Frankfurter verschießen Handelfmeter

Im frühen Sonntagsspiel des 25. Spieltags hatte Eintracht Frankfurt Union Berlin zu Gast. In den ersten Minuten hatte man nicht den Eindruck, dass es beim Fußballspielen ums Tore schießen geht. In der 13. Spielminute dann die erste Chance für die Eintracht, und die Eintracht führte. Batshuayi traf ins lange Eck, Kristensen wird als Vorlagengeber geführt, der Ball kam aber von Querfeld.

Der Führungstreffer für die Eintracht brachte nicht mehr Schwung ins Spiel, mit dem 1:0 ging es in die Halbzeitpause.

Ein Standard sollte die nächste Ergebnisänderung nach sich ziehen. Trimmel brachte eine Ecke herein und Querfeld verwandelte per Kopf (62.). Der Ausgleich. Nach einer dreiviertel Stunde stand es immer noch 1:1. Dann konnte sich Jeong nicht entscheiden, ob er nach links oder rechts passen sollte. Er schoss selbst und traf (78.).

Die Schlussminuten wurden noch einmal richtig spannend, Union Berlin bekam einen Treffer aberkannt (87.). Der VAR hatte ein Handspiel vor Hollerbachs Torschuss gesehen. Dann in der fünften Minute der Nachspielzeit Elfmeter für die Eintracht, die Chance auf den Ausgleich. Ekitiké trat an und verschoss (90. +5). Oder hatte Rennow gehalten?

Durch die Niederlage ist Eintracht Frankfurt auf Platz vier in der Tabelle abgerutscht. Der Abstand zur Spitze beträgt derzeit elf Punkte, zur wahren Spitze allerdings neunzehn. Das Polster nach hinten ist wesentlich dünner …

Frankfurt am Main: Wasser Marsch auf den Friedhöfen

Die Trauerhalle des Waldfriedhofs Goldstein in Frankfurt am Main
Trauerhalle des Waldfriedhofs in Goldstein

Voraussichtlich ab Samstag, dem 15. März, wird damit begonnen, das Wasser auf den Friedhöfen nach und nach wieder anzustellen. Bis das Wasser tatsächlich auf allen 36 Frankfurter Friedhöfen läuft, dauert es einige Tage. Zahlreiche Haupt- und Nebenleitungen müssen aufgedreht und sämtliche Wasserzapfstellen überprüft werden. Etwaige Schäden, die dabei zutage treten, werden schnellstmöglich behoben. Zudem kann sich der Termin bei anhaltendem Frost nach hinten verschieben.

Bis Ende März sollte das Wasser jedoch überall zur Verfügung stehen. Sicherheitshalber empfiehlt das Grünflächenamt, sich vor der Frühjahrsbepflanzung bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung zu erkundigen, ob das Wasser bereits angestellt ist. Die Telefonnummern sind auf der Website friedhof-frankfurt.de und in den Aushangkästen am Eingang jedes Friedhofs zu finden.

Seit dem 1. März sind die Friedhöfe auch wieder länger geöffnet. Bis 18 Uhr stehen die Tore offen, ab Dienstag, 1. April, sogar bis 20 Uhr. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt gewinnt bei Ajax Amsterdam

Im Europa League-Achtelfinale spielte Gastgeber Ajax Amsterdam gegen Eintracht Frankfurt 1:2. Die Niederländer begannen stürmisch und gingen früh in Führung (Brobbey, 10. Spielminute). Danach spielte die Eintracht meist überlegen, erzielte noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich (Larsson, 28.) und in der zweiten Halbzeit den verdienten Siegtreffer (Skhiri, 70.). Zum Schluss drückte Ajax Amsterdam noch einmal, konte aber die heute stabile Abwehr von Eintracht Frankfurt nicht mehr überwinden.

Das Rückspiel findet in einer Woche in Frankfurt statt.

