Tödlicher Unfall am S-Bahngleis in Frankfurt-Griesheim

Am gestrigen Mittwochabend (15. Oktober 2025) erfasste eine S-Bahn kurz vor dem Bahnhof Frankfurt-Griesheim einen 29-jährigen Mann, welcher sich aus bislang unbekannten Gründen im Gleisbett befand und noch vor Ort verstarb.

Nach aktuellen Erkenntnissen kletterte der 29-Jährige gegen 21:15 Uhr über den bereits geschlossenen Schrankenbereich, an dem in der Elektronenstraße befindlichen Bahnübergang. Als er sich dann auf die Gleise begab, erfasste ihn eine S-Bahn, woraufhin er tödlich verletzt wurde.

Wieso sich der 29-Jährige zu diesem Zeitpunkt auf den Gleisen befand und ob es sich um ein Unfallgeschehen handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frauen von Eintracht Frankfurt im Achtelfinale des UEFA Women’s Europa Cup

Gestern haben die Frauen von Eintracht Frankfurt ihr Qualifikationsspiel gegen die Frauen des 1. FC Slovacko knapp, aber ungefährdet gewonnen. Ilestadt erzielte in der Verlängerung der ersten Halbzeit des Spiels den einzigen Treffer. Die Frankfurterinnen hatten berereits das Hinspiel deutlich mit 4:0 gewonner.

Morgen findet die Auslosung zur ersten Runde im Europa Cup der Frauen statt. Dann werden auch die Frankfurterinnen wissen, wie ihre Reise weitergehen wird.

Raubstraftaten – Polizei bittet um Mithilfe

Bereits am 13. Oktober 2026 griff ein ein Räuber gleich zweimal Passanten an und flüchtete anschließend. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ereigneten sich beide Angriffe in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 20:35 Uhr in örtlicher Nähe.

Der erste Überfall erfolgte auf einem Feldweg, welcher parallel zur Autobahn 66 verläuft, unweit des dortigen Sportplatzes „Hohe Kanzel“. Hier spazierten ein 69- Jähriger mit seinem Enkel, als ein Täter den 69- Jährigen von hinten angriff und zu Boden brachte. Hier bedrohte der Täter den Mann mit einem Schlagwerkzeug und tastete ihn nach Wertgegenständen ab. Der 69-jährige Mann erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen. Da der Täter keine Wertgegenstände fand, flüchtete er fußläufig entlang des Feldweges in westliche Richtung, Richtung „Lenzenbergstraße“.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, ca., 25-30 Jahre; dunkel gekleidet, trug eine schwarze Kapuzenjacke mit der Kapuze auf dem Kopf

Bereits kurz darauf, gegen ca. 20:35 Uhr, ereignete sich nur wenige Meter weiter in der „Rombergstraße“ ein zweiter Angriff.

Hier wurde ein 90-jähriger Mann gewaltsam zu Boden gebracht, welchem der Täter eine Getränketragetasche raubte.

Der 90-Jährige verletzte sich durch den Sturz schwer und wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Auch hier flüchtete der Täter anschließend zu Fuß und kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 180 cm; bekleidet mit einer dunklen Hose und einer dunklen Kapuzenjacke mit aufgesetzter Kapuze.

Aufgrund des örtlichen und zeitlichen Zusammenhanges, sowie der ähnlichen Täterbeschreibung, geht die Polizei derzeit davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt:

Wer kann Angaben zu den geschilderten Sachverhalten machen?

Wer hat sich in dem genannten Zeitraum im dortigen Bereich Zeilsheims aufgehalten und hat den Täter beobachten können?

Wer hat den Täter eventuell zuvor wahrnehmen können oder wer hat in gegeben falls flüchten sehen und kann nähere Angaben machen?

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich über die Telefonnummer 069/ 755 51299 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schweizer Autorin Dorothee Elmiger erhält Deutschen Buchpreis 2025

Für ihren Roman „Die Holländerinnen“ hat die Autorin Dorothee Elmiger heute Abend im Frankfurter Römer den Deutschen Buchpreis 2025 verliehen bekommen. Ihr Buch ist beim Carl Hanser Verlag im August dieses Jahres erschienen.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main verliehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnet damit jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus.

Bauarbeiten im Bolongarogarten gehen weiter

Vor wenigen Tagen haben im Bolongarogarten im Stadtteil Höchst die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts begonnen. Das Grünflächenamt lässt die beiden historischen Barockbrunnen, den Tritonbrunnen und den Drachenbrunnen, in Abstimmung mit der Denkmalpflege grunderneuern. Dabei wird auch eine neue, den aktuellen Standards entsprechende unterirdische Brunnenkammer mit der erforderlichen Technik gebaut sowie neue Leitungen verlegt. Die Brunnenschalen und -figuren bekommen eine gründliche Reinigung und werden von Kalkablagerungen befreit.

