Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Frankfurt-Höchst: Unbekannter raubt Seniorin Goldkette – Zeugenaufruf

(bo) Gestern Nachmittag (15. Juli 2026) raubte ein Unbekannter einer 82-jährigen Frau ihre Goldkette in Höchst. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen half der Unbekannte der Seniorin gegen 13:40 Uhr zunächst dabei, ihren Einkaufstrolley an der Bushaltestelle Hostatostraße in den Bus der Linie M55 zu tragen. Anschließend stiegen beide am Busbahnhof Höchst aus. Gegen 13:50 Uhr soll der Mann an der 82-Jährigen vorbeigegangen sein, sich gebückt und seine Schuhe gebunden haben. Als sich die Geschädigte auf seiner Höhe befand, soll er unvermittelt nach ihrer Goldkette gegriffen, diese vom Hals gerissen und anschließend in Richtung Busbahnhof Höchst geflüchtet sein. Die 82-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, circa 170 cm groß, circa 30 Jahre alt, kurze braune Haare, normale Figur, trug ein weißes T-Shirt, eine beige kurze Hose, eine schwarze Bauchtasche und braune Badeschlappen

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Gleisbauarbeiten in Griesheim und Nied: Nachtbusse fahren Umleitungen

Nachtbuslinie N11 muss an zwei Stellen Gleisbauarbeiten auf der Mainzer Landstraße ausweichen

ffm. Aufgrund von fortschreitenden Gleisbauarbeiten der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) wird die Mainzer Landstraße zwischen Waldschulstraße und der Straße In der Schildwacht sowie am Bahnübergang an der Haltestelle Birminghamstraße von Montag, 20., bis Donnerstag, 30. Juli, gesperrt. Die Nachtbuslinie N11 in Fahrtrichtung Höchst muss daher an beiden Stellen Umleitungen fahren.

Der Straßensperrung weicht die Linie N11 über Waldschulstraße, Lärchenstraße und In der Schildwacht aus. Die Haltestelle Waldschulstraße wird hierfür in die gleichnamige Straße verlegt. Zusätzlich werden auf dem Umleitungsweg die Haltestellen Platanenstraße und Elektronstraße angefahren. Der Halt Linnegraben entfällt.

Wegen der Sperrung des Bahnübergangs an der Birminghamstraße fährt die N11 über Birmingham- und Oeserstraße. Die Haltestellen Birminghamstraße und Nied Brücke werden an den Umleitungsweg verlegt. Außerdem bedient die Linie entlang der Umleitung die Haltestellen Nidda-Kampfbahn, Nied Bahnhof/Friedhof und Nied Bahnhof/Lotzstraße. Die Stopps Luthmerstraße und Nied Kirche entfallen.

Der Mousonturm – Frankfurts ältestes Hochhaus wird 100 Jahre alt

Der Mousonturm wird 100. Der expressionistische Klinkerturm an der Waldschmidtstraße ist das erste Hochhaus Frankfurts und eines der herausragenden architektonischen Wahrzeichen der Stadt. 1926 als Hauptgebäude der Seifen- und Parfümfabrik J. G. Mouson fertiggestellt, erzählt der Mousonturm 100 Jahre später lebendige Stadtgeschichte: als Symbol für die industrielle Moderne der 1920er Jahre, für die Entwicklung Frankfurts zur Hochhausstadt und für die Umnutzung eines Fabrikbaus in einen Kulturort. Seit 1988 trägt das Künstler*innenhaus Mousonturm den Gründungsnamen der früheren Fabrik weiter und ist Produktions- und Aufführungsort für zeitgenössische darstellende Künste sowie ein stadt- und überregional bekanntes Kulturhaus im Frankfurter Ostend. Als einzig erhaltenes Gebäude des früheren Fabrikareals ist der Mousonturm heute zugleich Architekturdenkmal, künstlerischer Arbeitsort und Theater- und Konzertbühne.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Der Mousonturm als kreativer Ort und Impulsgeber für künstlerische Entwicklungen ist aus Frankfurt nicht wegzudenken. Gegründet von meinem Amtsvorgänger, dem langjährigen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann, bildet er heute einen ganz wesentlichen Teil der experimentellen, lebendigen und abwechslungsreichen Kulturlandschaft unserer Stadt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Mousonturm. Ich wünsche ein großartiges Jubiläumswochenende und für die nächsten 100 Jahre weiterhin eine so erfolgreiche Entwicklung.“

