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Buslinie 50 wird wegen Bauarbeiten im Westend umgeleitet

Wegen kurzfristig erforderlicher Bauarbeiten an Versorgungsleitungen auf der Bockenheimer Landstraße nimmt die Buslinie 50 in Richtung Unterliederbach West von Montag, 28. April, bis einschließlich Freitag, 9. Mai, eine Umleitung über die Senckenberganlage. Die Haltestellen Palmengartenstraße, Schubertstraße, Kettenhofweg und Bettinaplatz entfallen. Wegen der Kurzfristigkeit der Maßnahme kann es zu Fehlern in der Fahrplanauskunft sowie bei Anzeigen und Ansagen kommen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Stadtteilbibliotheken mit erweiterten Öffnungszeiten

Die Stadtteilbibliotheken in Sindlingen und in Sossenheim haben ihre Öffnungszeiten erweitert und sind jetzt an drei statt an zwei Wochentagen geöffnet. Die Stadtteilbibliothek Sindlingen öffnet dienstags, mittwochs und freitags von 13 bis 18 Uhr, die Stadtteilbibliothek Sossenheim montags, mittwochs und donnerstags von 13 bis 18 Uhr.

Vorbereitet und umgesetzt hat die Öffnungszeitenerweiterung Elsa Namy und ihr sechsköpfiges Team. Seit einem guten halben Jahr ist sie Teil der Stadtbücherei Frankfurt und leitet die beiden Stadtteilbibliotheken. Die Französin, die in Paris Philosophie, Kunstgeschichte sowie deutsche und französische Literatur studierte, lebt seit 20 Jahren in Frankfurt. Die hiesige Kulturszene kennt Namy gut. Viele Jahre arbeitete sie im Bereich des Publishings für große Institutionen und internationale Unternehmen. Ihre Expertise bringt die Wahl-Frankfurterin jetzt in die Stadtbücherei ein. Sie versteht ihre Bibliotheken als wichtige Bildungs- und Kulturinstitutionen im Stadtteil, die sie lebendig ausbauen und nachhaltig stärken möchte.

Mit vielen Ideen geht Namy ihre neue Stelle an. Ihr Fokus liegt auf der Veranstaltungs- und der Kinderbibliotheksarbeit. Bestehende Programmangebote und Kooperationen möchte sie fortführen. Perspektivisch sollen mehr Aktivitäten auch für Jugendliche und ältere Menschen aufgebaut werden. Dabei möchte die Bibliotheksleiterin verstärkt auf Kooperationen setzen und auch neue Partnerinnen und Partner gewinnen. Und das alles mit offenem Ohr für die Wünsche und Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohner Sindlingens und Sossenheims. Namy betont: „Mein Team und ich, wir freuen uns auf neue Begegnungen und Kooperationen mit den Akteuren im Stadtteil.“ Was eine Bibliothek ausmacht, davon hat die engagierte Quereinsteigerin klare Vorstellungen: „Bibliotheken verändern sich. Längst bieten sie nicht mehr nur den Raum für Literatur. Sie sind ein Ort der interkulturellen Zusammenkunft, der Gemeinschaft, des Lernens und des Verweilens. Sie sind die Wohnzimmer eines Stadtteils“, fasst sie zusammen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Medizin im römischen Frankfurt

Das hohe Niveau römischer Medizin und das Ansehen antiker Ärzte ist Thema bei der Sonntagsführung im Archäologischen Museum Frankfurt (AMF). Auch in der römischen Kleinstadt Nida im heutigen Heddernheim finden sich Spuren von Ärzten, die für die Gesundheit der Bevölkerung sorgten. Vermutlich dauerte es bis in die frühe Neuzeit, bis auf Frankfurter Boden wieder eine ähnlich gute medizinische Versorgung existierte. Auf die Spur der Mediziner im antiken Frankfurt führen vor allem Bestandteile des Arztbestecks – das Arbeitsgerät einer Berufsgruppe, die im Römischen Reich formal den Handwerkern zugerechnet wurde.

Diese Skalpelle, Sonden und Zangen vermitteln bis heute einen anschaulichen Eindruck von der hohen Qualität antiker Medizin. Sie stehen im Mittelpunkt der Sonntagsführung im AMF von Dr. Carsten Wenzel.

