Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Vom Opfer zum Täter …

Am Abend des 10. April 2023 kam es in der Bruno-Asch-Anlage im Stadtteil Höchst zunächst zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Das Opfer wehrte sich jedoch und wurde selbst zum Täter.

Gegen 21.00 Uhr saß ein 25-Jähriger im Grünstreifen der Bruno-Asch-Anlage, als ein 39-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg in Höhe des 25-Jährigen anhielt, zu Fuß zu ihm lief, und ihn aufforderte, ihm sein Mobiltelefon auszuhändigen. Seiner Forderung verlieh der 39-Jährige dadurch Nachdruck, indem er drohte, dem 25-Jährigen eine mitgeführte Bierflasche auf den Kopf zu schlagen. Dies nahm der 25-Jährige wiederum zum Anlass, dem vermeintlichen Täter mehrfach ins Gesicht zu schlagen, bis dieser zu Boden ging. Auf dem Boden liegend schlug der 25-Jährige weiter auf den Mann ein. Erst als eine Zeugin verbal einschritt, ließ er von ihm ab. Vor Verlassen des Ortes des Geschehens nahm der 25-Jährige nun noch das Mobiltelefon des 39-Jährigen an sich, welches aus dessen Hosentasche gefallen war, und entfernte sich. Das Mobiltelefon warf er kurz darauf in ein Gebüsch.

Eine Zeugin meldete den Vorfall über Notruf. Durch die vor Ort eintreffenden Streifen konnten beide Parteien angetroffen und festgenommen werden. Während der 39-Jährige sich nun wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung verantworten muss, wird dem 25-Jährigen Körperverletzung und Diebstahl vorgeworfen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Unterliederbacher Ansichten (79)

Immer noch an der Ludwig-Erhard-Schule (LES) in Frankfurt am Main Unterliederbach. Ins Auge fällt der Briefkasten mit dem Posthorn. Es gibt sie noch, die Briefkästen. Seltener sind sie allerdings geworden. Das unterscheidet sie von den öffentlichen Fernsprechern. Die hatten einst die gleiche Farbe, wechselten diese, wurden zu Stelen oder verschwanden ganz. Die letzten werden bald verschwunden sein.

Unterliederbacher Ansichten (77)

Noch zeigt der Himmel ein vorösterliches Blau. Auch diese Aufnahme stammt aus dem Emil-Siering-Park (siehe Unterliederbacher Ansichten (76)). Der Park versteckt sich in Frankfurt am Main Unterliederbach zwischen Sieringstraße, Euckenstraße, Sossenheimer Weg, einer Kleingartenanlage und einem Kindergarten. Der Kindergarten liegt bereits im Stadtteil Höchst. Im Hintergrund sieht man die Mehrgenerationenhäuser am Sossenheimer Weg, die dort auf einer Brache erbaut worden waren.

Schockanruf in Sulzbach

Bereits am 03. April 2023 gelang es dreisten Betrügern mehrere Tausend Euro und Schmuck zu erbeuten. Eine 61-Jährige aus Sulzbach ging den Betrügern auf den Leim und übergab die Wertsachen an einen Unbekannten.

Die Geschädigte ließ sich am Telefon von wechselnden Personen davon überzeugen, Geld und Wertsachen auf einem Supermarkt-Parkplatz als Kaution für ihren Sohn, der den Anrufenden nach einen Verkehrsunfall verursacht haben sollte, zu übergeben. Am telefonisch abgesprochenen Treffpunkt in der Westerbachstraße auf den Parkplatz eines dortigen Supermarktes in Frankfurt am Main Sossenheim übergab sie die Wertgegenstände an einen vermeintlichen Kriminalbeamten.

Der Geldabholer war Ende 20, von normaler Statur und hatte einen dunklen Stoppelbart. Er trug eine runde Sonnenbrille, eine schwarze Basecap und einen schwarzen Anorak mit Kunstfellkragen an der Kapuze.

