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Ab 8 Uhr sollen S-Bahnen wieder rollen {Update[

Im RMV-Gebiet sollen ab 08:00 Uhr auch die S-Bahnen wieder fahren, Regionalbahnen sollten ab 06:00 Uhr wieder unterwegs sein. Allerdings kann es weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommen. Der Fernverkehr soll ab 10:00 Uhr wieder Fahrt aufnehmen. Im Straßenverkehr sind noch einige Bundes- Landes- und Kreisstraßen gesperrt. Grund sind durch das Tief „Sabine“ verursachte Schäden.

In Frankfurt am Main ist der Ausleger eines Kranes auf das Dach des Doms gestürzt. Über den verursachten Schaden kann noch nichts gesagt werden. Derzeit beruhigt sich das Wetter über Frankfurt nach den orkanartigen Stürmen etwas. Es gibt allerdings noch keinen Grund zur Entwarnung, am heutigen Montag soll es stürmisch und nass bleiben, in Höhenlagen gar Schnee fallen.

Die Deutsche Bahn AG rät mittlerweile ihren Fahrgästen, Reisen auf die Zeit nach dem 11.02.2020 zu verschieben. Bereits gebuchte Tickets behalten bis zum 18.02.2020 ihre Gültigkeit, auch Zug gebundene Fahrkarten. Platzreservierungen sollen einfach umgebucht werden können.

„Sabine“ wird wohl auswirkungen auf den ganzen Montag haben

Mit zunehmenden Unwetterschäden durch Orkantief „Sabine“ geht die Deutsche Bahn AG mittlerweile davon aus, dass sich Behinderungen im Bahnverkehr über den gesamten Montag hinziehen werden. Für Fahrgäste, die am Sonntagabend ihr Ziel nicht mehr erreichten, hat die DB Übernachtungszüge in den großen Bahnhöfen bereitgestellt. In Frankfurt am Main sind das fünf Züge, einer im Flughafenbahnhof, vier im Hauptbahnhof. Zudem sollen Fahrgäste im Rahmen ihres Fahrgastrechts Hotel- und Taxigutscheine erhalten.

Unwetterwarnung: Sabine ist dran Schuld [Update]

Heute Nacht erwartet ganz Hessen Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h, die besonders in den Höhenlagen zu Schäden führen können. Es wird geraten, sich besonders in der zweiten Nachthälfte in der Nacht vom Sonntag zum Montag nicht im Freien aufzuhalten, denn dann wird der Höhepunkt des Unwetters erwartet. Gewarnt wird vor allem vor herab fallenden Ästen und Dachziegeln. Fenster und Türen sollen geschlossen bleiben.

Die Deutsche Bahn AG wird den Fernverkehr wegen des Orkantiefs „Sabine“ in NRW beginnend in der jeweils nächsten größeren Stadt enden lassen und dann komplett einstellen. Hier bitte unbedingt die Informationen entsprechender Apps beachten oder den extra eingerichteten Blog nutzen! Viele Schulen werden am morgigen Montag in Hessen geschlossen haben. Im Westen Frankfurts sind dies die Leibnitzschule in Höchst und die Georg-August-Zinn-Schule in Griesheim. Zudem stellt es das Kultusministerium am morgigen Montag den Eltern frei, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.

Montag früh müssen vor allem Pendler mit Behinderungen rechnen. Weitere Informationen zu morgen geschlossenen Schulen in Hessen bietet die Hessenschau auf einer extra eingerichteten Info- Seite.

[Update] Stand 21:00 Uhr sind im Westen Frankfurts am Montag folgende Schulen geschlossen: Goldsteinschule (Goldstein), IGS West, Kasinoschule, Leibnitzschule, Robert-Blum-Schule (Höchst) und die Georg-August-Zinn-Schule (Griesheim).

Wolf im Frankfurter Stadtwald [Update]

Am 28. Januar 2020 kam es gegen 08:45 Uhr auf der stadteinwärts führenden Fahrspur der Babenhäuser Landstraße in Frankfurt am Main zu einem Unfall zwischen einer 47-jährigen Autofahrerin und einem die Fahrbahn kreuzenden Tier. Das Tier wurde dabei getötet, die Frau blieb unverletzt, ihr Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.

Bestimmte Merkmale des Tieres ließen bei der Polizei und einem hinzu gerufenen Jagdpächter den Verdacht aufkommen, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt. Deshalb wird das für Wolfsmonitoring in Hessen zuständige Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden, die weitere Bearbeitung des Falls übernehmen.

Um sicher zu bestimmen, welcher Art das Tier ist, soll eine gentechnische Untersuchung beim Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik für Gewissheit sorgen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

[Update] Zwischenzeitlich hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie bestätigt, dass es sich bei dem am Dienstag angefahrenen und tötlich verletzten Tier um einen Wolf handelte. Die gentechnische Untersuchung steht allerdings noch aus.

Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach

Am Freitag, dem 24. Januar 2020 findet ab 19:00 Uhr die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach statt. In diesem Jahr soll der alte Vorstand verabschiedet und ein neuer gewählt werden. An dieser Stelle sei schon mal allen Mitgliedern des scheidenden Vorstands für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren gedankt.

Die Veranstaltung findet im Lokal „Zur alten Scheune“ in der Wartburgstraße in Frankfurt am Main Unterliederbach statt.

Jahreshauptversammlung des Vereinsrings Unterliederbach 1951 e.V.

Zu seiner Jahreshauptversammlung trifft sich am Montag, dem 27. Januar 2020 um 19:30 Uhr der Vereinsring Unterliederbach 1951 e.V. im Vereinsheim des VfB Unterliederbach in der Hans-Böckler-Straße 6. Neben den üblichen Regularien wird auch die anstehende 200 Jahrfeier der Königsteiner Straße Thema sein. So werden die beiden Beiträge aus Unterliederbach, die in die Festschrift aufgenommen wurden, kurz vorgestellt werden. Dies sind einmal ein geschichtlicher Abriss von Heinz Alexander und ein Blick in die Zukunft der Straße von Hubert Schmitt.

Toter im Liederbach

Symbolbild "Blaulicht"

Am Dienstagmittag war einer Frau eine leblose Person im Liederbach nahe der Ecke Adolf-Häuser-Straße / Liederbacher Straße im Frankfurter Stadtteil Höchst aufgefallen, die daraufhin die Einsatzkräfte verständigte. Wie bisher ermittelt wurde, handelte es sich um einen 43-jährigen wohnsitzlosen Mann aus Litauen. Nicht ermittelt werden konnte, wie der Mann zu Tode kam und wie er in das Gewässer gelangte.

Die Polizei bittet deshalb darum, dass sich Personen, denen in dieser Gegend am Dienstag, dem 21. Januar 2020, etwas aufgefallen ist, dieses unter der Telefonnummer 069-75551199 oder der nächstgelegenen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Fünf verletzte bei Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof

Fünf Verletzte gab es heute Morgen gegen 06:45 Uhr, als der in den Bahnhof einfahrende Regionalexpress 30 aus Kassel nicht rechtzeitig stoppte und mit geringer Geschwindigkeit auf den Prellbock prallte. Durch den unerwarteten Ruck kamen Fahrgäste zu Fall. Drei der verletzten Personen konnten ambulant vor Ort versorgt werden, zwei mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Ob an dem Unfall menschliches oder technisches Versagen Schuld war, ist noch nicht geklärt. An Lok und Prellbock gab es keine sichtbaren Schäden.

Oberlandesgericht: Verkehrsüberwachung durch Leiharbeitskräfte rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat jetzt in einer Grundsatzentscheidung festgestellt, dass die Verkehrsüberwachung durch Leiharbeitskräfte rechtswidrig sei. Dies gilt sowohl für den fließenden als auch den ruhenden Verkehr. Entsprechende Urteile sind in der Vergangenheit schon in Bezugnahme auf Geschwindigkeitsüberwachungen – sogenannte Blitzer – durch private Dienstleister ergangen.

Im zugrunde liegenden Fall ging es um eine Ordnungswidrigkeit, die im Jahr 2017 begangen worden war. Ein Mann hatte sich gegen das Verwarngeld von 15 Euro gewehrt, welches er für Falschparken im eingeschränkten Halteverbot zahlen sollte. Bezeugt hatte dies vor dem Amtsgericht ein als Frankfurter „Stadtpolizist“ bestellter Mitarbeiter einer privaten Firma. Dieser hatte in Uniform kontrolliert.

Das OLG stellte nun fest, dass durch die Uniform Rechtsstaatlichkeit vorgetäuscht worden sei, um Bürgern und Gerichten polizeiliches Handeln zu vermitteln. Der Begriff „Stadtpolizei“ wurde in diesem Fall als irreführend bezeichnet.

Das Gewaltmonopol des Staates umfasst die gesamte Verkehrsüberwachung. Diese Aufgaben können daher nicht durch Leiharbeitskräfte übernommen werden, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG, Beschl. v. 03.01.2020, Az. 2 Ss-Owi 963/18).

Unterliederbacher Ansichten (63)

Manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen im Emil-Siering-Park in Frankfurt am Main Unterliederbach. Holz ist doch langweilig, mag so manch einer denken. Aber skurril und knorrig geht es in dem kleinen Park im Osten des Stadtteils häufig zu. Dabei hat er erst seit kurzem seinen Namen, war aber schon vorher für manch einen ein Geheimtipp.

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