Unterliederbach: Neue Fußgängerbrücke über den Liederbach

Frankfurt am Main Unterliederbach: Fußgängerbrücke über den Liederbach
Die neue Fußgängerbrücke über den Liederbach in der Verlängerung der Pfälzer Straße

Im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach gibt es in der Verlängerung der Pfälzer Straße eine neue Fußgängerbrücke über den Liederbach. Sie verkürzt den Weg von der in der Soonwaldstraße befindlichen evangelischen Kindertagesstätte zur Stephanuskirche und dem daneben liegenden Spielplatz und sorgt auch dafür, dass der neue Lebensmittelmarkt in der Soonwaldstraße einfacher zu Fuß oder per Fahrrad von den im Bereich der Liederbacher Straße wohnenden Menschen erreicht werden kann.

Das Bild zeigt, dass die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Die Brücke kann benutzt werden, die Geländer am östlichen Ufer des Liederbachs sind allerdings noch ein Provisorium. Einen Wermutstropfen stellt derzeit der Zugang von der Pfälzer Straße aus dar, – dieser ist nicht barrierefrei.

Premiere: Ein Film über Unterliederbach und dessen Geschichte

Haus Rumpf in Frankfurt am Main. Hier ist das Unterliederbacher Heimatmuseum untergebracht.
„Haus Rumpf” in Frankfurt am Main. Hier ist das Heimatmuseum Unterliederbach untergebracht.

Am heutigen Samstag wird anlässlich des Frühlingsfestes des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach erstmals der Heimatfilm über Unterliederbach einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert, der den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils diesen näher bringen soll. Die Premiere findet im „Haus Rumpf” in der Liederbacher Straße 131 statt. Eine kurzer Trailer zum Film kann auf YouTube betrachtet werden.

Das Frühlingsfest beginnt um 14:00 Uhr und findet am 17. Mai 2014 im Hof des „Haus Rumpf” statt.

Die Welt und Eintracht Frankfurt

Gerade bin ich von Groß-Rohrheim kommend in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts hineingefahren. Warum ich das schreibe? Weil die Spieler von Eintracht Frankfurt vielleicht gerade auf dem Weg von Frankfurt nach Groß-Rohrheim sind. Dort spielen sie heute Abend.

Eintracht Frankfurt ist auf Hessen-Tour. Am Montag spielte man in Schrecksbach, gestern in Langen und heute in Groß-Rohrheim. Morgen ist dann noch Oberdorfelden an der Reihe. Für viele Spieler wird es ein rein in den Bus, raus aus dem Bus, spielen, rein in den Bus und raus aus dem Bus sein. Aber Sebastian Rode hätte heute nach der Autobahnabfahrt Gernsheim sagen können: „Oh, wären wir hier links abgebogen, hätte ich mal kurz bei meinen Eltern vorbeischauen können.”

Eintracht Frankfurt hat ja wieder einen Nationalspieler, der in der Deutschen Fußballnationalelf spielt. Jogi Löw hat es in einem merkwürdigen und überflüssigen Länderspiel möglich gemacht, welches gestern Abend in Hamburg stattfand. Ist aber egal, „Nationalspieler” macht sich in der Vita und bei Vertragsverhandlungen immer gut. Wie lange es sich allerdings für die Eintracht noch gut macht, weiß auch ich nicht.

Sebastian Jung fühlt sich derzeit ja mächtig hin- und hergerissen. Soll er dem Ruf des Geldes und der größeren sportlichen Möglichkeiten folgen oder bei den Frankfurtern bleiben? Nun, er hat uns eine baldige Entscheidung versprochen. Vielleicht entscheidet er sich ja wirklich dazu, den Körbel zumachen. Bei den Fans käme das allemal besser an, als wenn er sich dazu entschiede, den Ochs zu machen. Was aber Mama, Papa und der Rest der Familie zu den finanziellen Perspektiven bei Eintracht Frankfurt sagen werden, weiß auch niemand so recht.

