Kontrollen der Verkehrspolizei in Höchst – eine Bilanz

Nach zwei Wochen intensiver Schwerpunktkontrollen zieht die Städtische Verkehrspolizei des Straßenverkehrsamtes eine positive Bilanz ihrer Sonderaktion in Höchst. Vom 18. bis 29. Mai standen insbesondere Wohngebiete, die Verkehrssituation rund um den Bahnhof Höchst und das Klinikum Höchst, die Fußgängerzone der Königsteiner Straße sowie das Umfeld des Bolongaropalastes im Fokus.

Die Kontrollaktion war auf Initiative des Mobilitätsdezernates und des Straßenverkehrsamtes gezielt angestoßen worden. Hintergrund waren wiederkehrende Hinweise aus der Bürgerschaft, Beschwerden zur Parksituation sowie die Zielsetzung, die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig zu stärken. Ziel war es nicht allein, Verstöße zu ahnden, sondern Missstände sichtbar zu machen, unmittelbar zu beseitigen und langfristige Verbesserungen anzustoßen.

Die Bilanz der zweiwöchigen Maßnahme zeigt die Intensität der Kontrollen: Insgesamt waren rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Verkehrspolizei im Rahmen der Schwerpunktaktion im Einsatz. Dabei wurden im ruhenden Verkehr über 2300 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und konsequent verfolgt. Zudem wurden bei mobilen Geschwindigkeitskontrollen rund 21.000 Fahrzeuge gemessen, wobei fast 1200 Fahrzeugführerinnen und -führer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer, welcher auf der Königsteiner Straße bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde mit 87 Kilometern pro Stunde geblitzt wurde. Zusätzlich mussten vier Fahrzeuge abgeschleppt werden, insbesondere in Fällen, in denen Rettungswege blockiert oder erhebliche Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer entstanden waren.

Ein besonderer Fokus lag auf dem ruhenden Verkehr in Wohnquartieren, dem verbotswidrigen Parken in sensiblen Bereichen sowie auf der Situation rund um E-Scooter – insbesondere beim ordnungsgemäßen Abstellen – und dem unerlaubten Befahren der Fußgängerzone der Königsteiner Straße.

Die Resonanz aus dem Stadtteil fiel überwiegend positiv aus. Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten sich erfreut über die erhöhte Präsenz der Städtischen Verkehrspolizei sowie das konsequente Vorgehen gegen Missstände im öffentlichen Raum. Gerade im Bereich der Wohngebiete wurde die Maßnahme vielfach als spürbare Entlastung wahrgenommen.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert erklärt: „Mit der Schwerpunktaktion in Höchst haben wir bewusst dort angesetzt, wo sich Probleme im Straßenraum im Alltag der Menschen besonders bemerkbar machen. Wir wollten gezielt Beschwerden aufgreifen, um die Verkehrssicherheit zu stärken und die Aufenthaltsqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern. Die positiven Rückmeldungen aus dem Stadtteil zeigen, dass ein konsequentes, zielgerichtetes Vorgehen Wirkung zeigt.“

Die Schwerpunktkontrollen in Höchst sind Baustein eines Maßnahmenpakets der Städtischen Verkehrspolizei, um gegen verkehrliche Problemstellungen in verschiedenen Stadtvierteln vorzugehen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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