum Einsatz kommende „Einzelrohr-Lining“ erfüllt die spezifischen Anforderungen vor Ort am zuverlässigsten und hält zugleich die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner am geringsten.

Für Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten bittet die Stadtentwässerung um Verständnis. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)