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Oper Frankfurt zum achten Mal zur Oper des Jahres gekürt

Die Oper Frankfurt wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt 2024 erneut zur „Oper des Jahres“ gekürt. Damit wurde das Frankfurter Opernhaus zum insgesamt achten Mal und zum dritten Mal in Folge mit der begehrten Auszeichnung versehen. Außerdem wurde die Oper im vergangenen Jahr auch mit den Titeln „Orchester des Jahres“, „Chor des Jahres“ und „Aufführung des Jahres“ ausgezeichnet. Um das zu würdigen, hat die Stadt Frankfurt am Dienstag, 22. April, die Oper mit einem festlichen Empfang im Kaisersaal des Römers geehrt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Vor 500 Jahren: Der Frankfurter Aufstand von 1525

Am Montag, 28. April, spricht Michael Matthäus um 18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9, über den Frankfurter Aufstand von 1525.

Vor gut 500 Jahren zogen Bauern in den Krieg gegen die Obrigkeit, um für mehr Freiheit und Mitsprache zu kämpfen. Die Berufung Luthers auf das Evangelium als Glaubensgrundlage bot ihnen eine Legitimationsgrundlage. Im Zuge des Bauernkrieges kam es in Städten, so auch in Frankfurt, zu Erhebungen von Handwerkern und Angehörigen sozialer Unterschichten.

Die Aufständischen zwangen den Rat der Stadt am 22. April 1525, zunächst zur Annahme der 46 Frankfurter Artikel. Sie wurden rasch durch mehrere Drucke verbreitet und dienten Aufständischen in anderen Städten als Vorlage für ihre eigenen Forderungskataloge. Ende Juni 1525 scheiterte der Frankfurter Aufstand und die politischen Verhältnisse wurden wiederhergestellt. Matthäus führt in seinem Vortrag durch die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen des Aufstandes vor 500 Jahren.

Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Voranmeldung ist unter pretix.eu/isgfrankfurt möglich. Weitere Informationen finden sich unter stadtgeschichte-ffm.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Jugend- und Sozialamt bietet künftig mobile Beratungen

Das Jugend- und Sozialamt bietet künftig in Griesheim mobile Beratungen an. Dazu fahren Mitarbeitende des Sozialrathauses Gallus mit einem Bus in den westlichen Stadtteil und informieren vor Ort über ihr Angebot, helfen bei Anträgen und Formularen und geben Tipps im Umgang mit Behörden. „Sehr viele Menschen in dieser Stadt nehmen Leistungen und finanzielle Hilfen nicht in Anspruch – obwohl sie ihnen per Gesetz zustehen. Ich will, dass alle Menschen zu ihrem Recht kommen, auch diejenigen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen. Dazu brauchen wir ein Umdenken in der Verwaltung: nicht vom Schreibtisch aus, sondern vom Menschen“, sagt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl.

Schätzungen zufolge nehmen zwischen 35 und 60 Prozent aller Berechtigten ihre Ansprüche im Sozialbereich nicht wahr und verzichten zum Beispiel auf Sozialhilfe oder Unterstützung bei Pflege oder Erziehung. Mögliche Gründe dafür sind Unsicherheit, mangelnde Sprachkenntnisse oder auch Unwissenheit. Die mobile Beratung soll diese Menschen ganz unkompliziert informieren und ihnen einen ersten Kontakt zu den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung vermitteln. „Durch eine mobile Beratung mit einem kleinen Bus im Stadtteil sollen diese Personengruppen frühzeitig erreicht werden, bevor sich Probleme vergrößern“, sagt der Leiter des Sozialrathauses Gallus, Joachim Bürgel.

Der „Social Bus“ steht ab sofort jeden vierten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in der Straße Auf dem Schafberg in Griesheim. Wird das Projekt gut angenommen, kann zusätzlich das Einkaufszentrum an der Mainzer Straße Ecke Jägerallee regelmäßig angefahren werden. In Griesheim mit seinen vier Stadtbezirken haben knapp 70 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Der Stadtteil zählt zu den am stärksten von Armut betroffenen in Frankfurt.­­­ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Polizei nimmt Rollerdiebe fest

In den Abendstunden des Samstags (19. April 2025) nahmen Polizeibeamte zwei Rollerdiebe fest. Den Roller übergab die Polizei anschließend seinem Eigentümer zurück.

Die beiden Jugendlichen im Alter von 16 Jahren befuhren einen Feldweg südlich der A66, als sie gegen 22:00 Uhr durch eine Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen wurden. Im Rahmen der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass der Roller einige Tage zuvor zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Das Streifenteam nahm die beiden Tatverdächtigen fest und brachte sie auf die Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die 16-Jährigen an deren Erziehungsberechtigten. Den gestohlenen Roller übergaben die Ordnungshüter dem sichtlich erleichterten Eigentümer zurück. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Förderbescheid: Main-Lastenrad in Sossenheim

Die Stadt Frankfurt am Main setzt ihre Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote fort und unterstützt den Ausbau des kostenfreien Lastenradverleihs Main-Lastenrad. Die Initiative der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Hessen ist 2018 in Frankfurt gestartet und stellt nun auch Bürgerinnen und Bürgern in Sossenheim ein elektrisch betriebenes Lastenrad auf dem aktuellsten Stand der Technik leihweise zur Verfügung. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Stadt: Den Förderbescheid über 51.000 Euro hat Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert am Donnerstag, dem 17. April 2025, an die Initiative übergeben.

