
Eine aprilia in der Sieringstraße. Das Motorrad sieht klein, handlich und hübsch aus. In jüngeren Jahren wäre man zum Fotografieren noch vor der Maschine in die Knie gegangen …

Eine aprilia in der Sieringstraße. Das Motorrad sieht klein, handlich und hübsch aus. In jüngeren Jahren wäre man zum Fotografieren noch vor der Maschine in die Knie gegangen …



Auch schon über zehn Jahre alt sind diese Aufnahmen der Schnellzugdampflokomotive 01 118. Die Fotos entstanden bei einer Veranstaltung in Darmstadt-Kranichstein. 01 118 gehörte damals schon nicht mehr dem Verein Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF). Heute steht die Dampflokomozive in einer Halle im hessischen Battenberg.
Ab Anfang Juli arbeiten die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) in der Schwarzbachstraße in Schwanheim. Die Mainova-Tochter erneuert im Bereich zwischen den Kreuzungen Alt-Schwanheim und Hegarstraße Stromleitungen und Trinkwasserrohre. Auf Höhe der Kreuzung Schwarzbachstraße und Am Graben tauscht der Netzbetreiber zusätzlich Erdgasrohre aus. Hausanschlüsse werden ebenfalls modernisiert. Anfang Oktober will die NRM die Arbeiten voraussichtlich abschließen. Dann fließen Energie und Trinkwasser durch die neue Netzinfrastruktur.
Die Maßnahmen erfordern umfangreichen Tiefbau im öffentlichen Raum. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse kommt es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs, Umleitungen werden eingerichtet. Gehwege bleiben nutzbar, der Radverkehr kann passieren. Es entfallen zeitweise öffentliche Parkplätze. Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, und bittet alle Betroffenen um Verständnis. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Heute sind es schon ein paar Tage als zehn Jahre her, als die von Krupp gebaute Schnellzuglokomotive den Bahnhof von Königstein im Taunus verließ.

Im Gegensatz zu den Lokomotivbildern zuletzt ist dieses Bild zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wirklich zehn Jahre alt. Die Aufnahme entstand am 2. Juli 2015 und zeigt einen kleinen Ausschnitt der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach im Grenzbereich zwischen Radweg und Straße.
Stadtgrün, ungewollt. Da hat niemand mit dem Blick auf das städtische Klima geplant. Auch das Grünflächenamt ist nicht aktiv geworden: Wildwuchs, hübsch.