Die Führung am Sonntag, 27. April, beginnt um 11 Uhr und ist auch für Familien mit Kindern ab sieben Jahren geeignet. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Foyer des Museums in der Karmelitergasse 1. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Oper Frankfurt zum achten Mal zur Oper des Jahres gekürt

Die Oper Frankfurt wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt 2024 erneut zur „Oper des Jahres“ gekürt. Damit wurde das Frankfurter Opernhaus zum insgesamt achten Mal und zum dritten Mal in Folge mit der begehrten Auszeichnung versehen. Außerdem wurde die Oper im vergangenen Jahr auch mit den Titeln „Orchester des Jahres“, „Chor des Jahres“ und „Aufführung des Jahres“ ausgezeichnet. Um das zu würdigen, hat die Stadt Frankfurt am Dienstag, 22. April, die Oper mit einem festlichen Empfang im Kaisersaal des Römers geehrt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Vor 500 Jahren: Der Frankfurter Aufstand von 1525

Am Montag, 28. April, spricht Michael Matthäus um 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9, über den Frankfurter Aufstand von 1525.

Vor gut 500 Jahren zogen Bauern in den Krieg gegen die Obrigkeit, um für mehr Freiheit und Mitsprache zu kämpfen. Die Berufung Luthers auf das Evangelium als Glaubensgrundlage bot ihnen eine Legitimationsgrundlage. Im Zuge des Bauernkrieges kam es in Städten, so auch in Frankfurt, zu Erhebungen von Handwerkern und Angehörigen sozialer Unterschichten.

Die Aufständischen zwangen den Rat der Stadt am 22. April 1525, zunächst zur Annahme der 46 Frankfurter Artikel. Sie wurden rasch durch mehrere Drucke verbreitet und dienten Aufständischen in anderen Städten als Vorlage für ihre eigenen Forderungskataloge. Ende Juni 1525 scheiterte der Frankfurter Aufstand und die politischen Verhältnisse wurden wiederhergestellt. Matthäus führt in seinem Vortrag durch die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen des Aufstandes vor 500 Jahren.

Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Voranmeldung ist unter pretix.eu/isgfrankfurt möglich. Weitere Informationen finden sich unter stadtgeschichte-ffm.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Jugend- und Sozialamt bietet künftig mobile Beratungen

Das Jugend- und Sozialamt bietet künftig in Griesheim mobile Beratungen an. Dazu fahren Mitarbeitende des Sozialrathauses Gallus mit einem Bus in den westlichen Stadtteil und informieren vor Ort über ihr Angebot, helfen bei Anträgen und Formularen und geben Tipps im Umgang mit Behörden. „Sehr viele Menschen in dieser Stadt nehmen Leistungen und finanzielle Hilfen nicht in Anspruch – obwohl sie ihnen per Gesetz zustehen. Ich will, dass alle Menschen zu ihrem Recht kommen, auch diejenigen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen. Dazu brauchen wir ein Umdenken in der Verwaltung: nicht vom Schreibtisch aus, sondern vom Menschen“, sagt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl.

Schätzungen zufolge nehmen zwischen 35 und 60 Prozent aller Berechtigten ihre Ansprüche im Sozialbereich nicht wahr und verzichten zum Beispiel auf Sozialhilfe oder Unterstützung bei Pflege oder Erziehung. Mögliche Gründe dafür sind Unsicherheit, mangelnde Sprachkenntnisse oder auch Unwissenheit. Die mobile Beratung soll diese Menschen ganz unkompliziert informieren und ihnen einen ersten Kontakt zu den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung vermitteln. „Durch eine mobile Beratung mit einem kleinen Bus im Stadtteil sollen diese Personengruppen frühzeitig erreicht werden, bevor sich Probleme vergrößern“, sagt der Leiter des Sozialrathauses Gallus, Joachim Bürgel.

Der „Social Bus“ steht ab sofort jeden vierten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in der Straße Auf dem Schafberg in Griesheim. Wird das Projekt gut angenommen, kann zusätzlich das Einkaufszentrum an der Mainzer Straße Ecke Jägerallee regelmäßig angefahren werden. In Griesheim mit seinen vier Stadtbezirken haben knapp 70 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Der Stadtteil zählt zu den am stärksten von Armut betroffenen in Frankfurt.­­­ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Polizei nimmt Rollerdiebe fest

In den Abendstunden des Samstags (19. April 2025) nahmen Polizeibeamte zwei Rollerdiebe fest. Den Roller übergab die Polizei anschließend seinem Eigentümer zurück.