Während der Bauarbeiten ist der Zugang zum Standesamt und zum Verwaltungsgebäude weiterhin möglich. Für Fußgängerinnen und Fußgänger ist eine entsprechende Beschilderung eingerichtet. Nach derzeitigem Stand sind die Arbeiten bis Frühsommer 2026 abgeschlossen.

Im Anschluss beziehungsweise zeitweise parallel zum zweiten Bauabschnitt startet ab Frühjahr 2026 der dritte und letzte Bauabschnitt mit den Landschaftsbauarbeiten, in dem die Gartenanlage als Ganzes erneuert wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Zweimal in Führung gegangen, trotzdem verloren

Im ersten Sonntagsspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga waren die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt in Freiburg gefordert. Die Frankfurterinnen gingen bald i Führung, Anyomi traf auf Vorlage von Reuteler (20. Spielminute). Nur 10 Minuten später traf Lürßen mit einem Freistoß nur die Latte. Die letzte Chance vor der Halbzeitpaus hatten allerdings die Freiburgerinnen, Schneider traf aus vier Metern den rechten Pfosten.

Die erste Großchance nach der Pause gehörte auch dem SC Freiburg, Vobians Schuss landete aber am Außennetz. Nach einer Stunde war es soweit, Birkholz verwertete einen Chip-Ball von Vobian (60.) – der Ausgleich. Aber die Eintracht ging wieder in Führung, die in der 57. Spielminute für Freigang eingewechselte Memeti traf zur erneuten Führung (70.).

Aber die Führung der Frankfurterinnen sollte nicht lange Bestand haben, jetzt traf die auffällige Vobian zum erneuten Ausgleich (78.). Und Vobian traf zum zweiten Mal, sie verwandelte einen von Wolter verwandelten Handelfmeter sicher. Das war auch der Siegtreffer für die Frauen des SC Freiburg, Endstand 3:2.

Nahversorgung in Hessen

Als ich heute einen Bericht auf hessenschau – Eigenschreibweise – über deren Pop-up-Redaktion in Friedberg las, fiel mir auf dem dazugehörenden Bild sofort ein typisches Element der Nahversorgung in Hessen auf. Es hängt rechts neben dem Eingang zu dem Ladenlokal, in dem die Redaktion für ein paar Wochen untergebracht war.

Mir fiel sofort ein Bild zu einem Nahversorgungszentrum im Frankfurter Stadtteil Sossenheim ein. Dies zeigt neben den früher „Groschengräber“ genannten Automaten eine „Kommunikationssäule“, wohl ein Hybrid zwischen Telefonzelle und Smartphone,

Die Automaten kenne ich bereits aus den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie schluckten 10-Pfennigstücke, damals auch Groschen genannt, und spuckten dafür kugelrunde, bunte Kaugummis aus. Später wurde ihre Nutzung viel teurer und es gab außer Kaugummis manch Firlefanz, mit dem man Kinderhezen erfreuen sollte.

Die Kommunikationssäule hatte zwei Nachteile, sie war ortsgebunden und man konnte trotzdem seine Umgebung durch lautes Telefonieren nerven. Wie schön ist es heute, wo man gleichzeitig mit einem Smatphone telefonierend durch die Gegend laufen und anderen Menschen ins Ohr brüllen kann?

Das oben abgebildete Nahversorgungszentrum gibt es heute nicht mehr. Es verschwand, als die benachbarte Straßenkreuzung einem Kreisverkehr weichen musste.

Laura Freigang: Erster Treffer in der Saison 2025/26

Bei der Lieblingsspielerin platzte Mittwochabend endlich der Knoten, endlich erzielte sie ihren erten Treffer in einem Pflichtspiel in der Saison 2025/26. In der 15. Spielminute durfte sie über ihren Treffer zum 2:0 gegen den 1. FC Slowacko im Qualifikationsspiel zur Women´s Europa League Jubeln, die Vorarbeit leistete Wolter. Die Frankurterinnen hatten bereits in der 3. Spielminute durch einen Foulelfmeter von Senß die Führung erzielt.

Die 2.153 Zuschauerinnen und Zuschauer mussten lange auf den nächsten Treffer warten. Lürßen erzielte dann mit einem direkt verwandelten Freistoß das 3:0 (80.). Nur zwei Minuten später setzte unfreiwillig Zelenkova den Schlusspunkt (82., Eigentor).

Der Sieg war klar, hätte gemessen an den Chancen noch deutlicher ausfallen können.

