Ein Tag vor dem 1. Advent 2015 im Westen von Frankfurt am Main. Der Seiler-Brunnen ist abgestellt, die sechseckigen Brunnenschalen trocken. Der Brunnen steht in der einzigen expressionistischen Parkanlage Frankfurts. Der nächste Bahnhof ist nah. Früher verkehrten hier nicht nur Züge des Regionalverkehrs. Ich selbst kann mich noch an eine Eilzugverbindung nach Westerland erinnern.
Am Sonntag, dem 29. November 2015, werden in Hessen in 83 Kommunen und Landkreisen die Ausländerbeiräte neu gewählt. Ausländerbeiräte sind Interessenvertreter nichtdeutscher Einwohnerinnen und Einwohner und haben Mitspracherecht bei Entscheidungen auf lokaler Ebene, die ihre Belange betreffen. Der Ausländerbeirat wird für fünf Jahre gewählt.
Wählen darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist, mindestens drei Monate in der Kommune oder im Landkreis mit erstem Wohnsitz gemeldet und im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Nicht wählen darf, wer zusätzlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, eingebürgert oder nichtmeldepflichtiger Ausländer ist. Diese Regelung besagt, dass auch Asylsuchende und Flüchtlinge, die mindestens seit drei Monaten in einer Gemeinschaftsunterkunft einer Gemeinde untergebracht sind, wahlberechtigt sind.
In Frankfurt am Main stellen sich am kommenden Sonntag 40 Listen zur Wahl. Darunter sind Listen, die mit hiesigen Parteien zusammenhängen, die Nationen oder Glaubensrichtungen zuzuordnen oder einfach international zusammengesetzt sind. Ausführlichere Informationen gibt es auf den Seiten des Landesausländerbeirats Hessen (agah). Informationen liegen dort in zweiundzwanzig Sprachen vor.
Die Wahllokale sind zwischen 08:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Das Wahllokal, in dem gewählt wird, ist in der Wahlbenachrichtigung aufgeführt. Die Wahlbenachrichtigung und der Pass sind zur Wahl mitzubringen. Ausländische Einwohnerinnen und Einwohner aus Unterliederbach wählen im Neubau der Walter-Kolb-Schule im Sossenheimer Weg 50.
Am vergangenen Samstag kam es nachmittags auf der A66 in der Abfahrt Richtung Königstein zu einem Unfall, an dem sechs Fahrzeuge beteiligt waren und bei dem sieben Personen leicht verletzt wurden. Der verursachte Sachschaden liegt bei etwa 28.000 Euro.
Der 23-jährige Fahrer eines BMWs befuhr gegen 14:50 Uhr die A66 in Richtung Wiesbaden auf der in Richtung Höchst ausgeschilderten Spur, bevor er auf den Abbieger Richtung Königstein wechselte. Da gleichzeitig die Fahrerin eines Skoda verkehrsbedingt bremsen musste und dies der BMW-Fahrer zu spät bemerkte, schob letzterer den Skoda auf ein davor fahrendes Fahrzeug. Die beiden dem BMW folgenden Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig bremsen, wurden aber von einem Audi zusammen geschoben.
Wegen eines vorsorglich herbei gerufenen Rettungshubschraubers wurde die Autobahn in diesem Bereich zwischen 15:15 und 16:00 Uhr voll gesperrt. Die Abfahrt in Richtung Königstein konnte um 16:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Unangepasste Geschwindigkeit und zu spätes Einordnen sind zusammen mit dem Überschätzen der eigenen Fahrfertigkeiten häufige Ursache für kleinere und größere Karambolagen an dieser Stelle. Wegen übertriebener Eile wird die Gesunfheit und das Leben von Menschen gefährdet.
Heimelig wirkt der Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt am Goetheturm, der 2015 zum sechsten Mal stattfindet.
Nächstes Woche haben wir den 1. Advent. Christen bereiten sich auf die Ankunft von Jesus Christus vor, in der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche beginnt das neue Kirchenjahr. Vielen Christen ist das nicht mehr in Erinnerung, sie denken zuerst an Glühwein, Spaß und Weihnachtsmärkte.
Auf einige dieser Weihnachtsmärkte soll an dieser Stelle auch hingewiesen werden, zwei, weil sie von der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF) angefahren werden, und den einen oder anderen in Frankfurt am Main, weil er noch etwas Besinnliches bewahrt oder eine Besonderheit darstellt. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg gehört nicht dazu, – der ist einfach nur groß. Auf den Weihnachtsmarkt im Frankfurter Stadtteil Höchst wurde an dieser Stelle schon hingewiesen.
Und die Unterliederbacher? Die stellen am Samstag vor dem 1. Advent auf dem Marktplatz ihren Weihnachtsbaum auf und seien auf die CD mit dem schönen Titel „Wo sonst nichts leuchten kann – Weihnachten in Unterliederbach” hingewiesen. Diese CD entstand in unmittelbarer Nähe der katholischen Kirche von Unterliederbach und enthält neben altbekannten Weihnachtsliedern zwei Kompositionen des Künstlers.
