Archiv der Kategorie: Frankfurt am Main

Am 15.12.2015 zerschnitt Nele Neuhaus das rote Band

Es ist heute ein kleines bisschen mehr als zehn Jahre her, dass Nele Neuhaus mit einem gezielten Schnitt mit einer Schere den öffentlichen Bücherschrank im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach freigab. Am 15. Dezember 2015 wurde der offene Bücherschrank auf dem offenen Schulhof der Ludwig-Erhard-Schule seiner Bestimmung übergeben.

Der offene Bücherschrank war der erste im Stadtteil. Der Ortsbeirat war vertreten wie auch andere im Stadteil bekannte Persönlichkeiten, dem Direktor der Schule, Bernhard Friedrich, und natürlich auch Schülerinnen und Schüler. Denen wurde auch die Pflege des Buchbestandes in dem offenen Bücherschrank anvertraut.

Offener Bücherschrank – was ist das?

Offene Bücherschränke stehen in vielen Stadtteilen Frankfurt am Mains. Sie sind kostenlos nutzbar und stehen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Alle können sie nutzen, um Bücher auszuleihen. auszutauschen oder einfach nur hineinzustellen. Das funktioniert seit dem mit einem „Offenen Bücherschrank“ am Merianplatz im Jahr 2009 der erste Bücherschrank in Frankfurt aufgestellt worden ist.

In Frankfurt gibt es – Stand Ende 2025 – etwa achtzig dieser Schränke. Meist stehen sie an exponierter Stelle, manchmal aber auch an einer ruhigen Wohnstraße. Die Aufstellung läuft über den jeweiligen Ortsbeirat, die Aufstellung wird vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) ausgeführt.

Siehe auch: Nele Neuhaus weiht den offenen Bücherschrank ein

Geänderte Termine der Müllabfuhr

Bei der Tonnenabfuhr der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ändern sich rund um Weihnachten und Neujahr die Leerungstage. Behälter, die normalerweise am Montag, 22. Dezember, geleert würden, werden bereits am Samstag, 20. Dezember, geleert. Tonnen, die am Dienstag, 23. Dezember, angefahren würden, werden am Montag, 22. Dezember, geleert. Tonnen, die am Mittwoch, 24. Dezember, dran wären, werden am Dienstag, 23. Dezember, abgeholt. Tonnen, die am Donnerstag, 25. Dezember, geleert würden, sind schon am Mittwoch, 24. Dezember, dran. Für Tonnen, die regulär am Freitag, 26. Dezember, geleert würden, gilt: Sie werden am Samstag, 27. Dezember, abgeholt.

Rund um Neujahr verändern sich die Leerungstage wie folgt: Tonnen, die am Donnerstag, 1. Januar, geleert würden, werden am Freitag, 2. Januar, angefahren. Tonnen, die am Freitag, 2. Januar, regulär dran wären, werden am Samstag, 3. Januar, geleert.

Alle Veränderungen auf einen Blick

Regulärer Leerungstag  Tatsächlicher Leerungstag
Montag, 22. DezemberSamstag, 20. Dezember
Dienstag, 23. DezemberMontag, 22. Dezember
Mittwoch, 24. DezemberDienstag, 23. Dezember
Donnerstag, 25. DezemberMittwoch, 24. Dezember
Freitag, 26. DezemberSamstag, 27. Dezember
Donnerstag, 1. JanuarFreitag, 2. Januar
Freitag, 2. JanuarSamstag, 3. Januar

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Zu schnell auf der A66 unterwegs

In der Nacht des 14. Dezember 2025 lieferten sich mehrere Fahrzeuge auf der A66 von der Anschlussstelle Miquelallee in Fahrtrichtung Wiesbaden ein Autorennen. Eines der Fahrzeuge kam hierbei von der Fahrbahn ab und verunfallte.

Einer zivilen Streife der Kontrolleinheit Autoposer, Raser, Tuner (KART) fielen gegen 02:45 Uhr auf der Miquelallee kurz vor der Auffahrt zu A66 drei Fahrzeuge auf, die augenscheinlich mit bereits stark überhöhter Geschwindigkeit noch die geschlossene Ortschaft übergehend auf die A66 befuhren. Ein 5er BMW, ein BMW M4 sowie ein VW Golf schienen entgegen jeglicher Geschwindigkeitsbeschränkungen ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer ihrem gemeinsamen Geschwindigkeitsrausch freien Lauf zu lassen.

Nachdem die Fahrzeuge aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit kurzzeitig außer Sicht gerieten, konnte die Streife im Bereich der Anschlussstelle Zeilsheim wieder aufschließen. Hier minderten die Fahrzeuge kurzzeitig ihre Geschwindigkeit, nachdem offensichtlich der 5er BMW von der Fahrbahn abgekommen und verunfallt war.

Dies hinderte die beiden im Rennen verbliebenen Fahrzeuge jedoch nicht daran, erneut in dem nunmehr unbeschränkten Bereich maximal zu beschleunigten und ihre Fahrt fortzusetzen, wobei die gefahrene Geschwindigkeit streckenweise bei über 200 km/h lag.

Eines der beteiligten Fahrzeuge nahmen Beamte der KART kurz darauf wieder auf, als es an der Abfahrt Diedenbergen abfuhr, und unterzogen es einer Kontrolle. Das Fahrzeug des 22-jährigen Fahrers sowie dessen Führerschein wurden sichergestellt.

Der 24-jähriger Fahrer des zuvor verunfallten Fahrzeuges wies starken Alkoholgeruch auf. Er wurde nur leicht verletzt, sein Fahrzeug musste geborgen werden. Das dritte Fahrzeug wurde nicht mehr angetroffen.

Zeugen, denen im besagten Zeitraum die Fahrzeuge auf der A66 aufgefallen sind oder welche durch die rücksichtslose Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich zu Geschäftszeiten telefonisch unter der 069 / 755 – 46208 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Baumfällung auf dem Friedhof Höchst

Auf dem Friedhof Höchst wird in den kommenden Wochen ein Baum gefällt. Es handelt sich um Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenabwehr für die Friedhofsbesucherinnen und -besucher. Der zu fällende Baum weist erhebliche Mängel auf. Routinemäßig wird von der beauftragten Fachfirma der Besatz durch Vögel, Kleinsäuger oder anderer geschützter Arten überprüft. Die Nachpflanzung des Baumes wird angestrebt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Störungen bei den S-Bahnlinien S1 und S2 [Update]

Es kommt zu Verspätungen und Teilausfällen. Die Fahrten der Linie S1 mit Ziel Frankfurt-Griesheim wenden vorzeitig bereits in „Frankfurt Hauptbahnhof“. Ansonsten kann Gleiswechsel in Griesheim kommen wegen einer Störung am Bahnsteig in Griesheim und einer Weichenstörung bei Frankfurt-Höchst. (Quelle: RMV)

Führung: Frankfurt went West

Am Sonntag, 14. Dezember, führt der Kurator Tobias Picard um 15 Uhr durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“.

80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Tobias Picard stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, und ist ohne Reservierung möglich. (Quelle: Frankfurt am Main)