Archiv der Kategorie: Frankfurt am Main

Abschnitt der Ludwigshafener Straße wird saniert

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) erneuert die Fahrbahn eines Abschnitts der Ludwigshafener Straße in Höchst. Für die Bauarbeiten ist der Zeitraum von Montag, 27., bis Mittwoch, 29. April, vorgesehen. Zunächst lässt das ASE die alte Fahrbahndecke abfräsen. Nachdem der Fahrbahnunterbau geprüft und gegebenenfalls ausgebessert wurde, wird die neue Fahrbahndecke aus Asphalt eingebaut.

Der betroffene Bereich ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Sanierungskosten liegen bei rund 65.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sicherheitsfrühstück und Fahrradcodierung in Unterliederbach

Der Regionale Präventionsrat Unterliederbach lädt am Samstag, 25. April 2026, von 10 bis 13 Uhr zum Sicherheitsfrühstück mit der freiwilligen Feuerwehr, der Schutzfrau vor Ort der Polizei Hessen und den Seniorensicherheitsbeauftragten ein.

An diesem Tag wird über die Themen Trickbetrug, Schockanruf und Diebstahl beraten. Außerdem können Besucherinnen und Besucher kostenfrei ihr Fahrrad oder auch Rollator durch den ADFC codieren lassen, damit das Eigentum vor Diebstahl geschützt ist. Weitere Informationen hierzu finden sich unter praeventionsrat-frankfurt.de.

Das Sicherheitsfrühstück am Samstag, 25. April, findet auf dem Parkplatz des Edeka-Lich, Soonwaldstraße 4, statt. Der Informationsflyer zur Veranstaltung steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

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Sicherheitsfrühstück und Fahrradcodierung in Unterliederbach (Quelle: Frankfurt am Main)

Gefälschte Smartphones angeboten

Am Abend des 19. April 2026 gelang es Polizeibeamten mit Hilfe eines Zeugen drei Betrüger festzunehmen. Diese stehen im Verdacht, auf einer Internetplattform gefälschte Produkte verkauft zu haben.

Gegen 19:40 Uhr meldete sich ein 56-Jähriger Mann beim 17. Polizeirevier und gab an, dass er bei einer Internetanzeige identische Fotos zu Smartphones fand, die sich bei ihm zuletzt als gefälschte Telefone entpuppten.

Da er bereits ein Treffen mit den neuerlichen Anbietern anberaumt hatte, entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Verkauf zu begleiten und die angebotene Ware zu überprüfen.

Nach aktuellen Erkenntnissen konnten bei dem Treffen in der Melchiorstraße drei Männer angetroffen werden, die, wie von dem Zeugen beschrieben, Plagiate der angebotenen Smartphones mitführten. Nach deren Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung an, welche zum Fund weiterer Plagiate führte. Das Fachkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

„Stadtradeln 2026“: Anmeldung für die internationale Klima-Kampagne in Frankfurt ab sofort möglich

Vom 1. bis 21. Mai findet wieder die große Fahrradaktion statt

Das Ziel der Klima-Kampagne „Stadtradeln“ ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Mitmachen ist ganz einfach: Alle, die in Frankfurt wohnen, arbeiten, zur Schule oder Hochschule gehen oder einem Verein angehören, können sich ab sofort unter stadtradeln.de/frankfurt anmelden und dabei ein eigenes Team gründen oder einem offenen Team beitreten. Jeder gefahrene Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – und setzt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.

„Jeder Weg beginnt mit einer Entscheidung und jeder Kilometer auf dem Sattel ist eine Entscheidung für saubere Luft, mehr Bewegung und ein Stück Lebensqualität. Jede Pedalumdrehung ist ein kleiner Sieg fürs Klima – denn das Fahrrad ist das effizienteste Fortbewegungsmittel, das wir haben. Es verbraucht keine fossilen Brennstoffe, produziert keine Abgase und macht uns obendrein gesünder. Radfahren ist aktiver Impuls für konkreten, kommunalen Klimaschutz“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert ergänzt: „Eine echte Mobilitätswende beginnt im Alltag. Das ,Stadtradeln‘ beweist jedes Jahr aufs Neue, dass das Fahrrad das effizienteste und intelligenteste Verkehrsmittel für unsere Stadt ist. Ich lade alle Bürger:innen ein, den Umstieg einfach mal auszuprobieren. Jeder Kilometer sendet ein klares Signal für den konsequenten Ausbau unserer Radwege.“

Zum Auftakt der aktuellen Kampagne präsentiert sich das Umweltamt am Freitag, 1. Mai, mit einem Infostand beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt auf dem Opernplatz. Am Sonntag, 3. Mai, folgt eine Radtour unter dem Motto „Tschau Stau – sichere Straßen für Fahrradpendelnde“ mit Klima- und Umweltdezernentin Zapf-Rodríguez. Das vom ADFC und einer Gruppe engagierter Firmen organisierte „Anradeln“ startet um 14.30 Uhr am Opernplatz und führt bis zum Hafenpark. Die Ankunft ist für circa 16 Uhr vorgesehen.

