Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Eintracht Frankfurt schon am Ende?

Des Trainers Wunsch, die Spielerinnen von Real Madrid zu ärgern, ging früh daneben. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau und einem Gestocher nach einer Ecke der Madrileninnen lag Eintracht Frankfurt im Stadion Am Brentanobad mit 0:2 zurück. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang Anyomi der Anschlusstreffer (45.). Dann traf bei einer Abwehraktion der Spielerinnen von Real Madrid eine auch noch den Außenpfosten des eigenen Tores. Mit Glück hätte …

Die zweite Spielhälfte verlief zu ausgeglichen aus Frankfurter Sicht. Und bei Chancen der Frankfurterinnen war zweimal Merle Frohms zur Stelle. Am Ende siegte Real Madrid verdient.

Real Madrid und Eintracht Frankfurt stehen sich am kommenden Donnerstag wieder gegenüber.

Unterliederbach: Einbrecher festgenommen

Symbolbild "Blaulicht"

Bereits zum dritten Mal in dieser Woche gelang es Polizeibeamten einen Wohnungseinbrecher festzunehmen.

Gestern Mittag (10. September 2025) gegen 12:30 Uhr kam die 17-jährige Zeugin zu ihrem Wohnhaus in der Loreleistraße, wo sie Schritte im Obergeschoss und eine zerbrochene Scheibe im Erdgeschoss feststellen konnte. Daraufhin verständige sie die Polizei, die umgehend das Gebäude umstellte und so den 45-jährigen Tatverdächtigen auf frischer Tat festnehmen konnte, als dieser gerade aus einem Fenster kletterte. Das Diebesgut im unteren vierstelligen Bereich konnte an die Zeugin vor Ort ausgehändigt werden. Der Einbrecher wurde zwecks Vorführung in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht.

Es war bereits das dritte Mal in dieser Woche, dass die Polizei in Frankfurt einen Einbrecher auf frischer Tat festnehmen konnte. Dies war vor allem durch das couragierte Verhalten der vor Ort befindlichen Zeugen möglich, die umgehend den Notruf verständigten. Anzumerken ist, dass alle Taten während der Tageszeit stattfanden.

Aus diesem Grund gilt – Wenn Sie etwas Verdächtiges feststellen, warten sie nicht ab – verständigen sofort den Notruf der Polizei! (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Lithiumhydroxid aus dem Industriepark Höchst

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat dem Unternehmen Vulcan Energy Resources die Genehmigung zum Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von Lithiumhydroxidmonohydrat erteilt. Das Produkt ist ein Rohstoff für die Produktion von Auto- und Smartphone-Batterien.

Eine Tochter der Vulcan Energy Resources betreibt bereits eine Pilotanlage im Industriepark Höchst. Die Produktion dort soll mit einem sogenannten Zero-CO2-Fußabdruck erfolgen.

Lithium selbst kommt im Oberrheingraben in großen Mengen vor. Allerdings wehren sich vor allem Anwohner gegen den Abbau dieses Metalls, da sie eine erhöhte Anzahl von Erdbeben in der Region befürchten.

Den Urlaubsmodus verlassen, aber überzeugend geht anders

Am Sonntagabend empfing die Deutsche Fußballnationalmannschaft die aus Nordirland, die Nummer Neun in der Fifa-Rangliste also die Nummer 71.. Das Spiel in Köln begann vielversprechend. Bereits in der 7. Spielminute schoss Gnabry die deutsche Mannschaft in Führung. Danach wurde es allerding ganz schnell ruhig, kein Tempo, keine Ideen. Noch vor der Pause traf Nordirland zum Ausgleich (34.).

In der zweiten Halbzeit dauerte es drei Wechsel und weitere 24 Minuten, bis sich an der Spielweise und am Ergebnis etwas änderte. Der eingewechselte Amiri nutzte einen Torwartfehler der Nordiren (69.). Nur drei Minuten später traf Wirtz mit einem wunderschön direkt verwandelten Freistoß (72.). Und wieder war Amiri beteiligt: Ein Foul an ihm hatte den Freistoß aus zentraler Position zur Folge.

Ein Sieg zwar, aber ein zäher gegen einen harmlosen Gegner. Als nächstes muss die „Hürde“ Luxemburg überwunden werden.

Eintracht Frankfurt startete gut in die Frauen-Fußballbundesliga

Bereits am vergangenen Freitag empfingen die Frauen von Eintracht Frankfurt die von der SGS Essenim heimischen Stadion am Brentanobad. Das war ein Tag vor der offiziellen Saisoneröffnung in München, die dort vor einer neuen Rekordkulisse gefeiert wurde.

