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Bauarbeiten in drei Phasen: Neue Asphaltdecke für Hospitalstraße und Zuckschwerdtstraße in Höchst

ffm. Die Sanierungsarbeiten viel befahrener Straßen im Frankfurter Westen gehen in die nächste Runde. In drei Bauabschnitten erneuert das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) von Montag, 27. Juli, bis Freitag, 7. August, Teilstücke der Fahrbahndecke der Hospital- und Zuckschwerdtstraße. Saniert werden insgesamt 2900 Quadratmeter Fahrbahndecke. Die Kosten belaufen sich bei der Hospitalstraße auf circa 200.000 Euro, bei der Zuckschwerdtstraße auf circa 110.000 Euro.

Die ersten beiden Bauabschnitte umfassen Asphaltarbeiten in der Hospitalstraße: Zuerst auf Höhe der Hausnummern 16 bis 20 inklusive Kreuzungsbereich Zuckschwerdtstraße; im Anschluss ab Hausnummer 20 bis Hausnummer 30 inklusive Kreuzungsbereich Windthorststraße/Gerlachstraße. Im dritten Bauabschnitt erneuert das ASE das Teilstück der Zuckschwerdtstraße ab dem Kreuzungsbereich Hospitalstraße bis zum Kreuzungsbereich Gerlachstraße/Ecke Amtsgericht Höchst.

Das ASE fräst jeweils zunächst die oberste Asphaltschicht der Fahrbahn auf der gesamten Breite ab und ersetzt sie durch eine neue. Dementsprechend sind die Straßenabschnitte während der Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Linienbusverkehr wird umgeleitet, die Haltestellen werden verlegt. Aushänge informieren die Fahrgäste über die Einschränkungen. Der Fußverkehr kann den Baustellenbereich jederzeit passieren, die Erreichbarkeit der Häuser und Grundstücke bleibt gewährleistet. Eine Umleitung für Fahrrad- und Kfz-Verkehr wird ausgeschildert.

Zusätzlich ist für den Monat August eine Asphaltdeckenerneuerung in der Leverkuser Straße zwischen Adolf-Haeuser- und Gersthofer Straße desselben Stadtteils geplant. Das ASE informiert hierzu gesondert.

Abschnittsweise Vollsperrungen mit geänderten Umleitungsstrecken

Die Arbeiten des ASE dauern von Montag, 27. Juli, bis Freitag, 7. August, und starten mit einer Vollsperrung der Hospitalstraße zwischen Goten- und Gerlachstraße. Von der Königsteiner Straße kommend wird über Konrad-Glatt-Straße, Zuckschwerdt- und Gerlachstraße umgeleitet. Aus der Gegenrichtung wird über Gerlach- und Gotenstraße umgeleitet.

Im Anschluss wandert die Baustelle in der Hospitalstraße in Richtung Kreuzung Windthorst- und Gerlachstraße. Deshalb ändern sich dann die Umleitungen. Aus Sossenheim kommend kann die Baustelle über Königsteiner Straße umfahren werden. Aus der Höchster Innenstadt kommend erfolgt eine Umfahrung über Gotenstraße und Sossenheimer Weg.

Abschließend wird die Zuckschwerdtstraße zwischen Hospital- und Gerlachstraße inklusive der Kreuzung Gerlachstraße voll gesperrt. Aus dem Bereich Robert-Blum-Schule kann dann die Baustelle über Hospitalstraße, Gotenstraße, Liebknechtstraße, Königsteiner Straße und Konrad-Glatt-Straße umfahren werden. Aus Richtung Gebeschusstraße kommend muss, je nach Fahrtziel, gegebenenfalls auch schon der Umleitung ab Gotenstraße gefolgt werden.

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Umleitung für den Schwerverkehr

Eine Umleitung für den Schwerverkehr aus Richtung Auerstraße, Palleskestraße, Kurmainzer Straße sowie von Nied kommend erfolgt über Emmerich-Josef-Straße, Kasinostraße, Königsteiner Straße, Gerlachstraße und Gotenstraße. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Raser flüchtet von Unfallstelle – Festnahme

Am späten Samstagnachmittag (6.Juni 2026) meldeten gegen 17:30 Uhr mehrere Zeugen, dass ein Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Windthorststraße entlang in Richtung der Hospitalstraße rase.

Im Bereich einer 90 Grad Linkskurve kam das Auto nach rechts ab und beschädigte einige Meter des Bordsteins, bevor der Fahrzeugführer die Fahrt fortsetzte.

Die alarmierten Streifen trafen den 19- jährigen Fahrzeugführer im Rahmen der Fahndung an und nahmen ihn fest. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Wohnungsbauprojekte: Zwei weitere werden in Frankfurt gefördert

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, hat die Bewilligungsbescheide für zwei weitere Wohnungsbauprojekte im Rahmen des „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert werden die Neubauvorhaben in der Herxheimerstraße 10 im Gallus sowie in der Hospitalstraße 42–48 in Höchst. Bauherrin beider Projekte ist die ABG Frankfurt Holding.

Mit den beiden Vorhaben entstehen insgesamt 86 Wohnungen, davon 59 gefördert. Die Projekte leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Westen.