Für Anna Wagner und Marcus Droß, Intendanz und Geschäftsführung vom Künstler*innenhaus Mousonturm, macht das Jubiläum deutlich, auf welch unterschiedliche Weise ein Gebäude die Stadt prägen kann: „Vor 100 Jahren war der Mousonturm stolzer Ausdruck industrieller Modernisierung und wirtschaftlicher Weltläufigkeit – mitsamt den Ambivalenzen seiner Zeit. Heute ist er ein Ort, an dem Kunst nicht Bewährtes bestätigt, sondern neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet. Dass aus dem Wahrzeichen einer Fabrik ein international vernetztes Produktionshaus für die freien darstellenden Künste geworden ist, macht den Mousonturm selbst zu einem Sinnbild dafür, wie sich Geschichte bewahren lässt, indem ihre Bedeutung immer wieder neu verhandelt wird.“

Straßenfest zum Jubiläum

Zum runden Geburtstag lädt der Mousonturm zum Straßenfest – gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn sowie Partnerinnen und Partner vom GDA Frankfurt am Zoo, Deutsche Kinderhospiz Dienste Frankfurt, Produktionshaus Naxos, dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm und der lokalen Gastronomie. 

Am Samstag, 22. August, gibt es von 13 Uhr bis in die Nacht Spiel- und Mitmachangebote, Essen und Getränke, Architekturführungen, eine Prinzessinnenparade der philippinischen Künstlerin Eisa Jocson durchs Viertel sowie Hochseilartistinnen und Hochseilartisten über den Dächern der Stadt. Mit Geburtstagsgrüßen von Hartwig sowie der Intendanz des Mousonturms, Anna Wagner und Marcus Droß, startet um 18 Uhr das Abendprogramm. Es spielen The OhOhOhs ihre analoge Clubmusik und mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt, begleitet von einem Live-Konzert mit Elischa Kaminer, der Mousonturm als Frankfurts größte Geburtstagskerze in den Nachthimmel. Um 19 Uhr können die Besucherinnen und Besucher im Mousonturm Saal bei „Frei_Spiel X – Das große Ganze“ mit der Jungen Deutschen Philharmonie und She She Pop einem Bühnenstück über Gemeinschaft, Freiheit und Euphorie beiwohnen. Den Samstagnachmittag über können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem Produktionshaus Naxos Seifenkisten bauen, die dann am Sonntag, 23. August, um 12 Uhr zum Jubiläumsfinale beim fantastischen Seifenkistenrennen ihren Auftritt haben. 

Das künstlerische Jubiläumsprogramm läuft bereits seit April und setzt sich bis Ende des Jahres fort. „100 Jahre Mousonturm“ wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Das gesamte Programm des Mousonturm zum Jubiläum und dem Programm ab August gibt es unter 100 Jahre Mousonturm | mousonturm.de (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Höchst: Neue Asphaltdecke für Abschnitt der Bolongarostraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main nutzt die verkehrsarme Ferienzeit während der Sommermonate und erneuert die Fahrbahndecke eines Teilstücks der Bolongarostraße in Höchst. Die Arbeiten finden in der Zeit von Montag, 20., bis voraussichtlich Freitag, 24. Juli, statt.

Zwischen den Hausnummern 97 bis 71 und 65 bis 59 fräst das ASE zunächst die oberste Asphaltschicht ab und ersetzt sie durch eine neue. Saniert werden insgesamt 700 Quadratmeter Fahrbahndecke. Die Kosten belaufen sich auf etwa 100.000 Euro.