Anyomi schoss auf Vorlage von Reuteler das erste Tor dieser Bundesligasaison (24. Spielminute). Reuteler und Ilestedt (34. + 45.) erhhöhten bis zur Halbzeitpause auf 3:0.

In der zweiten Halbzeit übernahmen die Essenerinnen das Spielgeschehen, wurden allerdings nur einmal gefährlich, als Frankfurts Altenburg eingreifen musste (58.). Stattdessen erzielten die Frankfurterinnen durch Reuteler (69.) und Chiba (81., Elfmeter) noch zwei weitere Treffer zum verdienten 5:0 Erfolg.

Eintracht Frankfurt empfängt am kommenden Donnerstag die Frauen von Real Madrid. Das Spiel wird um 19 Uhr angepfiffen werden.

Frankfurter Schirn zieht um

Am heutigen Sonntag wird die Frankfurter Schirn von ihrem angestammten Platz am Römer in den Stadtteil Bockenheim umziehen. Dort wird für die Zeit der der energetischen Sanierung des Stammhauses das einstige Gebäude der Dondorf-Druckerei zwischen Gabriel-Riesser-Weg, Sophienstraße und Zeppelin-Allee bezogen werden.

Der Backsteinbau war lange Zeit Sitz des kunstpädagogischen Instituts der Frankfurter Universität, stand danach eine Zeit lang leer und war häufig Ziel von Hausbesetzungen. Die Dondorf-Druckerei war 1873 in Bockenheim erbaut worden, 1890 der Backsteinbau.

Der Umzug wird mit einer Tanzparade gefeiert werden.

Geordnetes Vorgehen nach Koalitionsende angestrebt

Oberbürgermeister Mike Josef hat dem Magistrat am Freitag, 5. September, das weitere Vorgehen nach dem Ausstieg der FDP aus der Vierer-Koalition im Römer erläutert. „Im Vordergrund steht für mich, dass die Stadtpolitik handlungsfähig bleibt und so dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger dient“, sagte Josef. Eine Umverteilung von Aufgaben zwischen den Dezernaten, die dem Stadtoberhaupt nach Hessischer Gemeindeordnung (HGO) zusteht, plant der Oberbürgermeister derzeit nicht.

Er habe zur Kenntnis genommen, dass die Fraktionen von SPD, Grünen und Volt weiterhin zusammenarbeiten wollen, sagte Josef. Er erwarte, dass die Dezernentinnen und Dezernenten ihre Vorlagen so vorbereiten, dass diese im Magistrat eine Mehrheit finden, die eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung möglich macht. „Alles andere würde den Eindruck von Uneinigkeit und Chaos erwecken“, sagte Josef. Laut HGO hat der Oberbürgermeister die Pflicht, „für den geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte“ zu sorgen.

Alle Dezernentinnen und Dezernenten seien verantwortlich für die in ihrer Zuständigkeit liegenden Themen, betonte Josef. Ein Ziel des gesamten Magistrats müsse es sein, den Haushalt für das Jahr 2026 zu beschließen, hob Josef hervor. Dafür sei es erforderlich, die von den einzelnen Dezernaten gestellten Fragen zeitnah zu beantworten und die wichtigsten Anliegen zu finanzieren. „Eine lang andauernde vorläufige Haushaltsführung muss im Interesse aller vermieden werden, die auf zuverlässige Förderung der Stadt angewiesen sind. Dazu gehören unter anderen unsere Vereine, denen wir sichere finanzielle Rahmenbedingungen für ihre wichtige gesellschaftlichen Aufgaben geben wollen.“

Josef ruft alle Verantwortlichen im Römer auf, auch unter den nach dem Bruch der Koalition schwieriger gewordenen Bedingungen die Kraft zu Mehrheiten und geordnetem Handeln zu finden. Das sei das sicherste Mittel, um das Abdriften von Wählerinnen und Wählern zu den extremen Rändern zu verhindern. „Wir wollen den Frankfurterinnen und Frankfurtern zeigen, dass die Politik nicht um sich selbst kreist, sondern in der Lage ist, die drängenden Aufgaben zu bewältigen.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Wähnte man sich im Urlaub?

Als Urlaubsreise missverstanden hatten wohl Männer der Fußballnationalmannschaft das erste WM-Qualifikationsspiel am gestrigen Abend. So hat sich Deutschland schon lange nicht mehr präsentiert. Sang- und klanglos war man in Bratislava, Slowakei, untergegangen, 0:2 das Endergebnis.

Und was gab es aus Frankfurter Sicht? Collins spielte erstmals in der Nationalmannschaft und durfte wegen nachlassender Leistung nach 45 Minuten zum Duschen. Koch saß auf der Bank.