Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Strecke Frankfurt-Wiesbaden soll Freitag ab 16 Uhr wieder freigegeben werden [Update]

Die Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden, die nach dem Unfall einer Güterzuglokomotive gesperrt ist, soll ab Freitagnachmittag wieder befahrbar sein. Der Unfall hatte erhebliche Schäden am Gleis und an der Oberleitung verursacht.

Auf der Linie der S1 verkehren aktuell zwischen Frankfurt-Höchst und Flörsheim Ersatzbusse. Der RMV gibt als Grund dafür ist die Reparatur an einer Oberleitung in Hattersheim an.

Vielschichtiger sehen die Maßnahmen bei den betroffenen Regionalbahnen aus:

  • Die Züge der Linien RE4 und RE14 werden zwischen Mainz und Frankfurt ohne Halt umgeleitet.
  • Züge der Linie RE2 werden mit Halt in Rüsselsheim umgeleitet.
  • Die Züge der Linie RB10 werden zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ und „Mainz-Kastel“ ebenfalls südmainisch umgeleitet, der Halt in Frankfurt-Höchst entfällt.
  • Die Züge der Linie RE9 entfallen.
  • Zwischen „Mainz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“ ist zusätzlich ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Grund dafür ist ebenfalls die Reparatur an der Oberleitung in Hattersheim.

Ab dem 23.01. gegen 16:00 Uhr wird die Strecke wieder freigegeben und die Linien RE4/RE14 und RB10 verkehren wieder regulär über Frankfurt-Höchst. Die Linien RE2 und RE3 werden wieder gemäß ihres Baustellenfahrplans über Frankfurt-Höchst umgeleitet. (Mit Material des RMV)

[Update] Die Züge der Linie S1 verkehren derzeit wie folgt:
Von „Wiesbaden Hauptbahnhof“ nach „Rödermark Ober-Roden“ über „Mainz-Kastel“ – „Hattersheim“ – „Frankfurt-Höchst“ – „Frankfurt Hauptbahnhof“ – „Offenbach-Ost“.

Von „Rödermark Ober-Roden“ nach „Wiesbaden Hauptbahnhof“: Züge werden ab „Frankfurt Hauptbahnhof“ bis „Mainz-Kastel“ über eine andere Streckenführung umgeleitet. Diese Züge halten zusätzlich in: „Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof“ (Anschluss zum Bus X17 Richtung Hattersheim), in „Rüsselsheim Bahnhof“ (Anschluss zum Bus 1 Richtung Flörsheim) sowie in „Mainz-Bischofsheim“.

Ab „Frankfurt-Höchst“ bis „Mainz-Kastel“ verkehrt alle 30 Minuten ein Busersatzverkehr mit Unterwegshalten in „Frankfurt-Sindlingen“, „Hattersheim“, „Eddersheim“, „Flörsheim“ und „Hochheim“.
Fahrgäste benutzen bitte von „Frankfurt Hauptbahnhof“ Züge der Linie S2 oder die Regionallinien RE20/RB22 bis „Frankfurt-Höchst“, um dem Busersatzverkehr zu erreichen.

Eine vollständige Wiederaufnahme des Betriebs der Linie S1 ist ab ca. 16:00 Uhr geplant. (Quelle: RMV)

Zwei Gartenhütten im Vollbrand

Am Montagmorgen (19. Januar 2026) meldeten aufmerksame Zeugen gegen 08:35 Uhr eine Rauchwolke im Bereich des Kleingartenvereins Am Kastanienwald.

Die eingesetzten Streifen konnten einen Brand im betreffenden Kleingartenverein lokalisieren und die Feuerwehr löschte zwei in Vollbrand stehende Gartenhütten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung bezüglich der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Die westliche Braubachstraße

Die Braubachstraße in Frankfurt am Main ist westlich des Römerbergs von Rathausbauten und der Paulskirche geprägt. Die Paulskirche ist auf obigem Foto allerdings nur eine Randerscheinung. Im Hintergrund erblickt man den Langen Franz, einen von zwei Rathaustürmen. Den Langen Franz ziert derzeit ein Bauschild, denn er soll seine historische Turmspitze wieder bekommen. Aber was heißt schon historisch? Leben doch Frankfurterinnen und Frankfurter schon länger mit den Provisorien aus der Nachkriegszeit als die alte Turmspitze zuvor existierte.

Zum Andenken an die Provisorien sind beide Rathaustürme nachfolgend abgebildet. Das Foto wurde von der Sachsenhäuser Mainseite aus aufgenommen und zeigt beide Türme mit ihrer „Notbedachung“.

