Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Nachbarschaftsgarten in Nied-Süd startet

In Nied-Süd startet ein neuer Nachbarschaftsgarten: Ab Samstag, 11. April, wird eine kleine Fläche in der Grünanlage nahe der Alzeyer Straße probeweise zu einem gemeinschaftlichen Treffpunkt für Jung und Alt. Initiiert wird das Projekt vom Grünflächenamt sowie dem Stadtplanungsamt, umgesetzt wird es durch den Verein „Kinder im Zentrum Gallus“ (KIZ). Das Projekt Nachbarschaftsgarten ist Teil des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Nied“ und versteht sich als erster Impuls für die geplante Neugestaltung der gesamten Grünanlage an der Alzeyer Straße. Die Testphase ist für die Saison von Frühling bis Herbst angelegt.

Zum Auftakt der Testphase laden das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt gemeinsam mit dem Verein KIZ  zum Mitmachen am Samstag, 11. April, von 10 bis 14 Uhr ein. Treffpunkt ist die Grünfläche hinter dem Parkplatz an der Alzeyer Straße 54. Gemeinsam sollen Hochbeete aufgebaut und befüllt werden. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Ansprechpartnerin vor Ort ist AckerCoach und Gartentherapeutin (IGGT) Sonja Löw.

Hintergrund

Die „Soziale Stadt Nied“ ist ein Stadterneuerungsgebiet der Stadt Frankfurt. In Nied sollen durch das Bundesprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit sozialen und städtebaulichen Projekten die Lebensverhältnisse nachhaltig verbessert werden. Gefördert wird dieses Ziel mit Bundes- und Landesmitteln. Grundlegend ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), das am 12. Mai 2022 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.

Weitere Informationen gibt es unter Stadtplanungsamt Frankfurt am Main und Sozialer Zusammenhalt Nied | Stadtplanungsamt Frankfurt am Main. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Unregelmäßigkeiten bei der Kommunalwahl 2026 in Frankfurt?

Derzeit geht die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anzeigen des Wahlamtes nach, wonach es bei der Briefwahl bei der Kommunalwahl 2026 Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Auch weitere Anzeigen liegen vor.

Der Hessische Rundfunk (hr) berichtete, dass ein Anwalt – der selbst Kandidat war – bereits unmittelbar nach Feststellung des endgültigen Ergebnisses das Frankfurter Ergebnis angefochten habe. Wahlunterlagen sollen von Dritten ausgefüllt und gesammelt worden sein.

Entschleunigt schauen trotz hoher Geschwindigkeit

Das Raumschiff Orion, nicht das welches einst durch deutsche Fernsehstuben flimmerte, ist seit dem 1. April unterwegs zum Mond. Artemis II sieht vor, dass das mit vier Besatzungsmaigliedern besetzte Raumschiff den Mond umfliegt und dass die Astronautin und drei Astronauten während ihrer Zeit an Bord verschiedene Aufgaben erfüllen. Ein schönes Produkt für die auf der Erde gebliebenen sind eine Anzahl von Bildern und Videos, die auf der Seite der NASA zum Download bereit stehen.

Die oben abgebildeten Aufnahmen sind einem Video der NASA entnommen, das den Übergang der Orion aus der Erdumlaufbahn auf ihren Weg zum Mond zeigt. Dabei wirkt der 33-minütige Film sehr entschleunigend, obwohl das Raumschiff zum Zeitpunkt der Aufnahme sehr schnell unterwegs war.

Zur Entnahme der einzelnen Bilder diente der VLC Media Player.

Eintracht Frankfurt verschenkt Punkte

Die letzte Paarung des 28. Spieltags der Fußballbundesliga hieß Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln. Eintracht Frankfurt spielte dominant, konnte diese Dominanz, wie schon häufig, auch heute nicht nutzen. Es dauerte zwei Wechsel und mehr als sechzig Minuten, bis die Eintracht wirklich gefährlich wurde. Dann aber ging es schnell, Chaibi passte nach einem Tempodribbling auf Burkhard, der das 1:0 erzielte (66. Spielminute). Und es ging weiter, Kalimuendo traf zum 2:0 (69.). Doch Köln schlug schnell zurück. Götze verlor den Ball, Ache legte auf Kaminski ab und der erzielte den Anschlusstreffer (70.). Jetzt mehrten sich die Chancen für die Rheinländer. Dann fand Waldschmidt mit einer Ballverlängerung Bülter, der wiederum Castro-Montes im Fünfer bediente – der Ausgleich. Die drei letztgenannten Rheinländer waren erst eine Minute zuvor eingewechselt worden.

Der irgendwann mal eingeplante Platz 6 rückt für Eintracht Frankfurt in weite Ferne, eher besteht die Gefahr, dass die Frankfurter noch weiter in der Tabelle abrutschen.

