Traditionell gibt es frisch geschlagene Nordmann- und Blautannen aus dem Odenwald am zweiten und dritten Adventswochenende, 6. und 7. Dezember sowie 13. und 14. Dezember, in Sachsenhausen im Hof des Waldcafé Dionysosam, Hainer Weg 250, zu kaufen. Den Verkauf organisiert der Lions Club Frankfurt Goethestadt. Der Erlös fließt in soziale Projekte, unter anderem an das Frankfurter Kinderbüro. Die Weihnachtsbäume werden zwischen 10 und 17 Uhr verkauft. Weitere Informationen finden sich unter lionsclub-frankfurt-goethestadt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Mutlose Eintracht holt zuhause glücklichen Punkt gegen VfL Wolfsburg
Mutlos war Eintracht Frankfurt im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga von Anbeginn an. Das fing mit dem Kader an, ging über die mittelstütmerlose Aufstellung und setzte sich auf dem Spielfeld fort. Und das in einem Spiel gegen einen VfL Wolfsburg, der auch nicht mehr so richtig weiß, wo das Tor steht.
Es dauerte bis zur 67. Spielminute, bis endlich ein Tor fiel. Die beiden Außenverteidiger (!) hatten es zu verantworten. Kumbedi hob den Ball nach links und Zehnter traf mit einem Volleyschuss. Kristensen machte in dieser Situation nicht den wachesten Eindruck.
In der Nachspielzeit schaltete sich der VAR nach einer Strafraumszene ein. Nach gefühlt ewig langen Minuten wurde auf Elfmeter für die Eintracht entschieden. Der in der 62. Spielminute eingewechselte Batshuayi verwandelte den Strafstoß mit Hilfe der Unterkante der Latte (90.+6).
Im Vorfeld waren auch Starodid, 16-facher Torschütze bei der U21, und Staff, Nachwuchshoffnung aus der U19, genannt worden, aber bei der Eintracht wird ein solcher Einsatz nicht ernsthaft in Betracht gezogen, zu jung und zu unerfahren. Anderswo kann ein 17-jähriger bereits auf zehn Einsätze in der laufenden Saison zurück blicken. Dass der in seinem langen Fußballerleben auch schon bei Eintracht Frankfurt spielte, kann nachdenklich machen.
Wohnungsbrand in Sindlingen
Ein Wohnungsbrand in Sindlingen beschäftigte am Abend des 28. November 2025 die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Eine Person wurde dabei verletzt.
Gegen 19:00 Uhr erging die Mitteilung über eine brennende Wohnung in der Küferstraße. Dort brannte ein Appartement im 3. OG eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell eindämmen, sodass eine Ausweitung auf weitere Gebäudeteile verhindert wurde. Der Wohnungseigentümer wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 200.000 Euro. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten sind die weiteren Wohnungen der Etage vorerst nicht bewohnbar.
Warum es zu dem Brand gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben hierzu die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Deutschland „0“ : Spanien „0“
Das Finale der Women’s Nations League wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, das Hinspiel fand gestern Abend vor über 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt. Die Spanierinnen waren favorisiert.
Die DFB-Elf presste früh, Mittelstürmerin Anyomi gab bereits früh in der gegnerischen Hälfte die erste Verteidigerin, ein kräftezehrendes Spiel. Aber die gesamte Mannschaft tat es ihr gleich, ließen den Gegenspielerinnen weder Zeit noch Raum sich zu entfalten. Die Spanierinnen schienen ratlos, kein Kombinationsspiel, keine Torgefahr. Die DFB-Elf spielte, erspielte sich Chancen, nutzte sie aber nicht. Zu oft war die letzte Entscheidung falsch.
Nach der Halbzeitpause kamen die Spanierinnen mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz, offenbar hatte ihre Trainerin richtige Worte gefunden. Sie machten Druck. Die DFB-Elf hatte in dieser Phase große Mühe, sie vom Tor fernzuhalten und auch nur kurz in Ballbesitz zu bleiben. Aber die Mannschaft fing sich wieder, kam auch wieder zu Chancen. Keine wurde genutzt. Am Ende stand ein Gleichstand bei den Pfostentreffern und keine Tore.