Die Stadt Frankfurt treibt mit der Förderung der Initiative Main-Lastenrad den Ausbau emissionsfreier Transportmöglichkeiten voran. Mit der neuen Verleihstation in Sossenheim wird – nach den 2024 eingerichteten Stationen in Oberrad, Harheim, Seckbach und Niederrad – das Angebot an kostenlosen Leihfahrädern in den Bezirken außerhalb der Innenstadt erweitert. „Wir freuen uns, dass nun auch die Bürgerinnen und Bürger Sossenheims kostenlos auf ein Lastenrad der VCD-Initiative zurückgreifen können“, sagt Mobilitätsdezernent Siefert. Er betont: „Es ist uns ein Anliegen, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den anderen Stadtteilen Frankfurts komfortabel ohne Auto mobil sein können – auch wenn sie größere Lasten transportieren wollen. Ein großer Dank geht an das Engagement der Initiatorinnen und Initiatoren von Main-Lastenrad: Sie ermöglichen die Nutzung von Lastenrädern auch Menschen, die selbst keines anschaffen können oder wollen.“

Mathias Biemann, Landesvorsitzender des VCD Hessen, ergänzt: „Die Förderung ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit und zeugt von Vertrauen in unser langjähriges ehrenamtliches Engagement. Sie wird das Angebot im Stadtgebiet weiterwachsen lassen, es aber auch stabilisieren. Lastenräder der ersten Stunde, die viele tausend Kilometer gute Dienste geleistet haben, können nun ersetzt werden.“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter radfahren-ffm.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Steg an der Staustufe-Griesheim für zwei Wochen gesperrt

Frankfurt am Main, Griesheim, Staustufe
Staustufe in Frankfurt am Main Griesheim. Der Steg ist vom 22. April bis zum 5. Mai 2025 gesperrt. (Archivaufnahme: Jürgen Lange)

Der Steg an der Staustufe Griesheim, der dem Fuß- und Radverkehr zwischen Griesheim und Schwanheim eine schnelle Verbindung über den Main ermöglicht, wird von Dienstag, dem 22. April, bis einschließlich Montag, dem 5. Mai 2025, für Arbeiten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes gesperrt. Als Alternativen stehen die östlich der Staustufe gelegene Europabrücke sowie die westlich gelegene Schwanheimer Brücke zur Verfügung. (Quelle: Frankfurt am Main)

Polizei unterstützt bei Wohnungsräumung

Am heutigen Vormittag,dem 15. April 2025, unterstützte die Polizei die Stadt Frankfurt am Main bei einer Wohnungsräumung in der Martinskirchstraße.

Um die anstehende Räumung ihrer Wohnung zu verhindern, hatte die 65-jährige Bewohnerin gegen 10:00 Uhr damit gedroht, Gas in der Wohnung zu verteilen und somit die Gefahr einer Explosion herbeizuführen, sobald jemand die Wohnung von außen betreten würde.

Den eingesetzten Polizisten gelang es per Telefon, die Dame dazu zu bringen, die Wohnung eigenständig zu verlassen. Im Außenbereich angekommen wurde ihr die Wohnungsräumung erneut erklärt und sie zeigte nun Verständnis für die Maßnahme.

Auch der von der Frau angekündigte Gasaustritt stellte sich letztendlich als leere Drohung heraus: Die hinzugezogene Feuerwehr überprüfte im Nachgang die Wohnung mit entsprechenden Messgeräten, konnte jedoch keinerlei Feststellungen treffen.

Gegen die Frau wird nun auf Grund ihrer Androhungen ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Oberbürgermeister Josef und Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg senden Ostergruß an alle Christinnen und Christen

Mit der Auferstehung Jesu und dem Ende der Fastenzeit feiern Christinnen und Christen weltweit an Ostern ihr wichtigstes Fest. Das Besondere in diesem Jahr: Orthodoxe, römisch-katholische sowie evangelische Gläubige begehen das Fest am selben Datum, am Sonntag, 20. April. Aufgrund verschiedener Kalender liegen die Feiertage orthodoxer beziehungsweise römisch-katholischer und evangelischer Christinnen und Christen in der Regel auseinander, da orthodoxe Gläubige sich nach dem Julianischen Kalender richten, während römisch-katholische und evangelische dem Gregorianischen Kalender folgen. Da Ostern sich jedoch ohne festes Datum am jüdischen Pessach-Fest und dem Mondkalender orientiert, haben Christinnen und Christen weltweit in diesem Jahr die seltene Gelegenheit, am gleichen Datum zu feiern.

