Dreimal erklang die Tröte

Eigentlich stehen die Begriffe „Tröte“ und „erklingen“ in einem Widerspruch. Dann ist die Überschrift erklärungsbedürftig und das Ergebnis war dann doch ein Anderes.

Zur Erklärung: In meinem Umfeld, das ist die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, gibt es einen Nachbarn, der immer mit seiner Tröte trötet, wenn Eintracht Frankfurt (Fußballbundesliga, Herren) in einem Pflichtspiel einen Treffer erzielt. Verlässlich ist das allerdings nicht immer. Besagter Nachbar kann ein Spiel verpassen, während des Spiels eingeschlafen sein oder einfach nicht zuhause sein. Und zu vorgerückter Stunde kann es sogar sein, dass ihn der Begriff „Ruhestörung“ schreckt.

Am vergangenen Montag war es mal wieder soweit. Abends um etwa 22 Uhr rötete es in kurzen Abständen dreimal. Kenner der deutschen Fußballszene werden natürlich sofort darauf kommen, dass am Montag, dem 19. August 2024, ein DFB-Pokalspiel standfand, in dem um 22 Uhr herum drei Tore für Eintracht Frankfurt fielen.

Besagtes Spiel hatte bereits um 20:45 Uhr begonnen. Eintracht Frankfurt war bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Etwa 21.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im Eintracht-Stadion zu. Spieler der Eintracht aus Braunschweig sammelten in der ersten Halbzeit zwei Gelbe Karten ein, ansonsten war das Spiel bis dahin ereignisarm.

Um 22:00 Uhr herum wurde es draußen vor dem Fenster lauter. Die Tröte erklang. Chaibi hatte auf Vorlage von Ekitiké ins Tor getroffen (52. Spielminute). Ekitiké war dann der nächste Frankfurter, der das Tor traf (56., Vorlage Marmoush) und auch der übernächste (61., Vorlage Larsson).

Nach dem dritten Treffer für Eintracht Frankfurt blieb die Tröte still. Es sollten aber noch zwei Tore fallen, Matanovic nickte aus 5 Metern ein (88., Vorlage Marmoush) und Szabo erzielte noch den Ehrentreffer für Eintracht Braunschweig (89.).

Damit hat Eintracht Frankfurt die nächste Runde im DFB-Pokal erreicht und kann sich auf die kommende schwere Aufgabe in der Bundesliga konzentrieren. Vor allem die Defensive, auch Torwart Trapp, sollten dann wacher zu Werke gehen. Für Eintracht Frankfurt startet die Bundesligasaison 2024/25 Samstagabend in Dortmund bei der Borussia.

Baumfällarbeiten im Westen Frankfurts

Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen im Westen Frankfurts auf dem Friedhof Goldstein und dem Friedhof Nied Bäume gefällt werden. Es handelt sich um Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenabwehr für die Friedhofsbesucherinnen und -besucher.

Die Bäume auf dem Friedhof Goldstein weisen erhebliche Mängel auf, sterben ab oder sind bereits abgestorben.

Die auf dem Friedhof Nied zu fällenden Bäume weisen ebenfalls erhebliche Mängel auf, haben fehlende Entwicklungsmöglichkeiten oder sterben ab.

Routinemäßig wird von der beauftragten Fachfirma der Besatz durch Vögel, Kleinsäuger oder andere geschützte Arten überprüft. Wo räumlich möglich, wird die Nachpflanzung der Bäume angestrebt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Bauarbeiten in der Auerstraße und der Zuckschwerdtstraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) führt von Montag, dem 19. August, bis Freitag, dem 23. August 2024, Sanierungsarbeiten in der Auerstraße und Zuckschwerdtstraße durch.

Dafür werden in den betreffenden Abschnitten zunächst die Fahrbahndecken abgefräst und neue Schachtabdeckungen eingebaut. Gegen Ende der Arbeiten lässt das ASE eine neue Asphaltdecke auftragen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 75.000 Euro.

Buslinien 50 und M55 umfahren die Baustelle

Wegen der Arbeiten werden die Zuckschwerdtstraße zwischen Ludwig-Scriba-Straße und Kurmainzer Straße sowie die Auerstraße zwischen Kurmainzer Straße und Zuckschwerdtstraße von Montag, dem 19. August, bis Freitag, dem 23. August 2024, , für den Fahrverkehr voll gesperrt.

In Richtung Sossenheim wird über Emmerich-Josef-Straße, Kasinostraße, Königsteiner Straße, Hospitalstraße, Gotenstraße und Sossenheimer Weg umgeleitet. In Richtung Höchst wird über Sossenheimer Weg, Königsteiner Straße, Hostatostraße, Leunastraße, Brüningstraße und Bolongarostraße umgeleitet. Die gesperrte Auerstraße kann über Sossenheimer Weg, Windthorststraße und Hospitalstraße umfahren werden. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Davon betroffen sind die Buslinie 50 und die Metrobuslinie M55. Die Buslinie 50 zur Bockenheimer Warte wird zwischen den Haltestellen Zuckschwerdtstraße und Windthorststraße umgeleitet. In Richtung Unterliederbach West weicht sie zwischen den Haltestellen Konrad-Glatt-Straße und Hostatostraße vom gewohnten Weg ab.

