Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Die Welt und Eintracht Frankfurt

Gerade bin ich von Groß-Rohrheim kommend in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts hineingefahren. Warum ich das schreibe? Weil die Spieler von Eintracht Frankfurt vielleicht gerade auf dem Weg von Frankfurt nach Groß-Rohrheim sind. Dort spielen sie heute Abend.

Eintracht Frankfurt ist auf Hessen-Tour. Am Montag spielte man in Schrecksbach, gestern in Langen und heute in Groß-Rohrheim. Morgen ist dann noch Oberdorfelden an der Reihe. Für viele Spieler wird es ein rein in den Bus, raus aus dem Bus, spielen, rein in den Bus und raus aus dem Bus sein. Aber Sebastian Rode hätte heute nach der Autobahnabfahrt Gernsheim sagen können: „Oh, wären wir hier links abgebogen, hätte ich mal kurz bei meinen Eltern vorbeischauen können.”

Eintracht Frankfurt hat ja wieder einen Nationalspieler, der in der Deutschen Fußballnationalelf spielt. Jogi Löw hat es in einem merkwürdigen und überflüssigen Länderspiel möglich gemacht, welches gestern Abend in Hamburg stattfand. Ist aber egal, „Nationalspieler” macht sich in der Vita und bei Vertragsverhandlungen immer gut. Wie lange es sich allerdings für die Eintracht noch gut macht, weiß auch ich nicht.

Sebastian Jung fühlt sich derzeit ja mächtig hin- und hergerissen. Soll er dem Ruf des Geldes und der größeren sportlichen Möglichkeiten folgen oder bei den Frankfurtern bleiben? Nun, er hat uns eine baldige Entscheidung versprochen. Vielleicht entscheidet er sich ja wirklich dazu, den Körbel zumachen. Bei den Fans käme das allemal besser an, als wenn er sich dazu entschiede, den Ochs zu machen. Was aber Mama, Papa und der Rest der Familie zu den finanziellen Perspektiven bei Eintracht Frankfurt sagen werden, weiß auch niemand so recht.

Eintracht Frankfurt hat immer noch keinen Trainer, zumindest keinen, der die Bundesligamannschaft in der Saison 2014/2015 trainieren wird. Wir hätten ja da noch den Alexander Schur, dem man die Mannschaft weg rationalisiert hat, aber ob der für höhere Aufgaben geeignet ist, bezweifeln die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt offenbar. Sein Name fällt nur bei den Fans. Selbst die Frankfurter Rundschau vermeidet es zwischenzeitlich, ihn als Kandidaten in den Vordergrund zu schreiben.

Schrecksbach erinnert übrigens daran, was passiert, wenn Fans ihre Lieblinge in den Vordergrund schreiben. Da war die Beatgruppe „The Petards” in der Frankfurter Schlagerbörse einige Zeit mit ihren Stücken ganz vorne in den Hitparaden platziert. Als es publik wurde, dass es da Leute gab, die ganz viele Postkarten mit Stimmen für die Stücke der Band an den Hessischen Rundfunk gesandt hatten, wurde deren Höhenflug etwas abgefedert. Damals gab es noch die Bundespost, und man hörte noch das gute, alte Dampfradio …

Eintracht Frankfurt: Saison 2013/2014 mit Niederlage beendet

Mit einer 1:2 Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Saison 2013/2014 beendet. In der Abschlusstabelle der 1. Fußballbundesliga belegen die Hessen damit Rang 13. Insgesamt verlief die Bundesligasaison mäßig. Wer Trainer Armin Veh beerben wird, ist derzeit noch nicht klar. Auch wie der Abgang einiger Leistungsträger kompensiert werden soll, steht derzeit noch in den Sternen.

Frankfurter Stadtansichten (7)

Der Franziusplatz war einst voller Leben. Dafür sorgten eine Waage für Lastkraftwagen, ein Pissoir und eben der Imbiß. Ja, Imbiß und nicht Imbiss, denn diese Einrichtung stammt noch aus der Zeit vor der Rechtschreibreform. Diesen Imbiß sollten viele kennen, flimmerte er doch an Freitagabenden über den Fernsehbildschirm, wenn das ZDF eingeschaltet war. Es war wohl die Frielinghaus-Ära dieser Serie. Eine Trinkhalle oder ein Wasserhäuschen soll es an dieser Stelle im Frankfurter Osthafen schon 1912 gegeben haben.

Nachtrag: Es ist wieder Freitagabend und es huscht die zweite Folge einer neuen Staffel der altbekannten Serie über den Bildschirm. Und da ist er wieder,  der Franziusplatz. Die Kamera hat einen großen Bogen um den  Imbiß gemacht, aber das Pissoir taucht auf und auch der Teil einer Industrieanlage, der oben im Bild links hinter dem Wasserhäuschen zu sehen ist. Vom Verkehrskreisel zwischen Honsellbrücke und Osthafenbrücke sind es übrigens nur wenige Meter.

12. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

01 118 beim Umsetzen in Frankfurt-Griesheim
Dampflokomotive 01 118 beim Umsetzen im Bahnhof Frankfurt-Griesheim, im Hintergrund die „Griesheimer Alpen”.

Am 04. Mai 2014 fand der 12. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte statt. Lag der Termin für den Tag der Verkehrsgeschichte in der Vergangenheit meist im August oder im September, hatte man ihn in diesem Jahr auf ein recht frühes Datum gelegt.

Wie immer hatten an diesem Tag die beteiligten Vereine ihre Museen oder das Vereinsgelände für Besucher geöffnet und wie auch in den vergangenen Jahren verkehrten zwischen den Örtlichkeiten historische Busse oder Straßenbahnen und auf der Frankfurter Hafenbahn pendelnde Wendezüge.

50 3552-2 und ELNA 184 DME in Hanau
50 3552-2 der Museumsbahn Hanau und ELNA 184 der Deutschen Museumseisenbahn in Hanau, links im Hintergrund 01 118 der HE

Neben der Historischen Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e.V., der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. und dem Frankfurter Feldbahnmuseum e.V. beteiligte sich 2014 erstmals auch die Museumseisenbahn Hanau e.V. mit einem Fest in dem vereinseigenen Bahnbetriebswerk an der Veranstaltung. Zweimal fuhr an diesem  Tag ein von der Schnellzugdampflokomotive 01 118 gezogener Sonderzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. von Frankfurt-Griesheim nach Hanau und wieder zurück.

Eine kleine Sammlung von Bildern zu dieser Veranstaltung gibt es hier. Die Bilder vom 11. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte zeigen die in Frankfurt am Main beheimateten Museen und Impressionen vom Verkehr zwischen den Lokalitäten aus dem vergangenen Jahr.

Heinz Schenk ist tot

In der Nacht zum heutigen Donnerstag ist der Radio- und Fernsehmoderator, Schauspieler, Texter und Komponist Heinz Schenk im Alter von 89 Jahren in Wiesbaden gestorben. Heinz Schenk hörte ich erstmals in der Morgensendung des Hessischen Rundfunks „Frankfurter Wecker”. Den „Blauen Bock”, der lief Samstag nachmittags, hatte ich anfangs nur unter „Zwang” gesehen. Es war der Deal mit meinen Großeltern, um mir anschließend den „Beat Club” mit Uschi Nerke ansehen zu dürfen.

Die Rodgau Monotones haben ihm mit der Textzeile „Unser David Bowie heißt Heinz Schenk” schon vor Jahren ein musikalisches Denkmal gesetzt. Ruhe er in Frieden!

Champions League: Kommt es zur Madrider Stadtmeisterschaft?

Nach dem 0:4 von Bayern München steht Real Madrid als erster Teilnehmer des Champions League Finales am 24. Mai 2014 in Lissabon fest. Bayern München hatte in der heimischen Allianz Arena keine Chance und geriet früh nach der ersten Ecke von Real Madrid in Rückstand. Wenn Atletico Madrid ebenfalls das Endspiel erreicht, Atletico spielt morgen gegen den FC Chelsea, könnte das Finale in Lissabon  zur Stadtmeisterschaft mutieren.

Apache OpenOffice 4.1 veröffentlicht

Heute hat die Apache Software Foundation Version 4.1 der freien und offenen Büro-Suite Apache OpenOffice veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um ein kleines Update, welches viele Fehler bereinigt und zwei wichtige Verbesserungen enthält.

iAccessibility2 wird in Apache OpenOffice 4.1 erstmals unterstützt. Es wird den barrierefreien Zugang unter Windows ermöglichen. In der Version für MacOS hat man den Weg zur 64-Bit-Version gefunden. Apache OpenOffice unterstützt jetzt 38 Sprachen.

Apache OpenOffice ist eine Büroanwendungen, die sich aus den Anwendungen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Formeleditor, Präsentationsprogramm, Datenbankprogramm und Zeichenprogramm zusammensetzt. Apache OpenOffice ist Open Source und frei erhältlich. Der Download erfolgt hier.

Kein Konzept in der Parkstadt Unterliederbach

Die aktuelle Diskussion um die Gefährdung spielender Kinder in der Parkstadt Unterliederbach zeigt wieder einmal, dass in Frankfurt am Main bei Bauvorhaben nicht an die notwendige Infrastruktur gedacht wird. Kaum sind die Baumaßnahmen in einigen der neuen Straßen abgeschlossen, fällt auf, dass es zu einem Konflikt zwischen zu schnell fahrenden Autofahrern und spielenden Kindern  kommt. Zusätzlich werden auch zunehmend Sachbeschädigungen moniert.

