Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Rückblick: Der Abend vor Pfingsten 2011

Der Abend vor Pfingsten im Bahnhof von Königstein im Taunus. An diesem Samstag im Jahr 2011 stellten Mitglieder der Historischen Eisenbahn Frankfurt Material für die an den nächsten beiden Tagen stattfindete Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“ zusammen. Wer das Gleisbild betrachtet, kann sehen, was wahrscheinlich als letztes bewegt worden war.

Mit Volldampf in den Taunus – ein Blick zurück ins 20. Jahrhundert

Auch in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts gab es die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“ schon. Damals konnte man am Pfingstwochenende bis zu drei dampfende Großlokomotiven betrachten, die zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein im Taunus pendelten.

Hier im Bild 01 118 mit einem angemieteten „Silberling“ in Kelkheim. Schnellzuglokomotive 01 118 steht heute bei einem Privatmann in der Halle, 01 514 kann im Technikmuseum in Speyer betrachtet werden und 52 4867 wird am kommenden Pfingstwochenende wieder alle erfreuen, die sich für eine fahrenden Dampflokomotive begeistern können.

Mit Volldampf in den Taunus – 2025

Am kommenden Sonntag und Montag heißt es wie meist zu Pfingsten wieder „Mit Volldampf in den Taunus“. An diesen beiden Tagen wird die Güterzugdampflokomotive 52 4867 der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF) gemeinsam mit einer Diesellokomotive der Baureihe 218 und ein paar D-Zug-Wagen zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein im Taunus fahren. Die Züge werden im Zweistundentakt fahren.

Die erste Fahrt beginnt an beiden Tagen in Frankfurt-Höchst um 09:27 Uhr, in Königstein um 10:27 Uhr. Am Pfingstsonntag wird der letzte Zug um 18:42 Uhr Königstein verlassen, am Pfingstmontag bereits um 16:42 Uhr. Der Mitropa-Wagen der HEF wird in Königstein als Café dienen.

Im Bahnhof Königstein wird ein Bahnhofsfest ausgerichtet werden.

Die Abbrucharbeiten haben begonnen – bereits im August 2024

Am vergangenen Mittwoch wurde in einem Newsleter der Stadt Frankfurt am Main der Rückbau des ehemaligen Hauptgebäudes des Klinikums Frankfurt Höchst gemeldet. Die Bauarbeiten begannen allerdings bereits im August 2024.

Im Herbst waren erste deutliche Spuren des Rückbaus zu erkennen, im Februar diesen Jahres war der so bezeichnete Sockel des Gebäudes, bestehend aus Anbauten und dem dreistöckigen, früheren Eingangsbereich, entfernt. Vom früheren Haupttrakt des varisano Klinikums Frankfurt Höchst bleibt nur noch das rote Gebäude an der Gotenstraße stehen.

Zeugensuche: Versuchter Totschlag an der Jahrhunderthalle

Bereits am 02. Mai 2025 kam es an der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main Unterliederbach im Rahmen eines Konzerts des italienischen Rappers „Geolier“ zu einem Angriff einer größeren Personengruppe auf drei Geschädigte. Einer der Geschädigten wurde derart verletzt, dass die Mordkommission die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags aufgenommen hat.

Die Mordkommission sucht Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung machen können und/oder Videos oder Fotos in diesem Zusammenhang gefertigt haben. Hinweise an jede Polizeidienststelle, mordkommission.ppffm@polizei.hessen.de oder telefonisch an 069/755-51199. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt in der Champions League

Eintracht Frankfurt, die es zum Saisonende unbedingt noch spannend machen mussten, erreichten durch einen Sieg beim SC Freiburg erstmals in der Vereinsgeschichte die Champions League über die Meisterschaftsrunde. Dabei sah der Spielverlauf auch anfangs nicht gut für die Frankfurter aus, denn Doan brachte die Freiburger in Führung (27. Spielminute). In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte gelang Knauff noch der Ausgleich (45.+4.).

Die Eintracht bestimmte auch die zweit Halbzeit. Und nach etwas mehr als einer Stunde führte sie. Kristensen erielte auf Vorlage von Ekitiké das 2:1 aud der Sicht der Eintracht (61.). Das 3:1 wurde Skhiri zugesprochen, obwohl es wohl ein Eigentor des SC Freiburg war (63.). In der Folge hatte Eintracht Frankfurt noch eine Reihe Konterchancen, ein vierter Treffer gelang allerdings nicht mehr.

Mit dem Ergebnis beendet Eintracht Frankfurt die Saison 2024/25 auf Platz drei in der Tabelle. In der Champions League werden also Bayern München, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund in der kommenden Saison vertreten sein, während der SC Freiburg mit der Europa League vorlieb nehmen muss.

Pflanzenbörse des KGV Unterliederbach

Ein nicht zu warmer Maisamstag im Osten von Frankfurt am Main Unterliederbach, der dortige Kleingärtnerverein führte seine jährliche Pflanzenbörse durch. Die Anlage 2 zwischen Emil-Siering-Park, Lindenviertel und Sossenheimer Weg lud ein. Und sogar der Berichterstatter hatte dazu gelernt – er kam in diesem Jahr nicht erst, nachdem fast alle Pflanzen verkauft waren.

Neben dem Kauf und Tausch von Pflanzen war es natürlich auch möglich, sich Rat zu einzelnen Pflanzen einzuholen. Spannend war zum Beispiel, was ein Anbieter von Tomatenpflanzen darüber berichtete, wie man die Anzahl und Größe der Tomaten steuern könne.

Natürlich gab es auch Speise und Trank. Der Grill stand etwas versteckt, Kaffee und Kuchen gab es im Vereinsheim. Und der Käsekuchen-Fan konnte sich darüber den Kopf zerbrechen, welchen der drei Sorten er nun essen solle. Am liebsten …

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Eintracht Frankfurt zittert noch

Eigentlich sah es vor diesem Spieltag gar nicht so schlecht aus, man musste nur gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion gewinnen, dann hätte man das Ziel Champions League erreicht. Wenige Sekunden nach Spielbeginn sah es noch besser aus. Der erste Angriff der Eintracht saß. Larsson spitzelte den Ball zu Kristensen und der traf aus fünf Metern (1. Spielminute).

Eine Viertelstunde nach dem Führungstreffer sah es auf einmal gar nicht mehr gut für die Eintracht aus. Der FC St. Pauli hatte das Spiel gedreht. Saliakas (4.) und Guliavogui (16.) hatten das Spiel gedreht. Eintracht Frankfurt spielte harmlos und die Hamburger wurden noch passiver. Frankfurt hatte mehr Ballbesitz, aber St. Pauli führte zur Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam Batshuayi für Bahoya, es wurde Zeit. Zeit dauerte es auch, bis der neue Stürmer Wirkung entfalltete. Dann aber passte Chaibi und Batshuayi traf (71.). Zumindest ein Unentschieden war erreicht.

Nächste Woche geht es für Eintracht Frankfurt zum direkten Duell um den Einzug in die Champions League nach Freiburg, Auch die Dortmunder können noch an der Eintracht vorbei ziehen. Und die Ultras? Die sollten in der kommenden Woche Nervenkostüme stricken, anstatt irgendwelchen Unfug zu planen.