Kategoriearchiv: Unterliederbach

Kanalsanierungen in Unterliederbach – weitere Schritte

ffm. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) saniert ab Montag, 31. August, bis voraussichtlich Mitte September die öffentlichen Kanäle im De-Ridder-Weg und der Peter-Bied-Straße in Unterliederbach.

Die Arbeiten erfolgen im Zuge der Kanalsanierung in der Liederbacher Straße, die sich planmäßig in der letzten Bauphase befindet. In beiden Seitenstraßen wird das Schlauch-Lining als Sanierungsverfahren eingesetzt. Es ist ein zügiges und minimalinvasives Verfahren, bei dem die Kanäle von innen saniert werden.

Begonnen wird mit der Sanierung des Kanals im De-Ridder-Weg. Die Sanierung in der Peter-Bied-Straße auf Höhe der Hausnummern 32 bis 60 erfolgt im Anschluss. Die Durchführung der Arbeiten benötigt in beiden Straßen jeweils rund eine Woche. Während dieser Zeit müssen der De-Ridder-Weg vollständig, die Peter-Bied-Straße im entsprechenden Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Beginn der Arbeiten über den Ablauf informiert.

Fertigstellung der Sanierung des Sammlers

Nach Abschluss der Sanierung in den beiden Seitenstraßen werden deren Rohre fachgerecht an den Hauptkanal in der Liederbacher Straße angeschlossen. Dann können die letzten Arbeiten in diesem selbst durchgeführt werden. Planmäßig werden die Bauarbeiten hier bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Freigabe des Verkehrs

Voraussichtlich im November werden die Baustelleneinrichtungen und die Wasserhaltung zurückgebaut. Die Liederbacher Straße kann dann für den regulären Verkehr wieder freigegeben und die Busumleitung aufgehoben werden.

Sanierung der Idarwaldstraße

Die geplante Sanierung eines Teilstücks des Kanals in der Idarwaldstraße erfolgt nach Aufhebung der Sperrung der Liederbacher Straße. Auch hier wird das Schlauch-Lining-Verfahren eingesetzt. Es handelt sich um die letzte im Zusammenhang mit der Sanierung des Hauptkanals in der Liederbacher Straße geplanten Maßnahme. Sie wird voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der SEF unter Stadtentwässerung Frankfurt am Main – Baumaßnahmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Heinz Alexander plötzlich verstorben

Heute Nachmittag wurde bekannt, dass Heinz Alexander, Unterliederbach, in der Nacht zum Sonntag plötzlich verstorben ist. Er wird bei allen, die ihn kannten, eine große Lücke hinterlassen.

Heinz Alexander war seit Jahrzehnten für sein ehrenamtliches Engagement weit über die Grenzen Unterliederbachs hinaus bekannt. In seinen vielen Ehrenämtern wird er als Gründungsmitglied des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V. , Vorsitzender des regionalen Präventionsrats und als Sozialbezirksvorsteher für Unterliederbach neben all seinen anderen Ämtern in guter Erinnerung bleiben. Mit Ihm verliert Unterliederbach einen besonderen Menschen mit Herz, Empathie und Liebe zu seinem Heimatort.

Auch seine Aktivitäten zur Geschichte Unterliederbachs sollen hier erwähnt werden, sein Buch, seine Geschichshefte und seine Vorträge und Führungen.

Behalten wir Heinz Alexander in guter Erinnerung.

Eine verpasste Sonnenfinsternis

Dieser Tage gab es eine Sonnenfinsternis. Diese wurde natürlich auch fotografiert. Allerdings nicht von mit. Persönliche Faulheit stand dem Unterfangen im Weg. Auch der Blick auf Bilder der auf dem Goetheturm montierten Kamera half nicht, die Sonne erschien einfach als heller Fleck.

Die beiden Fotos oben entstanden vor dem Ereignis, die linke Aufnahme etwa 30 Minuten vor dem Eereignis. die rechte 15 Minuten davor. Man sieht, dass der heimische Bürostuhl nicht immer ein idealer Standpunkt ist.

Dampf in Unterliederbach 2015 – ein Rückblick

Ein Blick in das Menü dieser Seite zeigt es, das Jahr 2015 fehlt. Es ist aber weder das Jahr selbst ausgefallen, noch die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“. Auch fotografiert wurde wieder. Ein Missgeschick, Mayonnaise auf der Linse, sorgte allerdings dafür, dass viele Bilder unbrauchbar waren.

Dazu kam mir die Idee, die Bilder auf ein Seitenverhältnis von 3:2 zu beschneiden. Teilweise standen mir auch Bildbearbeitungsprogramme nach einem Wechsels des Betriebssystems nicht mehr zur Verfügung. Die Originalaufnahmen sind allerdings noch da.

Das obere Bild findet sich bereit auf dieser Seite. Da „glänzt“ es allerdings noch im Seitenverhältnis 4:3. Wer genau hinschaut, wird allerdings noch weitere Unterschiede bemerken. Die drei übrigen Aufnahmen wurden bisher noch nicht veröffentlicht. Wie meist üblich, lassen sich die Bilder durch Anklicken in einer größeren Darstellung betrachten.

Unterliederbach: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamtin

Am späten Montagabend (01. Juni 2026) kam es zu einem tätlichen Angriff auf eine Polizeibeamtin bei einem Einsatz in Unterliederbach. Die Streife nahm die Angreiferin fest.

Gegen 19:00 Uhr erstattete zunächst ein 34 Jahre alter Mann Anzeige gegen seine Ex-Frau, da diese gegenüber dem gemeinsamen fünfjährigen Sohn gewalttätig geworden sei. Da hiervon ein Video existierte wurde die 32 Jahre alte Frau der Wohnung verwiesen und mit einem vorübergehenden Kontakt- und Annäherungsverbot versehen.

Gegen 22:15 Uhr meldete sich der 34-jährige Anzeigenerstatter erneut und teilte mit, die Ex-Frau sei wieder in der Wohnung und weigere sich nun zu gehen. Die Polizei begab sich umgehend vor Ort und forderte die 32-Jährige auf, die Wohnung zu verlassen. Daraufhin trat die 32-jährige Frau der eingesetzten 26-jährigen Polizeibeamtin in den Bauch. Auch bei der anschließenden Festnahme und Verbringung auf das Revier setzte sich die Frau weiter zur Wehr. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Frau entlassen.

Sie muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Polizistin wurde durch den Tritt verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

„Gummikuh“ in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen von Frankfurt am Main

„Gummikuh“ nannte man während meiner Kindheit und Jugend die Zweizylinder-Motorradmodelle dieses bayrischen Herstellers. Zurückzuführen war der Name auf das Verhalten des Motorrads beim Gasgeben und beim Gaswegnehmen. BMW schob das Verhalten dem Kardanantrieb zu. Der eine oder andere „Reisbrenner“ mit Kardanantrieb zeigte aber, dass dieses Verhalten kein Muss war.

Natürlich weiß der Autor auch nicht, ob der Begriff Gummikuh auch heute noch angebracht ist, aber er gefällt ihm.