Die beiden Jugendlichen im Alter von 16 Jahren befuhren einen Feldweg südlich der A66, als sie gegen 22:00 Uhr durch eine Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen wurden. Im Rahmen der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass der Roller einige Tage zuvor zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Das Streifenteam nahm die beiden Tatverdächtigen fest und brachte sie auf die Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die 16-Jährigen an deren Erziehungsberechtigten. Den gestohlenen Roller übergaben die Ordnungshüter dem sichtlich erleichterten Eigentümer zurück. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Förderbescheid: Main-Lastenrad in Sossenheim

Die Stadt Frankfurt am Main setzt ihre Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote fort und unterstützt den Ausbau des kostenfreien Lastenradverleihs Main-Lastenrad. Die Initiative der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Hessen ist 2018 in Frankfurt gestartet und stellt nun auch Bürgerinnen und Bürgern in Sossenheim ein elektrisch betriebenes Lastenrad auf dem aktuellsten Stand der Technik leihweise zur Verfügung. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Stadt: Den Förderbescheid über 51.000 Euro hat Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert am Donnerstag, dem 17. April 2025, an die Initiative übergeben.

Die Stadt Frankfurt treibt mit der Förderung der Initiative Main-Lastenrad den Ausbau emissionsfreier Transportmöglichkeiten voran. Mit der neuen Verleihstation in Sossenheim wird – nach den 2024 eingerichteten Stationen in Oberrad, Harheim, Seckbach und Niederrad – das Angebot an kostenlosen Leihfahrädern in den Bezirken außerhalb der Innenstadt erweitert. „Wir freuen uns, dass nun auch die Bürgerinnen und Bürger Sossenheims kostenlos auf ein Lastenrad der VCD-Initiative zurückgreifen können“, sagt Mobilitätsdezernent Siefert. Er betont: „Es ist uns ein Anliegen, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den anderen Stadtteilen Frankfurts komfortabel ohne Auto mobil sein können – auch wenn sie größere Lasten transportieren wollen. Ein großer Dank geht an das Engagement der Initiatorinnen und Initiatoren von Main-Lastenrad: Sie ermöglichen die Nutzung von Lastenrädern auch Menschen, die selbst keines anschaffen können oder wollen.“

Mathias Biemann, Landesvorsitzender des VCD Hessen, ergänzt: „Die Förderung ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit und zeugt von Vertrauen in unser langjähriges ehrenamtliches Engagement. Sie wird das Angebot im Stadtgebiet weiterwachsen lassen, es aber auch stabilisieren. Lastenräder der ersten Stunde, die viele tausend Kilometer gute Dienste geleistet haben, können nun ersetzt werden.“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter radfahren-ffm.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Steg an der Staustufe-Griesheim für zwei Wochen gesperrt

Frankfurt am Main, Griesheim, Staustufe
Staustufe in Frankfurt am Main Griesheim. Der Steg ist vom 22. April bis zum 5. Mai 2025 gesperrt. (Archivaufnahme: Jürgen Lange)

Der Steg an der Staustufe Griesheim, der dem Fuß- und Radverkehr zwischen Griesheim und Schwanheim eine schnelle Verbindung über den Main ermöglicht, wird von Dienstag, dem 22. April, bis einschließlich Montag, dem 5. Mai 2025, für Arbeiten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes gesperrt. Als Alternativen stehen die östlich der Staustufe gelegene Europabrücke sowie die westlich gelegene Schwanheimer Brücke zur Verfügung. (Quelle: Frankfurt am Main)

Polizei unterstützt bei Wohnungsräumung

Am heutigen Vormittag,dem 15. April 2025, unterstützte die Polizei die Stadt Frankfurt am Main bei einer Wohnungsräumung in der Martinskirchstraße.

Um die anstehende Räumung ihrer Wohnung zu verhindern, hatte die 65-jährige Bewohnerin gegen 10:00 Uhr damit gedroht, Gas in der Wohnung zu verteilen und somit die Gefahr einer Explosion herbeizuführen, sobald jemand die Wohnung von außen betreten würde.

Den eingesetzten Polizisten gelang es per Telefon, die Dame dazu zu bringen, die Wohnung eigenständig zu verlassen. Im Außenbereich angekommen wurde ihr die Wohnungsräumung erneut erklärt und sie zeigte nun Verständnis für die Maßnahme.

Auch der von der Frau angekündigte Gasaustritt stellte sich letztendlich als leere Drohung heraus: Die hinzugezogene Feuerwehr überprüfte im Nachgang die Wohnung mit entsprechenden Messgeräten, konnte jedoch keinerlei Feststellungen treffen.

Gegen die Frau wird nun auf Grund ihrer Androhungen ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)