Eintracht Frankfurt hat immer noch keinen Trainer, zumindest keinen, der die Bundesligamannschaft in der Saison 2014/2015 trainieren wird. Wir hätten ja da noch den Alexander Schur, dem man die Mannschaft weg rationalisiert hat, aber ob der für höhere Aufgaben geeignet ist, bezweifeln die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt offenbar. Sein Name fällt nur bei den Fans. Selbst die Frankfurter Rundschau vermeidet es zwischenzeitlich, ihn als Kandidaten in den Vordergrund zu schreiben.

Schrecksbach erinnert übrigens daran, was passiert, wenn Fans ihre Lieblinge in den Vordergrund schreiben. Da war die Beatgruppe „The Petards” in der Frankfurter Schlagerbörse einige Zeit mit ihren Stücken ganz vorne in den Hitparaden platziert. Als es publik wurde, dass es da Leute gab, die ganz viele Postkarten mit Stimmen für die Stücke der Band an den Hessischen Rundfunk gesandt hatten, wurde deren Höhenflug etwas abgefedert. Damals gab es noch die Bundespost, und man hörte noch das gute, alte Dampfradio …

Großes Augenreiben in Frankfurt: Armin Veh wechselt zum VfB Stuttgart

Groß ist die Verwunderung: Armin Veh hatte sich zum Ende der Saison 2013/2014 wegen mangelnder Perspektiven von Eintracht Frankfurt getrennt. Jetzt wurde in verschiedenen Zeitungen und auch auf der Online-Seite des HR sein Wechsel zum VfB Stuttgart bekanntgegeben, einer Mannschaft, die die Saison noch etwas näher an den Abstiegsplätzen beendet hat als die Eintracht aus Frankfurt.

Wenn jetzt in den Frankfurter Medien das große Augenreiben beginnt, zeugt das nicht unbedingt von Fußballsachverstand. Man muss das große Ganze betrachten und nicht nur die Bundesligamannschaft. Eintracht Frankfurt hat die zweite Mannschaft nicht mehr für den Spielbetrieb in der Regionalliga Südwest angemeldet. Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat den Klassenerhalt geschafft, – in der 3. Bundesliga.

Auch bei den Junioren der Eintracht sieht es nicht prickelnd aus. Die A- und B-Junioren spielen zwar in der jeweiligen Bundesliga, dümpeln dort aber nur im Mittelfeld herum. Die Junioren des VfB Stuttgart belegen in beiden Ligen jeweils den zweiten Platz.

Die Perspektiven sind aus der Sicht Armin Vehs beim VfB Stuttgart offensichtlich besser. Eintracht  Frankfurt muss endlich gezielt am Unterbau arbeiten. Ob da verdiente Ex-Spieler die richtige Wahl sind, sollte hinterfragt werden.

Eintracht Frankfurt: Saison 2013/2014 mit Niederlage beendet

Mit einer 1:2 Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Saison 2013/2014 beendet. In der Abschlusstabelle der 1. Fußballbundesliga belegen die Hessen damit Rang 13. Insgesamt verlief die Bundesligasaison mäßig. Wer Trainer Armin Veh beerben wird, ist derzeit noch nicht klar. Auch wie der Abgang einiger Leistungsträger kompensiert werden soll, steht derzeit noch in den Sternen.

Frankfurter Stadtansichten (7)

Der Franziusplatz war einst voller Leben. Dafür sorgten eine Waage für Lastkraftwagen, ein Pissoir und eben der Imbiß. Ja, Imbiß und nicht Imbiss, denn diese Einrichtung stammt noch aus der Zeit vor der Rechtschreibreform. Diesen Imbiß sollten viele kennen, flimmerte er doch an Freitagabenden über den Fernsehbildschirm, wenn das ZDF eingeschaltet war. Es war wohl die Frielinghaus-Ära dieser Serie. Eine Trinkhalle oder ein Wasserhäuschen soll es an dieser Stelle im Frankfurter Osthafen schon 1912 gegeben haben.