Einsatz im und am Kraftwerk West beendet

Seit Donnerstagmorgen, 09.10.25, 7:00 Uhr gilt der Einsatz als „größtenteils“ beendet. Dieser Großeinsatz mit dem Ziel der Gefahrenabwehr dauerte insgesamt 93 Stunden. Der Rückbau der logistischen Unterstützung durch eine Vielzahl an Fachkräften der Feuerwehr, des THW und des Energieversorgers Mainova wird allerdings noch etliche weitere Stunden in Anspruch nehmen.

Seitens der Feuerwehr waren fast 480 Einsatzkräfte von Berufs- und der freiwilliger Feuerwehr beteiligt. Gesamt wurden einige hundert Atemschutzmasken, Atemschutzgeräte und die dazugehörigen Atemluftflaschen während des gesamten Einsatzes benutzt. Hinzu kommen spezielle Filter und etwa 250 Sets an Feuerschutzkleidung. Die Einsatzkleidung der einzelnen Kräfte musste aufgrund der starken Verschmutzung nach jedem Einsatz im Silo gereinigt werden, um die Feuerwehrleute für die nächste Verwendung jeweils mit sauberer Schutzkleidung auszustatten.

Die Logistik für die Atemschutzgeräte war umfangreich. Solange eine Einsatzkraft vor Ort im Einsatz war, wurde nur die geleerte Atemluftflasche gegen eine Volle getauscht. Nach Ablöse der Einsatzkraft musste das gesamte Gerät sowie alle geleerten Flaschen in die Reinigung, Prüfung und Instandsetzung. Das heißt es wurden Verbrauchsteile gewechselt, frische Atemluft eingefüllt und alles entsprechend verpackt – in der Regel für einen neuen Einsatz im Heizkraftwerk kurz darauf. Im späteren Einsatzverlauf, nachdem die Löschmaßnahmen und das Ausfahren der Kohle aus dem Silo Wirkung zeigten, wurden dann auch hauptsächlich Atemschutzmasken mit Filter benutzt.

Hierfür musste fortwährend der Sauerstoffgehalt am Einsatzort gemessen werden, da der Filter zwar Schadstoffe auffängt, aber keine Atemluft generieren kann. Neben dem kräftezehrenden Einsatz am Kohlesilo musste die Feuerwehr also auch noch einen Logistikeinsatz bewältigen. Im „rückwärtigen Bereich“ wurde ab Dienstag die Atemschutzwerkstatt sowie alle Wasch- und Trockenmaschinen für Schutzkleidung rund um die Uhr von dienstfreien Kräften besetzt. Außerdem wurde die Einsatzstelle fortwährend mit Transportwagen angefahren, um Verbrauchtes abzuholen und Frisches anzuliefern. Unterstützung im Bereich der Logistik haben wir von den Farankfurter Werkfeuerwehren des Industrieparks Infraserv Höchst sowie Fraport erhalten. Der Fachberater der Deutschen Montan Technologie (DMT) unterstützte bis zum Schluss am Telefon mit wichtigen Informationen zum Silobrand und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.

Glücklicherweise klappte das Entleeren des Silos gut, sodass eine Flutung mittels Stickstoffs nicht erforderlich war. Gleichwohl war alles vorbereitet, um im Fall der Fälle die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Wärme- und Stromversorgung wurde seitens des Kraftwerkbetreibers durchgehend sichergestellt. Es kam zu keiner nennenswerten Rauchentwicklung. Die Anwohner waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Nach wie vor ist nicht geklärt, wie es zu dem Brandereignis in dem Silo kam und auch die Aussage über die vermutliche Schadenhöhe kann erst nach einer Bewertung der Gesamtsituation veröffentlicht werden. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Trickbetrug im Rahmen eines Aniquitätenverkaufs

Am gestrigen Mittwochabend (8. Oktober 2025) kam es im Rahmen eines Antiquitätenverkaufs zu einem Trickbetrug.

Nach telefonischem Erstkontakt erschienen gegen 18:10 Uhr zwei Männer an der Wohnanschrift eines Ehepaares Am Goldsteinpark. Im Rahmen des Verkaufs behaupteten die beiden Männer, nicht genügend Bargeld dabei zu haben und den entsprechenden Fehlbetrag später zu begleichen.

Nachdem die beiden Betrüger das Haus verlassen hatten, bemerkte das Paar, dass neben den zum Verkauf angebotenen Wertgegenständen auch weitere Schmuckgegenstände entwendet worden waren.

Die alarmierte Polizei fand im Rahmen der Fahndung das unbesetzte Fahrzeug der Täter auf und stellt dieses sicher. Im weiteren Verlauf ergeben sich Hinweise auf die Täter, denen die Kriminalpolizei aktuell nachgeht. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei warnt eindringlich vor Trickbetrügern und rät:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!
  • Überprüfen Sie kritisch jegliche Angaben!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie
    einen späteren Termin.
  • Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch verständigen Sie umgehend
    die Polizei unter der Notrufnummer 110.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)