Sindlinger Mainbrücke in jeweils eine Fahrtrichtung voll gesperrt

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, muss Hessen Mobil die Sindlinger Mainbrücke an der Bundesstraße 40 an zwei Wochenenden im Oktober jeweils in eine Fahrtrichtung voll sperren. Vorgesehen sind die Wochenenden von Freitag, 10., bis Montag, 13. Oktober, sowie von Freitag, 24., bis Montag, 27. Oktober. Hessen Mobil hat extra die Wochenenden gewählt, um Einschränkungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Der Verkehr wird währenddessen großräumig umgeleitet.

Über die beschädigten Brückenübergänge werden Stahlplatten verlegt und provisorische Rampen asphaltiert, damit die Fahrbahn stabil und befahrbar bleibt. Die eigentliche Sanierung des Bauwerks ist nach aktuellem Stand für kommenden Sommer geplant. Momentan ist die Brücke bereits wegen beschädigter Stellen eingeschränkt befahrbar.

Die Wochenend-Vollsperrungen im Detail

  • Von Freitag, 10., bis Montag, 13. Oktober, wird die B40 im Bereich der Sindlinger Mainbrücke zunächst in Fahrtrichtung Kelsterbach/Frankfurter Flughafen voll gesperrt, die Fahrtrichtung Krifteler Dreieck hingegen bleibt auf zwei der drei Fahrspuren offen. Die Vollsperrung beginnt am Freitagabend um 21:30 Uhr und endet am Montagmorgen um 05:00 Uhr, rechtzeitig vor dem Berufsverkehr. Der Verkehr mit Ziel Flughafen wird über die A66 bis zum Wiesbadener Kreuz und weiter über die A3 umgeleitet. Der aus Richtung Wiesbaden nach Frankfurt fahrende Verkehr folgt ab dem Krifteler Dreieck weiter der A66 nach Frankfurt. Der Frankfurter Stadtteil Sindlingen bleibt über die B40 erreichbar. Allerdings wird an der Anschlussstelle Sindlingen die Auffahrt in Richtung Frankfurt gesperrt.
  • Von Freitag, 24., bis Montag, 27. Oktober, wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Krifteler Dreieck voll gesperrt. Die Sperrung beginnt auf dieser Seite am Freitagabend bereits um 21:00 Uhr und endet ebenfalls am Montagmorgen um 05:00 Uhr. In Fahrtrichtung Frankfurt bleibt die Brücke befahrbar.

Im Anschluss bleibt die Brücke bis zur Sanierung in beiden Fahrtrichtungen zweispurig befahrbar, und zwar jeweils über die rechte Spur und den Seitensteifen. Die beiden inneren Fahrspuren bleiben in beide Richtungen gesperrt. Die überbrückten Stellen dürfen aus Gründen der Sicherheit maximal mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern befahren werden.

Expressbuslinie X53 eingestellt – Metrobuslinie M55 übernimmt

Wegen der Vollsperrung der B40 kommt es in dieser Zeit auch zu Änderungen im Busverkehr. So stellt die Expressbuslinie X53 in den genannten Zeiträumen ihren Betrieb ein. Zwischen Höchst Ludwig-Scriba-Straße und Sindlingen Friedhof sowie zwischen Sindlingen Friedhof und Höchst Bolongaropalast werden die entfallenden Fahrten der Linie X53 durch die Metrobuslinie M55 ersetzt.

Für Fahrten zwischen Flughafen und Frankfurter Westen bieten sich die Linien 58 und die Expressbuslinie X58 über Höchst Bahnhof an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Polizei stoppt Fahrraddieb

In der Nacht von Sonntag (05. Oktober 2025) auf Montag (06. Oktober 2025) nahmen Polizeibeamte einen Fahrraddieb auf frischer Tat fest.

Der 28-Jährige machte sich zunächst gegen 01:35 Uhr an einem Fahrradschloss im Bereich der West-Höchster-Straße zu schaffen. Ein Zeuge beobachtete, wie es ihm letztendlich gelang, das Schloss zu zerstören und auf dem Fahrrad zu flüchten. Durch das schnelle Informieren der Polizei konnten Einsatzkräfte den Dieb nach wenigen Metern festnehmen.