Baugenehmigungsverfahren werden in Frankfurt zukünftig digital abgewickelt

Die Bauaufsicht Frankfurt (BAF) treibt die Digitalisierung der Verwaltung weiter voran: Ab Dienstag, 1. April, wird das Baugenehmigungsverfahren vollständig digital abgewickelt. Damit reagiert die Stadt auf die langjährigen Forderungen von Bauherren und Architekten nach einem modernen, schnellen und transparenten Verfahren. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Digitale Verwaltungsprozesse sind kein Luxus, sondern ein Muss – für Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und für den gesamten Wirtschaftsstandort Frankfurt. Mit der Einführung des digitalen Bauantrags setzen wir Maßstäbe und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt.“

Warum Digitalisierung? Weniger Bürokratie und kürzere Bearbeitungszeiten

Frankfurt steht im internationalen Wettbewerb, und effiziente digitale Verwaltungsprozesse sind ein entscheidender Standortfaktor. Besonders das Bauantragsverfahren, eines der komplexesten Verwaltungsverfahren, profitiert von der Digitalisierung. Weniger Bürokratie, kürzere Bearbeitungszeiten und mehr Transparenz sind die unmittelbaren Vorteile für Bauherren, Planer und Behörden.

Das digitale Bauportal: Ein langer Weg mit großem Erfolg

Bereits 2017 hat die Bauaufsicht Frankfurt mit der Einführung der digitalen Antragstellung für Werbeanlagen erste Schritte in Richtung Digitalisierung unternommen. Dabei entschied sie sich bewusst gegen einen Alleingang und initiierte eine landesweite Zusammenarbeit. Ein entscheidender Durchbruch gelang 2018, als Frankfurt den Gesetzgeber dazu bewegen konnte, zentrale Hürden in der Hessischen Bauordnung (HBO) abzubauen. Eine der wichtigsten Änderungen war der Entfall der Schriftform, sodass digitale Bauanträge nun verbindlich eingereicht werden können. Auf Grundlage dieser Entwicklung wurde die Ekom21 als Digitalisierungsdienstleister in den Jahren 2019 und 2020 mit der Entwicklung eines zentralen digitalen Bauportals für Hessen beauftragt. Frankfurt ist als Pilotbehörde maßgeblich an der Gestaltung des Bauportals beteiligt.

Auch das Land Hessen unterstützt diesen Prozess. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori betont: „Der digitale Bauantrag ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung und Vereinheitlichung der Antragsverfahren in Hessen. Mit diesem wichtigen Schritt und den damit verbundenen kürzeren Genehmigungszeiten schaffen wir ein attraktives Angebot für Bauherren und Investoren, die in den Wirtschaftsstandort Frankfurt investieren. Die vollständige Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens ist Vorbild für weitere digitale Serviceleistungen von Behörden in Hessen und ebenso richtungsweisend für den Bund.“

Das neue digitale Bauportal ermöglicht eine durchgängige und medienbruchfreie Abwicklung des gesamten Genehmigungsprozesses – von der Antragstellung über die Erteilung der Baugenehmigung bis hin zur Fertigstellung des Bauprojekts. Zudem erleichtert es die digitale Beteiligung der verschiedenen Ämter in der Stadtverwaltung und sorgt für eine nahtlose Kommunikation zwischen allen relevanten Behörden und dem Regierungspräsidium in Darmstadt. Ein geführter Dialog unterstützt Bauherren und Planer bei der Antragstellung, und das einheitliche Portal für ganz Hessen gewährleistet eine sichere Weiterleitung aller Daten und Unterlagen.