Attraktive Preise warten auf die engagiertesten Teams

Das Umweltamt prämiert auch in diesem Jahr die besten Leistungen mit vielfältigen Gewinnen. Die Gruppe mit den meisten Fahrten darf sich über einen Cateringgutschein im Wert von 1000 Euro freuen, während auf die fahrradaktivste Familie ein Radgutschein über 500 Euro wartet. Das Team mit den absolut meisten Fahrten erhält zudem einen personalisierten Bembel inklusive 100 Litern alkoholfreiem Apfelwein.

Eine Neuerung gibt es bei der Stadtteil-Wertung: Erstmals werden die zwei Stadtteile mit den höchsten Teilnehmerzahlen ausgezeichnet. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Passend zum 25. Geburtstag des GrünGürtel-Tiers wird in der Familien-Kategorie ein Plüsch-Exemplar des Maskottchens als Sonderpreis an die Zweitplatzierten vergeben.

Die mit der „Stadtradeln“-App erfassten Strecken liefern wertvolle Daten zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Frankfurt. Zudem können Radfahrerinnen und Radfahrer über die Meldeplattform Radverkehr des Radfahrbüros auf störende oder gefährliche Stellen im Radverkehr aufmerksam machen. Wo die gefahrenen Kilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet nicht an der Stadtgrenze. Ausgeschlossen sind allerdings Fahrten und Kilometer bei (Rad-)Wettkämpfen und bei Trainings auf stationären Fahrrädern.

Die Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr wird in Frankfurt vom Umweltamt Frankfurt organisiert und vom Radfahrbüro, dem Sportamt und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt. Die Gesamtkoordination der internationalen Aktion hat das Klima-Bündnis Services, das größte kommunale Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Alle Infos zum „Stadtradeln“ gibt es unter frankfurt-greencity.stadtradeln.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Klimaquartier Sossenheim – Weiterdenken, Weitertragen, Weitermachen am 23. April

Ab Mai geht das Sanierungsmanagement in Sossenheim von dem Beratungsunternehmen Innovation City Management GmbH (ICM) in die Verantwortung des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main über. Das Klimaquartier lädt daher am Donnerstag, 23. April, von 18 bis 20 Uhr zu einem gemeinsamen Abend ins Jugendhaus des Stadtteils in der Westerwaldstraße 18-20 ein. Im Mittelpunkt stehen ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Jahre, neue Perspektiven gemeinsam mit dem Klimareferat und vor allem der persönliche Austausch. Sossenheimerinnen und Sossenheimer, lokale Akteurinnen und Akteure sowie Initiativen können zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie sich das Quartier weiterentwickeln kann, welche Themen wichtig sind und was sich die Menschen für die Zukunft wünschen.

In den vergangenen Jahren wurde im Klimaquartier Sossenheim gemeinsam viel angestoßen. Beratungsangebote, Veranstaltungen und Kooperationen haben dazu beigetragen, Klimaschutz, energetische Sanierung und nachhaltige Quartiersentwicklung im Stadtteil sichtbar zu machen und voranzubringen. Die Veranstaltung bietet einen passenden Rahmen, um diesen Übergang zu begleiten, das bisher Erreichte aufzugreifen und gemeinsam nach vorne zu schauen. Teil des Programms ist eine Tombola, bei der es auch ein Balkonkraftwerk zu gewinnen gibt.

Die unentgeltliche Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Klimaschutz, energetische Sanierung und die Zukunft des Quartiers interessieren – egal ob Bewohnerin oder Bewohner, Vertreterin oder Vertreter aus der Fachpraxis, von Institutionen, Initiativen oder Medien.

Für eine bessere Planung wird um eine kurze Rückmeldung bis Montag, 20. April, gebeten. Diese ist per E-Mail an klimaquartier-sossenheim@icm.de zu richten. Wer Fragen zu der Veranstaltung oder zum Klimaquartier Sossenheim hat, kann ebenfalls eine E-Mail an diese Adresse senden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main wächst weiter

Ende 2025 waren insgesamt 781.337 Menschen mit Hauptwohnung in Frankfurt am Main gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 4494 Personen oder 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Attraktivität Frankfurts ist weiterhin ungebrochen, immer mehr Menschen entscheiden sich für unsere Stadt“, kommentiert Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales und damit für die Frankfurter Statistik zuständig, die aktuellen Bevölkerungszahlen.

Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner leben weiterhin in Bockenheim mit 47.020 Personen. Die kleinsten Stadtteile sind, wie auch in den vergangenen Jahren, Berkersheim und das Bahnhofsviertel mit jeweils nur rund 3900 Frankfurterinnen und Frankfurtern.

„Das Bevölkerungswachstum basiert auch auf den Zuzug von Menschen ohne deutschen Pass“, sagt O’Sullivan. Die Bevölkerungszahl der ausländischen Staatsangehörigen stieg um rund 2300 auf 250.788 Personen an, während auch die Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit um etwas mehr als 2000 auf 530.549 anwuchs.

Der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit nahm im vergangenen Jahr um 0,1 Prozentpunkte auf 32,1 Prozent zu. Besonders stark war der Zuzug aus Indien mit 556 Personen. An zweiter Stelle lag die Ukraine mit 424 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern. Die weiterhin größte ausländische Bevölkerungsgruppe ist mit 24.292 türkischer Herkunft, gefolgt von 15.100 Menschen mit italienischer Staatsangehörigkeit.

„Die internationale Bedeutung unserer Stadt zeigt sich deutlich in der Bevölkerungsstruktur. Einschließlich deutscher Bürgerinnen und Bürger mit internationaler Geschichte hatten zum Jahresende 58,3 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter einen migrantischen Hintergrund“, sagt O’Sullivan.

Weitere Informationen zur Einwohnerentwicklung findet sich in 04/2026 und 05/2026 von „Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ und sind unter Frankfurt STATISTIK.PORTAL abrufbar. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Zwischen den Blöcken – frisches Grün

Nein, um politische Blöcke oder Wirtschaftsblöcke geht es heute nicht, sondern um Wohnblöcke oder besser darum, was sich zwischen diesen befinden kann. In der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts sind es Grünflächen. Hier zeigt sich, dass die Bäume inzwischen mehr oder weniger ausschlagen und dass kahle Äste mehr und mehr verschwinden.

Der Himmel zeigte sich gestern den ganzen Tag merkwürdig wolkenlos, meldete Google doch den ganzen Tag über starke Bewölkung. Ob mich da jemand ärgern wollte?

Behördenübergreifende Kontrollen mit Schwerpunkt Lachgas

Mehr als 100 Einsatzkräfte verschiedener Sicherheitsbehörden haben am Dienstagabend, 14. April, zeitgleich neun Kioske im Frankfurter Stadtgebiet kontrolliert. Dabei stellten sie neben erheblichen Mengen Lachgas auch illegale Arzneimittel sicher. Insgesamt wurden 15 Strafanzeigen gefertigt. Es handelt sich um die bundesweit erste groß angelegte Kontrollaktion dieser Art gegen den illegalen Besitz und Handel mit Lachgas. In enger Zusammenarbeit zwischen Landesbehörden und der Stadt Frankfurt am Main ist die Maßnahme als deutlicher Erfolg im Kampf gegen den illegalen Lachgashandel zu bewerten.

Die koordinierten Kontrollen begannen um 18.30 Uhr parallel in mehreren Stadtteilen, darunter im Bahnhofsviertel, in Höchst und in der Innenstadt. Beteiligt waren die Stadtpolizei, der Zoll, die Steuerfahndung, das Finanzamt, die Staatsanwaltschaft Frankfurt, die städtische Verkehrspolizei, das Hessische Präsidium Einsatz, das Landeskriminalamt, die Frankfurter Polizei sowie die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) als zuständiger Fachentsorger.

Im Zuge der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte insgesamt mehr als 200 Kilogramm Lachgas sicher, darunter 81 Kartuschen mit jeweils 2 Kilogramm sowie 79 Kartuschen mit jeweils 670 Gramm Füllgewicht. Darüber hinaus wurden 26 Tabletten illegaler Arzneimittel aufgefunden. Gegen eine Person besteht zudem der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland. Die festgestellten Verstöße führten insgesamt zu 15 Strafanzeigen.

Gegen 21.30 Uhr wurden die Kontrollen beendet. Der erfolgreiche Einsatzverlauf ist insbesondere auf die enge Abstimmung und Zusammenarbeit der beteiligten Behörden zurückzuführen. Vergleichbare Gewerbe- und Gaststättenkontrollen werden auch künftig durchgeführt, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu überwachen und die Sicherheit der Frankfurter Bevölkerung weiter zu stärken.

Am 12. April ist zudem das neue Gesetz zu psychoaktiven Stoffen in Kraft getreten, das den Missbrauch von Lachgas eindämmen soll. Es regelt insbesondere Handel und Abgabe: Erwachsene dürfen Lachgas nur noch in kleinen Mengen in Form von Kapseln mit einem maximalen Füllgewicht von 8,4 Gramm erwerben. Der Verkauf an Minderjährige sowie der Vertrieb größerer Gebinde ist seither untersagt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)