Archiv der Kategorie: Blaulicht

Stromausfall im Frankfurter Westen [Update]

Infolge eines Feuers in einem Umspannwerk in Frankfurt Höchst, ist es nach jetzigem Kenntnisstand zu einem Stromausfall in den Stadtteilen Höchst, Nied, Griesheim, Unterliederbach, Sossenheim, Zeilsheim und Sindlingen gekommen. Betroffen sind mehr als 100.000 Menschen. Wie lange der Ausfall der Elektrizität dauern wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Der Betreiber Süwag Energie AG prüft die Schadenslage. Die Feuerwehr Frankfurt ermittelt, welche Einrichtungen kritischer Infrastrukur, wie Krankenhäuser, Pflegeheime u.a., in dem Bereich liegen und bereitet notwendige Maßnahmen vor.

Anwohner in den betroffenen Stadtteilen sind dringend aufgefordert, sich laufend über die Entwicklung zu informieren – im lokalen Radio oder anhand des Twitterkanals der Feuerwehr https://twitter.com/feuerwehrffm bzw. der Webseite www.feuerwehr-frankfurt.de. Sobald sich an der Entwicklung etwas ändert, wird der neue Stand der Dinge bekannt gegeben. Den Notruf (112) bitte nur wählen wenn akut Gefahr für Leib und Leben besteht. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Im Osten des Stadtteils Unterliederbach (Siedlung Sieringstraße) war von einem Stromausfall nichts zu bemerken.

[Update] Laut Aussage des Energieversorgers Süwag waren zu Beginn des Stromausfalls 35.000 Einwohner betroffen, gegen 15 Uhr sollen es noch etwa 10.000 gewesen sein.

[2. Update] Alle Stadtteile hängen wieder am Stromnetz (17.11.2020, 17:30).

Verkehrsunfall auf der A66 zwischen Zeilsheim und Höchst

Symbolbild "Blaulicht"

Am gestrigen Nachmittag gab es auf der A66 zwischen Zeilsheim und Höchst einen schweren Verkehrsunfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren und bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Ermittlungen war ein 39-jähriger Mann mit seinem Pkw (Marke: Dacia) auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs, als er nach links zum Spurwechsel ansetzte. Zeitgleich befuhren ein 49-jähriger Porsche- und ein 52-jähriger Audi-Fahrer den linken Fahrstreifen und mussten aufgrund des Spurwechsels des Dacia-Fahrers eine Vollbremsung einleiten. Der Porsche-Fahrer versuchte nach links auszuweichen, touchierte dabei die Mittelschutzplanke, kollidierte daraufhin mit einem Kastenwagen, welcher auf der mittleren Spur unterwegs war, und kam anschließend auf der rechten Fahrspur zum Stillstand. Der Kastenwagen wurde durch den Aufprall auf die linke Fahrbahn geschleudert. Der Audi-Fahrer hatte währenddessen versucht dem Dacia nach rechts auszuweichen, verlor hierbei ebenfalls die Kontrolle über den Pkw und kollidierte mit einem Lastwagen, welcher auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Der Aufprall war so stark, so dass der Audi zurück nach links an die Mittelschutzplanke geschleudert wurde, wo er zum Stehen kann.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich der 52-jährige Audi-Fahrer schwer und ein 22-jähriger Beifahrer des Kastenwagens leicht verletzt. Der Audi erlitt einen Totalschaden. Der Kastenwagen, der Porsche und der Lkw wurden ebenfalls beschädigt. Die Höhe des finanziellen Schadens ist Bestandteil der Ermittlungen.

Nach dem Unfall waren die linke und die rechte Spur der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Der Verkehr wurde über den mittleren Fahrstreifen geleitet. Gegen 16:45 Uhr konnten die Teilsperrungen aufgehoben werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Brand in der Sieringstraße

Bei einem Brand in der Sieringstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, entstand am Mittwoch, dem 14. Oktober 2020, ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Der Bewohner der 1-Zimmerwohnung erlitt eine Rauchvergiftung.

Der Brand entstand gegen 14:15 Uhr bei dem Versuch, eine Mahlzeit mit einem Spirituskocher zuzubereiten. Die Feuerwehr war rasch am Einsatzort, die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits das Haus verlassen.

Unterliederbach: Raub auf Taxifahrer

Symbolbild "Blaulicht"

Im Nachtigallenweg in Frankfurt am Main Unterliederbach wurde in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ein Taxifahrer Opfer eines Raubüberfalls. Der Vorfall soll sich am 24.09.2020 um etwa 02:40 Uhr zugetragen haben. Ein in der Mainzer Landstraße zugestiegener Fahrgast hatte den 60-jährigen Taxifahrer im Nachtigallenweg auf Höhe der Hausnummer 31 anhalten lassen und unvermittelt dem Taxifahrer ein Messer an den Hals gehalten. Dieser setzte sich um Hilfe schreiend zu Wehr und trieb damit den Angreifer in die Flucht.

