Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Gruselalarm im Museum: Ein Workshop für die ARCHÆOkids Frankfurt

ffm. Das Archäologische Museum Frankfurt (AMF) lädt Kinder ab acht Jahren am Freitag, 30. Oktober, ein, geheimnisvolle Fluchtäfelchen aus der Antike – kleine Bleitafeln, auf denen Menschen Wünsche und Flüche notierten – zu entdecken. Auch aus Frankfurt stammt ein solches Täfelchen. Gemeinsam werden ihre Geheimnisse gelüftet und anschließend ein eigenes magisches Täfelchen gestaltet. Der Workshop unter der Leitung von Melina Markos beginnt um 15 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Treffpunkt ist das Foyer des AMF, Karmelitergasse 1. Der Workshop ist für die Mitglieder des ARCHÆOkids Frankfurt kostenfrei, Gäste zahlen fünf Euro für das Material. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail an archaeokids@freunde-amf.de erforderlich.

Die ARCHÆOkids Frankfurt sind die Kinder- und Jugendgruppe der Freunde des AMF, ein Freundeskreis in der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main. Einmal im Monat, ausgenommen sind die Ferienzeiten, können die ARCHÆOkids Frankfurt in die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen im AMF eintauchen. Sie können zum Beispiel selbst Funde bestimmen oder mit archäologischen Experimenten mehr über das Leben in den verschiedenen Epochen Frankfurts erfahren. Die Kinder der Mitglieder können an den Workshops kostenlos teilnehmen, aber auch altersgleiche Kinder ohne Mitgliedschaft können teilnehmen. Für die Teilnahme fallen lediglich Materialkosten für die Workshops an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Lebenshilfe Frankfurt kooperiert mit Archäologischem Museum und stellt eigene Führung vor

ffm. Unter dem Motto „Einfach reinkommen“ erarbeiten sich Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung eine eigene Führung im Museum und stellen diese der breiten Masse vor. Insgesamt sind elf Frankfurter Museen in Kooperation mit der Lebenshilfe Frankfurt am Projekt beteiligt und zum ersten Mal ist dieses Jahr auch das Archäologische Museum Frankfurt (AMF) am Samstag, 24. Oktober, um 14 Uhr dabei.

In jedem Museum arbeitet ein Team aus drei bis vier Personen zusammen, darunter Menschen mit Behinderung, Museumspädagoginnen, Vermittlerinnen und sogar ehrenamtliche Begleiterinnen.

Besucherinnen und Besucher erfahren dabei Spannendes über die Römerzeit und über persönliche Highlights der Teams zur Ausstellung des AMF.

Die Führung wird am Sonntag, 29. November, um 11 Uhr ein weiteres Mal angeboten. Jeder ist willkommen an einer Führung in der Karmelitergasse 1 teilzunehmen. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro.

Bei Fragen steht Isabella Wolfring von der Lebenshilfe per E-Mail an i.wolfring@lebenshilfe-ffm.de und unter Telefon 069/174892541 zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kinderjury der Stadtbücherei testet für den TOMMi Games Award – auch in Höchst

ffm. Laut aktueller JIM-Studie ist und bleibt das Gamen eine der beliebtesten medialen Freizeitbeschäftigungen der 12- bis 19-Jährigen. Für 71 Prozent von ihnen ist es fester Bestandteil des Alltags. Aber was spielen Kinder und Jugendliche gerne?

Darauf gibt der TOMMi Games Award eine gute Antwort. Hier entscheiden junge Spielerinnen und Spieler in ganz Deutschland über die besten Neuerscheinungen. In der diesjährigen Jury der Stadtbücherei Frankfurt sind 45 Spielexpertinnen und -experten zwischen 8 und 14 Jahren dabei. Bis 14. November haben die jungen Kritikerinnen und Kritiker Zeit, sich die ausgewählten Spiele intensiv anzuschauen. Dazu haben die Bibliothekszentren in Höchst und Sachsenhausen extra eigene Spielzimmer eingerichtet.

Spiele gibt es in den Kategorien Apps, Konsole, PC, Elektronisches Spielzeug, Bildung und Jugendpreis (USK 12). Im Rennen sind Titel wie die App „Klee Art“, mit der man in die fantasievolle Bilderwelten des Künstlers Paul Klee eintauchen kann. „Anno“, der Klassiker unter den Städtebau-Simulationen, entführt die Spielerinnen und Spieler ins Römische Reich. Und im kooperativen Konsolenspiel „Unrailed 2 – Back on Track“ muss eine leblose Welt durch Freundschaft und Teamwork wieder zum Erwachen gebracht werden. Mit Pumuckl, Pokemon, den drei Fragezeichen, Lego-Batman oder den Mumins sind auch wieder bekannte Figuren unter den nominierten Titeln zu finden.