Die DFB-Elf hat sich nicht belohnt, aber den Betrachtern einen schönen und spannenden Fußballabend beschert. 90 Minuten ohne Leerlauf sieht man im Fußball selten. Schauen wir auf das Rückspiel!
Fortschritte bei Bildung, sozialer Infrastruktur und Stadtentwicklung
Oberbürgermeister Josef zieht Jahresbilanz für Frankfurter Westen
Beim traditionellen Jahresgespräch hat Oberbürgermeister Mike Josef am Freitag, 28. November, eine umfassende Übersicht über die Entwicklungen in den westlichen Stadtteilen gegeben. Wie jedes Jahr präsentierte er dabei auch eine gedruckte Leistungsbilanz der Stadtverwaltung für den Frankfurter Westen. Vertreterinnen und Vertreter der Vereinsringe blickten im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst (BiKuZ) gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt auf ein ereignisreiches, in wenigen Wochen zu Ende gehendes Jahr 2025 zurück. Anschließend stand ein Baustellenrundgang im Bolongaropalast auf dem Programm, dessen Sanierung weiter voranschreitet.
Oberbürgermeister Josef, der auch Dezernent für die westlichen Stadtteile ist, hob deren Bedeutung für die Entwicklung Frankfurts hervor. „Wir haben den Westen fest im Blick – nicht nur ich als zuständiger Dezernent, sondern die gesamte Stadtverwaltung. Unsere Leistungsbilanz mit knapp 100 Seiten zeigt, wie breit wir aufgestellt sind, um den Alltag der Menschen hier konkret zu verbessern.“
Ein Schwerpunkt lag im Jahr 2025 auf der Verbesserung von Bildungsangeboten und sozialer Infrastruktur. So wurden mehrere Kitas und Schulen saniert, erweitert oder technisch modernisiert. „Gute Bildung beginnt vor Ort, im unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder. Deshalb investieren wir konsequent – in Unterliederbach, in Schwanheim, in Zeilsheim und überall dort, wo es nötig ist“, sagte Josef. Mit Blick auf die jüngst getroffene Entscheidung, dem Personal in allen Frankfurter Kitas eine Arbeitsmarktzulage zu zahlen, sagte Josef: „Wir müssen Erzieherinnen und Erzieher so bezahlen, dass sie sich Frankfurt leisten können. Alles andere wäre familien- und frauenpolitisch das falsche Signal.“
Im Sozialbereich hob Josef die enge Zusammenarbeit mit Familienbildungsstätten und Sozialrathäusern hervor, insbesondere die sogenannten SoFA-Projekte. Sie erreichten Familien niedrigschwellig und unterstützten sie bei Erziehung und Alltagsherausforderungen. „Frühe Förderung ist der beste präventive Ansatz. Wir lassen Familien nicht allein.“
Auch zahlreiche städtebauliche und ökologische Projekte wurden im zu Ende gehenden Jahr angestoßen oder abgeschlossen – darunter die Renaturierung der Nidda in Sossenheim, Planungen für den Goldsteinpark und die Parkanlage Nied Süd sowie neue Spiel- und Aufenthaltsflächen wie der umgestaltete Spielplatz in Sindlingen. In Griesheim konnte Ende Oktober das umgebaute und erweiterte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr übergeben werden. „Ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit für die Menschen im Stadtteil. Denn eine gut ausgestattete Feuerwehr ist unverzichtbar.“
Mit Blick auf Höchst, den größten unter den neun westlichen Stadtteilen, verwies Josef auf die Interimslösung für den Ettinghausen-Platz und auf die laufende Machbarkeitsstudie, in der geprüft wird, ob das Kronberger Haus zukünftig als Haus der Vereine und Initiativen genutzt werden kann. Außerdem zeigte er sich erfreut darüber, dass der Woolworth-Standort an der Königsteiner Straße nach dem Großbrand im Februar erhalten bleibt: „Dass Woolworth wieder öffnet, ist ein wichtiges Signal für die Nahversorgung und die Attraktivität des Stadtteils.“
Kritisch äußerte sich der Oberbürgermeister zur Schließung des 16. Polizeireviers in Griesheim: „Das subjektive Sicherheitsgefühl hängt auch von der Sichtbarkeit der Polizei vor Ort ab. Genau das geht nun verloren. Wir waren bereit, ein Gebäude bereitzustellen – diese Chance wurde leider nicht genutzt.“ Die Stadt werde aufmerksam beobachten, wie sich die Lage in den kommenden Monaten entwickelt.