Zeugen des Vorfalls oder Personen, die den Geldabholer im Umfeld der Westerbachstraße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich telefonisch mit dem örtlich zuständigen 17. Polizeirevier unter der Rufnummer 069/ 755 – 11700 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt in diesem Kontext nochmals eindringlich: Da im deutschen Rechtssystem keine Kaution hinterlegt werden muss, lassen Sie sich von dieser Masche nicht in die Irre führen. Lassen Sie sich auch nicht durch angebliche Notlagen, Unfälle, Krankenhaus- oder Gefängnisaufenthalte im In- und Ausland unter Druck setzen. Versuchen Sie die angeblich betroffenen Angehörigen, deren soziales Umfeld und die Polizei unverzüglich zu kontaktieren. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme statt Finderlohn

Symbolbild "Blaulicht"

Am Sonntagnachmittag, dem 02. April 2023, kam es in der Höchster-Farben-Straße zur Festnahme eines Mannes, der angab, im Besitz des Mobiltelefons einer 24-jährigen Geschädigten zu sein und dafür proaktiv einen Finderlohn forderte.

Nach bisherigen Erkenntnissen verlangte ein 34-jähriger Mann einen Finderlohn, wenn die Besitzerin ihr Handy zurück haben wolle. Sollte sie dieser Forderung nicht nachkommen, könne er das Mobiltelefon auch anderweitig verkaufen. Die junge Frau vereinbarte ein Treffen mit dem Finder und verständigte unverzüglich die Polizei. Am vereinbarten Treffpunkt erschien der Mann mit dem Mobiltelefon der 24-jährigen.

Er konnte von einer Polizeistreife festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts der versuchten Erpressung verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt im Halbfinale – auch ein Erfolg des alten Mannes

Heute Abend ging es im Deutsche Bank Park im DFB-Pokal-Viertelfinale für Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Union Berlin. Wie wird es für die Eintracht weiter gehen?

Die Eintracht aus Frankfurt begann stark. Kolo Muani von Beginn an ein ständiger Unruheherd. Dann die elfte Spielminute, hervorragende Spieleröffnung von Hasebe, Ballweitergabe von Götze und Tor von Kolo Muani. Nur eineinhalb Minuten später wieder Ballweitergabe Götze und Tor von Kolo Muani. Grill im Tor der Berliner stand auch noch falsch. Borré traf dann noch die Latte, eine hervorragende erste Halbzeit der Frankfurter.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselt Berlins Trainer Fischer gleich dreimal. Die Defensive scheint stabiler, vom Sturm der Hauptstädter geht immer noch keine Gefahr aus. In der 67. Spielminute wechselt Glasner zum ersten Mal, Kamada kommt für Borré. Zum Schluss wird es eng, aber die Eintracht hält die Null. Für die Frankfurter geht es im DFB-Halbfinale weiter.

Schwaches Unentschieden an diesem Wochenende

Eintracht Frankfurt hat es nicht mehr mit dem Gewinnen. Auch gegen eine Mannschaft aus dem hinteren Tabellendrittel der Fußballbundesliga reicht es nicht zu einem Sieg. Erschreckend dabei ist, dass sowohl die Offensive als auch die Defensive ihren Beitrag zum wenig erfolgreichen Spiel beitragen.

Am vergangenen Freitag ging es gegen den VfL Bochum, am Ende des Spieltags 14. der Tabelle. Man trenne sich mit einem 1:1, obwohl die Frankfurter zu Hause weite Strecken des Spiels überlegen gestalten konnten. Mittelfeld und Sturm fehlte es an Effektivität. Da rächt es sich natürlich, wenn die Einfrachtabwehr samt Torwart meist gut dafür sind, wenigstens einen Gegentreffer zu fangen.

Am Freitag gingen die Bochumer mit einem Treffer von Asano bereits in der 14. Spielminute in Führung. Vorausgegangen war ein Standard. Nur wenige Zeit später konnte Kolo Muani mit einem Foulelfmeter, der an ihm verursacht worden war, ausgleichen (22.). Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Spielende.

Mit Glück konnten die Frankfurter den sechsten Tabellenplatz halten. Der FC Augsburg hielt ihnen den VfL Wolfsburg vom Leib. Allerdings haben sich jetzt Bayer 04 Leverkusen, der nächste Gegner in der Fußballbundesliga, und der 1. FSV Mainz 05 auf Schlagdistanz an die Eintracht angenähert.

Bevor es für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga weitergeht, muss sie sich aber zuerst im Deutsche Bank Park gegen Union Berlin im DFB-Pokal-Viertelfinale zeigen.