Gleich merkte der Taxifahrer, dass seine Geldbörse weg war und machte sich an die Verfolgung des Angreifers, der über den Bahnübergang Richtung Hunsrückstraße geflüchtet war. Dort verlor er ihn aus den Augen.

Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 069/755-51499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Der mutmaßliche Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, max. 170 cm groß, ca. 25-30 Jahre alt, normale Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild, Brillenträger, dunkle Bekleidung, schwarze Basecap und einen weißen, festen Mund-Nasen-Schutz, welcher vorne spitz zuläuft. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Polizeilicher Notruf 110 war am 10.09.2020 zeitweise nicht erreichbar

Symbolbild "Blaulicht"

Am Donnerstag, dem 10. Dezember 2020, war zwischen etwa 09:15 und 13:00 Uhrder polizeiliche Notruf 110 in Frankfurt am Main nicht erreichbar. Grund war eine technische Störung. Nach Medienberichten sollten Bürgerinnen und Bürger stattdessen den Notruf 112 oder die Rufnummer des örtlichen Polizeireviers anrufen.

Schüsse auf Bolzplatz – zwei Verletzte

Am Sonntag, dem 6. September 2020, haben sich gegen 21:20 Uhr Mitglieder zweier Jugendgruppen auf einem Bolzplatz in der Alzeyer Straße in Frankfurt am Main Nied getroffen, um einen Streit beizulegen. Dabei zog ein 20-jähriger unvermittelt eine Schusswaffe und schoss in Richtung der anderen Jugendgruppe. Dabei wurden zwei 19-jährige schwer verletzt.

Die Polizei nahm unmittelbar Ermittlungen auf und konnte zunächst die beiden Verletzten in einem Krankenhaus ausfindig machen. Am Morgen des 7. September 2020 wurden dann auch zwei Tatverdächtige festgenommen, darunter auch der mutmaßliche Schütze. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Drei verletzte bei Brand im Mehrfamilienhaus

Die Frankfurter Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach und der Rettungsdienst waren heute Nachmittag bei einem Wohnungsbrand in Frankfurt am Main Unterliederbach im Einsatz. Es brannte die Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sechs Personen mussten von der Feuerwehr aus dem Haus befreit werden, drei kamen mit Rauchvergiftungen oder Schock ins Krankenhaus.

Der Notruf erreichte die Feuerwehr um 15:23 Uhr. Schon fünf Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Über eine Leiter wurden zwei Personen aus dem Obergeschoss gerettet, vier weitere Personen mussten über einen Balkon im Erdgeschoss aus dem Gebäude befreit werden. Das Feuer im Erdgeschoss konnte rasch gelöscht, ein Übergreifen der Flammen auf das Obergeschoss verhindert werden. Die Wohnung im Erdgeschoss war anschließend unbewohnbar.

Es waren insgesamt etwa 60 Einsatzkräfte vor Ort. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Dienstrechtliche Maßnahmen gegen zwei weitere Polizeibeamte

Nach Auswertung eines weiteren Videos, dass nach Angaben der Polizei eine besserer Qualität als das mittlerweile bekannte erste Video hat, wurden heute dienstrechtliche Maßnahmen gegen zwei weitere Polizeibeamte ergriffen. Im Laufe einer Festnahme in Sachsenhausen war es am 16. August 2020 zu unzulässigen Gewaltanwendungen von, wie jetzt bekannt ist, drei Polizeibeamten gekommen. Gegen die beiden heute ermittelten Beamten wurde ebenfalls ein Disziplinarverfahren eingeleitet, über strafrechtliche Konsequenzen ist derzeit nichts bekannt.

Gegen alle drei Beamten wurde heute das Verbot des Führens der Dienstgeschäfte ausgesprochen. (Quelle: Frankfurt am Main, Pressestelle)

Falschfahrer auf der A66 – Zeugen gesucht

Symbolbild "Blaulicht"

In der Nacht vom Montag auf Dienstag, am 18. August 2020, war ein Falschfahrer auf der A66 von Frankfurt am Main nach Wiesbaden unterwegs. Er befuhr dazu die von Wiesbaden nach Frankfurt führenden Fahrbahnen. Zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Miquellknoten begegnete er einem Streifenwagen, reagierte aber nicht auf Haltesignale. Erst auf der Höhe der Anschlussstelle Höchst konnte eine weitere Streife den Falschfahrer stoppen.

Da das Fahrzeug des 60-jährigen Falschfahrers, der stark alkoholisiert war, frische Unfallschäden aufwies, sucht die Polizei jetzt Zeugen, die in dieser Nacht einen Unfall beobachtet haben, an dem ein grauer Citroen beteiligt war. Sachdienliche Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter der Rufnummer 069 / 75546400 entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)