Am späteren Nachmittag lud Josef die Medien zu einem Rundgang durch den Bolongaropalast ein, dessen Sanierung bis Ende 2026 andauern soll. Ab Mitte 2027 soll das historische Gebäude schrittweise wieder öffentlich zugänglich sein. „Der Bolongaropalast ist ein Schatz des Frankfurter Westens. Schritt für Schritt holen wir ihn zurück in das Bewusstsein der Stadt“, sagte Josef. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
(Das 16. Polizeirevier befand sich im Gallus, nahe zur Grenze zu Griesheim, Anmerkung des Redakteurs)
Höchst: Umleitung mehrerer Buslinien
Die Buslinien 50, 51, 53, X53, 54, M55, und 59 weichen einer Vollsperrung auf der Emmerich-Josef-Straße aus
Aufgrund von Arbeiten an Versorgungsleitungen wird die Emmerich‑Josef‑Straße in Höchst von Montag, 1. Dezember, circa 4 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 3. Dezember, circa 4 Uhr, zwischen Zuckschwerdtstraße und Andreasplatz gesperrt.
Die Buslinie 53 verkehrt in diesem Zeitraum verkürzt nur zwischen Zeilsheim Bahnhof und Höchst Bahnhof. Die Buslinien 50, 51, X53, 54, M55 und 59 werden in Fahrtrichtung Süden über die Konrad‑Glatt‑Straße umgeleitet. Auf der Buslinie 50 in Fahrtrichtung Unterliederbach West entfallen die Haltestellen Zuckschwerdtstraße und Ludwig‑Scriba‑Straße. Als Ersatzhaltestelle für den Halt Zuckschwerdtstraße kann die Haltestelle Zuckschwerdt-/Bauhofstraße genutzt werden. Die in südlicher Fahrtrichtung verkehrenden Buslinien 51, X53, 54 und 59 fahren außerdem zusätzlich die Haltestelle Auerstraße an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Veränderungen im ÖPNV mit dem nächsten Fahrplanwechsel
Mit dem neuen Fahrplan 2026, der ab Sonntag, 14. Dezember, gilt, kehrt in Frankfurt am Main spürbar mehr Normalität im Nahverkehr ein. Beim Angebot für den Schienenverkehr und besonders bei der U-Bahn bietet Frankfurt nun wieder das Niveau, das bis Anfang 2024 Standard war – mit zusätzlichen Verbesserungen auf mehreren Linien.
Aufgrund von Fahrermangel und der dadurch steigenden Anzahl von Fahrtausfällen, hatte die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ das Angebot im Januar 2024 entsprechend angepasst. Daraufhin unternahm die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) zusätzliche Anstrengungen, um zügig neue Fahrerinnen und Fahrer zu gewinnen. Mit Erfolg: Bereits zum Ende der diesjährigen Sommerferien konnten die U4 und U5 wieder zu ihrem ursprünglichen Takt- und Fahrtenangebot zurückkehren. Zum nun anstehenden Fahrplanwechsel 2025/2026 kehren durch Verbesserungen auf den Linien U2, U6, U7 und U8 nun auch die A-Strecke sowie die C-Strecke auf ihr früheres Leistungsniveau zurück.
Die Rückkehr zum Leistungsangebot vom Dezember 2023 geht einher mit weiteren Verbesserungen in Bezug auf Takt, Kapazität und vor allem Anschlüsse. In die Optimierungen sind auch viele Fahrgastwünsche und zum Beispiel auch Anregungen der Universität eingeflossen, die zu Verbesserungen der Anbindung des Unistandortes Riedberg an die Innenstadt aber auch der Anschlussverbindungen zwischen S-Bahn, U-Bahn und Bus insgesamt geführt haben.
