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Griesheim: Unfall an Schleuse

Frankfurt am Main, Griesheim. Main, Staustufe
Die Wehre der Griesheimer Staustufe (Archivbild)

Am Abend des 17. Juni 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich an der Schleuse Griesheim ein Unfall. Zwei Männer im Alter von 22 und 17 befanden sich auf einer Fahrt mit einem Sportboot flussabwärts über den Main.

Als sie zur Schleuse Griesheim kamen, achteten sie nicht auf den Streckenverlauf und stürzten mit dem Boot ca. 3-4 Meter das Wehr herunter. Durch den Sturz kenterte das Boot und die beiden Personen verletzten sich leicht. Sie konnten von Rettungskräften der Feuerwehr an Land gezogen und gerettet werden. Es traten Betriebsstoffe aus und das Boot liegt weiterhin im Wasser; die Bergung wird derzeit vorbereitet. Einschränkungen für den Schleusenverkehr ergaben sich nicht.

Kurze Zeit nach dem Unfall meldete sich der Eigentümer des verunfallten Bootes bei der Polizei, um es gestohlen zu melden. Hierbei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die verunfallten Personen ihm gegenüber Kaufinteresse an dem Boot geäußert hatten und sich dann auf eine Probefahrt begeben hatten, von der sie nicht zurückkehrten.

Ersten Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Insassen bei der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. In der Folge nahm die Polizei sie mit zu einer Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (Quelle: Hessisches Polizeipräsidium, Einsatz)

Feuerlöschboot „Hoechst“ macht Schlagzeilen

Nach 60 Dienstjahren kaum außer Dienst gestellt, kommt das Feuerlöschboot „Hoechst“ in die Schlagzeilen. Nach einem Bericht von hessenschau.de kam es auf der Überführungsfahrt des Bootes von Frankfurt am Main Höchst nach Norderstedt (Schleswig-Holstein) in der Schleuse Kostheim beim Bunkern zu einem „Überläufer“, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Ein bis zwei Liter Dieselkraftstoff waren in den Main geraten.

Bei der Indienststellung war die „Hoechst“ das erste Feuerlöschboot auf dem hessischen Abschnitt des Mains. Zuletzt tat sie Dienst im Bereich des Industrieparks Höchst, einem Standort von etwa 90 Chemie- und Pharmaunternehmen im Westen Frankfurts. Die „Hoechst“ wird heute ihre Fahrt nach Norderstedt fortsetzen, Ziel ist das dortige Feuerwehrmuseum.