Die Metrobuslinie M55 umfährt die Baustelle Richtung Rödelheim Bahnhof zwischen den Haltestellen Zuckschwerdtstraße und Auerstraße. In Richtung Friedhof Sindlingen nimmt sie zwischen den Haltestellen Friedhof Kurmainzer Straße und Hostatostraße einen anderen Weg. (Quellle: Stadt Frankfurt am Main)

IT der Frankfurter Universitätsklinik wieder im Internet

Nach einem Angriff auf die IT des Frankfurter Universitätsklinikums im Oktober 2023 wurde zunächst eine Notfallseite geschaltet, um die Erreichbarkeit der Einrichtungen zu gewährleisten. Jetzt ist, unter neuem Namen im Internet, wieder ein vollständiges Angebot im Netz erreichbar.

„Universitätsmedizin Frankfurt Goethe-Universität“ mag sperriger klingen als die ursprüngliche Bezeichnung, aber auch die Eingabe der alten Internetadresse bringt Anwender auf die neue und aktuelle Präsenz.

Rot hinterlegt wird zuerst auf Informationen für Patienten und Angehörige verwiesen, es folgen die für Ärzte und Zuweiser. Natürlich gibt es auch Bereiche für Wisssenschaftler, Bewerber, Studenten, Bürger, Unternehmer und Journalisten. Farblich bewegt man sich hier irgendwo zwischen Blau und Blaugrün. Zuweiser? Das sind die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte, mit denen die Universitätsmedizin Frankfurt eine kollegiale Zusammenarbeit anstrebt

Manchmal reagiert die neue Internetpräsenz Universitätsmedizin Frankfurt noch etwas zäh, da gibt es sicher noch Optimierungspotential. Die Orientierung auf der Seite fällt leicht. Dies ist aber nur ein individueller Eindruck, Kommentare sind willkommen.

Zeugen zu Verkehrsunfall auf der A5 gesucht

Am gestrigen Montag, dem 12. August 2024, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A5 zwischen dem Autobahnkreuz Frankfurt und der Anschlussstelle Niederrad. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Fahrzeuge, welche in den Unfall involviert waren, auf der A5 in Fahrtrichtung Kassel gegen 10:30 Uhr unterwegs gewesen. Auf dem Fahrtstreifen ganz rechts habe sich eine bislang unbekannte Sattelzugmaschine mit Auflieger und der Aufschrift „Grundhöfer“ befunden. Diese sei sodann auf den Nachbarfahrtstreifen nach links gefahren. Auf diesem habe sich ein unbekanntes dunkles Auto befunden, welches sodann, ohne sich zu vergewissern, vermutlich eine Ausweichbewegung auf die Fahrspur der 38-jährigen Renault-Fahrerin, welche sich auf der linken Nachbarspur befand, gemacht habe. Daraufhin habe die Renault-Fahrerin ihr Auto nach links auf die nächste Fahrbahn gezogen und sei dort seitlich mit dem 55-jährigen VW Golf-Fahrer kollidiert. Weiter sei die 38-Jährige sodann mit der Betonleitwand zusammengeprallt. Durch den Aufprall sei sie zurückgeschleudert worden in Richtung des unbekannten dunklen Fahrzeugs. Dieses sei ebenfalls von der Renault-Fahrerin getroffen worden. Weiter sei der 55-Jährige durch die Kollision nach links ausgewichen und in die Betonleitwand gedrückt worden.

Sowohl die Sattelzugmaschine mit Auflieger, als auch das unbekannte dunkle Fahrzeug verließen den Unfallort, ohne Ihren Pflichten nachzukommen.

Durch die Landung des Rettungshubschraubers wurde die Richtungsfahrbahn Norden von 10:45 Uhr bis 10:52 Uhr komplett gesperrt. Bei dem Unfall verletzte sich keiner der bislang bekannten Unfallbeteiligten.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen und / oder zu den unbekannten Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 46400 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

„Alt-Höchst – in Cartoons“ von Peter H. Schäfer

Finissage am 14. August im Porzellanmuseum

Szenen aus der Höchster Geschichte, humorvolle und spitzfindige Beobachtungen des Alltagslebens im Frankfurter Stadtteil: Mit einer Auswahl seiner Cartoons war der Höchster Zeichner und Grafikdesigner Peter H. Schäfer seit 2016 im Porzellan Museum präsent. Seine Sonderausstellung „Alt-Höchst – in Cartoons“ wird nun am Mittwoch, 14. August, im Porzellan Museum Frankfurt, Bolongarostraße 152, dem Höchster Geschichtsverein übergeben.

Der 1939 in Höchst geborene Peter H. Schäfer entdeckte schon als Kind seine Liebe zum Zeichnen und machte sie nach einer grafischen Ausbildung zum Beruf: 22 Jahre lang arbeitete er als Grafikdesigner in der Werbeabteilung der Hoechst AG und entwarf Plakate und Cartoon-Kalender zum Hoechst-Marathon. 1994 machte er sich selbständig und engagierte sich verstärkt im Stadtteil Höchst, lieferte bis 2011 Cartoons für die Zeitung „Alt Höchst“ und gestaltete die Höchster Schlossfesthefte.

