Eine Tasse Café, ein Glas Wasser. Der Golf-Express lädt zum Verweilen ein. Die Länge der Gleise genügt für eine kurze Ruhepause. Das nächste Flugzeug ist nicht weit …
Bilder
Unterwegs in Hessen: Auf dem Golfplatz (1)
Auf einem Golfplatz gibt es manchmal auch anderes zu sehen als Grün. Diese Aufnahme vom Fahr- und Triebwerk der tschechischen Avia Av-14T 3114 gelang auf dem Golfplatz im südhessischen Biblis-Wattenheim. Dieses Flugzeug wurde in der Tschechoslowakei gebaut und entspricht weitgehend der russischen Iljuschin 14.
187: Hatten wir das nicht schon einmal?
Frankfurter Stadtansichten (7)

Der Franziusplatz war einst voller Leben. Dafür sorgten eine Waage für Lastkraftwagen, ein Pissoir und eben der Imbiß. Ja, Imbiß und nicht Imbiss, denn diese Einrichtung stammt noch aus der Zeit vor der Rechtschreibreform. Diesen Imbiß sollten viele kennen, flimmerte er doch an Freitagabenden über den Fernsehbildschirm, wenn das ZDF eingeschaltet war. Es war wohl die Frielinghaus-Ära dieser Serie. Eine Trinkhalle oder ein Wasserhäuschen soll es an dieser Stelle im Frankfurter Osthafen schon 1912 gegeben haben.
Nachtrag: Es ist wieder Freitagabend und es huscht die zweite Folge einer neuen Staffel der altbekannten Serie über den Bildschirm. Und da ist er wieder, der Franziusplatz. Die Kamera hat einen großen Bogen um den Imbiß gemacht, aber das Pissoir taucht auf und auch der Teil einer Industrieanlage, der oben im Bild links hinter dem Wasserhäuschen zu sehen ist. Vom Verkehrskreisel zwischen Honsellbrücke und Osthafenbrücke sind es übrigens nur wenige Meter.
Frankfurter Stadtansichten (6)

Ich studierte einst Chemie in unmittelbarer Nachbarschaft zum AfE-Turm, dem höchsten Gebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das im brutalistischen Baustil errichtete Hochhaus gehörte in meinen Augen immer zu den hässlichsten Bauwerken in der Stadt, weswegen obiges Bild als misslungen zu bezeichnen ist. Die meisten Betrachter werden dieses Foto wohl erst wahrnehmen, wenn der AfE-Turm unwiderruflich aus dem Stadtbild von Frankfurt gelöscht ist.
Frankfurter Stadtansichten (5)

Hans Guck-in-die-Luft ist eine Schöpfung des Frankfurter Arztes Heinrich Hoffmann (1809-1894). Als er den Struwwelpeter schrieb, war der Turm des Frankfurter Doms das höchste Gebäude der Stadt. Der Blick ist hier aus dem fahrenden Fahrzeug noch oben gerichtet. Altes steht neben schon leicht Angestaubtem, Neuem und im Werden befindlichem. Ein paar Meter weiter spiegeln sich die Wolken in den Hochhausfassaden und der Main Tower rückt ins Blickfeld.

Frankfurter Stadtansichten (4)

Fotografiert man im Zentrum von Frankfurt am Main, hat man eigentlich immer einen Baukran im Bild, – Frankfurt Bilder ohne Baukran sind meist Fälschungen. Also raus aus dem Stadtzentrum …
Frankfurter Stadtansichten (3)

Der Glockenturm der evangelischen Hirtenkapelle versteckt sich schon immer. Für Kinder übte er in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen merkwürdigen Reiz aus, wenn sie ihn Fahrrad fahrend auf der Gutleutstraße passierten und einen kurzen Blick auf den damals in einem hellen Blaugrau gestrichenen Turm erhaschen konnten: Eine so kleine Kirche! Touristen zieht er auch heute nicht an, das hat er mit den meisten Kirchtürmen Frankfurts gemein.
Frankfurter Stadtansichten (2)

Den Frankfurter Hauptbahnhof durch das Hauptportal verlassend geht der Blick nach Osten die Kaiserstraße entlang. Links Details eines Baues aus der Gründerzeit, im Hintergrund wird die Fassade eines Hochhauses gereinigt. Wie viele tausend Menschen sehen das täglich?
Frankfurter Stadtansichten (1)

Wartburgstraße im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach, eine Position, von der aus die alte Dorfkirche schon häufig fotografiert worden war. Plötzlich springen vier Gaubendächer ins Auge. Sie ragen gerade noch über den First eines anderen Gebäudes heraus. Eine fünfte Dachgaube, schlichter gestaltet, scheint nachträglich angebracht, der obere Teil des Daches ist mit Dachpappe gedeckt. Wo hatten sich die Gaubendächer all die Jahre versteckt gehalten?