Die Baureihe 23 gehörte in den 50er-Jahren zu den letzten Dampflokomotiv-Neukonstruktionen, die für die damalige Deutsche Bundesbahn in Auftrag gegeben worden waren. 23 042 wurde bei Henschel in Kassel gebaut. Heute gehört sie einem Verein in Darmstadt-Kranichstein, wo auch diese Aufnahme entstand.
Die Stadt feiert 100 Jahre Neues Frankfurt – mit Lichtkunst, Musik und besonderer Atmosphäre starten am Mittwoch, dem 2. Juli 2025, auf dem Paulsplatz die Lampionfeste zum Jubiläum. Oberbürgermeister Mike Josef wird die Illumination mit bunten Lichtern um 20 Uhr eröffnen.
Die Veranstaltung bildet den feierlichen Auftakt zu den Lampionfesten nach historischem Vorbild, die in den Siedlungen des Neuen Frankfurt stattfinden werden. Das erste Fest feiert die Hellerhofsiedlung im Gallus am 13. und 14. September. Bis 2030 sind je zwei Feste pro Jahr in den Siedlungen geplant.
Weitere Infos und das Programm auf dem Paulsplatz gibt es unter lampionfeste-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Die Stadt Frankfurt geht einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung von Kindern und Familien: Für ein neues Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) wurde die Ausschreibung des Interessensbekundungsverfahrens an die drei priorisierten Stadtteile Zeilsheim, Nied und Gutleutviertel versandt. Die Priorisierung der Stadtteile erfolgte nach festgelegten Kriterien im Rahmen des Monitorings des Jugend- und Sozialamtes und auf Grundlage eines Beschlusses des Jugendhilfeausschusses (JHA). Die ausgewählten Stadtteile zählen, laut den offiziellen Sozialstrukturdaten des Jugend- und Sozialamts, zu den Quartieren mit den größten Entwicklungsbedarfen.
Die Kinder- und Familienzentren sind in Frankfurt bewährte und ausgezeichnete Einrichtungen, die Kindern gute Start- und höhere Bildungschancen ermöglichen und gleichzeitig die ganze Familie stärken. Mit ihrem umfassenden Betreuungs-, Bildungs- und Beratungsangebot richten sich die KiFaZe an die gesamte Familie. Ziel ist es, Eltern in ihrer Bindungs- und Elternkompetenz zu stärken und so den Kindern ein gesundes Aufwachsen und eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
KiFaZe bündeln dabei vielfältige öffentliche Leistungen für Kinder und Familien und vernetzen sich eng mit weiteren Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort. So wird eine gute Anbindung der Familien an das KiFaZ gewährleistet und die fachliche Begleitung der Eltern bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrags sichergestellt.
Aktuell gibt es in Frankfurt bereits 16 Zentren. „Mein Ziel ist es, noch viele weitere Kinder- und Familienzentren zu schaffen und die bestehenden KiFaZe noch besser auszustatten“, erklärt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. Die Eröffnung neuer Zentren ist zudem ein wichtiger Bestandteil des aktuellen Koalitionsvertrages der Stadtregierung.
Das Verfahren zur Einrichtung eines KiFaZ sieht vor, dass sich eine bestehende Kita zu einem Kinder- und Familienzentrum weiterentwickelt. Dafür werden alle im Stadtteil ansässigen Träger informiert und angeschrieben. Im Rahmen des aktuellen Interessensbekundungsverfahrens werden die Träger aus den priorisierten Stadtteilen Zeilsheim, Nied und Gutleutviertel aufgefordert, auf Grundlage der formulierten Leistungsbeschreibung Angebote einzureichen. Die eingehenden Angebote werden im Stadtschulamt geprüft und anschließend im Fachausschuss Kinderbetreuung (FA KiBe) vorgestellt.
Parallel wird derzeit ein umfassender Prozess zur Überarbeitung des Finanzierungsmodells für die bereits bestehenden KiFaZe vorbereitet. Diese Thematik wird im Fachausschuss Kinderbetreuung diskutiert und gemeinsam von Trägern und Stadtverwaltung bearbeitet. Eine nachhaltige und tragfähige Finanzierung ist dabei auch für die Implementierung weiterer KiFaZe von zentraler Bedeutung.
Alle Frankfurter KiFaZe arbeiten nach den Prinzipien der Early Excellence Centers, die ursprünglich aus Großbritannien stammen. Diese Idee basiert darauf, Eltern als Expertinnen und Experten für ihre Kinder wertzuschätzen und sie aktiv in die Bildungsprozesse einzubeziehen. Dadurch werden Eltern und Kinder mit einem ressourcenorientierten Blick wahrgenommen und erfolgreich angesprochen – gelebte Erziehungspartnerschaft, die Vertrauen schafft.
„Die Wertschätzung und Förderung der Elternkompetenz ist eine unverzichtbare Grundlage für eine gemeinsame Verantwortung in der Bildung unserer Kinder“, betont Weber. „Hier sind wir alle gefordert – Politik, Fachleute und Stadtgesellschaft – gute Konzepte zu entwickeln, die allen Frankfurter Kindern beste Startchancen unabhängig vom sozialen Hintergrund bieten. Frühzeitige, individuelle und intensive Förderung der Kinder, unter Einbeziehung der Eltern und mit einem ganzheitlichen Blick, stärkt die Entwicklungschancen der Kinder erheblich und verbessert die Chancengerechtigkeit sowie die gesellschaftliche Teilhabe.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Im feierlichen Rahmen wurde am Montagabend, dem 30. Juni 2025, im Kaiseraal des Frankfurter Römers der Wächterpreis der Tagespresse 2025 verliehen. Die Auszeichnung würdigt jährlich investigativen Journalismus von besonderem öffentlichem Interesse.
Stadtrat Marcus Gwechenberger begrüßte die Gäste der Preisverleihung im Namen der Stadt Frankfurt am Main. Er sagte: „Die ausgezeichneten Arbeiten machen sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt. Es sind Geschichten, die ohne den Einsatz der Preisträgerinnen und Preisträger kaum die öffentliche Aufmerksamkeit gefunden hätten, die sie verdienen. Diese journalistische Arbeit ist essenziell für unsere Demokratie. Denn Meinungsbildung braucht Fakten – und Fakten brauchen Menschen, die sie unermüdlich recherchieren und veröffentlichen.“
Mit dem ersten Preis, dotiert mit 10.000 Euro, wurde Sophie Sommer von der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) für ihre eindrucksvolle Reportage über Kinderprostitution in Dortmund ausgezeichnet. Die Jury lobte die „aufwendig recherchierte und glänzend geschriebene Arbeit“, die auf sensible Weise erschütternde Missstände beleuchte, die in der Öffentlichkeit oft unbeachtet blieben.
Der zweite Preis, mit 6000 Euro dotiert, ging an Sönke Iwersen und Volker Votsmeier vom Handelsblatt für ihre Recherchen zur Rolle einer Staatsanwältin im Cum-Ex-Skandal. In ihrer Arbeit werde laut Jury sichtbar, „welchem institutionellen Druck eine unbeirrbare Ermittlerin ausgesetzt war“, die wesentlich zur Aufklärung des milliardenschweren Finanzbetrugs beigetragen habe.
Julia Rathcke von der Rheinischen Post erhielt für ihre Recherchen über einen AfD-Landtagsabgeordneten, der falsche Angaben zu seiner Biografie gemacht hatte, den dritten, mit 4000 Euro dotierten Preis. Die Autorin habe, so die Jury, „ein biografisches Lügengebäude zum Einsturz gebracht“ – trotz politischem und juristischem Druck.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Moritz Döbler, Chefredakteur der Rheinischen Post, sowie Andrea Rolfes, Chefredakteurin der Neuen Westfälischen, und Hans Eggert, ehemaliger Chefredakteur der Sächsischen Zeitung, ausgewählt. Der Wächterpreis wird seit 1969 vergeben. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)