Nachtrag: Es ist wieder Freitagabend und es huscht die zweite Folge einer neuen Staffel der altbekannten Serie über den Bildschirm. Und da ist er wieder,  der Franziusplatz. Die Kamera hat einen großen Bogen um den  Imbiß gemacht, aber das Pissoir taucht auf und auch der Teil einer Industrieanlage, der oben im Bild links hinter dem Wasserhäuschen zu sehen ist. Vom Verkehrskreisel zwischen Honsellbrücke und Osthafenbrücke sind es übrigens nur wenige Meter.

12. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

01 118 beim Umsetzen in Frankfurt-Griesheim
Dampflokomotive 01 118 beim Umsetzen im Bahnhof Frankfurt-Griesheim, im Hintergrund die „Griesheimer Alpen”.

Am 04. Mai 2014 fand der 12. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte statt. Lag der Termin für den Tag der Verkehrsgeschichte in der Vergangenheit meist im August oder im September, hatte man ihn in diesem Jahr auf ein recht frühes Datum gelegt.

Wie immer hatten an diesem Tag die beteiligten Vereine ihre Museen oder das Vereinsgelände für Besucher geöffnet und wie auch in den vergangenen Jahren verkehrten zwischen den Örtlichkeiten historische Busse oder Straßenbahnen und auf der Frankfurter Hafenbahn pendelnde Wendezüge.

50 3552-2 und ELNA 184 DME in Hanau
50 3552-2 der Museumsbahn Hanau und ELNA 184 der Deutschen Museumseisenbahn in Hanau, links im Hintergrund 01 118 der HE

Neben der Historischen Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e.V., der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. und dem Frankfurter Feldbahnmuseum e.V. beteiligte sich 2014 erstmals auch die Museumseisenbahn Hanau e.V. mit einem Fest in dem vereinseigenen Bahnbetriebswerk an der Veranstaltung. Zweimal fuhr an diesem  Tag ein von der Schnellzugdampflokomotive 01 118 gezogener Sonderzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. von Frankfurt-Griesheim nach Hanau und wieder zurück.

Eine kleine Sammlung von Bildern zu dieser Veranstaltung gibt es hier. Die Bilder vom 11. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte zeigen die in Frankfurt am Main beheimateten Museen und Impressionen vom Verkehr zwischen den Lokalitäten aus dem vergangenen Jahr.

Heinz Schenk ist tot

In der Nacht zum heutigen Donnerstag ist der Radio- und Fernsehmoderator, Schauspieler, Texter und Komponist Heinz Schenk im Alter von 89 Jahren in Wiesbaden gestorben. Heinz Schenk hörte ich erstmals in der Morgensendung des Hessischen Rundfunks „Frankfurter Wecker”. Den „Blauen Bock”, der lief Samstag nachmittags, hatte ich anfangs nur unter „Zwang” gesehen. Es war der Deal mit meinen Großeltern, um mir anschließend den „Beat Club” mit Uschi Nerke ansehen zu dürfen.

Die Rodgau Monotones haben ihm mit der Textzeile „Unser David Bowie heißt Heinz Schenk” schon vor Jahren ein musikalisches Denkmal gesetzt. Ruhe er in Frieden!

Champions League: Kommt es zur Madrider Stadtmeisterschaft?

Nach dem 0:4 von Bayern München steht Real Madrid als erster Teilnehmer des Champions League Finales am 24. Mai 2014 in Lissabon fest. Bayern München hatte in der heimischen Allianz Arena keine Chance und geriet früh nach der ersten Ecke von Real Madrid in Rückstand. Wenn Atletico Madrid ebenfalls das Endspiel erreicht, Atletico spielt morgen gegen den FC Chelsea, könnte das Finale in Lissabon  zur Stadtmeisterschaft mutieren.

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