Gesamtpersonalversammlung: Städtische Ämter und Betriebe eingeschränkt erreichbar

Am Montag, 26. Januar 2026, findet eine Gesamtpersonalversammlung in der Stadtverwaltung statt. Für die vom Gesamtpersonalrat (GPR) organisierte Veranstaltung werden 5000 Beschäftigte in der Süwag Energie Arena (Ballsporthalle Höchst) erwartet. Aus diesem Grund kann es für Bürgerinnen und Bürger zu eingeschränkten Leistungen bei städtischen Ämtern und Betrieben kommen.

Ein Überblick:

  • Die Frankfurter Bürgerämter sind – auch wegen der ebenfalls an dem Tag stattfindenden Umstellung der Netzkopplung zum Fachverfahrensanbieter – geschlossen. Mit einer Einschränkung der telefonischen Erreichbarkeit über das telefonische Servicecenter 115 ist ebenfalls zu rechnen.
  • Einige städtisch betreute Sportanlagen sind ebenfalls an dem Tag geschlossen. Das sind: die Sportanlage Nieder-Eschbach, die Sportanlage Bockenheim, die Sportanlage Babenhäuser Landstraße, das Stadion Brentano, die Sportanlage Rebstock, die Sportanlage Goldstein, die Sportanlage Hahnstraße und der Sportpark Preungesheim.
  • Die Eissporthalle Frankfurt ist ganztägig zu.
  • Das Jugend- und Sozialamt ist von 8 bis 14 Uhr nur eingeschränkt erreichbar. Ab 14 Uhr läuft der Normalbetrieb wieder. Das Kinderschutztelefon und die Hilfen bei Wohnungslosigkeit und Sucht sind davon jedoch nicht betroffen. Das Kinderschutztelefon ist, wie gewohnt, von 8 bis 23 Uhr unter 0800/2010111 erreichbar.
  • Im Gesundheitsamt Frankfurt entfällt die Impf-Sprechstunde. Auch die Sprechstunden in der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin finden an diesem Tag nicht statt.
  • Das Kassen- und Steueramt in der Stephanstraße 15 sowie am Paulsplatz 9 ist ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen.

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Strecke Frankfurt-Wiesbaden soll Freitag ab 16 Uhr wieder freigegeben werden [Update]

Die Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden, die nach dem Unfall einer Güterzuglokomotive gesperrt ist, soll ab Freitagnachmittag wieder befahrbar sein. Der Unfall hatte erhebliche Schäden am Gleis und an der Oberleitung verursacht.

Auf der Linie der S1 verkehren aktuell zwischen Frankfurt-Höchst und Flörsheim Ersatzbusse. Der RMV gibt als Grund dafür ist die Reparatur an einer Oberleitung in Hattersheim an.

Vielschichtiger sehen die Maßnahmen bei den betroffenen Regionalbahnen aus:

  • Die Züge der Linien RE4 und RE14 werden zwischen Mainz und Frankfurt ohne Halt umgeleitet.
  • Züge der Linie RE2 werden mit Halt in Rüsselsheim umgeleitet.
  • Die Züge der Linie RB10 werden zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ und „Mainz-Kastel“ ebenfalls südmainisch umgeleitet, der Halt in Frankfurt-Höchst entfällt.
  • Die Züge der Linie RE9 entfallen.
  • Zwischen „Mainz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“ ist zusätzlich ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Grund dafür ist ebenfalls die Reparatur an der Oberleitung in Hattersheim.

Ab dem 23.01. gegen 16:00 Uhr wird die Strecke wieder freigegeben und die Linien RE4/RE14 und RB10 verkehren wieder regulär über Frankfurt-Höchst. Die Linien RE2 und RE3 werden wieder gemäß ihres Baustellenfahrplans über Frankfurt-Höchst umgeleitet. (Mit Material des RMV)

[Update] Die Züge der Linie S1 verkehren derzeit wie folgt:
Von „Wiesbaden Hauptbahnhof“ nach „Rödermark Ober-Roden“ über „Mainz-Kastel“ – „Hattersheim“ – „Frankfurt-Höchst“ – „Frankfurt Hauptbahnhof“ – „Offenbach-Ost“.

Von „Rödermark Ober-Roden“ nach „Wiesbaden Hauptbahnhof“: Züge werden ab „Frankfurt Hauptbahnhof“ bis „Mainz-Kastel“ über eine andere Streckenführung umgeleitet. Diese Züge halten zusätzlich in: „Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof“ (Anschluss zum Bus X17 Richtung Hattersheim), in „Rüsselsheim Bahnhof“ (Anschluss zum Bus 1 Richtung Flörsheim) sowie in „Mainz-Bischofsheim“.