Um den Antrag überhaupt digital stellen zu können, hatte die Bauaufsicht der Stadt Frankfurt als Voraussetzung ihre Software zur Anbindung an das Portal auf eine neue Version aktualisiert. Dies wurde von der Hessischen Digitalministerin mit über 100.000 Euro gefördert. „Bei Digitalisierungsvorhaben liegt großes Potenzial in der Zusammenarbeit und im Transfer guter Lösungen. Dies ist eines der inzwischen 92 Projekte aus dem Programm ,Starke Heimat Hessen‘, mit denen sich Hessen zu einer Smart Region entwickelt und damit die Digitalisierung der Kommunen wesentlich vorangetrieben wird“, ergänzte Digitalministerin Prof. Kristina Sinemus.

Vorteile für Bauherren, Planer und Verwaltung

Die Digitalisierung des Bauantragsverfahrens bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Die papierlose Bearbeitung reduziert Druck- und Plotterkosten erheblich, da keine Mehrfachausfertigungen von Unterlagen mehr erforderlich sind. Kürzere Abstimmungswege und reduzierte Nachforderungen führen zu einer schnelleren Bearbeitung der Anträge. Besonders Bauherren und Entwurfsverfasser profitieren von der erheblichen Zeitersparnis. Zudem entfällt der Unterschriftenaufwand für Bauherrn, da digitale Anträge verbindlich eingereicht werden können. Auch die Archivierung wird effizienter, da keine physischen Aktenberge mehr entstehen.

Simone Zapke, Amtsleiterin der Bauaufsicht Frankfurt, fasst die Bedeutung dieser Entwicklung zusammen: „Mit der Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens macht Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Eine moderne Verwaltung, die effizient arbeitet und den Standort Frankfurt stärkt – davon profitieren Bürger, Unternehmen und die gesamte Stadt.“

Digitalisierung in Frankfurt – konkrete Maßnahmen

Die Bauaufsicht Frankfurt setzt bereits heute auf digitale Lösungen und hat in den vergangenen Jahren entscheidende Maßnahmen zur Modernisierung der Verwaltung ergriffen. Eine zentrale Scanstelle erfasst Papierdokumente und integriert sie in digitale Prozesse. Seit Juli 2023 erfolgt die Antragstellung für Werbeanlagen ausschließlich digital. Zudem wurde ein digitales Bestandsarchiv aufgebaut, in dem bereits über zehn Kilometer Akten digitalisiert wurden. Bauherren können von ihrem eigenen PC aus auf relevante Dokumente zugreifen. Ein weiteres Beispiel ist die digitale Baulastauskunft mit E-Payment-Funktion, die jährlich rund 4000 Anfragen verarbeitet.

Mit der vollständigen Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens setzt Frankfurt ein starkes Zeichen für eine moderne und effiziente Verwaltung, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.

Trickbetrüger geben sich als Frankfurter Polizisten aus

Trickbetrüger gaben sich als Frankfurter Polizisten aus und erbeuteten eine hochwertige Uhr und Bargeld bei einem 64-jährigen Rentner.

Die Täter nahmen bereits am 21. Januar 2025 über einen Nachrichtendienst Kontakt zum Geschädigten auf und erklärten ihm, dass seine Adresse auf einer Liste entdeckt wurde, die bei Einbrechern gefunden wurde.

Nachdem die Betrüger das Vertrauen des Mannes gewonnen hatten, erlangten sie bei mehreren Übergaben eine hochwertige Armbanduhr sowie Bargeld. Die Übergaben fanden auf einem Parkplatz bei zwei verschiedenen Lebensmitteldiscountern in der West-Höchster-Straße sowie in der Schmalkaldener Straße statt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 069/ 755-52499 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Nachbetrachtung zum Brand in Höchst am 18. Februar und Dank an die Spontanhelfer