Der Beschuldigte stand nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er muss sich jetzt für seine Handlungen strafrechtlich verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

In 2026 sollen auch die restlichen Züge von „Deutschlands größter Wasserstoffflotte“ ausgeliefert sein

Bereits 2019 wurden 27 Fahrzeuge gemeldet, die ab dem Fahrplanwechsel 2022/23 auf den Taunustrecken des RMV unterwegs sein sollten. Züge wurden geliefert, aber nur in homöopatischen Dosen. Die wenigen gelieferten Fahrzeuge wiesen rasch technische Mängel auf, offenbar waren sie nur im Flachland getestet worden. Dazu kam, dass das Konzept, wie die Züge eingesetzt werden sollten, nicht stimmig war. Leerfahrten aus dem Hintertaunus zur Wasserstofftankstelle in Frankfurt am Main Höchst bildeten einen anfangs offensichtlich nicht einkalkulierten Kostenfaktor.

Bei der Technik musste nachgebessert werden, Alstom entschloss sich, andere Brennstoffzellen zu verwenden. Die Brennstoffzellen dienen dazu, den mitgeführten Wasserstoff und den Sauerstoff aus der Luft in elektrische Energie zu wandeln. Der verwendete Wasserstoff ist zwar ein Abfallprodukt aus der chemischen Industrie, trotzdem aber teuer. Nach Aussage des Verkehrsverbundes laufen derzeit – Jahre später- mehr als die Hälfte der gepanten Züge. Der Rest soll also im kommenden Jahr sein „Modernisierungsprogramm“ durchlaufen haben.

Alstom mit zweiter Baustelle in Frankfurt

Auch mit der Modernisierung der Straßenbahnzüge hat Frankfurt Problem. Hersteller ist wieder Alstom. Sämtliche ausgelieferten Züge der T-Baureihe mussten zum Hersteller zurück. Es gab zu viele Mängel. Zur Zeit fährt ein Zug der T-Baureihe nach der Überarbeitung durch Alstom durch Frankfurt und wird dabei ausgiebig getestet. Habe ihn selbst an der frisch renovierten Wendeschleife Nied-Kirche gesehen, zum Fotografieren war ich allerdings zu langsam.

Eintracht Frankfurt chancenlos: 0:3

Die Rolle als Bayern-Jäger legte Eintracht Frankfurt heute bereits in der 1. Spielminute ab, Diaz hatte getroffen und Koch in der Entstehung des Tores nicht gut ausgesehen. Nach einer knappen halben Stunde führten die Bayern mit zwei Toren, Kane hatte getroffen (27.). Zwischen den beiden Treffern hatte Koch die eigene Latte getroffen und Bahoya das richtige Tor, dem in der Vorbereitung leider ein Handspiel vorausgegangen war. Der Halbzeitstand: 0:2 aus Frankfurter Sicht.

In der zweiten Halbzeit durfte Diaz sein Doppelpack schnüren (84.), Abwehrfehler halfen ihm dabei.

Eintracht-Frauen gewinnen ihr Freitagsspiel

Nach dem schwachen Start in die aktuelle Bundesligasaison waren heute die Eintracht-Frauen zum Siegen verurteilt. Am Brentanobad ging es gegen Carl Zeiss Jena. In der ersten Halbzeit taten sich die Frankfurterinnen schwer, die Jenaerinnen verteidigten gut und mit Einsatz.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ansehnlicher. Das war vor allem zwei Akteurinnen zu verdanken. Anyomi konnte zweimal nur durch ein Foul im gegnerischen Strafraum gestoppt werden, Senß verwandelte den jeweils fälligen Elfmeter (55. und 81. Spielminute. Zwischendurch konnten die Spielerinnen aus Jena ausgleichen (68.) und Ilestedt die Eintracht wieder in Front bringen (75.) Nach einer Stunde durfte auch Freigang wieder mittun.

Bei Eintracht Frankfurt scheint es wieder aufwärts zu gehen. Nach den Schlappen auf internationalem Boden und dem Gestolper in der Bundesliga scheint die Patientin auf dem Weg der Besserung.

Drei Eintracht-Spieler im DFB-Kader

Drei Spieler von Eintracht Frankurt hat Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Kader der Fußballnationalmannschaft für die beiden im Oktober anstehenden Länderspiele berufen. Das sind Nathaniel Brown. Jonathan Burkhardt und Robin Koch. Für Brown ist es die erste Berufung in den Kader der A-Nationalmannschaft.

