ein.Laden – Kreativtreffpunkt in Frankfurt am Main Höchst

In der Bolongarostraße 133 in Frankfurt-Höchst entsteht ein neuer Ort für kreative Ideen: Am Samstag, 27. September, eröffnet „R A D A R“ mit dem „ein.LADEN“ erstmals eine eigene Zwischennutzung. Die Eröffnung ab 12 Uhr wird gemeinsam mit Künstlerinnen, Künstlern und Kreativschaffenden gestaltet, darunter Frank Pichler Fotografie, Atelierkurse mit Rosali, jetonestudio, atelierliliandahl, klapskiste, Sylvain Mérot und Stefanie Hellmann. Der „ein.LADEN“ bietet Raum für Austausch, Experimente und Inspiration und soll zu einem lebendigen Treffpunkt für die lokale Kreativszene werden.

„R A D A R“ vermittelt im Auftrag des Frankfurter Stadtplanungsamtes und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie dem Kulturamt preisgünstige Gewerberäume von privaten und gewerblichen Eigentümerinnen und Eigentümer an Kreative, begleitet Förderanträge für Umbaumaßnahmen und organisiert projektbezogene Zwischennutzungen. Neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten übernimmt „R A D A R“ die Raumkosten und unterstützt die Umsetzung von Projekten bei Bedarf zusätzlich mit einem kleinen Zuschuss.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, die Ladenfläche, die nun bis Ende 2025 kostenfrei genutzt werden kann, langfristig an Kreativschaffende zu vermitteln. Dabei ist nicht nur für die Zwischennutzerinnen und Zwischennutzer eine dauerhafte Nutzung möglich: Auch andere Kreative können die Räume im Anschluss zu günstigen Konditionen anmieten und bei Bedarf baulich an ihre Bedürfnisse anpassen. Für die individuelle Umgestaltung kann das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume“ in Anspruch genommen werden, das entsprechende Maßnahmen finanziell bezuschusst.

Ausgestattet ist der Raum mit den multifunktionalen Harbour Möbeln der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), wodurch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Interessierte können sich per E-Mail an einladen@radar-frankfurt.de wenden.

Das Projekt „ein.LADEN“ wird von der raum.219 GbR umgesetzt und ist Teil des Auftrags „Leerstandsagentur“ alias „R A D A R“ – Kreativräume für Frankfurt des Stadtplanungsamtes Frankfurt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.deradar-frankfurt.deradar-frankfurt.de/vermittlung/laden-buroflachen-im-erdgeschoss sowie instagram.com/welcomeharbour. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Volker Rebell stellt vor: Kraan zum 55.

Heute Abend wird Radio-Urgestein Volker Rebell die Deutsch-Rock-Urgesteine Kraan im Radio vorstellen. Mit dabei in der Sendung ist das Bass-Urgestein Helmut Hattler. Die Sendung „KRAAN – zum 55-jährigen Band-Jubiläum“ läuft in ByteFM am Do 25.09.2025 um 23 Uhr und wird von Antenne Mainz über DAB+ und UKW ausgestrahlt. Außerdem läuft die Sendung auch in Radio-Rebell vom 25. – 28.09.2025 jeweils um 22 Uhr.

Eine Zusammenfassung als Podcast ist hier zu finden.

Jazzklub im MAK

„Jazzklub“ ist eine Ausstellung, die ab heute im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt am Main bis zum 4. Januar 2026 gezeigt werden wird. Neben der Ausstellung selbst umfasst das Projekt auch Konzerte und Workshops, die zusammen mit dem Veranstalter Jazz Montez konzipiert wurden.

Der heutige Abend startet mit gleich zwei Konzerten der hr-Bigband, die die Vibraphonistin Sasha Berliner vorstellen wird (20 und 22 Uhr). Ob noch Karten zu erhalten sind?

Die hr-Bigband ist natürlich ein Begriff, von Sasha Berliner hatte ich bis heute Morgen nichts gehört. Bei Vibraphon klingelt wieder etwas: Dave Pike – liegt lange zurück – und Ruth Underwood – sie spielte einst bei Frank Zappa – kommen mir sofort in den Sinn.

Von Sasha Berliner gibt es eine aktuelle CD/LP: Fantome.