Während der Baumaßnahme ist die betroffene Fahrspur voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Gleise der derzeit stillgelegten Straßenbahn geleitet. Die Bushaltestelle an der Russingerstraße wird vor die Bolongarostraße, Hausnummer 65, verlegt. Anwohnerinnen und Anwohner erreichen weiterhin ihre Häuser und die Grundstücke.

Die Sanierung ist erforderlich, da die Fahrbahn dieser wichtigen West-Ost-Verbindung infolge der hohen Verkehrsbelastung durch mehrere Buslinien zunehmend Schäden wie Absenkungen und Schlaglöcher aufweist.

Zusätzlich sind für Juli und August Instandsetzungsarbeiten von Teilstücken weiterer Straßen des Stadtteils geplant – Hospitalstraße, Zuckschwerdtstraße, Windthorststraße, Leverkuserstraße –, zu denen das ASE gesondert informiert.

Frankfurt-Griesheim: Vollbrand einer Gartenhütte

Am Samstagabend (11. Juli 2026) geriet eine Gartenhütte im Bereich der Mainzer Landstraße in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer und fand eine leblose Person auf.

Nach aktuellen Ermittlungsstand geriet gegen 21:50 Uhr eine Gartenhütte eines Kleingartenvereins in Vollbrand. Im Rahmen der Löscharbeiten fanden die Retter eine Person, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Identifizierung und der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Nied: E-Scooter-Fahrer verursacht Unfall

Am Nachmittag des 10.Juli 2026 verursachte ein E-Scooterfahrer einen schweren Unfall und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 15:25 Uhr ein 76- jähriger Fahrradfahrer den Feldweg entlang der Nidda im Bereich Grüne Weide in Richtung Nied.

Im Bereich Vorm Wald überholte ein E-Scooterfahrer den Senior auf dem Fahrrad und touchierte oder streifte den Mann vermutlich bei diesem Vorgang. Hierdurch stürzte der 76- Jährige mit seinem Rad und zog sich schwere Verletzungen zu.

Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der E-Scooterfahrer setzte seine Fahrt ungeachtet dessen in Richtung Nied fort.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. Ende 20- Anfang 30 Jahre alt, schlanke Statur, dunkles kurzes Haar, dunkler Teint; bekleidet mit einem hellen T-Shirt, einer kurzen Hose und schwarzen Schuhen; er fuhr auf einem grün/ schwarzen E-Scooter

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, sich unter der Rufnummer 069/ 755 11700 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Schwanheim: Geruchsbelästigung durch Brand

Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Geisenheimer Straße in Frankfurt am Main Schwanheim gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses übergegriffen. In Folge des Brandes kam es zu Geruchstbelästigungeg auch in benachbarten Stadtteilen. Aktuell ist die Feuerwehr noch vor Ort.

VHS stellt Programm „Aktiv im Alter“ vor – neue Broschüre erscheint am 15. Juli

Neues lernen, aktiv bleiben, Gemeinschaft erleben: Darum geht es bei „Aktiv im Alter“, dem Programm der Volkshochschule Frankfurt (VHS) für aktive Seniorinnen und Senioren.

Die neu gestaltete Broschüre mit mehr als 200 Angeboten für die Saison Herbst/Winter 2026/27 erscheint am Mittwoch, 15. Juli, – und damit erstmals vor dem gedruckten Gesamtprogramm, das ab Montag, 10. August, verfügbar sein wird. Die 40-seitige „Aktiv im Alter“-Broschüre liegt kostenfrei an 150 Stellen im Stadtgebiet aus, zum Beispiel an den VHS-Standorten in der Stadtbücherei, in Begegnungszentren, Kirchengemeinden, Stadtteiltreffs und bei der Bürgerberatung. In der VHS-Zentrale, Sonnemannstr. 13, ist die neue Broschüre sogar schon voraussichtlich ab Freitag, 10. Juli, erhältlich.

