Google gibt Bildbearbeitungs-Tools „Nik Collection“ frei

Die sieben Plugins der Nik Collection können jetzt bei Google kostenfrei heruntergeladen werden. Die Plugins für Photoshop, Photoshop Elements, Aperture und Lightroom können sowohl unter Windows als auch auf Macs genutzt werden. Sie beinhalten Filter für Analog-Looks, Farbkorrektur, Schwarzweiß-Bildbearbeitung, selektive Farb- und Tonwertanpassung, HDR, Schärfung und Rauschreduzierung. Weitere Informationen gibt es unter obigem Link.

Barack Obama kommt nach Hannover

Anlässlich der Hannover Messe wird der scheidende US-Präsident Barack Obama im April Hannover besuchen. Er hat vor, einen Durchbruch beim in Europa umstrittenen Freihandelsabkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP,  zu erreichen. Neben Barack Obama sollen dann auch Kanzlerin Angela Merkel und der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf der großen Industrieschau in Hannover anwesend sein.

Mit TTIP  soll von der EU und den USA die mit 800 Millionen Menschen größte Freihandelszone geschaffen werde. Kritiker befürchten das Aufweichen von Verbraucherrechten in Europa. Bedenklich ist, dass die Verhandlungen wenig offen ablaufen.

Release Candidate zu WordPress 4.5 freigegeben

Am gestrigen Donnerstag wurde der erste Release Candidate zu der WordPress Version 4.5 veröffentlicht. Nach der Beta-Version 4 haben die Entwickler noch einmal 49 Änderungen an WordPress vorgenommen. RCs dienen noch einmal großflächigen Tests eines Programms, die Veröffentlichung des fertigen Programms dürfte in den nächsten Tagen erfolgen.

WordPress ist  ein Content Management System (CMS), welches weltweit millionenfach zur Erstellung von Web-Content und Blogs genutzt wird. Hervorzuheben sind die einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeiten, das Programm über Themes und Plugins an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Letzteres macht es allerdings auch notwendig, dass möglichst viele erfahrene Nutzer die Funktionalität der Anwendung noch einmal mit ihrer Installation überprüfen, damit diese auch mit möglichst vielen Kombinationen der eingesetzten Bausteine gewährleistet ist.

VfB Unterliederbach: Sieg gegen die SG Wildsachsen

Im einzigen Spiel des 25.Spieltages der Gruppenliga Wiesbaden am heutigen Donnerstagabend siegte der VfB Unterliederbach bei der SG Wildsachsen mit 3:1. Eine Stunde lang verlief die Partie torlos. Dann erzielte Caner Yesil den ersten Treffer. Proteste der Spieler der SG halfen nicht, der Schiedsrichter gab das Tor, obwohl sein Assistent die Fahne oben hatte. Elf Minuten später glich die SG Wildsachsen durch Patrick Knabe aus (74. Spielminute). Lukas Knell erzielte in der 76. Minute die erneute Führung für den VfB und brachte die Unterliederbacher damit auf die Siegerstraße. Fünf Minuten später wurde die SG Wildsachsen durch eine Gelb/Rote-Karte geschwächt. Erneut Caner Yesil machte dann den Deckel drauf: Drei Punkte für den Gast aus Unterliederbach.

Reflexartiger Ruf nach Aufweichung des Datenschutzes

In Brüssel ist ein Terroranschlag verübt worden, der viele Opfer forderte, Tote und Verletzte. Und schon äußern sich Politiker in der Richtung, dass der Datenschutz unsere Sicherheit gefährde, dass der Sicherheit Vorrang eingeräumt werden müsse. Was wollen sie uns damit sagen? Will man nicht eher vom eigenen Versagen, vom Versagen der eigenen Behörden ablenken?

Der Bundesminister des Innern, Thomas de Maiziére, forderte sogleich, dass Sicherheit über den Datenschutz zu stellen sei, und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier will die Regeln des Datenschutzes auf den Prüfstand stellen. Beide folgen den Stimmen im Internet und an mancher Wahlurne, die aus der Bundesrepublik Deutschland einen Staat mit sicheren Grenzen machen wollen, einen Staat, wie es ihn auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland jahrzehntelang schon einmal gab.