Manchmal lohnt es sich, den Blick zu heben. Unterliederbachs Dächer haben manches zu bieten. Mal ist es ein schöner Giebel, mal eine Wetterfahne oder eine interessant anmutende Antenne. Hier sind es Dachgauben. Unterliederbacher Dachgauben haben es auch schon in meine Frankfurter Ansichten gebracht. Hier bilden sie eine Einheit mit dem Kirchturm der katholischen Kirche. Das Bild entstand, als der November noch sonnig war.
Ungeschmückt und bei Tageslicht gibt die Höchster Altstadt bereits ein schönes Bild ab. Wie wird das erst im Weihnachtsornat sein?
Justinuskirche und das Höchster Schloss bilden den Hintergrund für den in der Höchster Altstadt durchgeführten Weihnachtsmarkt des Höchster Vereinsrings. Viel Selbstgebasteltes, Selbstgestricktes Selbstgebackenes und selbstgemachten Glühwein gibt es. Neu sind in diesem Jahr die Mittelalterstände im Burggraben.
Gefeiert wird mit Nikolaus, Knecht Ruprecht und dem Weihnachtsengel am Samstag, dem 28. November 2015, zwischen 13 und 22 Uhr und am Sonntag, dem 29. November 2015, zwischen 13 und 20 Uhr. Im Schlosskeller werden die irischen Gäste aus Tralee am Samstag den Abend musikalisch ausklingen lassen.
Heute wurde gegen 16:45 Uhr bei Bauarbeiten in der Europa Allee in der Nähe des Europagartens eine 50 Kilo Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die wegen ihres Zustandes vor Ort entschärft werden musste. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt und die nächst gelegenen Häuser evakuiert.
Gegen 20:00 Uhr konnte mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Vierzig Minuten später hatte der Sprengmeister seine Aufgabe erledigt, so dass die polizeilichen Maßnahmen wieder aufgehoben werden konnten.
Das Europaviertel liegt auf dem Gelände des früheren Hauptgüterbahnhofs und dessen Gleisvorfeldes. Diese Einrichtungen waren während des Zweiten Weltkriegs Ziele der alliierten Luftwaffenverbände
Auch alle Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgefordert, morgen um 12 Uhr mittags für eine Minute als Zeichen der Solidarität zu den Opfern der Terroranschläge in Paris vom 13. November 2015 zu schweigen. Es gilt ein Zeichen zu setzen.
Das heutige Bild zeigt etwas, was es nicht mehr gibt. Früher hat Meuer seine Kohle wirklich mit Kohle gemacht, – mit Kohle und Heizöl. Der Platz zur Gotenstraße hin diente als Lager. In der Einfahrt zur Königsteiner Straße gab es eine funktionsfähige Waage zum Wiegen der Lastwagen. Heute macht Meuer seine Kohle mit Immobilien.
Die Uhr neben der Eingangstür ist die einzige, die auf der Königsteiner Straße auch heute noch die Zeit anzeigt. Sie ist erst vor ein paar Jahren aufgearbeitet worden und im Vergleich zu früheren Jahrzehnten heute viel verlässlicher.
Die Rückfront einiger Häuser am Hortensienring, Frankfurt am Main Unterliederbach. Vorne links ein Abgang zu einem der dort angelegten Becken.
Westlich des Hortensienrings sind zwei Becken angelegt worden, breite Betontreppen führen in sie hinein. Unbefugten ist das Betreten des Beckenbereiches und der baulichen Einrichtungen verboten. Und Eltern haften natürlich für ihre Kinder. So Hinweisschilder neben den Treppen, die in die Becken hinein führen.
Was führt man hier im Schilde? Teil des neuen Spielplatzes werden diese Becken wohl nicht sein. Als Hausbesitzer während der Bauphase auf eine fehlende Drainage bei den Häusern hinwiesen, wurde ihnen mitgeteilt, dass mit stehendem Gewässer nicht zu rechnen sei. Jetzt wurden recht großvolumige Becken angelegt.
Eigentlich sollte in diesem Bereich ein Spielplatz angelegt werden. Den gibt es auch mehr als drei Jahre nach Übergabe der ersten Häuser an ihre Eigentümer nicht. Es fehlt in der Parkstadt an Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Ein Bolzplatz und eine Fläche mit Basketballkorb sind den Bauarbeiten zum Opfer gefallen, – Kinder und Jugendliche brauchen das ja nicht.
Warum ist der Zaubernussplatz nicht als kindgerechter Spielplatz angelegt worden? Hat man sparen wollen, indem man dem Nachwuchs gleich Entfaltungsmöglichkeiten nimmt? Die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG), das die Entwicklung der Parkstadt durchführende Unternehmen, hat zwei Gesellschafter, einer davon ist die Stadt Frankfurt am Main. Missstände in der Parkstadt haben damit immer auch die politisch Verantwortlichen im Römer mitzuverantworten.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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