Im Finale der U19-Frauenfußballeuropameisterschaft in Bosnien und Herzegowina mussten sich die deutschen Juniorinnen den Spanierinnen geschlagen gegeben. Diese waren durchweg überlegen, betrieben allerdings Chancenwucher. So konnten die deutsche Juniorinnen lange das Unentschieden halten. Eine Ecke brachte dann die verdiente Führung für Spanien (60. Spielminute) durch Irune. Auch im Anschluss daran ließ die deutsche Mannschaft jegliche Gegenwehr missen. Auch personelle Wechsel erfolgten erst spät. So gewannen die Spanierinnen verdient die U19-Europameisterschaft.
Die Männer-U19-Fußball-EM
Die U19-Fußballeuropameisterschaft sah im Finale auch Mannschaften aus Deutschland und Spanien. Austragungsort war die walisische Stadt Wrexham. Die Spanier dominierten das Spiel, erspielten sich zunächst keine Torchancen. Das Spiel sollte kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause entschieden werden. Lopez verarbeitete einen Pfostenschuss zur verdienten Führung der Spanier (44. Spielminute) und Rivas baute die Führung nach einer Ecke noch aus (48.). So gewannen die spanischen Junioren verdient den Europameistertitel. Es war der zehnte Titelgewinn.
Bei der U19-Frauenfußballeuropameisterschaft, die derzeit in Bosnien und Herzegowina ausgetragen wird, erreichten die deutschen Juniorinnen durch einen knappen Sieg gegen Österreich das Finale. Nach neunzig Minuten stand es 0:0 und erst in der Verlängerung gelang der eingewechselten Tessa Zimmermann per Kopf der verdiente Siegtreffer (109. Spielminute). Im Finale am kommenden Freitag sind die favorisierten Spanierinnen Gegnerinnen der deutschen Juniorinnen.
Bei der Fußballweltmeisterschaft sind im Achtelfinale alle Gastgeberländer ausgeschieden. Nach Kanada und Mexiko erwischte es vergangene Nacht im Spiel gegen Belgien auch die USA.
Viel früher erwischte es die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Für die war bereits im Sechzehntelfinale Feierabend, nachdem sie sich schon in der Gruppenphase auf die Verliererstraße begeben hatte. Immerhin konnte Manuel Neuer dabei den einen oder anderen Rekord einfahren.
Trainer Julian Nagelsmann ist inzwischen zurückgetreten. Versüßt wurde ihm dieser Rücktritt durch eine üppige Abfindung.
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und Medien berichten: Adolf „Adi“ Hütter wird neuer Trainer der Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt. Hütter ist nicht neu in Frankfurt, er trainierte die Mannschaft schon einmal. Von 2018 bis 2021 war das. Aber es wird eine andere Mannschaft sein, die er anlernen muss, nicht einmal Timothy Chandler wird im Kader stehen. Der heute zu unterschreibende Vertrag soll eine Laufzeit bis 2029 haben. Bleibt noch eine Frage: Gibt es erneut eine Ausstiegsklausel für den Österreicher?
Die Kapitänin der Frauen-Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt, Laura Freigang, ist derzeit im Visier der NADA, der Antidopingbehörde. Das melden verschiedene Medien. Dreimal soll die Frankfurterin zu Kontrollen nicht am angegebenen Ort gewesen sein. Ein Dopingverdacht- oder gar -vorwurf läge nicht vor. Allerdings könne auch ein Formfehler zu einer Sperre führen.
Hessenligist Eintracht Frankfurt II stand schon vor dem 31. Spieltag als Aufsteiger fest. Und auch gegen den FC Turabdin-Babylon Pohlheim (kurz: FC TuBa Pohlheim) siegten die in Dreieich spielenden Frankfurter. 3:1 hieß es am Ende für die von Dennis Schmitt trainierte Mannschaft. Auf wiedersehen in der Regionalliga Südwest.