Dabei sitzen die zuständigen Behörden schon auf zu vielen Daten, zu vielen unwichtigen Daten, die es fast unmöglich machen, die berüchtigte Nadel im Heuhaufen zu finden. Die Nadel wird immer kleiner, der Heuhaufen wächst. Die von vorgeblich verantwortungsbewussten Politikern vorgeschlagenen Lösungen, taugen meist nur noch dazu, im Nachgang Verbrechen wie in Brüssel aufzuklären, nicht aber sie zu verhindern.

Wie schnell liefen Informationen und Bewegungsprofile von den Attentätern von Brüssel durch die Medien. Man „weiß“ auf einmal, dass sie ausgebildet waren, wo sie sich zuvor aufgehalten haben. Eigentlich ist es klar, dass man sie nicht hätte aus den Augen verlieren sollen, ja dürfen. Einer der Attentäter ist nach Informationen aus der Türkei sogar mit Hinweis auf sein Gefahrenpotential von der Türkei nach Belgien ausgeliefert worden. Was hat man mit den Informationen gemacht?

Es werden Informationen gesammelt. Es werden täglich an öffentlichen und nichtöffentlichen Plätzen Unmengen von Videomaterial aufgezeichnet, Videomaterial, das meist von äußerst fragwürdiger Qualität ist, Datenschrott. Früher gab es in der B-Ebene vor dem Frankfurter Hauptbahnhof einen Posten, an dem Beamte vor Videomonitoren saßen, die dann eingriffen, wenn sie es für notwendig erachteten. Heute tönt gelegentlich eine Lautsprecherstimme durch den Frankfurter Hauptbahnhof, die Reisende mahnt, auf ihr Gepäck zu achten, weil Diebesbanden durch den Bahnhof zögen. Geht es noch? Die Polizei als Mahner und Kommentator?

Natürlich ist die Polizei stark von Einsparungen betroffen, natürlich gibt es zu wenig Personal, um gleichzeitig zu große Datenmengen zu sichten und Präsenz auf den Straßen zu zeigen. Aber das sind Fehler, die unsere Politiker zu verantworten haben. Nicht überall kann die Technik den Menschen ersetzen, Noch weniger kann sie einen Menschen ersetzen, der Erfahrung und Überblick mitbringt und, vielleicht noch wichtiger, seine Arbeit gerne macht.

Diese Politiker nutzen jetzt nach jedem Anschlag das gleiche Vokabular, weil sie Angst um die eigenen Macht haben, eine Macht, die sie an populistische Parteien zu verlieren fürchten, weil sie schon längst nicht mehr in der Lage sind, ihre Politik den Menschen im Land zu vermitteln. Wahlbeteiligungen zeigen sehr deutlich, wie arm es um die Demokratie in unserem Land bestellt ist. Werte sind nichts mehr Wert.

Viel schlimmer ist aber, dass die Politik erst die Rahmenbedingungen geschaffen hat, die Ghettos wie bei Brüssel, Paris oder anderswo ermöglichen, Keimzellen von Verbrechen, Mord und Terror. Diese Stadtteile sind ja nicht naturgegeben. Sie wurden von Menschen geschaffen, geplant. Auch diese Menschen sollten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden.

VfB Unterliederbach: 2:1 gegen Germania Weilbach

Bereits am Freitag, dem 18. März 2016, trug die erste Mannschaft des VfB Unterliederbach ihr Spiel des 24. Spieltags in der Gruppenliga Wiesbaden gegen Germania Weilbach aus. Dabei gerieten die Hausherren früh in Rückstand, in der 19. Minute traf der Weilbacher Schlotterer zum 0:1. Unterliederbach antwortete rasch, nur sechs Minuten später gelang Lukas Knell der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit waren zehn Minuten gespielt, als Lukas Knell erneut traf. Das 2:1 bedeutete dann auch den Endstand an der Hans-Böckler-Straße.