Budget für Radschnellweg freigegeben

Schnell, sicher und umweltfreundlich zwischen Frankfurt, Offenbach und Hanau unterwegs: Die Stadtverordneten haben die Mittel für die Vorplanung der südmainischen Radverbindung FRM 8 bewilligt.

Die Stadt Frankfurt am Main verbessert das Radverkehrsangebot nun auch verstärkt für Pendlerinnen und Pendler: Am 18. September hat die Stadtverordnetenversammlung den Grundsatzbeschluss für die Radschnellverbindung FRM 8 gefasst und die Mittel für die Vorplanung freigegeben. Die Verbindung soll künftig eine schnelle, komfortable und sichere Alternative zum Auto bieten und damit den Kfz-Verkehr zwischen Frankfurt, Offenbach, Mühlheim und Hanau entlasten.

Auch die angrenzenden Kommunen sind in die Planungen eingebunden. In Offenbach am Main hat die Stadtverordnetenversammlung den geplanten Anschlusspunkt bestätigt. In Mühlheim am Main wurde die Radschnellverbindung grundsätzlich begrüßt, die Trassenführung wird aber derzeit noch geprüft, um mögliche Risiken zu minimieren. In Hanau wurde die Machbarkeitsstudie ebenfalls bereits beschlossen.

Der Beschluss der Stadt Frankfurt am Main ist die Grundlage, die Vorplanung nun zeitnah auszuschreiben. Die konkrete Planung der Abschnitte von der Ignatz-Bubis-Brücke bis zur Stadtgrenze Offenbach soll 2027 abgeschlossen sein. Die Stadt Frankfurt am Main stimmt sich dabei eng mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und der Deutschen Bahn AG ab. Beim Land Hessen wird die Stadt eine Förderung der Planungs- und Baukosten beantragen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Digitalisierung als Chance der Gesundheitsförderung

Bei der sechsten Frankfurter Stadtgesundheitskonferenz diskutieren die Teilnehmenden über Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Technologien.

 Digitalisierung ist aus nahezu keinem Bereich des Lebens mehr wegzudenken. Digitale Anwendungen und Kommunikationskanäle sind längst fester Bestandteil des Alltags – auch im Gesundheitsbereich eröffnen sie neue Wege, Menschen gezielter zu erreichen und zu unterstützen. Die sechste Stadtgesundheitskonferenz haben Dr. Jennifer Engler, Claudia Kreuzig und Petra Thermann, die das „GUT GEHT’S“-Team des Gesundheitsamts Frankfurt am Main bilden, unter das Motto „Digitalisierung als Chance der Gesundheitsförderung“ gestellt. Die Konferenz fand am Mittwoch, 24. September, in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt.

Die Veranstaltung bot einen umfassenden Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen, die digitale Technologien für die Gesundheitsförderung mit sich bringen. Auch die gesundheitlichen Belastungen durch übermäßige Mediennutzung wurden thematisiert: „Digitalisierung kann Gesundheit stärken, aber nur, wenn wir sie sozial denken. Das heißt: Wir müssen Zugänge schaffen, Barrieren abbauen und kontinuierlich prüfen, wie digitale Angebote alle Menschen erreichen können“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main.

Dr. Peter Tinnemann, der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, lud die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankfurt und Umgebung dazu ein, gemeinsam Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Gesundheitsförderung zu diskutieren: „Wir möchten verstehen, wie unterschiedliche Zielgruppen digitale Medien nutzen, wie wir sie digital besser erreichen können und wie Gesundheitsförderung im digitalen Setting gelingen kann.“

Bei der Stadtgesundheitskonferenz setzten Dr. Jennifer Engler, Claudia Kreuzig und Petra Thermann vom „GUT GEHT’S“-Team auf praxisnahe Impulse. In einem einführenden Vortrag sprach Junior-Professorin für Wissenschaftskommunikation Elena Link vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über Chancen und Herausforderungen digitaler Wege zu Gesundheitsinformationen. Zwei weitere Fachvorträge fokussierten sich auf die besonderen Bedarfe von älteren Menschen sowie Kindern und Jugendlichen bei digitalen Gesundheitsangeboten. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Praxisbeispiele kennenlernen und bei zwei interaktiven digitalen Rallyes zu den Schwerpunktthemen „Digitales und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen“ sowie „Digitales und Gesundheit bei älteren Menschen“ mitmachen. Die beiden Rallyes wurden vom „GUT GEHT’S“-Team konzipiert und sind auch nach der Konferenz über die „GUT GEHT’S“-Website kostenfrei buchbar.