Die Frauen von Eintracht Frankfurt verabschieden sich mit einem Sieg aus dem Europa-Pokal

Das Spiel im schwedischen BK Häcken war heute Abend der letzte Auftritt von Eintracht Frankfurt im UEFA Women’s Europa Cup. Zur Halbzeitpause führten die Frankfurterinnen zwar mit einem Treffer, aber ein zweites Tor, geschweige ein drittes, sollte in der zweiten Halbzeit nicht mehr fallen.

Eintracht Frankfurt spielte von Anbeginn an mit mehr Druck als noch im Hinspiel im heimischen Stadion „Am Brentanobad“, was aber vor dem Tor der Schwedinnen zu ungefährlich. Einzig Anyomi dribbelte sich nach einem weiten Freistoß von Östenstadt in den Strafraum und traf mit einem schönen Schuss in den Winkel (31. Spielminute).

In der zweiten Halbzeit spielten die Frankfurterinnen zwar überlegen, ließen aber weiterhin jegliche Effizienz vermissen. Damit verlässt Eintracht Frankfurt auch den zweiten Wettbewerb in dieser Saison.

Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst

Fast wie ein Aprilscherz mutet eine Meldung des Polizeipräsidium Osthessen an. Danach war einem jungen Mann der Toast schwarz geworden, es hatte zu rauchen begonnen. Dieser rief seine unterwegs befindliche Frau an, das Gespräch brach ab. Daraufhin betätigte die Frau den Notruf, Rettungskräfte und Polizei wurden los geschickt.

Hört sich für manche lustig an, denn es gab offensichtlich tatsächlich nur Schall (die Sirenen der Einsatzfahrzeuge), Rauch (der Toaster) und einen schwarzen Toast. Zeigt aber auch, dass die moderne Kommunikation noch viele Schwachstellen hat.

Oberbürgermeister und Bürgermeisterwahlen in Hessen

Bei einer ganzen Reihe von Wahlentscheidungen in Hessen mussten am heutigen Sonntag Wählerinnen und Wähler noch einmal an die Wahlurnen oder fristgerecht die Briefwahlunterlagen abgeschickt haben. In Hanau stand die Entscheidung für einen neuen Oberbürgermeister an, in sechs weiteren Städten und Gemeinden musste die Stichwahl entscheiden, wer neue Bürgermeisterin oder Bürgermeister wird.

Maximilian Bieri neuer Oberbürgermeister von Hanau

In Hanau setzte sich Maximilian Bieri (SPD) klar gegen seine Kontrahentin Isabelle Hemsley (CDU) durch. Der bisher als Bürgermeister in Hanau für die Themen Bildung, Soziales, Demokratie und Vielfalt zuständige Sozialdemokrat erhielt 59,4 Prozent der Stimmen, seine Herausforderin 40,6 Prozent. Bieri und Hemsley sind schon seit 2023 Teil der Stadtregierung.

Der amtierende Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) war nicht mehr zur Wahl angetreten. Er will sich im September in den Ruhestand versetzen lassen und dann vorzeitig von seinem Amt zurücktreten. Solange muss sich Bieri mit der Übernahme der Amtsgeschäfte noch gedulden.

Die sechs Ergebnisse bei den Bürgermeister-Stichwahlen

In Eschwege gewann Nicola-Alexander Ferl (SPD) mit 59,1 Prozent der Stimmen, Lars-Henning Bartels (CDU) erhielt 40,9 Prozent. Zuvor war Alexander Heppe (CDU) Bürgermeister in Eschwege gewesen.

Ganz knapp ging die Stichwahl in Groß-Bieberau aus. Christopher Seibel (FWG) erhielt 50,25 Prozent der Stimmen, Manfred Höngesberg (unabhängig) 49, 75 Prozent.

In Lauterbach gewann Holger Marx (CDU) mit 59,9 Prozent der Stimmen klar vor dem gemeinsamen Kandidaten von Grünen und SPD, Daniel Schmidt. Vorgänger Rainer-Hans Vollmöller (CDU) geht nach dreißig Dienstjahren als Bürgermeister in den Ruhestand.

In Linsengericht gewann Markus Betz (CDU) mit 54,7 Prozent die Wahl. Kontrahentin Astrid Rost (SPD) erzielte 45,3 Prozent. Der amtierende Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) kandidierte nicht mehr.

Auch in Schwalbach am Taunus gewann der CDU-Kandidat gegen seinen SPD-Kontrahenten. Thomas Milkowitsch erhielt 58,0 Prozent, Lutz Ullrich 42,0 Prozent. Alexander Immisch (SPD), der amtierende Bürgermeister, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

In Waldkappel erreichte Herausforderer Niklas Gries (CDU) 54,9 Prozent. Er siegte damit klar gegen den Amtsinhaber Frank Koch (SPD), der 45,1 Prozent der Stimmen erhielt.