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Auftakt der Solartour 2026 in Goldstein

Der Umstieg auf erneuerbare Energien drängt. Das Klimareferat der Stadt startet deshalb eine Veranstaltungsreihe: die „Solartour“. Sie steht unter dem Motto „Sonne nutzen, Kosten senken – Energie in Eigenregie“. Im Laufe des Jahres macht sie mit einem vielfältigen Angebot in mehreren Stadtteilen Station. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 16. April, eine Stadtteil‑Infobörse für den Frankfurter Südwesten in Goldstein.

„Sonnenenergie selbst nutzen, unabhängiger werden und dabei langfristig Geld sparen: Viele Menschen interessieren sich bereits für Solarenergie, sie wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Genau hier setzt unsere Solartour an: Wir bringen Information und Beratung direkt in die Stadtteile, zeigen konkrete Möglichkeiten und machen den Einstieg so einfach wie möglich: niedrigschwellig, praxisnah und vor Ort.“

Die Veranstaltung findet im Saalbau Goldstein, Goldsteinstraße 314, statt. Von 16.30 bis 20 Uhr dreht sich dort alles um Photovoltaik. Fachleute erklären Planung, Finanzierung und Betrieb von Anlagen. Das Beratungsteam des Klimareferats und des Energiepunkts, der Verbraucherzentrale Hessen und regionale Solar‑Fachbetriebe sowie Initiativen wie Main Solar Balkon beantworten Fragen an Infoständen. Die Teilnahme ist unentgeltlich.

Im Vortragsprogramm ab 17 Uhr spricht etwa Georg Bitterberg von der Verbraucherzentrale Hessen über Photovoltaik auf dem eigenen Dach. Er erläutert auch die absehbaren gesetzlichen Änderungen. Steven Kopke vom Klimareferat informiert über Förderung und Finanzierung. Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Frankfurt präsentiert, ganz praktisch anhand seines Hauses, eine langfristige Kosten-Nutzen-Rechnung. Für dieses Jahr sind zwei weitere Stadtteil‑Infobörsen geplant: am 18. Juni in Nieder‑Eschbach für den Frankfurter Norden und im Herbst in den östlichen Stadtteilen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Pflanzen- und Ideenbörse im Palmengarten

Passende Pflanzen, gute Beratung und jede Menge Inspiration: Zum Frühjahrsbeginn bietet der Palmengarten alles, was es für die neue Gartensaison braucht. Bei der Pflanzenbörse am Samstag, 21. März, und Sonntag, 22. März, steht ein breites Angebot von Bio-Saatgut und Kakteen über Obstbäume bis hin zu robusten Stauden zum Verkauf. Erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner sowie spezialisierte Züchterinnen und Züchter beraten persönlich zur idealen Haltung und Pflege der grünen Schätze.

Pünktlich in der Woche seines 155. Geburtstags am Montag, 16. März, schenkt der Palmengarten seinen Besucherinnen und Besuchern und sich ein ganz besonderes Programm. Denn die Pflanzenbörse markiert auch den Auftakt des diesjährigen Schwerpunktthemas „Gartenutopien“. Auf einer Infobörse in der Galerie am Palmenhaus präsentieren sich verschiedene Akteurinnen und Akteure, die sich mit zukunftstauglichem Gärtnern beschäftigen. Die Initiative Riffgarten zum Beispiel stellt ein Aquaponikmodell vor – ein Wasserbecken mit Goldfischen, in dem Petersilie, Basilikum und Erdbeeren ganz ohne Erde wachsen. Eine Riesenpergola von Impact Forest ist ebenso Teil der Infobörse wie die Zukunftsbilder der Reinventing Society und die Visual Utopias des Hamburger Künstlers Jan Kamensky sowie Infostände verschiedener Vereine.

Kamensky lädt am Samstag, 21. März, dazu ein, in einem Workshop aus Collagen ein utopisches Frankfurt der Zukunft zu gestalten. Die kreativen Entwürfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen später in eine Visual Utopia einfließen, die der Künstler eigens für das Utopienjahr im Palmengarten erstellt. Interessierte können sich vorab per E-Mail an palmengarten.kultur@stadt-frankfurt.de anmelden.

Auch die Grüne Schule bietet das gesamte Wochenende über ein buntes Mitmachprogramm an. An Aktions- und Bastelständen können Neugierige jeden Alters mit einem Forscherpass durch die Tropen und in die Welt der Schmetterlinge reisen. Darüber hinaus finden zum Thema „Torffrei und Bio“ Führungen durch die Palmengarten-Gärtnerei statt, und die Kamelien- und Azaleenschau in der Galerie am Palmenhaus hat ganztägig geöffnet.

Einen Überblick über das gesamte Programm findet sich unter palmengarten.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)