Die Frankfurter Stadtgesundheitskonferenz richtet sich an städtische und kommunale Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Familie, Sport, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung sowie an weitere Institutionen, Vereine und Verbände aus Frankfurt. Seit 2018 hat sich die Konferenz als zentrale Plattform für den Austausch und die Vernetzung im Bereich Gesundheitsförderung in Frankfurt am Main etabliert.

Weitere Informationen zur Stadtgesundheitskonferenz und dem „GUT GEHT’S“ Netzwerk für Gesundheitsförderung in Frankfurt am Main finden sich unter Stadtgesundheitskonferenz 2025 | Stadt Frankfurt am Main. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Starker Beginn mit Schwächen in der Abwehr

In der Google Pixel Frauen-Bundesliga ging es heute am frühen Abend für die Frauen der Eintracht gegen RB Leipzig. Beide Mannschaften waren mit überschaubaren Erfolg in die Bundesliga-Saison gestartet, Eintracht Frankfurt hatte dazu noch zwei schmerzliche Niederlagen in der Champions-League-Qualifikation zu verdauen.

Die Frankfurterinnen gingen durch einen schönen Heber von Memeti in Führung, Blomqvist hatte uneigennützig zurück gelegt (10. Spielminute). Fünf Minuten hatten die Leipzigerinnen Pech, ein Schuss von Hoffmann krachte an die Latte. Frankfurts Torfrau Altenburg hätte keine Chance gehabt.

Dann ein Fehler von Altenburg: Sie ließ einen harmlosen Schuss von Schasching durch die Hände gleiten, der Ausgleich (26.). Die Frankfurterinnen ließen sich von dem Ausgleich nicht beirren unt zogen weiter ihr Spiel auf. Blomqvist, bis dahin schon recht auffällig, traf dann zur erneuten Führung (38.). Die Vorlage kam von Reuteler. Ilestedt erhöhte dann auf Vorlage von Memeti (42.).

Abernoch vor dem Pausenpfiff kamen die Leiptigerinnen wieder heran. Schimmer traf auf Vorlage von Kadowaki zum 3:2 Pausenstand aus Frankfurter Sicht (45.+2). Beide Gegentreffer entsprangen individuellen Fehlern.

Die Leipzigerinnen starteten mit Schwung in die zweite Halbzeit, sie hatten sich etwas vorgenommen. Den nächsten Treffer erzielten trotzdem die Eintracht-Frauen, Blomqvist schiebt auf Vorlage von Reuteler gegen die Laufrichtung von Herzog zum 4:2 ein (56.). Vorher hatte Altenburg das Spiel mit ihrem Abschlag schnell gemacht.

Nach einer Stunde begann das Wechseln. Und in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit zog Eintracht Frankfurt das Tempo noch einmal an. Aber Angriff auf Angriff verpuffte. Den nächste Treffer erielte wieder RB Leipzig. Oteng spielte auf Hoffmann, die den erneuten Anschlusstreffer erzielte (85.). Wieder war ein kapitaler Fehler in der Eintracht-Abwehr vorausgegangen.

Eintracht Frankfurt befindet sich nach dem unnötig knappen Sieg nach dem dritten Spieltag auf dem sechsten Platz der Tabelle, RB Leipzig auf dem neunten.

Gut Ding will Weile haben – oder so …

Es gibt eine Website zur Schulbauoffensive Frankfurt am Main, schulbauoffensive-ffm.de lautet die Internetadresse. Für den Stadtteil Unterliederbach wird man rasch fündig, eine Grundschule Unterliederbach ist in Planung. Sie soll an der Gotenstraße entstehen, Fertigstellung im dritten Qartal 2028 (Stand September 2025). Auf der Baufläche stehen heute noch die Gebäude der ehemaligen Karl-Opermann-Schule.