Mit diesem Sieg festigte der VfB Unterliederbach seinen 3. Tabellenplatz und liegt jetzt nur noch zwei Punkte hinter dem DJK Flörsheim, der sein gestriges Heimspiel mit 3:4 verlor.

Einen wichtigen Sieg konnte der VfB Unterliederbach II in seinem Spiel beim Tabellennachbarn FC Germania  Okriftel II einfahren. Die Unterliederbacher siegten im Meisterschaftsspiel der Kreisliga B Maintaunus mit 6:2 und verließen damit erstmals die Abstiegsplätze.

 

Benjamin Köhler wieder auf dem Fußballplatz

Seinen ersten Pflichtspieleinsatz nach 455 Tagen feierte gestern der ex-Frankfurter Benjamin Köhler, als er in der 77. Spielminute beim Zweitligaspiel zwischen Union Berlin und Eintracht Braunschweig eingewechselt wurde. Benjamin Köhler spielte von 2004 bis 2013 229 mal für Eintracht Frankfurt. In der Saison 2011/12 erzielte er neun Tore und bereitete elf weitere Treffer vor, womit er am Wiederaufstieg von Eintracht Frankfurts in die Erste Bundesliga maßgeblich beteiligt war.

Im Februar 2015 wurde bei Köhler ein bösartiger Tumor des Lymphsystems im Bauch festgestellt. Er musste sich einer Therapie unterziehen. Mitte 2015 gab Union Berlin bekannt, dass Benjamin Köhler von seiner Krankheit genesen sei.

Eintracht Frankfurt: Mit Sieg auf einen Abstiegsplatz

Eintracht Frankfurt kämpfte um den Klassenerhalt. Eintracht Frankfurt gewann erstmals nach acht vergeblichen Anläufen ein Bundesligaspiel. Änis Ben-Hatira schoss in der 33. Spielminute das entscheidende Tor. Es war das einzige Tor des gesamten Spiels am 27. Spieltag der Fußballbundesliga in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

Trainer Niko Kovac hatte einiges probiert. Marco Russ spielte wieder in der Innenverteidigung, Timothy Chandler verteidigte rechts und Änis Ben-Hatira stürmte links. Es war kein schönes Spiel. Das war wohl auch nicht zu erwarten, denn hier spielten der Vorletzte und der Letzte der Bundesligatabelle.

Am Ende reichte der Sieg nicht zum Verleib auf dem Relegationsplatz. Eintracht Frankfurt wird über die Länderspielpause hinweg auf einem direkten Abstiegsplatz verweilen.

CeBIT 2016 neigt sich dem Ende zu

CeBIT 2016 in Hannover, Außengelände
CeBIT, das bedeutet Neues, Altes in neuen Schläuchen, Vorträge, Stress, aber auch Ruhe und meist sonniges Wetter.

Die CeBIT 2016 neigt sich ihrem Ende zu. Seit Montag, dem 14. März 2016 hat die weltgrößte Computer-Messe in Hannover ihre Pforten geöffnet, bis heute Abend 18 Uhr kann man sich noch vor Ort informieren. Digitalisierung und die digitale Transformationen sind die Themen dieser CeBIT. Oder wie Kathrin Passig, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin des Jahres 2006, es zusammenfasste, Gulaschsuppe.

Sie zeigte in ihrem Vortrag, dass Digitalisierung gar nichts Neues ist, dass die Digitalisierung bereits lange vor der Erfindung des Computers in die Produktion Einzug gehalten hat. Die Jaquard-Webmaschine wurde schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit Lochkarten gesteuert und auch die davor genutzte Technik war eine im eigentlichen Sinne digitale.

Digitalisierung und die digitale Transformation sind also ein lang anhaltender Prozess, wobei die Begriffe „digital“ und „analog“ nicht immer sauber abzugrenzen sind. Deswegen wählte Kathrin Passig den ihr in einem Traum eingefallenen Begriff „Gulaschsuppe“ dafür.