Dichterer Takt auf der A-Strecke
Durch die Taktverdichtung der U-Bahnlinie U8 von vier auf acht Fahrten pro Stunde wird auf der Stammstrecke Heddernheim – Hauptwache – Südbahnhof nun in der Hauptverkehrszeit ein Angebot von 24 Fahrten pro Stunde angeboten. Die Anschlüsse zwischen der U3 und U9 in Niederursel sowie der S6 und der U9 an der vor einem Jahr eröffneten Station Ginnheim/Niddapark wurden deutlich verbessert, Umsteigezeiten in beide Richtungen um fünf Minuten reduziert. Auch die Anschlüsse zu den Buslinien des Frankfurter Nordens sowie zur S5 in Oberursel konnten in diesem Zusammenhang gesichert werden. Durch die neuen Zeitlagen der U-Bahn werden insbesondere außerhalb der Hauptverkehrszeit die Anschlussverbindungen zwischen S-Bahn, U-Bahn und Bus verbessert. Hinzu kommt, dass durch den ganztägigen Einsatz von vier Wagen auf der U2 die Kapazitäten nochmals erweitert werden.
C-Strecke – Rückkehr zum guten Angebot
Auch auf den Linien U6 (Hausen – Ostbahnhof) und U7 (Praunheim – Enkheim) ist das Ende des Stabilisierungsfahrplans eingeläutet – mit Taktverdichtungen in der Spitzenzeit: U6 und U7 fahren wieder im 7,5-Minutentakt. Auf der Stammstrecke der U6 und U7 zwischen Zoo und Industriehof bedeutet dies vier Fahrten mehr pro Stunde.
Busverkehr wird besser – dichterer Takt auf einzelnen Linien
Nicht nur im Schienenverkehr, auch das Busangebot wird zum Fahrplanwechsel besser. Aufgrund gestiegener Nachfrage verdichtet traffiQ ab Freitag, 14. Dezember, den Takt auf den Linien M32, 57 sowie auf der Expressbuslinie X58 vor allem in den Spitzenzeiten. Die Busse 53 und 64 erhalten „Schulverstäker“. Samstags wird das Angebot der Linie 25 auf einen Viertelstundentakt verdoppelt und der Anschluss an die S6 in Berkersheim verbessert. Der 44er-Bus nimmt künftig an allen Tagen seinen Betrieb bereits um 4 Uhr zwischen Fechenheim und Seckbach auf.
Fahrzeitanpassungen bei Straßenbahn und Bus
Ein Fahrplanwechsel bietet die Gelegenheit, aktuelle Erfahrungen einfließen zu lassen und ältere Fahrzeitenplanungen bei Bedarf nachzujustieren. Auf Basis einer neuen und umfangreichen Datenauswertung zu Fahrzeiten und Verspätungen auf den Straßenbahnlinien und Buslinien passt traffiQ deshalb zum diesjährigen Fahrplanwechsel in großem Stil die Fahrzeiten an.
Gestiegenes Verkehrsaufkommen, Staus, Baustellen und andere Behinderungen im Straßenraum bremsen Busse und Bahnen oftmals und regelmäßig aus, sodass die Fahrzeiten nicht verlässlich eingehalten werden können. Verspätungen sind vorprogrammiert, die Unzufriedenheit steigt und Reiseplanungen sind gefährdet. Daher hat traffiQ auf allen Straßenbahnlinien, mit Ausnahme der Linien 11 und 18, geringe Verlängerungen der Fahrzeiten vorgenommen. Auch die Fahrzeiten der Buslinien 39, 50, X53, 53, M55, 58, 59 und 89 wurden angepasst. Dies bedeutet in der Regel eine geringfügige Verlängerung der Reisezeiten, aber auch pünktlichere Abfahrten und damit mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit für die Fahrgäste.
Zum Fahrplanwechsel 2026/2027 werden für die U-Bahn die Fahrzeiten ebenfalls überprüft; hier sind jedoch weniger Anpassungen zu erwarten, da der zunehmende Straßenverkehr die U-Bahn nicht im gleichen Maß beeinflusst.
