
Mondsüchtig? Abnehmend mondsüchtig? Was immer das ist, mir gefällt dieser Mond.

Das Mitscherlich Haus in Frankfurt am Main Höchst im Abendlicht. Es ist das höchste Hochhaus im Stadtteil, ein Kamin – D582 – im Industriepark Höchst ist allerdings höher.

Abendstimmung im Osten von Frankfurts Westen? Klingt ganz schön konfus. Na ja, die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, hier entstand diese Aufnahme, befindet sich in einem der westlichen Stadtteile, aber im Osten dieses Stadtteils. Und das Westend? Das liegt viele Kilometer östlich der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Alles klar?

Ein offener Bücherschrank in Frankfurt am Main Unterliederbach. Im Stadtteil gibt es zwei dieser praktischen Einrichtungen. Obwohl, egal an welchem dieser beiden Bücherschränke ich mit Nutzern ins Gespräch komme, den meisten kommt der Bücherschrank im Nachbarstadtteil Höchst als nächstes in den Sinn.

Winterspaziergang in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts, Dabei ist „Westen“ relativ. Früher soll es Menschen in Unterliederbach gegeben haben, die westlich der Königsteiner Straße wohnten und sich nie hierher begaben. Beim Räumdienst der Stadt Frankfurt am Main ist es offensichtlich heute noch so.

Schon wieder Mond? Schon wieder nicht irgend ein Mond, sondern der Erdtrabant? Vielleicht ist es ja dem Umstand geschuldet, dass Eintracht Frankfurt gestern Nachmittag in denselben geschaut hat und dass sie nur Glück hatten, dass sie das Spiel nicht verloren haben. Dazu hätte der Mond nur etwas voller sein müssen.

Manchmal muss man ihn jagen, den Mond. Man stelle sich vor, man liegt gemütlich zu der Zeit, in der normalerweise ein Tag zum nächsten wechselt, gemütlich darnieder und auf einmal gerät einem der Mond ins Blickfeld. Man will ihn fotografieren. Man schnappt sich die Kamera, reißt das Fenster auf und visiert den Mond an. In diesem Moment schiebt sich mindestens ein Wolke zwischen Kamera und Mond.
Man fröstelt.Die Kälte zieht durch das offene Fenster herein. Man wartet noch einen Moment oder auch etwas länger. Irgendwann hat man die Nase voll, schließt das Fenster, gießt sich einen Kaffee ein und begibt sich wieder in Ruheposition. Und wieder schaut der Mond durchs Fenster. Man bleibt liegen. Der Mond nervt.
Man steht wieder auf, lässt erneut die Kälte ins Zimmer hinein und hat Glück. Dieses Mal versteckt sich der Mond nicht hinter Wolken. Blass ist er allerdings geworden. Offensichtlich strengt ihn das Versteckspiel auch an.