Die deutsche Nationalelf wird am 10. Oktober in Sinsheim die von Luxemburg empfangen und am 13. Oktober zum Vergleich mit Nordirland im Windsor Park, Belfast, antreten.

Feierstunde zur Deutschen Einheit in der Paulskirche

Mit stimmungsvollen Veranstaltungen hat die Stadt Frankfurt am Main den Tag der Deutschen Einheit begangen. In einer Feierstunde in der Paulskirche wurden am Vormittag des 3. Oktober die friedliche Revolution von 1989 und die Wiedervereinigung 1990 gewürdigt. Noch bis Sonntag findet das Bürgerfest „Jazz zum Dritten – 35 Jahre Wiedervereinigung“ auf dem Römerberg statt. Zu den Feierlichkeiten gehören auch das Chor-Event „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“, Veranstaltungen der Volkshochschule im Stadthaus, Ausstellungen auf dem Römerberg und eine abendliche Projektion auf die Römerfassade, die historische Bilder mit Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen verbindet.

In der Paulskirche schlug Oberbürgermeister Mike Josef den Bogen von der Frankfurter Nationalversammmlung 1849/49 zu den Ereignissen von 1989/90. „Die friedliche Revolution hat uns gezeigt, dass die Versprechungen der Demokratie – Partizipation, Freiheit, Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten – Menschen bewegen und im wörtlichen Sinne Mauern überwinden können.“ Während die Entwicklungen, die zur Wiedervereinigung führten, im Rückblick rasant vonstatten gegangen seien, dauere das Zusammenwachsen bis heute an. „Die richtige Einheit in den Herzen und Köpfen, das Zusammenkommen und Brückenbauen ist kontinuierliche, harte Arbeit, denn oft müssen wir Ressentiments und Vorbehalte überwinden.“

Josef erinnerte auch daran, wie die Ereignisse vor 35 Jahren in der Stadt am Main erlebt wurden. „Die Euphorie im Jahr der Wiedervereinigung war groß. Wie so oft haben die Menschen hier in Frankfurt angepackt, Bettenbörsen organisiert, die vielen Gäste aus dem Osten willkommen geheißen und solidarisch beim – wie man es damals nannte – Aufbau unterstützt. Und bereits am 3. Oktober 1990 haben die damaligen Oberbürgermeister, Volker Hauff für Frankfurt und Hinrich Lehmann-Grube für Leipzig, im Rathaus von Leipzig eine Städtepartnerschaft begründet.“ Die Partnerschaft bedeute, voneinander zu lernen und von gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren. „Wenn wir zusammenrücken, werden wir stärker, als wenn jeder für sich allein wirkt“, sagte Josef.

Die Festrede in der Paulskirche hielt Christian Wolff, der von 1992 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2014 Pfarrer an der Thomaskirche in der Partnerstadt Leipzig war. Unter dem Titel „Osterweiterung – 35 Jahre Leben im neuen Deutschland. Erfahrungen und Perspektiven“ sprach Wolff darüber, wie er als Angehöriger der Achtundsechziger-Generation und „lupenreiner Wessi“ vor mehr als 35 Jahren von der revolutionären Entwicklung in Mitteleuropa in den Bann gezogen wurde. „Im April 1991 bin ich dann erstmals nach Leipzig gereist – voller Neugier auf das, was meine Frau und mich erwartete.“

Die Einheit sei das Beste gewesen, was beiden Teilen Deutschlands und Europa passieren konnte, sagte Wolff. Zugleich zog er aber auch eine kritische Bilanz der Geschichte seit der Wiedervereinigung. „Mit der Deutschen Einheit im Oktober 1990 hatten sich alle Reformgedanken und Erneuerungsnotwendigkeiten erst einmal erledigt. Das fällt uns 35 Jahre später in allen gesellschaftlichen Bereichen schwer auf die Füße.“ Zwar seien in manchen Teilen Ostdeutschlands tatsächlich „blühende Landschaften“ entstanden, doch sei es versäumt worden, „die radikalen Veränderungen, die mit Verlusterfahrungen – Arbeit, Wohnung, familiäre Bindungen – verbunden waren, mit dem Aufbruch zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Einklang zu bringen.“