Insgesamt stehen 70 Games auf dem Prüfstand, die vorab von einer Fach-Jury aus Medienpädagoginnen und -pädagogen sowie Journalistinnen und Journalisten ausgewählt wurden. Bei der Juryarbeit geht es nicht nur um reinen Spielspaß, die Jury muss sich kritisch mit den Titeln auseinandersetzen und jedes Spiel anhand objektiver Kriterien wie Verständlichkeit, Spielspaß oder Gameplay beurteilen. Ziel des Preises, der seit 2008 verliehen wird, ist es, innovative und herausragende Videospiele für Kinder und Jugendliche bekannt zu machen und die Games auszuzeichnen, die bei der Zielgruppe wirklich ankommen.

Organisiert wird der TOMMi vom Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Partner des Preises sind unter anderem der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), Gaming ohne Grenzen klicksafe und KIKA. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Spiegel- oder Spielfläche

Lange Zeit schaute ich auf das gegenüberliegende Dach und machte mir keine Gedanken. Gar keine! Seit ein paar Tagen ist dort eine Photovoltaikanlage montiert. Was sagen die Vögel dazu? Nun auf den Kaminen sah ich Rabenvögel, selbst als auf dem Dach noch gearbeitet wurde. Inzwischen ist auch einer dieser Vögel auf einem Photovoltaikelement gesichtet worden. Spiegelte sich dort der Rabe oder sein Futter oder war es einfach nur eine schöne Spielfläche?

Frankfurt-Unterliederbach: Trickdiebstahl von Goldkette

(di) Mit einem Trickdiebstahl erbeuteten Unbekannte am Sonntagmittag (18. Oktober 2026) in Unterliederbach die Goldkette einer 63-Jährigen. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die 63-Jährige gegen 14:30 Uhr an ihrem Fahrzeug im Teutonenweg, als sie aus einem Auto heraus von einem unbekannten Mann angesprochen und nach dem Weg zu einer Apotheke gefragt wurde. Nachdem sie den Insassen des Autos am Beifahrerfenster den Weg erklärt haben soll, soll ihr die Beifahrerin aus Dank eine Halskette um den Hals gelegt und dabei den Moment zum unbemerkten Diebstahl der von der 63-Jährigen getragenen Kette genutzt haben.

Anschließend entfernte sich das Fahrzeug in Richtung Gotenstraße. Es soll sich hierbei um einen älteren, grauen Mercedes mit ausländischem Kennzeichen gehandelt haben. Bei den Insassen soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, mit schütterem Haar und dunkler Kleidung gehandelt haben. Auffällig war hier ein Kratzer an der rechten Schläfe. Die unbekannte Frau war circa 30 Jahre alt und hatte einen schwarzen hochgesteckten Haarzopf. Weiterhin befand sich eine Jugendliche im Auto. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Daher sucht die Polizei nun nach Hinweisen zur Tat oder zu den Tätern und bittet Personen, die Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 41296 zu den allgemeinen Bürozeiten bei der zuständigen Ermittlungsdienststelle oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Aktuell ist eine Häufung dieser Tatbegehungsweisen festzustellen. Deshalb warnt die Frankfurter Polizei:

  • Gehen Sie auf Distanz, wenn Fremde Sie auf der Straße ansprechen und Ihnen Schmuck anbieten oder umlegen wollen.
  • Lehnen Sie vermeintliche Geschenke oder Schmuckstücke strikt und lautstark ab.
  • Lassen Sie sich von Unbekannten niemals Schmuck umlegen.
  • Seien Sie skeptisch bei Vorwänden wie Wegbeschreibungen, Bitten um Hilfe oder aufdringlichen Umarmungen.
  • Aufmerksamkeit erregen: Rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen
    Sie Passanten gezielt an, wenn Sie das Gefühl haben, bedrängt zu
    werden.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Linie 12: Keine Straßenbahn zwischen Waldfriedhof Goldstein und Rheinlandstraße

ffm. Entlang der Straßenbahnstrecke im Frankfurter Südwesten werden am Samstag, 24. Oktober, Grünschnittarbeiten durchgeführt. Von etwa 8 bis 15 Uhr verkehren die Bahnen der Linie 12 daher nur zwischen Hugo-Junkers-Straße und der vorübergehenden Endhaltestelle Waldfriedhof Goldstein. Der Streckenabschnitt bis Rheinlandstraße kann während der Arbeiten nicht bedient werden. Die Haltestellen Harthweg, Ferdinand-Dirichs-Weg und Rheinlandstraße entfallen.