Ab „Frankfurt-Höchst“ bis „Mainz-Kastel“ verkehrt alle 30 Minuten ein Busersatzverkehr mit Unterwegshalten in „Frankfurt-Sindlingen“, „Hattersheim“, „Eddersheim“, „Flörsheim“ und „Hochheim“.
Fahrgäste benutzen bitte von „Frankfurt Hauptbahnhof“ Züge der Linie S2 oder die Regionallinien RE20/RB22 bis „Frankfurt-Höchst“, um dem Busersatzverkehr zu erreichen.

Eine vollständige Wiederaufnahme des Betriebs der Linie S1 ist ab ca. 16:00 Uhr geplant. (Quelle: RMV)

Eintracht Frankfurt verliert auch in Baku

Im vorletzten Spie der aktuellen Champions-League- Saison kassierte Eintracht Frankfurt eine Niederlage. Wieder konnte man Muster aus den letzten schlechten Spielen wiedererkennen, wieder musste Torhüter Santos dreimal hinter sich greifen.

Beim Spiel gegen Qarabağ Ağdam in Baku geriet Eintracht Frankfurt schnell ins Hintertreffen. Nur wenige Minuten waren gespielt, da schob Duran nach Vorarbeit von Andrade zum 1:0 für Qarabağ ein (4. Spielminute). Die Eintracht fing sich nach dem Rückschlag schnell, Uzun gelang der Ausgleich (10.). Die Eintracht geriet erst in den Minuten vor der Halbzeitpause in Bedrängnis.

Dann die 76. Spielminute: Mustafazada foult Knauff im Sechzehner, Elfmeter für die Eintracht. Chaibi verwandelte, die Frankfurter fühtren (78.). Mangelnde Konzentration bei Eintracht Frankfurt? Nur zwei Minuten später erzielte Qarabağ Ağdam den Ausgleich. Wieder traf Duran, der scharfe Pass in den Fünfmeterraum kam von Jafarguliyev (80.). Das Aus für Eintracht Frankfurt kam dann in der Nachspielzeit. Mustafazada traf auf Vorlage von Silva für die Mannschaft aus Aserbaidschan (90.+4).

Eintracht Frankfurt hat zwar noch ein bedeutungsloses Spiel in der Champions League, das aber das letzte für längere Zeit werden wird. Der Verein hat, was die sportliche Führung angeht, falsche Entscheidungen getroffen. Nur wirtschaftlicher Erfolg hilft nicht, wenn man sportlich bestehen will. Hoffen wir auf Hoffenheim.

Zwei Gartenhütten im Vollbrand

Am Montagmorgen (19. Januar 2026) meldeten aufmerksame Zeugen gegen 08:35 Uhr eine Rauchwolke im Bereich des Kleingartenvereins Am Kastanienwald.

Die eingesetzten Streifen konnten einen Brand im betreffenden Kleingartenverein lokalisieren und die Feuerwehr löschte zwei in Vollbrand stehende Gartenhütten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung bezüglich der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Die westliche Braubachstraße

Die Braubachstraße in Frankfurt am Main ist westlich des Römerbergs von Rathausbauten und der Paulskirche geprägt. Die Paulskirche ist auf obigem Foto allerdings nur eine Randerscheinung. Im Hintergrund erblickt man den Langen Franz, einen von zwei Rathaustürmen. Den Langen Franz ziert derzeit ein Bauschild, denn er soll seine historische Turmspitze wieder bekommen. Aber was heißt schon historisch? Leben doch Frankfurterinnen und Frankfurter schon länger mit den Provisorien aus der Nachkriegszeit als die alte Turmspitze zuvor existierte.

Zum Andenken an die Provisorien sind beide Rathaustürme nachfolgend abgebildet. Das Foto wurde von der Sachsenhäuser Mainseite aus aufgenommen und zeigt beide Türme mit ihrer „Notbedachung“.

Fahrradabstellanlage am Bahnhof Frankfurt-Griesheim

Nachdem bereits Anfang Dezember die grundsanierte Personenunterführung Ost (PU Ost) am Bahnhof Griesheim wiedereröffnet wurde, stehen nun auch weitere Fahrradabstellmöglichkeiten zur Verfügung.

Auf der Nordseite der Gleise, also in Richtung Waldschulstraße, wurde unmittelbar neben dem Treppenabgang in die Personenunterführung eine doppelstöckige und überdachte Fahrradabstellanlage installiert. 16 Fahrräder finden darin auf zwei Ebenen Platz. Mit der Abstellanlage ist die Kombination aus Rad und Bahn, das sogenannte Bike-and-Ride, zum Zurücklegen bestimmter Wege nun auch während der noch laufenden Bauarbeiten am Bahnhof leichter möglich. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ende einer winzigen Abenteuerreise

Zu einer Veranstaltung für alte Leute sollte es gehen. Gar nicht so einfach, wenn zum Alter auch noch ein paar Gebrechen dazu kommen. Herz in die Hand genommen, bevor es in die Hose rutschte, und mit dem ÖPNV die Sache angegangen. Von Unterliederbach in Richtung Römerberg sollte es gehen, das Historische Museum Frankfurt war das Ziel. Dort gab es eine Führung durch eine Ausstellung, die Mobilität im Wandel der Zeit zum Thema hatte.