Zum Flughafen und zum Terminal 3 mit Skyline und dem Bus
Und wie geht‘s künftig zum neuen Terminal 3 des Flughafens? Voraussichtlich am 23. April 2026 wird das neue Terminal im Süden des Frankfurter Flughafens eröffnet. Dieser wird in erster Linie von der neuen Skyline, dem PeopleMover der Fraport, für die Fluggäste vom Terminal 1 kommend erschlossen. Hierbei richtet sie zu diesem Zeitpunkt eine neue Station dann auch oberhalb des Busbahnhofs am Flughafen und in der Nähe der Bahnhöfe ein, die somit deutlich besser zu erreichen sein wird. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember werden die Linie X77 vom Südbahnhof über Gateway Gardens und die RMV-Expressbuslinie X18 von Dietzenbach über den Walldorfer Bahnhof sowie die Nachtbuslinie n72 am Terminal 3 halten. Mit dem Expressbus X61 kommen Fluggäste oder Beschäftigte weiterhin – allerdings auf geändertem Linienweg – direkt vom Südbahnhof und Gateway Gardens zum Terminal 1. Eine neue Unterquerung der Autobahn A3 macht dies möglich und verbessert hiermit auch die Verbindung von Gateway Gardens zum Flughafen.
Mit der Aufnahme des Passagierbetriebes am „T3“ ab April 2026 werden dann auch die Kapazitäten der Expressbuslinie X77 zur Anbindung an die S-Bahnstation Gateway Gardens noch einmal verdoppelt; weitere Regionalbuslinien fahren diese ebenfalls direkt an. Vorrangiges Verkehrsmittel von und zum Terminal 3 wird aber die Skyline bleiben.
On-Demand-Shuttle fährt jetzt auch in Bad Vilbel
Zum Fahrplanwechsel im Dezember endet die Pilotphase des On-Demand-Shuttles in Frankfurt und KNUT, der flexible, elektrische Shuttlebus im Norden Frankfurts, wird in das Regelangebot des Frankfurter ÖPNV übernommen. Nach dem Auslaufen der Förderprogramme wurde KNUT vor einem Jahr für zwölf Monate verlängert und das Betriebskonzept umgestellt. Er übernahm vor allem Aufgaben des Abend- und Nachtverkehrs und bietet seitdem einen zusätzlichen Service im eher ländlichen Frankfurter Norden. 2025 wurde KNUT europaweit ausgeschrieben; den Zuschlag erhielt der bisherige Betreiber VIA.
Neu ist allerdings, dass KNUT nun auch flächendeckend Bad Vilbel anbindet. Bislang gab es lediglich einen Haltepunkt am Bad Vilbeler Bahnhof. Künftig ist die gesamte Stadt Teil des KNUT-Gebietes. Ein Mehrwert nicht nur für die Bad Vilbeler, sondern auch für die Einwohnerinnen und Einwohner Harheims und Nieder-Erlenbachs, die auch starke Bezüge zur Quellenstadt haben.
Und wie geht‘s weiter?
Nach dem Fahrplanwechsel ist vor dem Fahrplanwechsel. Im Dezember 2026 werden weitere Veränderungen vorgenommen. Damit reagiert traffiQ auf veränderte Rahmenbedingungen, Entwicklungen in Baugebieten oder bei Gewerbeansiedlungen und geändertes Nutzerverhalten. Bereits jetzt zeichnen sich Maßnahmen ab, die für die Planung im nächsten Jahr schon einmal benannt werden können.
Durch die Inbetriebnahme des Terminals 3 werden bereits jetzt neue Angebote zur Erreichbarkeit des Flughafens geschaffen. Absehbar ist, dass es auch im Dezember nächsten Jahres rund um den Flughafen Veränderungen geben wird. Dies betrifft sowohl die Linienführungen innerhalb Gateway Gardens als auch neue Direktverbindungen unter anderem zwischen dem Flughafen und den Stadtteilen Griesheim und Schwanheim durch Änderungen auf den Linien X53, 52 und 62. Besonders die Schwanheimerinnen und Schwanheimer werden hiervon profitieren, da sie ab Dezember 2026 den Flughafen direkt und schnell erreichen können.
