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Ein Flughafen für die Welt – ein Vortrag

Am Montag, 19. Januar, spricht Markus Grossbach, Leiter des Zentralarchivs der Fraport AG, um 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte (ISG) über die Entwicklung des Frankfurter Flughafens zwischen 1945 und 1965. Sein Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“.

Nach Kriegsende hatte zunächst die „Besatzungsmacht“ das alleinige Sagen, aber schon bald mischten auch die Deutschen wieder mit auf „Rhein-Main“. Zunächst ganz bescheiden, ab 1950 dann immer offensiver und mit Erlangung der Lufthoheit im Jahr 1954 war der Flughafen Frankfurt wieder voll im Geschäft. Ein rasantes Wachstum erforderte zudem den forcierten Ausbau, der mit der Einrichtung „Neuen Empfangsanlage West“, dem heutigen Terminal 1, seinen ersten Höhepunkt erreichte.

Der Vortrag findet im ISG in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Die Ausstellung „Frankfurt went West“ ist im Dormitorium des ISG zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Führung: Frankfurt went West

Am Sonntag, 14. Dezember, führt der Kurator Tobias Picard um 15 Uhr durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“.

80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Tobias Picard stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, und ist ohne Reservierung möglich. (Quelle: Frankfurt am Main)

Durchgejazzt – die Frankfurter Jazzszene der 1950er Jahre

Am Montag, 15. Dezember, um 18 Uhr unternimmt Prof. Jürgen Schwab unter dem Titel „Durchgejazzt“ Streifzüge durch die Frankfurter Jazzszene der 1950er Jahre. 1953 wurde das Deutsche Jazzfestival gegründet und trug seitdem maßgeblich zum Ruf Frankfurts als „Jazzhauptstadt der Republik“ in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten bei. Die Mainmetropole wirkte wie ein Magnet auf Musiker aus Europa und natürlich auch aus den USA. Jürgen Schwab stellt die Orte und Akteure jener Zeit vor.

Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Um rechtzeitiges Erscheinen wird jedoch gebeten, da die Platzzahl begrenzt ist.

Die Sonderausstellung „Frankfurt went West“

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Frankfurt went West“, die noch bis Juni 2026 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.