Zwar sei in Deutschland keine „neue Mauer“ entstanden, sagte Wolff. „Allerdings sehe ich viele neue Aufgaben, viele Probleme, die wir nur gemeinsam lösen können: vor Ort, demokratisch, europäisch.“ Dazu hätten die AfD und rechtsnationale Bewegungen wie Pegida nichts beizutragen. Nötig sei vielmehr „eine dem einzelnen Menschen zugewandte, interventionistische, lösungsorientierte Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik – insbesondere im ländlichen Raum und in den prekären Stadtteilen.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurter Gesundheitsamt erhält Preis für die Software GA-Lotse

Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2025, hat das Gesundheitsamt Frankfurt am Main auf der Smart Country Convention in Berlin im Rahmen des Open Source Wettbewerbs 2025 eine Auszeichnung für seine Software GA-Lotse erhalten. Die modulare Plattform macht Gesundheitsämter moderner, effizienter und verbessert den Service für Bürgerinnen und Bürger. Besonders wichtig: ein hoher Datenschutzstandard schützt sensible Gesundheitsdaten.

Der GA-Lotse war bereits Anfang September Thema dieser Seite. Die Open-Source-Lösung soll die Digitalisierung der Verwaltung voran bringen.

Vollsperrung des Sossenheimer Wegs

Wegen Arbeiten an einer Trinkwasser-Transportleitung durch die Netzdienste Rhein-Main (NRM) wird der Sossenheimer Weg in Höhe des Bahnübergangs von Montag, 6., bis Samstag, 18. Oktober, voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Umfahrungsempfehlung

Eine Umfahrung ist über die A66 zwischen den Anschlussstellen Eschborn und Höchst möglich.

Buslinien 50 und 58 werden umgeleitet

Die traffiQ leitet die Buslinien 50 und 58 über die Kurmainzer Straße um. Auf der Linie 50 entfallen für die Fahrten von und nach Unterliederbach West die Haltestellen Friedhof Höchst, Windthorststraße, Hospitalplatz und Konrad-Glatt-Straße. Die Haltestelle Sossenheim Bahnhof wird für beide Linien um einige Meter verlegt. Auf der Buslinie 58 entfallen die Haltestellen Friedhof Höchst, Walter-Kolb-Schule, Königsteiner Straße, Euckenstraße, Ludwig-Erhard-Schule, Wasgaustraße und Peter-Bied-Straße.

Zusätzlich bedient werden von beiden Linien die Haltestellen Eltviller Straße, Friedhof Kurmainzer Straße und Auerstraße sowie von der Linie 58 die Haltestellen Zuckschwerdt-/Bauhofstraße, Hostatostraße und Höchst Bahnhof Nordseite.

Informationen der NRM und RTW zu den Arbeiten

Die Trinkwasserleitung wird bereits seit September auf einer Länge von rund 480 Metern erneuert und umgelegt. Etwa 195 Meter der Leitung werden im grabenlosen Schlauchliner-Verfahren saniert, die restlichen 285 Meter werden in offener Bauweise neu verlegt.

Die Maßnahme im Umfeld dauert insgesamt bis Dezember 2025. Sie erfolgt im Auftrag der RTW Planungsgesellschaft mbH und dient der Baufeldfreimachung für die geplante Regionaltangente West. Diese soll den Frankfurter Westen künftig besser an das Umland anbinden. Die Strecke verläuft zwischen Neu-Isenburg und Bad Homburg und nutzt teilweise bestehende Schienennetze, wird aber auch durch neue Gleisabschnitte ergänzt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt geht gegen Atletico Madrid unter

Die Reise nach Madrid sollte die Mannschaft von Eintracht Frankfurt schnell abhaken, zu schlecht sahen die Frankfurter aus. Bereits nach vier Spielminuten lagen sie zurück, zum Seitenwechsel waren es drei Treffer, mit denen sie zurücklagen (Rapadori 4. Le Normand 33. und Griezmann 45.+1). Eigene Chancen gab es keine. Nach fast einer Stunde durfte Burkhardt einen Treffer dazwischen schieben (58.). Den Rest erledigten dann Simeone (70.) und Alvarez (82.). Ein 1:5, dass die Frankfurter Spieler hoffentlich bis zum Aufeinandertreffen mit Bayern München aus den Klamotten schütteln können.