Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Infektionszahlen steigen stark an

Die Infektionszahlen in Deutschland und besonders auch in Hessen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 steigen derzeit wieder stark an. Hessen liegt schon seit Wochen in Bezug auf Neuinfektionen über dem Bundesdurchschnitt. Bundesweit ist zu bemerken, dass es derzeit nur noch 29 Landkreise gibt, aus denen für die letzten sieben Tage keine Neuinfektionen gemeldet worden sind. Zu Beginn des zweiten Drittels des Monats Juli waren es noch 125 Landkreise.

In Offenbach ist die 7-Tage-Inzidenz jetzt bereits zum zweiten Mal über 30 gestiegen. Frankfurt nähert sich einem Wert von 20, einem Wert bei dem die erste Warnstufe nach dem Eskalationskonzept in Hessen erreicht sein wird. Im Landkreis Groß-Gerau ist die Warnstufe bereits erreicht.

Für das Ansteigen der Infektionszahlen gibt es verschiedene Gründe wie Feiern zusammen mit vielen Menschen, Zustände in Gemeinschaftsunterkünften und Gesundheitseinrichtungen, das Freizeitverhalten und auch das Verhalten von Reiserückkehrern. Dazu kommt ein mangelhaftes Risikobewusstsein bei politisch Verantwortlichen, Behörden und Ämtern. Dabei ist derzeit verantwortungsbewusstes Handeln notwendig. Nicht alles, was man darf, sollte man auch tun. Hier ist der Einzelne gefordert und gefragt.

Besondere Gefährdung geht derzeit offensichtlich von Reiserückkehrern aus. Aus Bayern wurde eine Zahl bekannt, nach der von 30.000 getesteten Personen über 900 positiv getestet worden und auch noch mit Verspätung über ihr Testergebnis informiert worden waren. Gar nicht erst oder nur zufällig zu testen, macht die Sache allerdings auch nicht besser.

Überflutungen in Unterliederbach und Höchst

Nach Starkregen im Main-Taunuskreis ist der Liederbach so stark angeschwollen, dass er kurzzeitig die Wassermassen nicht mehr in seinem Bett halten konnte. Am Freitag, dem 14. August, kam es zwischen 17:45 und etw 19:00 Uhr deshalb zu mehreren Einsätzen der Feuerwehren, die Sandsäcke aufschichten, Keller leer pumpen und mitgeschwemmte Gegenstände beseitigen mussten.

Die Freiwilligen Feuerwehren von Unterliederbach, Höchst, Nied, Sindlingen, Zeilsheim und Sossenheim waren hier im Einsatz. Ihr Einsatzgebiet lag vornehmlich im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach, aber auch in Höchst gab es Einsatzstellen. Es waren 60-70 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz, Menschen kamen nicht zu Schaden und über die Höhe der Sachschäden ist derzeit nichts bekannt.

In der kleinen, unbedeutenden Straße im Osten Unterliederbachs wartete man derweil vergebens auf kühlendes Nass von oben. (Beitrag erststellt mit Informationen der Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Unwetter über dem Norden Frankfurts

Über den Norden von Frankfurt am Main fegten heute in den Abendstunden mehrere kurze, aber heftige Unwetter hinweg. Nach Aussagen der Feuerwehr waren vor allem die Stadtteile Heddernheim, Eschersheim, Ginnheim und Dornbusch betroffen. Dort fiel ein Baum auf ein Haus, mehrere Kraftfahrzeuge wurden beschädigt und mehrere Keller liefen voll. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Feuerwehr meldete mehr als 300 Einsätze.

Im Westen Frankfurts blieb es dagegen recht ruhig, In Unterliederbach war zwar regelmäßig das Grummeln vorbeiziehender Gewitter zu hören, aber selbst in der kleinen, unbedeutenden Straße blieb es trocken. Für den Mittwoch sind weitere lokale Gewitter, die auch Starkregen mit sich bringen können, angekündigt.