Mit dem Porzellanmuseum in der Höchster Bolongarostraße ist Peter Schäfer über seine Cartoons in Prospekten, Flyern und auf Plakaten eng verbunden. Zu seinem 85. Geburtstag macht er seine Sonderausstellung „Alt-Höchst in Cartoons“ nun seinem Stadtteil zum Geschenk und übergibt sie am 14. August dem Höchster Verein für Geschichte und Altertumskunde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Fußballsplitter

Die Fußballsplitter widmen sich erst einmal den beiden Unterliederbacher Mannschaften, Dazu kommt noch ein kurzer Blick auf Eintracht Frankfurt II.

Eintracht Frankfurt II

Eintracht Frankfurt II verlor bereits am vergangenen Freitag das Hessen-Duell bei Hessen Kasssel in der Regionalliga Südwest mit 0:2. Bereits in der 7. Spielminute köpfte Sararer präzise ins Zentrum, wo Springfeld richtig stand und den KSV per Kopfball in Front brachte. 1:0 für den KSV Hessen Kassel war dann auch der Pausenstand.

Nach einer knappen Stunde musste Schiedsrichter Ziehmer eine Gelb-Rote Karte gegen einen Kasseler Spieler wieder zurück nehmen. Nicht zurück genommen hat er allerdings den Handelfmeter gegen die Frankfurter in der 64. Spielminute. Sararer verwandelte sicher

VfB Unterliederbach

In der Gruppenliga Wiesbaden trennten sich der VfB Unterliederbach und der FC Eddersheim mit 2:2. Zur Halbzeitpause hatte es noch nicht nach einem Unentschieden zwischen den beiden Mannschaften ausgesehen, denn da lagen die Unterliederbacher mit 0:2 zurück.

VfB Unterliederbach II

Lehrgeld musste der VfB Unterliederbach II bei seinem seit Jahren ersten Auftritt in der Kreisliga A bezahlen. Der Aufsteiger verlor an der Hans-Böckler-Straße mit 1:4 gegen den SV 09 Hofheim.

Gwinn verwandelt Elfmeter – Berger hält Elfmeter

Spiel um den dritten Platz im olympischen Fußballturnier der Frauen in Lyon: In der 65. Spielminute verwandelt im Groupama Stadium Giulia Gwinn den an ihr verursachten Foulelfmeter, in der 90.+9. Minute pariert Ann-Kathrin Berger den in letzter Minute von Janina Minge verursachten Elfmeter. Effizienz könnte man das nennen.

Die deutsche Fußballfrauen haben damit bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronze-Medaille gewonnen.

Film-Porträts von Gisèle Freund und Ilse Bing

Den Spitznamen „Königin der Leica“ erhielt Ilse Bing von Gisèle Freund. Die beiden Fotografinnen, die heute zu den bekanntesten der Weimarer Republik zählen, waren gut befreundet. Sie teilten nicht nur ihren Beruf, sondern auch Teile ihrer Biografie: Beide stammten aus jüdischen Familien und flohen während der NS-Zeit ins Exil.

Einen Einblick in die Geschichten beider Frauen geben zwei Dokumentarfilme. Die französische Regisseurin Teri Wehn-Damisch zeichnete 2019 Gisèle Freunds Weg von Berlin über Frankfurt in das Pariser Exil nach, sowie ihre Reisen von Buenos Aires nach Mexiko City und Newcastle upon Tyne. In der Dokumentation lässt sie Freunds Nachlass sprechen: zuvor unveröffentlichte Fotografien, Kontaktabzüge, Filmausschnitte, Reportagen und Schriften.

In der ZDF-Produktion „Die drei Leben der Ilse Bing“ von 1986 spricht die Fotografin selbst über ihr Leben. Sie zeigt Filmemacherin Crissy Hemming die Orte ihrer Kindheit und erzählt von ihrem eigenwilligen Weg zur Fotografie. Stets begleitet von der Fotografin führt die Dokumentation durch Bings berufliche Etablierung in Paris und ihre wechselhaften Jahre im New Yorker Exil.

Eine Filmvorführung im Historischen Museum am Freitag, 9. August, zeigt beide Filme mit einer Einführung von Friedrich Tietjen, der im Jüdischen Museum Frankfurt unter anderem zuständig für die Fotosammlung ist.

Gezeigt werden die Filme „Gisèle Freund – Ein Leben für die Fotografie“ sowie „Die drei Leben der Ilse Bing“. Der Filmabend ist Teil einer Filmreihe zur Ausstellung „Stadt der Fotografinnen“ im Historischen Museum in Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum.

Die Filmvorführung beginnt mit einer Einführung von Friedrich Tietjen um 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Veranstaltungsort ist der Leopold-Sonnemann-Saal im Historischen Museum, Saalhof 1.

Eine Anmeldung ist möglich über den Besucherservice oder über das Online-Ticket-System. Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)