„Ostern ist das Fest der Hoffnung und der Erneuerung“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „In unserer Stadt, die für Vielfalt, Zusammenhalt und Aufbruch steht, erinnert uns dieses Fest, wie wichtig Gemeinschaft, Empathie, Mut und der Blick nach vorn sind. Ich wünsche allen Frankfurterinnen und Frankfurtern ein frohes und friedliches Osterfest.“

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg würdigt die wichtige Rolle der christlichen Gemeinschaft für Frankfurt: „In diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Ich danke allen Christinnen und Christen in Frankfurt für ihr Engagement in der Stadt. Die Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben. Ich wünsche allen Christinnen und Christen, und allen, die das Fest begehen, frohe Feiertage.“

Auf der ökumenischen Website christliches-frankfurt.de gibt es einen Überblick über alle Veranstaltungen und Gottesdienste während der Ostertage – katholische, evangelische und ökumenische. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Innenstadtkirchen läuten Ostern ein

Insgesamt 50 Glocken von zehn Innenstadtkirchen stimmen am Karsamstag, 19. April, auf Ostern ein: Das Große Stadtgeläute bietet von 16.30 Uhr bis 17 Uhr wieder ein einzigartiges Klangerlebnis. Das nutzen viele Einheimische sowie Besucherinnen und Besucher zu einem traditionellen Spaziergang durch die Frankfurter Innenstadt.

„Das Große Stadtgeläute vermittelt eine einmalige Stimmung! Die feierliche und andächtige Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes. Sie verleitet dazu, gemütlich durch das Stadtzentrum zu flanieren, immer mal wieder innezuhalten und dem Glockenkonzert zu lauschen“, sagt Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, der auch für die Dotationskirchen zuständig ist. „Es ist inzwischen zu einer echten Frankfurter Tradition und einem festen Termin viermal im Jahr geworden. Ich kann daher nur empfehlen, diesen schönen Anlass für ein gemeinsames Erlebnis zu nutzen.“

Die Glocken von zehn Innenstadtkirchen erschallen in einer festgelegten Reihenfolge und in perfekter Abstimmung aufeinander. Den Auftakt zum Großen Stadtgeläute macht die Bürgerglocke der Paulskirche, ganz am Ende ertönt die Gloriosa im Dom. Zu den beliebtesten Standorten zum Zuhören zählen der Römerberg, der Liebfrauenberg, die Hauptwache, der Paulsplatz und der Eiserne Steg. Einen speziellen Ort, um am besten zu hören, gibt es aber nicht: Um das Klangerlebnis aktiv mitzuerleben, bietet sich ein Rundgang durch das Stadtzentrum an.

Das erste Läuten aller Frankfurter Glocken ist bereits zur Begräbnisfeier von Kaiser Ludwig IV. im Jahr 1347 belegt. Daraus entstand eine lange Tradition: Auch bei Anlässen wie den Wahlen von Königen und Kaisern oder Goethes 100. Geburtstag ließ man die Kirchenglocken läuten. 1856 beschloss der Senat der Freien Stadt Frankfurt dann, zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten ein Geläute zu veranstalten. Die aktuelle Komposition des Großen Stadtgeläutes geht auf den Mainzer Glockensachverständigen Professor Paul Smets zurück, der das Klangbild 1954 konzipiert hat.

Lediglich viermal im Jahr erklingt das Große Stadtgeläute: an den Samstagen vor Ostern, Pfingsten und dem 1. Advent sowie an Heiligabend. Als Ergänzung beziehungsweise Alternative gibt es inzwischen nicht nur eine CD, sondern auch eine entsprechende Audiodatei, die am Osterwochenende auf der Internetseite der Stadt Frankfurt am Main freigeschaltet wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Dezernentin für Klima und Umwelt warnt vor Waldbrandgefahr

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der noch immer nicht ausreichend gefüllten Wasserreserven im Boden besteht in Frankfurt derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Die Stadt ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger zu besonderer Vorsicht auf, insbesondere im Wald.

„Die Böden und das Laub aus dem vergangenen Herbst sind aufgrund der in den vergangenen Wochen fehlenden Niederschläge inzwischen stark ausgetrocknet und stellen eine erhebliche Brandgefahr dar. Schon kleinste Zündquellen können bei diesen Bedingungen schnell ein Feuer entfachen“, warnt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima und Umwelt. „Besonders jetzt ist es wichtig, im Wald achtsam zu sein – gerade achtlos weggeworfene Zigarettenkippen können unter diesen extremen Bedingungen verheerende Brände auslösen.“

Obwohl aktuell noch kein offizielles Grillverbot ausgesprochen wurde, gilt weiterhin, dass man beim Grillen im Freien umsichtig handeln sollte. Grillen ist im öffentlichen Raum nur an den dafür vorgesehenen Plätzen in den Grünanlagen erlaubt. Besonders wichtig ist es, Funkenflug zu vermeiden und Asche- sowie Kohlereste ausschließlich in dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Müll muss entweder richtig entsorgt oder wieder mitgenommen werden.

„Unsere Wälder sind in dieser trockenen Phase besonders gefährdet. Rauchen und offenes Feuer sind nicht ohne Grund grundsätzlich im Wald verboten“, betont Zapf-Rodríguez. „Jede und jeder Einzelne trägt Verantwortung – wir müssen gemeinsam alles dafür tun, damit es gar nicht erst zu einem Brand kommt.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)