Das Programm gliedert sich in die Bereiche „Bewusst älter werden“, „Gesundheit“, „Sprachen“, „Kunst, Kultur, Kreativität“ sowie „Computer und Internet“. Für alle Kurse gilt: Inhalte, Lerntempo und Methoden orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So finden die Veranstaltungen in der Regel werktags, tagsüber und so wohnortnah wie möglich statt.

Bei den „Aktionswochen Älterwerden“, die von Montag, 14., bis Samstag, 26. September, stattfinden, ist die VHS mit neun kostenfreien „Aktiv im Alter“-Angeboten dabei. Die Palette reicht von Präventionsangeboten wie dem Kurs „Tatort Telefon“, Kursnummer 7199-52, Montag, 14. September, 10.30 Uhr, VHS Sonnemannstraße, bis zum KI-Einsteigerkurs „KI, ChatGPT und andere Chatbots“, Kursnummer 7199-62, Samstag, 19. September, 10 Uhr, Bildungs- und Kulturzentrum, Gebeschusstraße/Michael-Stumpf-Straße.

Am 23. Oktober findet in der Zentralbibliothek in der Hasengasse 4 der Aktionstag zur „Frankfurter Plattform 55+“ statt. Die Internetseite wendet sich speziell an ältere Frankfurterinnen und Frankfurter.

Neues Format für bessere Lesbarkeit

Bei der Neukonzeption der Broschüre, die in einer Auflage von 4000 Exemplaren erscheint, standen Lesbarkeit und Barrierefreiheit im Vordergrund. Das Format wurde von DIN A5 auf ein größeres, nahezu quadratnahes Sonderformat umgestellt, und ist damit rund 50 Prozent größer. Es bietet deutlich mehr Raum für die Darstellung der Inhalte durch eine komfortabler zu lesende Schriftgröße. Farbige Überschriften und Kapitelmarken erleichtern die Orientierung.

„Die VHS versteht sich als Partnerin für den dritten Lebensabschnitt“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Bei ‚Aktiv im Alter‘ geht es um Sinnstiftung, was nach dem Abschied aus dem Berufsleben besonders wichtig ist. Ein Kurs an der VHS hilft, in Bewegung zu bleiben. Und vor allem: Er macht Spaß, sorgt für Gemeinschaft und wirkt gegen Einsamkeit. Auch deshalb freut es mich, dass sich ‚Aktiv im Alter‘ bei Frankfurter Seniorinnen und Senioren so großer Beliebtheit erfreut.“

VHS-Direktor Danijel Dejanovic sagt: „In unseren ‚Aktiv im Alter‘-Angeboten lernt man nicht nur dazu, sondern auch neue Menschen kennen – und zwar um die Ecke und nicht irgendwo im Internet. Was uns besonders freut: Kurse aus der digitalen Welt sind besonders stark nachgefragt, vom Smartphone bis zu ChatGPT. Hier geht es um Teilhabe – und auf die haben gerade Seniorinnen und Senioren ein Recht.“

Mehr Informationen zum Programm gibt es unter vhs.frankfurt.de/aktivimalter.

Die Broschüre „Aktiv im Alter: Kurse für Senior:innen“ für die Saison Herbst/Winter 2026/27 steht als PDF-Dokument zum Download bereit.

Download
Broschüre „Aktiv im Alter: Kurse für Senior:innen“ Herbst/Winter 2026/27, Copyright: VHS Frankfurt (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Zwei Fassadenreiniger aus 240 Metern Höhe gerettet

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, wurde der Sonderdienst „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) der Feuerwehr Frankfurt am Main zu einer Menschenrettung in die Große Gallusstraße alarmiert. Am Commerzbank-Hochhaus war in rund 240 Metern Höhe ein Fahrkorb mit zwei Fassadenreinigern aufgrund einer technischen Störung steckengeblieben und konnte nicht mehr bewegt werden. Die beiden Arbeiter wurden von den Höhenrettern mithilfe von Seiltechnik sicher gerettet.