Eine weitere Veränderung zeichnet sich bereits jetzt in Bergen-Enkheim ab: So sollen die Linienwege der Regionalbuslinie 551 und der Buslinien 40 und 42 im Stadtteil neu geordnet werden. Der 42er soll künftig auch das Neubaugebiet Leuchte besser erschließen. Für diese Variante hatte sich auch der Ortsbeirat 16 ausgesprochen, dem die Planungsalternativen im März 2025 vorgestellt wurden. Durch die Neuordnung soll das Ziel einer verbesserten Betriebsqualität und einer nachvollziehbareren Netzstruktur verfolgt werden.
Weiterhin ist vorgesehen, den langehegten Wunsch der Anlieger umzusetzen, ein bislang nicht erschlossenes Gebiet in Niederrad – zunächst im Testbetrieb – anzufahren: den so genannten Poloplatz im Stadtwald. Ab Dezember 2026 soll die neue Quartierbuslinie 85 unter anderem die Senioreneinrichtung und das Bildungszentrum im Stadtwald direkt mit der S-Bahnstation Niederrad verbinden. Bisher war dies aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich. Nachdem es die Baustellensituation erlaubt, soll ab Dezember 2026 ein zweijähriger Testbetrieb Erkenntnisse über die Nutzung der Buslinie schaffen.
Die Details des Fahrplanwechsels 2025/2026 sind als PDF-Dokument ladbar.
Download
Die Details des Fahrplanwechsels 2025/2026 im Überblick
(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Willkommen im Museum: Kostenlose Führung für alle
Am Samstag, 29. November, um 15 Uhr lädt das Weltkulturen Museum alle zur Führung „Willkommen im Museum“ mit der Kulturvermittlerin Alex Novačesković ein. Was ist ein ethnologisches Museum? Wer arbeitet hier? Wie entstehen die Ausstellungen? In dieser Führung lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Weltkulturen Museum kennen und gehen gemeinsam durch die neue Ausstellung „Sheroes. Comic Art from Africa“. Die Vermittlerin berücksichtigt dabei das Sprachniveau der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Angebot am Schaumainkai 29 ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Still und leise …

Still und leise feierte gestern der Offene Bücherschrank in der Sieringstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, seinen fünften Jahrestag des (Be-) Stehens. Am 26. November 2020 stand er von einer Absperrung befreit und dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) freigegeben auf etwas freier Fläche und wird seit dem genutzt.
Die Aufstellung geht auf eine Initiative des Quartiersmanagements der Caritas und eine Anwohnerbefragung zurück. Der notwendige Antrag passierte den Ortsbeirat, die Umsetzung geschah rasch. Heute wird der Bücherschrank emsig benutzt.
Nur Kinder, die etwas zum Lesen suchen, tuen mir leid. Das unterste Fach bleibt nie lange für Kinderbüche nutzbar. Manchmal kann man aber auch denen helfen, wenn zum Beispiel ein Kochbuch für die Mama gesucht wird.
Eintracht Frankfurt verliert in der Champions League
In Frankfurt gab es zwar eine Choreo und viel Pyrotechnik, aber von knstruktiven Fußball war von der Eintracht im Deutsche-Bank-Park heute Abend wenig zu sehen. Die erste Halbzeit überstanden die Hessen mit Glück, Atalanta Bergamo traf gegen Ende der ersten Halbzeit zweimal nur den Torpfosten.
Der Gast setzte in der zweiten Halbzeit sein überlegenes Spiel aus der Schlussphase der ersten Halbzeit fort. Die letzten 30 Minuten waren gerade angebrochen als der Niedergang der Frankfurter begann. Lookman (60. Spielminute), Ederson (62.) und de Ketelaer (65.) stellten den aus Frankfurter Sicht ernürchternden Endtand her.
Für Eintracht Frankfurt ist das die dritte deftige Niederlage in der aktuellen Champions-League-Saison, zwei davon hatte die Mannschaft im eigenen Stadion eingesteckt. Ein Weitekommen ist in weite Ferne gerückt.