Am 18. Februar kam es zu einem Brand in einem Geschäftshaus in Höchst, der die Feuerwehr vor schwierige Herausforderungen stellte. Rund 150 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die komplizierten Löscharbeiten in dem verwinkelten Gebäude durchzuführen. Zum Glück gab es bei diesem Feuer keine verletzten Personen. Ein ausführlicher Pressebericht wurde bereits am Tag nach dem Brand auf Presseportal.de veröffentlicht. Zwischenzeitlich erfolgte auch die interne Nachbesprechung des Einsatzes, um mögliche Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Bereits in der Akutphase der Löscharbeiten war der Fachberater Betreuung vor Ort, um die sofortige Versorgung der Betroffenen, die aus ihren Häusern geflüchtet waren, sicherzustellen. Hierfür wurden zunächst kurzfristig Linienbusse organisiert und am Bahnhof Höchst aufgestellt. Das Frankfurter Rote Kreuz betreibt in unmittelbarer Nachbarschaft eine Betreuungsstelle in der Adelonstraße, welche ebenfalls nach kurzer Zeit aktiviert wurde. Für zwei Familien musste die Notunterbringung jedoch länger andauern, da ihre Wohnungen nicht mehr benutzt werden konnten. Hierfür gilt der Solidargemeinschaft in Höchst ein großer Dank. Es waren sofort Menschen bereit zu helfen, sie organisierten sich über Social Media und die Hostatoschule stellte umgehend ihre Turnhalle als Notunterkunft zur Verfügung. Markus Röck, kommissarischer Chef der Frankfurter Feuerwehr: „In der Fachsprache nennen wir diese Menschen Spontanhelfer: Menschen, die spontan helfen. Hierfür wollen wir Danke sagen, für dieses Engagement, für den Zusammenhalt, für „einfach da sein“ in solchen Notsituationen. Das haben die Höchster richtig toll gemacht!“. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Motorradfahrer schwer verletzt

Am Samstagabend (01. März 2025) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Schmalkaldener Straße. Hierbei verletzte sich ein 35-Jähriger schwer.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr die 40-jährige Citroënfahrerin gegen 20:25 Uhr die Schmalkaldener Straße in Richtung Liederbach. Auf Höhe des „Blumenfeld Liederbach“ beabsichtigte die Fahrerin zu wenden. Hierbei hielt die 40-Jährige auf der Fahrbahn an und fuhr rückwärts in einen angrenzenden Feldweg. Bei dem Fahrmanöver stand die Citroënfahrerin quer zur Fahrtrichtung auf der Fahrbahn. Der 35-jährige Motorradfahrer, welcher ebenfalls die Schmalkaldener Straße in Richtung Liederbach befuhr, kollidierte mit dem Fahrzeug. Durch den Aufprall wurde der Mann auf die Gegenspur geschleudert und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sowohl den Motorradfahrer, als auch die leicht verletzte Autofahrerin in umliegende Krankenhäuser. Polizeibeamte sperrten die Schmalkaldener Straße bis 00:20 Uhr voll. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf circa 22.000 Euro. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt verliert auch zuhause deutlich

Samstagabend im Deutsche Bank Park, Eintracht Frankfurt hat im Spitzenspiel des 24. Spieltags der Fußball Bundesliga Bayer 04 Leverkusen zu Gast. Über weite Strecken ist es ein spannendes Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, ein echtes Spitzenspiel. Zwischen der 26. und der 37. Spielminute fallen vier Tore, Eketikés Treffer in der 37. Spielminute kommt allerdings zu spät. Zu diesem Zeitpunkt hatten Tella (26.), Mukiele (29.) und Schick (33.) Bayer 04 Leverkusen innerhalb kurzer Zeit in Front geschossen, die Eintracht Defensive war nicht sonderlich sattelfest.

Ein stürmischer Beginn in der zweiten Halbzeit bringt der Eintracht auch keinen Ertrag, den einzigen Treffer in der zweiten Spielhälfte erzielt wieder die Werkself aus Leverkusen durch Aleix Garcia (62.). Der Abstand zwischen dem Tabellendritten und der Spitze in der Fußballbundesliga ist derzeit zu groß. Oder wie Kevin Trapp es ausdrückte: „Leverkusen war ein bis zwei Klassen besser.“