Die Grundschule Unterliederbach ist laut Schulentwicklungsplanung der Stadt seit zehn Jahren vorgesehen und war schon zum Schuljahr 2017/18 notwendig. Allerdings waren die Schulgebäude nicht sofort frei, sondern mussten für andere Nutzungen herhalten. Für ein Jahr zogen Schülerinnen und Schüler der IGS 15 ein, dann nutzten es welche aus der ebenfalls maroden Walter-Kolb-Schule als Ausweichquartier. Zudem war für einige Zeit dort noch eine Beratungsstelle für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf untergebracht.

Eine neue Einfeldhalle wird ebenfalls entstehen, die erst vor einigen Jahren erstellte Sporthalle weiterhin genutzt werden.

Choreo schön! Fußball nicht so schön!

Zum ersten Sonntagsspiel des 4. Spieltags der Fußball-Bundesliga empfing Eintracht Frankfurt Union Berlin. Vor dem Spiel gab es eine aufwendige Choreo, das Spiel der Frankfurter war weniger aufwendig. Gibt es eine Choreo-Meisterschaft?

Eintracht Frankfurt spielte mit viel Ballbesitz, Union Berlin aus einer sicheren Deckung heraus. Offenbar wartete man auf Fehler der Frankfurter. Das erste Missverständnis ließ nicht lange auf sich warten, in der 9. Spielminute erzielte Ansah das 0:1. Santos durfte erstmals hinter sich greifen. Dann durfte Burke ran, 0:2 (32.). Vor der Pause erwachte auch endlich die Eintracht, Brown traf zum Anschlusstreffer (45.+4).

Trainer Toppmöller reagierte in der Halbzeitpause nicht auf die schwache Leistung seiner Mannschaft. Burkhardt und Knauff saßen weiterhin auf der Bank. Dafür nutzte Burke den nächsten Fehler der Eintracht, 1:3 (53.). Und weil es so schön war, durfte Burke auch noch ein drittes Mal (56.).

Endlich nach einer Stunde reagierte auch Frankfurts Trainer, er tauschte gleich dreimal offensiv. Uzun verkürzte (80.) und Burkhardt erzielte per Foulelfmeter den Anschlusstreffer (87.).

Was bleibt? Burke erzielte drei Treffer, Ilic gab vier Vorlagen und Santos kassierte bei seinem ersten Einsatz im Eintracht Tor vier Treffer. Die Fans hatten vor Beginn des Spiels ihren großen Spaß, alle Zuschauer sahen eine spannende Schlussphase und Union Berlin entführte drei Punkte aus dem Deutsche Bank Park.

Eine Momentaufnahme – genieße man sie

Es ist schon eine Weile her, dass Eintracht Frankfurt gegen Galatasaray SK gewonnen hat, aber der Jubel nach dem gewonnenen Spiel am vergangenen Donnerstag war so groß, dass erst einmal Erholung angesagt war. Zum Ende des Spiels wurde nur noch dem Umstand entgegengefiebert, ob die Eintracht den Spieltag als Tabellenerster beendet oder nicht.

Schon vor Spielbeginn wurde gefeiert, Kevin Trapp wurde verabschiedet. Dann wurde es erst einmal stiller, die Eintracht spielte nicht gut. Burkhardt kassierte früh eine Gelbe Karte (5. Spielminute) und Eintracht Frankfurt einen Treffer, 0:1 (8.).

Mindestens eine halbe Stunde lang gestaltete Galatasaray das Spiel überlegen. Dann unterlief Sanchez, von Doan bedrängt, ein Eigentor (37.). Wild wurde es in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte, Uzun drehte mit seinem Treffer das Spiel (45.+2). Die Vorlage war von Burkhardt gekommen. Nur zwei Minuten später klingelte es wieder im Tor von Galatasaray SK, Chaibi hatte die Vorlage gegeben, Burkhardt getroffen (45.+4).

In der zweiten Spielhälfte gab Eintracht Frankfurt das Spiel nicht mehr aus der Hand. Burkhardt durfte, von Brown bedient, sein Doppelpack schnüren (66.) und Knauff, heute mal wieder in der Startelf, auf 5:1 stellen (75.). Das war dann auch das Endergebnis.

In der Champions League geht es für die Eintracht als Nächstes am 30. September zu Atletico Madrid. Davor empfängt sie am kommenden Sonntag zuhause Union Berlin.

Frankfurt am Main Unterliederbach