Entscheidend für den Einsatzerfolg waren die gute Zusammenarbeit mit dem für das Property Management des Hochhauses zuständigen Unternehmen sowie regelmäßige Übungen der Höhenretter am Objekt. Dadurch waren den Einsatzkräften die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Einrichtungen bestens bekannt. Eingespielte Abläufe konnten ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Erstmals kam bei diesem Einsatz zudem eine erst kürzlich beschaffte Akku-Seilwinde zum Einsatz. Sie trug wesentlich dazu bei, die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und ermöglichte im späteren Verlauf des Einsatzes zwei eingesetzten Höhenrettern die schnelle Flucht aus einer hochkritischen Lage: Während der Rettungsarbeiten löste sich der in Führungsschienen laufende Fahrkorb durch starke Windböen aus seiner stabilen Position und wurde bis zu acht Meter von der Gebäudefassade weggedrückt. Anschließend schlug der Korb mehrfach gegen die Glasfassade zurück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Höhenretter im Fahrkorb. Mithilfe der Akku-Seilwinde konnten sie sich innerhalb kürzester Zeit nach oben in Sicherheit ziehen lassen und die akute Gefährdungslage unverletzt verlassen.

„Der starke Wind hat die Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Objektbetreiber und der regelmäßigen Übungen am Commerzbank-Hochhaus kannten wir die örtlichen Gegebenheiten genau und konnten auf diese außergewöhnliche Einsatzlage vorbereitet reagieren“, erklärt Fabian Ommert, Einheitsführer der SRHT bei diesem Einsatz.

Nach der Rettung der beiden Fassadenreiniger konnte später der weiterhin im Wind schwingende Fahrkorb durch einen Techniker der Betreiberfirma sicher auf dem Dach abgestellt werden.

Axel Manz, europaweit anerkannter Ausbilder im Bereich Höhenrettung, ordnet den Einsatz ein: „Meinem Wissen nach handelt es sich um die höchste Rettung im urbanen Raum, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Die Einsatzkräfte haben genau die richtige Entscheidung getroffen, die beiden Arbeiter nach oben zu retten. Ein bei vergleichbaren Einsätzen häufig praktiziertes Ablassen nach unten wäre unter den herrschenden Windverhältnissen nicht sicher durchführbar gewesen. Chapeau Höhenrettung Frankfurt!“ (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Frankfurt-Griesheim: Kostenlose Fahrrad-Codierung

Fahrradcodierung, Sicherheit, Symbolbild
Gerät zur Fahrradcodierung (Symbolbild © Jürgen Lange)

Der Allgemein Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet im Auftrag des regionalen Präventionsrats Griesheim eine kostenlose Fahrradcodierung an. Die Aktion findet während des 35. Griesheimer Mainuferfestes am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr in der Stroofstraße 35 statt.

Mit einer individuellen Codierung wird das Fahrrad dauerhaft gekennzeichnet und als registriert erkennbar. Dies erschwert den Weiterverkauf gestohlener Fahrräder und wirkt abschreckend auf Diebe. Sollte ein codiertes Fahrrad dennoch entwendet und später
wieder aufgefunden werden, kann es mithilfe des Codes schnell und eindeutig seinem rechtmäßigen Besitzer oder seiner rechtmäßigen Besitzerin zugeordnet werden.
 
Für die Codierung sind ein gültiger Personalausweis und der Kaufbeleg des Fahrrads, sofern vorhanden, erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wer Zeit sparen möchte, kann den Codierauftrag bereits vorab auf der Internetseite des ADFC unter Fahrradcodierung | ADFC herunterladen, ausfüllen und zur Veranstaltung mitbringen.

Am Stand des Präventionsrats erhalten Besucherinnen und Besucher außerdem praktische Tipps zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und Informationsmaterial.

Weitere Informationen gibt es unter adfc-frankfurt.de/fahrradcodierung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)