Fahrradabstellanlage am Bahnhof Frankfurt-Griesheim

Nachdem bereits Anfang Dezember die grundsanierte Personenunterführung Ost (PU Ost) am Bahnhof Griesheim wiedereröffnet wurde, stehen nun auch weitere Fahrradabstellmöglichkeiten zur Verfügung.

Auf der Nordseite der Gleise, also in Richtung Waldschulstraße, wurde unmittelbar neben dem Treppenabgang in die Personenunterführung eine doppelstöckige und überdachte Fahrradabstellanlage installiert. 16 Fahrräder finden darin auf zwei Ebenen Platz. Mit der Abstellanlage ist die Kombination aus Rad und Bahn, das sogenannte Bike-and-Ride, zum Zurücklegen bestimmter Wege nun auch während der noch laufenden Bauarbeiten am Bahnhof leichter möglich. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ende einer winzigen Abenteuerreise

Zu einer Veranstaltung für alte Leute sollte es gehen. Gar nicht so einfach, wenn zum Alter auch noch ein paar Gebrechen dazu kommen. Herz in die Hand genommen, bevor es in die Hose rutschte, und mit dem ÖPNV die Sache angegangen. Von Unterliederbach in Richtung Römerberg sollte es gehen, das Historische Museum Frankfurt war das Ziel. Dort gab es eine Führung durch eine Ausstellung, die Mobilität im Wandel der Zeit zum Thema hatte.

Irgendwann war die Führung vorüber und ein kleiner Hunger wollte vor der Rückfahrt gestillt werden. Danach fanden die Füße eine nahe Straßenbahnhaltestelle – ich war mobil!

Nachbarschaftspreis startet in neue Runde

Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, hat zur Teilnahme am Wettbewerb um den diesjährigen Nachbarschaftspreis der Stadt Frankfurt aufgerufen: „Frankfurt lebt von aktiven und mutigen Menschen, die unsere Stadt mitgestalten und bereichern. Sie verdienen Sichtbarkeit und Anerkennung. Bewerben Sie sich jetzt für den Nachbarschaftspreis 2026!“
 
Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, sagt: „Gute Nachbarschaft ist eine wichtige Basis unseres friedlichen Zusammenlebens. Der Preis und die damit verbundene Wertschätzung soll alle Frankfurter:innen ermuntern, sich daran zu beteiligen“.
 
Der mit insgesamt 5000 Euro dotierte Nachbarschaftspreis wird zum 26. Mal vergeben. Mit ihm würdigt die Stadt das vielfältige Engagement von Frankfurterinnen und Frankfurtern, die sich mit Projekten und Initiativen für ein gutes Miteinander in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Zuletzt ging die Auszeichnung an „Das rollende Buchcafé“, „Zirkus der Vielfalt“, „Bürgerinitiative Gemeinsam gegen Einsamkeit – für eine solidarische Gesellschaft“, den Verein „Radieschen – Helfer mit Herz“ und „Auf Deutsch Bitte“ – Niedrigschwellige Sprachkurse für Frauen in Fechenheim Nord. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 52 Projekte am Wettbewerb beteiligt.
 
Vorschläge und Bewerbungen für den Nachbarschaftspreis können bis zum 3. April über das Bewerbungsportal unter Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft, per E-Mail an nachbarschaftspreis@frankfurt-sozialestadt.de oder beim Team „Aktive Nachbarschaft“ im Jugend- und Sozialamt, 51.S12, Stichwort: Nachbarschaftspreis, Eschersheimer Landstraße 241-249, 60320 Frankfurt am Main, eingereicht werden. Telefonische Fragen beantwortet Neda Tafreshi unter 069/212-40404.
 
Weitere Informationen finden sich unter Ausschreibung 2026 – Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main – die Wahlvorschläge

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am Freitag, 16. Januar, unter dem Vorsitz des Gemeindewahlleiters Gerhard Budde über 213 (-10 gegenüber den Kommunalwahlen 2021) eingereichte Wahlvorschläge mit insgesamt 3175 Bewerbenden (-171 gegenüber 2021) entschieden. Für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung wurden insgesamt 22 Wahlvorschläge (-6 gegenüber 2021) von Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 1120 Bewerbenden (+15 gegenüber 2021) zugelassen. Für die Wahl der 16 Ortsbeiräte waren es in der Summe 165 Wahlvorschläge (+17 gegenüber 2021) und 1644 Kandidatinnen und Kandidaten (+116 gegenüber 2021). Für die Wahl der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung wurden 26 Wahlvorschläge (-21 gegenüber 2021) mit 411 Bewerbenden (-302 gegenüber 2021) vom Wahlausschuss zugelassen. Die Frist zur Einreichung endete am 5. Januar 2026 um 18 Uhr. 