Dass  es in einem Neubaugebiet, in welches hauptsächlich junge Familien einziehen, einen Bedarf an Kinderspielplätzen und Kindergärten gibt, sollte einem Planer schon einleuchten. Wahrscheinlich hat man die Kinder sicher in Mamas und Papas Garten gesehen und deshalb auf die Einrichtung eines öffentlichen Spielplatzes verzichtet. Warum sollen Kinder in einer größeren Gruppe spielen wollen?

Dabei gibt es im Stadtteil Unterliederbach genügend Beispiele, wie man es besser machen kann. Die Spielanlagen in der Siedlung Sieringstraße sind nur ein Beispiel dafür. Wirft man einen Blick auf andere Bauprojekte in Frankfurt am Main, findet man das Europaviertel, in dem Parks und Spielplätze bereits erstellt worden waren, bevor mit dem Bau der Häuser begonnen wurde.

Auf der anderen Seite sollten auch Autofahrer in der Lage sein, ihre Geschwindigkeit in den Straßen der Parkstadt an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, – wenn spielende Kinder auf der Straße unterwegs sind, sind auch 30 km/h viel zu schnell. Da die Straßen dort meist von Anwohnern befahren werden, könnte man sich vielleicht auch ein bisschen gegenseitig erziehen. Rücksicht sollte möglich sein.

Multimode-Touch-Notebook von Medion bei Aldi-Süd

Ab 30. April 2014 ist nach dem AKOYA P2212T ein weiteres Multimode-Touch-Notebook erhältlich. Es handelt sich dieses Mal um ein Gerät mit 39,6 cm / 15,6-Zoll-Display. Die Recheneinheit und 64 GB Flash-Speicher befinden sich in der Display-Einheit, so dass diese eigenständig als Tablet genutzt werden kann.

Die Verbindungseinheit zwischen der Basiseinheit mit Tastatur und einer weiteren 500 GB fassenden Festplatte ist nicht fest an der Basiseinheit montiert, sondern kann auch flexibel als Standfuß für das Tablet genutzt werden, so dass letzteres entweder aufrecht stehend für Präsentationen oder komfortabel geneigt für die Eingabe mit dem mitgelieferten Stift positioniert werden kann.

Praktisch für die Texteingabe ist, dass beim längeren Schreiben das Display mit etwas Abstand von der Tastatur aufgestellt werden kann. Die Verbindung zwischen Display/Tablet und Tastatur erfolgt dann über die Bluetooth 4.0-Schnittstelle. Das AKOYA S6214T ist natürlich auch wie ein normales Notebook zu verwenden.

Als Prozessor ist der Intel N3520 verbaut. Es handelt sich um einen Quad-Core-Prozessor aus dem Einsteigersegment, der trotz der Bezeichnung Pentium der Linie der Atom-Prozessoren entstammt. Für Video-Schnitt ist er nur bedingt geeignet, für moderne Spiele, die hohe Rechenleistung erfordern, gar nicht.

HD-Filme spielt er flüssig ab und für Office-Anwendungen ist die Leistung ebenfalls ausreichend. Das Display stellt alles in Full-HD dar. Eine HD-Frontkamera und Mikrofon sind integriert.

Das AKOYA S6214T hat 4 GB Arbeitsspeicher. Die Display/Tablet-Einheit hat eine USB 3.0-Schnittstelle, einmal HDMI-Out, einen Audio-Kombo-Anschluss sowie einen Multikartenleser für SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten. Außerdem befindet sich in der Tablet-Einheit das WLAN-Modul mit integrierter Bluetooth 4.0-Schnittstelle.

Die Basiseinheit enthält zwei USB 2.0 Schnittstellen, den Anschluss für das Netzteil und ebenso wie das Tablet den Docking-Connector. Auffallend ist, dass in der technischen Beschreibung von Medion kein Anschluss für den Netzadapter im Tablet aufgeführt ist.

Als Betriebssystem wird Windows 8.1 inklusive Windows 8.1 Update mitgeliefert, dazu eine Testversion von Office 365, die MEDION Home Cinema Suite und und das MEDION MediaPack, welches diverse Anwendungen für die Bildbearbeitung und Verwaltung der Bilder von Ashampoo enthält.

Beim MEDION AKOYA S6214T handelt es sich angesichts der Prozessorleistung und einem Preis von fast 500 Euro nicht gerade um ein Schnäppchen, aber der Verbraucher bekommt ein günstiges Gerät, welches ihm dann einen Vorteil bringt, wenn er die Flexibilität zu nutzen weiß.

Das Tablet wird bei seiner Größe und seinem Gewicht von 1,5 kg kaum wirklich mobil genutzt werden, sondern eher flexibel, das heißt, bei einer Präsentation im Büro, im eigenen Garten, für das gemeinsame Spiel oder als Home-Entertainment-Gerät. Kritisch ist, dass es nicht mit einem eigenen Netzanschluss versehen ist wie zum Beispiel das AKOYA P2212T, bei dem man das Netzteil sowohl an die Basiseinheit als auch an das Tablet anschließen kann. Das komplette Notebook wiegt etwa 3,2 kg.