Irgendwann war die Führung vorüber und ein kleiner Hunger wollte vor der Rückfahrt gestillt werden. Danach fanden die Füße eine nahe Straßenbahnhaltestelle – ich war mobil!

Nachbarschaftspreis startet in neue Runde

Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, hat zur Teilnahme am Wettbewerb um den diesjährigen Nachbarschaftspreis der Stadt Frankfurt aufgerufen: „Frankfurt lebt von aktiven und mutigen Menschen, die unsere Stadt mitgestalten und bereichern. Sie verdienen Sichtbarkeit und Anerkennung. Bewerben Sie sich jetzt für den Nachbarschaftspreis 2026!“
 
Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, sagt: „Gute Nachbarschaft ist eine wichtige Basis unseres friedlichen Zusammenlebens. Der Preis und die damit verbundene Wertschätzung soll alle Frankfurter:innen ermuntern, sich daran zu beteiligen“.
 
Der mit insgesamt 5000 Euro dotierte Nachbarschaftspreis wird zum 26. Mal vergeben. Mit ihm würdigt die Stadt das vielfältige Engagement von Frankfurterinnen und Frankfurtern, die sich mit Projekten und Initiativen für ein gutes Miteinander in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Zuletzt ging die Auszeichnung an „Das rollende Buchcafé“, „Zirkus der Vielfalt“, „Bürgerinitiative Gemeinsam gegen Einsamkeit – für eine solidarische Gesellschaft“, den Verein „Radieschen – Helfer mit Herz“ und „Auf Deutsch Bitte“ – Niedrigschwellige Sprachkurse für Frauen in Fechenheim Nord. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 52 Projekte am Wettbewerb beteiligt.
 
Vorschläge und Bewerbungen für den Nachbarschaftspreis können bis zum 3. April über das Bewerbungsportal unter Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft, per E-Mail an nachbarschaftspreis@frankfurt-sozialestadt.de oder beim Team „Aktive Nachbarschaft“ im Jugend- und Sozialamt, 51.S12, Stichwort: Nachbarschaftspreis, Eschersheimer Landstraße 241-249, 60320 Frankfurt am Main, eingereicht werden. Telefonische Fragen beantwortet Neda Tafreshi unter 069/212-40404.
 
Weitere Informationen finden sich unter Ausschreibung 2026 – Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt: Schmitt und Meier am Mittwoch an der Seitenlinie

Dino Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. Dies gab der Verein Sonntagmittag bekannt. Man erkenne die Leistung Toppmöllers an, habe aber zuletzt eine rückläufige Entwicklung festgestellt. Toppmöller war seit Sommer 2023 Trainer der Bundesligamannschaft gewesen.

In der Champions League bei Qarabağ Ağdam werden am Mittwoch Interimsweise U21-Cheftrainer Dennis Schmitt und U19-Trainer Alexander Meier an der Seitenlinie stehen, so die Eintracht.

Ist Dino Toppmöller noch Trainer von Eintracht Frankfurt?

Um es gleich zu Beginn zu sagen, ich weiß es nicht. In verschiedenen Medien war eine Krisensitzung für den heutigen Tag bei Eintracht Frankfurt angekündigt worden, Thema sollte der Trainerposten bei dem Verein vom Main sein. Die letzten Ergebnisse entsprachen wohl nicht den Vorstellungen der Vereinsführung.

Die Mannschaft ist mit zwei Punkten ins neue Jahr gestartet. Die für den Sturm gekauften bzw. im Fall Kalimuendo geliehenen Spieler haben alle schon getroffen oder Assists geliefert, aber die Abwehr „glänzte“ in allen Spielen mit haarsträubenden Fehlern. Dabei ist nicht nur Torwart Santos zu nennen.

Hinzu kommen merkwürdige Entscheidungen im Spielverständnis, in Bremen hatte die Mannschaft gefühlt nach einer Minute in den Verwaltungsmodus geschaltet. Okay, Kristensen hatte gut zehn Minuten wegen einer Verletzung gefehlt, aber der erste Gegentreffer war gefallen, als Kristensen wieder auf dem Platz war.

Auch die zweite Führung konnten die Frankfurter nicht verteidigen. Zwei Minuten lang schien die Mannschaft vogelwild, keine Abstimmung, keine Kommunikation. VAR sei Dank viel dann in der letzten Sekunde wenigstens noch der Ausgleich.