Eintracht Frankfurt Frauen: Platz Drei noch nicht sicher
Für die Frauen ist Platz Drei in der Abschlusstabelle der Frauen-Bundesliga noch nicht sicher. Nach der erwartbaren Niederlage in München, Bayern München siegte souverän mit 2:0, benötigen die Frankfurterinnen noch einen Punkt, um für die nächste Saison sicher international planen zu können. Anyomi wird auch im letzten Saisonspiel im Stadion Am Brentanobad fehlen. Hier heißt es; Daumen drücken!
Eintracht Frankfurt Männer: Es darf weiter gehofft werden
Nach der gestrigen Niederlage des SC Freiburg beim Hamburger SV dürfen die Frankfurter noch ein klein wenig hoffen. Das Fernduell um den angestrebten siebten Platz in der Abschlusstabelle der Fußballbundesliga findet zwar mit klarem Vorteil für den Sportclub statt, aber Hoffnung ist etwas, was zuletzt stirbt.
Die Frauen von Eintracht Frankfurt haben am heutigen Montag im Heimspiel im Stadion „Am Brentanobad“ gegen den 1. FC Nürnberg einen großen Schritt dahin gemacht, in der nächsten Saison wieder international spielen zu dürfen, eine Situation, in die das Männerteam in dieser Saison wohl nicht mehr kommen wird.
Anyomi traf in der ersten Halbzeit gleich zweimal (10. und 38. Spielminute), musste in der zweiten Halbzeit leider angeschlagen ausgewechselt werden. Zwischen Anyomis Toren lag allerdings ein Gegentreffer von Günster (25.). Die tapfer kämpfenden Nürnbergerinnen verpassten gleich mehrfach den Ausgleich. Es dauerte bis in die Schlussphase, bis die Frankfurterinnen sich den Sieg sicherten: Zuerst traf Freigang zum 3:1 (89.) und dann die erst zu Beginn der Nachspielzeit eingewechselte Raso zum 4:1 (90.+4).
Eintracht Frankfurt liegt zwei Spieltage vor Schluss der Saison 2025/26 zwar mit fünf Punkten Vorsprung vor Bayer 04 Leverkusen auf Platz Drei in der Tabelle, muss aber auch noch bei Bayern München antreten.
Eintracht Frankfurt konnte mit einem Unentschieden am vergangenen Samstag den 7. Tabellenplatz halten, zeigte aber wieder zwei Gesichter am selben Spieltag. In der ersten Halbzeit wirkte die Mannschaft gegen den FC Augsburg uninspiriert, gar lustlos. Die Pausenführung durch Kade wurde hingenommen (44. Spielminute). In der zweiten Halbzeit begann die Eintracht druckvoller. Doan und Knauff standen – nicht zu wörtlich nehmen! – jetzt auf dem Platz. Am Ausgleich (66.) waren beide beteiligt, Doan war der, der ins Tor traf.
Ob halbe Leistungen genügen, um die Eintracht auch für die nächste Saison in einen europäischen Wettbewerb zu bringen, sei an dieser Stelle bezweifelt.
Auch nach dem 23. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist Eintracht Frankfurt, derzeit Tabellendritter, weiterhin im Rennen um internationale Spiele für die Saison 1926/27. Heute hatten die Frankfurterinnen die Frauen vom VfL Wolfsburg zu Gast, die mit einem Sieg die Vizemeisterschaft hätten fest machen können.
Die Eintracht begann überlegen und ging in der ersten Halbzeit durch Tore von Anyomi (27. Spielminute) und Memeti (44.) mit 2:0 in Führung. Das 3:0 durch Riesen folgte direkt nach der Pause. Die Wölfinnen kamen durch einen verwandelten Elfmeter durch Minge (84.) noch einmal heran, aber da war es bereits zu spät, um dem Spiel noch die Wende zu bringen.
Bis zur 83. Spielminute konnten Fans, Spieler und Verantwortliche am heutigen Sonntag hoffen, dass Eintracht Frankfurt trotz der Nicht-Leistung am Vortag auch nach dem 30. Spieltag noch auf dem siebten Tabellenplatz verharren dürfte, aber dann traf SC-Spieler Eggestein zum spielentscheidenden 2::1. Der 1. FC Heidenheim hatte das Spiel verloren und Eintracht Frankfurt mit dem SC Freiburg die Plätze getauscht.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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