Frau durch Messerstiche verletzt

Symbolbild "Blaulicht"

Eine 52-jährige Frau wurde am Montag, dem 10. August 2020, gegen 21:40 Uhr von dem von ihr getrennt lebenden 44-jährigem Ehemann mit mehreren Messerstichen verletzt. Die Tat geschah in der Wohnung der 52-jährigen in der Schaumburger Straße in Frankfurt am Main Sossenheim. Die Frau wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, der Mann, der sich zunächst vom Tatort entfernt hatte, aber wieder zurückgekehrt war, von der Polizei festgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Erhöhte Brandgefahr

Durch die schon länger anhaltende Trockenheit und die derzeitige Hitze besteht in der Natur derzeit erhöhte Brandgefahr. Wälder und landwirtschaftliche Nutzflächen sind besonders gefährdet. Bei Liederbach brannte heute ein Acker, der namensgebende Bach ist schon seit geraumer Zeit trocken gefallen.

Offenes Feuer ist draußen unbedingt zu vermeiden, Zigarettenkippen sind nicht achtlos in die Landschaft zu werfen. Auch von Glasscherben kann Brandgefahr ausgehen.

Eintracht Frankfurt scheidet aus Europa League aus – FC Basel gewinnt 1:0

Im Rückspiel der Europa League ließ Eintracht Frankfurt dem 0:3 aus dem Hinspiel in der Commerzbank Arena heute Abend ein 0:1 in Basel folgen. Damit sind die Frankfurter aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Der Erfolg des FC Basel war auch heute verdient, erspielten sich die Schweizer doch ein Chancenplus. Kevin Trapp verhinderte eine höhere Niederlage, alle Offensivspieler der Eintracht blieben harmlos.

Erstes bemanntes US-Raumfahrzeug seit 45 Jahren im Meer gewassert

Erstmals seit 45 Jahren ist mit der Space Raumkapsel Endeavor vom Typ Crew Dragon ein bemanntes US-Raumfahrzeug erfolgreich im Meer gewassert. Die Landung fand Sonntagnachmittag (Ortszeit) im Golf von Mexiko statt. Die Raumkapsel des privaten Unternehmens SpaceX hatte zwei Astronauten von der Raumstation ISS zur Erde zurückgebracht.

Die Aktion wurde von Schaulustigen in Booten gefährdet.

Straßenbauarbeiten auf der Königsteiner Straße

Umleitung
Dieser Beschilderung sollte man folgen, wenn man auf der Königsteiner Straße im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach in Richtung Höchst, Industriepark Höchst, Fraport Arena, Jahrhunderthalle oder Silobad unterwegs ist. Falschen Angaben von Navigationssystemen oder anderen Hinweisschildern sollte man keineswegs Folge leisten.

Noch ist die Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach wegen Straßenbauarbeiten teilweise voll gesperrt. Es macht Sinn, die Straße weiträumig zu umfahren. Ansonsten folgt man den Umleitungen, die innerhalb des Ortes mit „U1“ und „U2“ beschildert sind. Nach dem Abzweig in die Wasgaustraße sollte man nur noch als Anlieger auf der Königsteiner Straße unterwegs sein.

Racial Profiling am Frankfurter Opernplatz?

Nachdem nach Feiern auf dem Frankfurter Opernplatz zu später – genauer eigentlich zu früher – Stunde randaliert wurde, war die Polizei an den vergangenen beiden Wochenenden mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Erste Personenkontrollen im Umfeld des Opernplatzes fanden schon am frühen Abend statt. Zudem hatte die Stadt verfügt, dass Feiern auf dem Opernplatz um 00:00 beendet werden müssten und der Platz eine Stunde später geräumt sein müsse.

Die Maßnahmen zeigten, was das Sicherheitsbedürfnis vieler Bürgerinnen und Bürger angeht, Erfolg. Einmal versammelten sich an den vergangenen beiden Wochenenden weit weniger Menschen zum Feiern auf dem Opernplatz, zum anderen liefen die Feiern nicht aus dem Ruder.

Bei den Kontrollen wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, es kam zu Beleidigungen und vorübergehenden Festnahmen. Im Bereich des Straßenverkehrs war die Zahl der Feststellungen allerdings höher. Hier wurden bei der Kontrolle von 87 Autofahrern 54 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Zudem wurden 20 Fahrzeuge abgeschleppt.

Im Raum steht der Vorwurf des Racial Profiling gegen die Polizei. Es kam an beiden Wochenenden zu spontanen Demonstrationen. Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill bestreitet Racial Profiling, dass also Menschen nur auf Grund ihrer Hautfarbe oder anderer äußerer Merkmale einer Kontrolle unterzogen worden seien. Andererseits sei es eine Tatsache, dass die meisten der in den Krawallnächten festgenommenen Personen einen Migrationshintergrund gehabt hätten.