„Ich freue mich, dass wir mit den Projekten im Gallus und in Höchst weitere geförderte Wohnungen auf den Weg bringen. Die Förderprogramme von Stadt und Land werden sehr gut angenommen und zeigen Wirkung. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale sozial- und wirtschaftspolitische Daueraufgabe für Frankfurt“, sagt Gwechenberger. „Die enge Zusammenarbeit mit der ABG als städtischer Wohnungsbaugesellschaft ist dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig verbessern wir gemeinsam mit dem Bund und dem Land Hessen durch den Einsatz neuer Instrumente wie dem Wohnungsbauturbo, der Novellierung der Hessischen Bauordnung und angepassten Förderprogrammen die Rahmenbedingungen, um den Wohnungsbau insgesamt zu erleichtern und wieder stärker voranzubringen.“

Auch Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, betont die Bedeutung der Förderung: „Die Projekte in der Herxheimer Straße und in der Hospitalstraße ergänzen den Wohnungsbestand in zwei gewachsenen Stadtteilen und fügen sich gut in die bestehende Bebauung ein. Angesichts weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind die Förderprogramme von Stadt und Land eine wichtige Grundlage, um in bezahlbaren Wohnungsbau zu investieren. Gleichzeitig setzen wir auf hohe energetische Standards – das hilft, die Wohnkosten auch bei den Energieausgaben dauerhaft niedrig zu halten.“

Zwei Projekte in Gallus und Höchst

Im Gallus errichtet die ABG in der Herxheimer Straße 10 auf einem ehemaligen Bunkerareal ein neues Wohngebäude mit 42 geförderten Wohnungen. Der Neubau wird im Passivhausstandard realisiert und mit Photovoltaik ausgestattet. Durch die Nutzung der bereits versiegelten Fläche wird kein zusätzlicher Baugrund in Anspruch genommen. Alle Wohnungen sind für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen (Förderweg 1) und unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren. Die Einstiegsmiete liegt im Förderweg 1 bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

In der Hospitalstraße 42–48 in Höchst entstehen insgesamt 44 Wohnungen in zwei Gebäuden mit begrüntem Innenhof. Davon werden 17 Wohnungen gefördert – zehn im Förderweg 1 und sieben im Förderweg 2. Die Wohnungen sind innerhalb der Gebäude gemischt angeordnet, sie schaffen so ein Zuhause für Menschen mit unterschiedlichem Einkommen. Die Einstiegsmieten liegen im Förderweg 1 ebenfalls bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich. Im Förderweg 2 beginnen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Das Projekt wird im energetischen Standard EH40 umgesetzt, beide Projekte sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Baulandbeschluss und geförderter Wohnungsbau

Mit dem Baulandbeschluss aus dem Jahr 2020 hat die Stadt Frankfurt am Main verbindliche und transparente Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Wohnbauflächen geschaffen. Ein zentrales Element ist die Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau. Die beiden aktuellen Projekte gehen deutlich über diese Vorgaben hinaus: In der Herxheimerstraße 10 entstehen ausschließlich geförderte Wohnungen (100 Prozent), in der Hospitalstraße 42–48 liegt der Anteil bei rund 38 Prozent (17 von 44 Wohnungen). Damit leisten beide Vorhaben einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Mit dem „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.

Hintergrund: Fördermittel im Überblick

Herxheimerstraße 10, Gallus (42 Wohnungen, alle gefördert – Förderweg 1)

  • Gesamtinvestition: über 16 Millionen Euro
  • Landesförderung: rund 9,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtischer Baukostenzuschuss: rund vier Millionen Euro
  • Zuschuss zum Mietertrag: rund 3,9 Millionen Euro
  • Einstiegsmiete: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten)

Hospitalstraße 42–48, Höchst (44 Wohnungen, davon 17 gefördert – FW1 und FW2)

  • Landesförderung: rund 2,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtische Zuschüsse (FW1 und FW2): rund 1,2 Millionen Euro
  • Zuschüsse zum Mietertrag: rund zwei Millionen Euro
  • Einstiegsmieten: Förderweg 1: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich, Förderweg 2: zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (je nach Einkommensstufe)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Baustelle Königsteiner Straße

Sommerferienzeit gleich Baustellenzeit, so ist es seit Jahren auf der Königsteiner Straße in den Frankfurter Stadtteilen Höchst und Unterliederbach. In diesem Jahr wurde zum Beginn der Woche der Abschnitt zwischen Hausnummer 42 und der Konrad-Glatt-Straße in Angriff genommen. Das ist der letzte Abschnitt der Königsteiner Straße, der saniert werden wird.

Die Buslinien 59 und 253 aus Richtung Norden werden über die Peter-Bied-Straße, Liederbacher Straße und Adolf-Häuser-Straße zum Bahnhof Frankfurt Höchst umgeleitet. Die Haltestellen Gebeschusstraße und Hostatostraße entfallen, die Haltestelle Peter-Bied-Straße kommt hinzu.

Der Kraftfahrzeugverkehr aus Richtung Norden folgt dem gleichen Weg. In Richtung Norden wird der Verkehr über Zuckschwerdtstraße, Hospitalstraße und Gotenstraße oder über Dalbergstraße, Adolf-Häuserstraße, Liederbacher Straße, Gebeschusstraße, Hospitalstraße und Gotenstraße geführt.

Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.