Kein Wahlvorschlag musste vom Gemeindewahlausschuss zurückgewiesen werden.

Anbei findet sich die Tabelle zu den zugelassenen Wahlvorschlägen als PDF-Dokument zum Download.

Download
Tabelle „Zugelassene Wahlvorschläge sowie Bewerberinnen und Bewerber nach Wahlarten“

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurter Ferienkarussell startet

Schulferien sollten für Kinder unbeschwert, erholsam, erlebnisreich und einiges mehr sein. Damit das möglichst für alle gelingen kann, bietet das Jugend- und Sozialamt ein Programm dafür an: das Ferienkarussell. 

Das Ferienkarussell-Programm des Jugend- und Sozialamts liegt ab Montag, 19 Januar, als Heft aus und ist zusätzlich unter Ferienkarussell | Stadt Frankfurt am Main als Download verfügbar. Die Anmeldung zum Programm startet am Freitag, 23. Januar.

Mehr als 70 Ferienangebote in den hessischen Oster-, Sommer- und Herbstferien warten auf Kinder und Jugendliche zwischen sechs und fünfzehn Jahren und deren Familien. Insgesamt 76 Erlebnistage, Bildungswochen, Freizeiten und Stadtteilaktionen stehen zur Auswahl – von Abenteuertouren und sportlichen Herausforderungen über Kunst- und Musikworkshops bis hin zu Natur- und Tiererlebnissen.

Das Ferienkarussell hat das Ziel, allen Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten und Zugänge zur Freizeitgestaltung zu bieten. Die Angebote sind daher kostengünstig oder sogar kostenfrei und möglichst barrierearm gestaltet. Wer Lust hat, in den Ferien etwas Neues auszuprobieren und andere junge Menschen und Familien aus Frankfurt kennenzulernen, ist hier genau richtig.

„Kinder sind nicht erst unsere Zukunft – sie sind ein entscheidender Teil der Gegenwart. Gute Sozialpolitik hat das im Blick. Die Stadt Frankfurt fördert daher gezielt Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Familien“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.

„Uns ist wichtig, Kindern und Jugendlichen dabei nicht nur Freizeitspaß, sondern auch soziale Kontakte und die Entdeckung neuer Interessen zu ermöglichen“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes. „Gerade solche Erlebnisse gelten als entscheidend, um Bildungs- und Teilhabechancen langfristig zu stärken – unabhängig von Herkunft, Einkommen, familiärer Situation oder individueller Einschränkungen.“

Familien finden weitere Informationen zu Programm und Anmeldung, zur Ferienkarte sowie zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten durch das Bildungs- und Teilhabepaket auf der Website des Ferienkarussells unter Ferienkarussell | Stadt Frankfurt am Main. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Mit „Nahverkehr ganz leicht“ kostenlos ins Historische Museum

traffiQ lädt alle ab 60 Jahren zur Führung durch die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nahverkehr ganz leicht“ lädt die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ am Dienstag, 20. Januar, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer kostenlosen Führung im Historische Museum Frankfurt ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken gemeinsam die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ und erfahren, wie sich die Stadt im Lauf der Zeit fortbewegt hat – von frühen Verkehrsformen bis zu heutigen Mobilitätskonzepten. Dabei werden auch die vielfältigen sozialen und gesellschaftlichen Facetten von Mobilität in den Blick genommen.

Die gemeinsam von traffiQ und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) angebotene Reihe „Nahverkehr ganz leicht“ richtet sich an Personen ab 60 Jahren und zeigt wie man stressfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch den Stadtverkehr kommt. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot reicht von Mitmachkursen zur RMV-App, über Infoveranstaltungen, bis hin zu spannenden Besichtigungen wie zum Beispiel der U-Bahn-Baustelle im Europaviertel oder der VGF-Betriebsleitstelle.

traffiQ bittet für die Museums-Führung um Anmeldung per Mail an anmeldung@traffiQ.de oder telefonisch unter 0151/25361958. Themen und Termine der kostenfreien Veranstaltungen „Nahverkehr ganz leicht“ sind auch unter rmv-frankfurt.de zu finden.

Übergangsunterkunft in Unterliederbach

Hoechst stiefmütterlich
Ein kleiner Ausschnitt aus der Gebäudefront der zukünftigen Übergangsunterkunft in Unterliederbach. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme diente es noch als Gästehaus der Hoechst AG.

Eine in einer Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main in Höchst verortete Übergangsunterkunft kommt in den Stadtteil Unterliederbach. Standort wird die Liederbacher Straße sein. Dort wird ein ehemaliges Gästehaus der Hoechst AG und späteres Hotel für diesen Zweck hergerichtet werden.