Für Fahrgäste von und nach Schwanheim ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Diese verkehren ohne Zwischenhalt zwischen Bürostadt Niederrad und Rheinlandstraße. Der Ticketkauf ist in den SEV-Bussen nicht möglich. Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrscheine an den jeweiligen Umsteigehaltestellen zu erwerben.

Das Servicetelefon informiert

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) bitten ihre Fahrgäste, sich rechtzeitig über die beste Fahrtmöglichkeit zu informieren. Die Fahrplanauskunft im Internet unter rmv-frankfurt.de, die App RMVgo und das Servicetelefon, das unter der Nummer 069/24248024 rund um die Uhr erreichbar ist, verfügen über die aktuellen Fahrpläne. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Unterliederbach: Vor fünfzehn Jahren

Vor fünfzehn Jahren in Frankfurt am Main Unterliederbach. Die Liederbacher Straße war schon lange nicht mehr die Hauptstraße, den EDEKA-Laden hat der Autor nie im geöffneten Zustand gesehen. Trotzdem sollte das Ladenlokal noch ein paar Jahre mit diesem Schild Bestand haben.

Auf dem Marktplatz hat nie ein Markt stattgefunden. Er wird aber für jährlich stattfindende Veranstaltungen genutzt. Das sind ein Jazzkonzert, die Kerb und das Aufstellen des Weihnachtsbaums.

Frankfurt-Schwanheim: Ungebetener Gast wird renitent

(di) Am Abend des 12. Oktober 2026 griff eine weibliche Person im Rahmen einer Überprüfung in einer Wohnung in Schwanheim eine Polizistin an und verletzte diese. Es erfolgte die Festnahme und Einlieferung.

Gegen 19:50 Uhr erhielt das zuständige Polizeirevier zunächst die telefonische Mitteilung darüber, dass sich in einer Wohnung in Schwanheim zwei fremde Personen befänden, die die Wohnung nicht verlassen würden.

Eine Funkstreife konnte die Situation vor Ort dahingehend aufklären, dass der betagte Wohnungsinhaber aus Hilfsbereitschaft zwei Obdachlosen den Aufenthalt in seiner Wohnung gewährte. Der ebenfalls dort lebende Sohn forderte die Personen jedoch auf, die Wohnung zu verlassen, woraufhin ihn eine der Personen, eine 30-Jährige, angegriffen haben soll.

Als das Streifenteam die Personalien der 30-Jährigen feststellen wollte, beabsichtigte diese, zu flüchten. Als eine Beamtin die Flucht unterbinden wollte, soll die 30-Jährige nun mit der Faust in Richtung des Kopfes geschlagen und die Beamtin derart an den Haaren gezogen haben, dass diese zu Boden ging. Bei der anschließenden Festnahme leistete die 30-Jährige zudem Widerstand.

Während der 41-jährige Begleiter aus der Wohnung verwiesen wurde, folgte für die 30-Jährige die Einlieferung in die Haftzellen des Polizeipräsidiums. Sie muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

In eigener Sache: Header-Bild hinzugefügt

In die kleine, unbedeutende Straße im Westen von Frankfurt am Main zieht Photovoltaik ein. Nach und nach werden die Anlagen auf den Dächern der dort befindlichen Mehrfamilienhäuser montiert, zumindest auf denen, die zum Bestand der ABG gehören. Was lag also näher, als dies auch im Header dieser Seite zu dokumentieren.

Den Strom dort erzeugt übrigens die Mainova, Mieter können einen Preisvorteil erzielen, sofern sie Kunden der Mainova sind. Alle anderen müssen rechnen.

Das obige Bild wurde nach Abschluss der Bauphase aufgenommen, Baugerüst mit Sicherheitsnetz steht aber noch. Rabenvögel und Tauben sind auch auf „ihre“ Kamine zurückgekehrt. Das Header-Bild ist einfach ein Ausschnitt obiger Aufnahme.